SChwiegerleute! (natürlich lang)

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 09:09 Uhr

Nun muss ich mich mal bei Euch auslassen.
Das leidige Thema - Schwiegerleute!
Zur Info: Wir wohnen 500 km von den Eltern und dem Bruder samt Freundind und Kind meines Mannes entfernt, da es uns beruflich nunmal hierher verschlagen hat.

Nun hat der Bruder meines Mannes mit seiner Freundin einen fast 2jährigen Sohn. Dass der nun öfter bei seiner Oma ist als unsere Thordis, da die quasi um die Ecke wohnen ist mir klar. Aber so langsam frage ich mich, wieso die eigentlich vor dem Baby bei seinen Eltern ausgezogen sind. Sie haben dort im Soutterrain gewohnt. Die sind nur bei seinen Eltern. Wir können anrufen wann wir wollen, der Kleine ist da, manchmal mit Eltern und oft genug ohne, am WE oft über Nacht. Die Oma kann dann auch nicht mit uns telefonieren, da der liebe Kleine ihre Aufmerksamkeit fordert oder auch mal auflegt!
Die Oma und Opa holen den Kleinen auch oft aus der Einrichtung und passen auf, bis Mama aus der ARbeit kommt.
Ich muss Thordis 8 Stunden abgeben (nicht nur 4) da ich niemanden habe der sie abholt. Dazu muss ich sagen, dass die Krippe für den Kleinen 100 € kostet und für Thordis 350 €.
Die verbiegen sich geradezu, dass der Bruder samt Anhang keine Umstände hat.
Zu mir kommt keiner von denen, wenn ich krank bin.
Wir werden nur auf dem WEg in den Schweiz-Urlaub als Zwischenstopp mit 1 Übernachtung "gebucht".
Weihnachten können sie natürlich auch nciht kommen, überhaupt können sie nicht zu uns kommen, wer soll den da auf das Haus achten, der Bruder hat genug zu tun, dem kann man das nicht zumuten!:-[
Und in Sommerurlaub sollen wir mal fahren und den niht immer bei Ihnen und bei meinen Eltern verbringen! Bitte?!
Wir dachten, wir tun ihnen damit einen Gefallen!
Und bei unseren Kosten hier, war ein Urlaub nunmal noch nicht drin.
Ich könnte mich den ganzen Tag tierisch aufregen.
Nun wollen der Bruder und seine Freundnin noch ein Kind. Ich frage mich wieso, die geben ja ihr erstes schon ständig ab.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letze Mal ausgeschlafen haben, oder mit meinem Mann aus war.
Aber ich will micht nicht beklagen, wir sind glücklich#liebdrueck
Nur die gehen mir echt auf die Nerven.

Wer bis hier gekommen ist. Respekt!

Vielen Dank

Wiebke

Beitrag von sabine4784 29.03.06 - 09:21 Uhr

hallo

bist du etwa ein wenig eifersüchtig!
ich denke es gibt immer den lieblingsohn und damit auch die lieblings enkelkinder war bei uns nicht anders!
und für die situation das ihr so weit entfernt wohnt könnt weder ihr noch sie was oder?
lebt euer leben!

lg sabine

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 09:33 Uhr

Sabine,

sehr sachlich! Aber so einfach ist das für mich nicht.

Ich habe nicht das Gefühl, dass der Bruder der Lieblingssohn ist.
Und wenn ich dann höre: "So könnten es die Münchner auch haben!", was soll ich dann denken! Ich habe es mir nicht wirklich ausgesucht, so weit weg zu gehen!

Die sind einfach zu bequem, aber wir können 5mal im Jahr durch die Republik fahren.
Sein Bruder kann mit dem Kleinen nie so weite Strecken fahren, "da weint er die ganze Fahrt", "wir haben alle 1/2 STunde anhalten müssen". Aber wir verbringen gern den Tag auf der Autobahn.

Viele Dank!

Beitrag von sabine4784 29.03.06 - 14:05 Uhr

hallo

ich weiß das es nicht einfach ist !

aber es ist so es gibtr eben die lieblingskinder ;-) und da gehört eure kleine familie eben nicht dazu ihr seit für deine swe nicht greifbar bei euch können sie nicht mit reden!
ich weiß wo von ich rede wenn ich so in meine familie schaue da ist die schwester von meinem papa die arme die hat zwei töchter und ist ja so arm dran der muß man ja immer helfen usw. bekommt die kohle hin geschoben obwohl sie genung hat!
wie wir kids wahren so das zb so mein zwie cousinen bekamen jeweils ein osternest plus 10 mark wir ich und mein bruder bekamen 10 mark und kein osternest!
mich hat das jahre lang als kind sehr verletzt man kamm sich weniger wert vor!
aber mittlerweile bin ich froh das es so war!
wir leben ohne dem das ständig jemand mitredet bei uns und müssen keine entscheidungen begründen oder aus dankbarkeit sich erkenntlich zeigen!
es gibt von jeder sache zwei seiten!

lebet euer leben und ärger dich nicht ich habs auch getan und gebracht hat es nichts :-)

lg sabine

Beitrag von maeuschen06 29.03.06 - 09:32 Uhr

Hallo,

du solltest was gegen deinen Neid unternehmen, der frißt dich sonst auf.

lg

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 09:38 Uhr

Ist das Neid? Ja?!

Ich frage den arbeitslosen Opa, ob er, da ich krank bin, mal 2 - 3 Tage herkommt und mir unter die ARme greift. Darauf hin höre ich Gelächter!

Mir war schon manchmal zu heulen, wegen deren Einstellung.

Beitrag von schwarzbaer 29.03.06 - 09:48 Uhr

also bei 500 km Entfernung hätte ich da auch nur gelacht. Ohne worte, was erwartest Du eigentlich von Deinen Schwiegerleuten? Das sind 1000!!! km in 3 Tagen - also ich würde das von meinen Schwiegis nicht erwarten.

Bitte überprüfe mal Deine Erwartungshaltung - Deine Schwiegis können schließlich auch nichts dafür, daß Ihr soweit weg wohnt. (Gut, Ihr auch nicht, aber was solls, so ist nun mal das Leben.) Ich wohne auch je 350 km von Eltern und Schwigis weg - da muss man eben alleine klarkommen, das ist nicht zu erwarten, daß die Familie bei der Entfernung für einen springt.

gruß, schwarzbaer

Beitrag von maeuschen06 29.03.06 - 09:49 Uhr

Hallo,

der Opa ist nicht dafür da, eure Kinder zu betreuen. Und 500 km mal eben um zwei Tage auf das Kind aufzupassen, ist ja auch nicht gerade ein Spaziergang. Du erwartest das, weil er es beim Bruder deines Mannes macht und ärgerst dich, dass sie es bei euch nicht ebenso machen. Das ist Neid.

Klar wäre es schön, wenn sie euch auch helfen würden. Zieht zurück und dann machen sie es vielleicht auch.

lg

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 09:53 Uhr

Na klar, ich ziehe zurück zu seienn Eltern und damit direkt in die Arbeitslosigkeit. Spitze!

Was habe ich mir eigentlich gedacht, hier zu posten, Verständnis?! Fehlanzeige!

Uns fragt auch niemand nach unserem Kilometerstand, wenn wir die Familie abklappern.
Haben wir kein REcht auf Besuch? Sind wir eine Pension auf dem WEg in den Urlaub?!

Es hat keinen Sinn!

Beitrag von kabama44 29.03.06 - 10:09 Uhr

Hallo ,

suche dir doch in München eine oder mehrere nette Freundinnen , wenn möglich welche die nicht arbeiten gehen , dann helfen die dir weiter, wenn du Hilfe brauchst . Oder sieh mal nach , ob es in Müchen und Umgebung einen Oma und Opasevice gibt . Melde dich da an und dann suche dir Ersatzoma und Opa .
Leider wohnst du auch von mir zu weit weg , sonst könnte dir geholfen werden , bei uns gibt es so einen Oma, Opa Service nämlich .
Also kein Neid , laß den Kopf nicht hängen , dafür hast du eine gute Arbeitsstelle und die anderen nicht .
Jammern bringt nichts , selbst ist die Frau , nur Mut das wird schon.

liebe Grüße
Kabama44

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 10:18 Uhr

Aach Danke!

Ich hätte mir mehr so konstruktives Feedback, wie von Dir gewünscht.

Aber anscheinend überfordert man seine Familie mit dem Wunsch nach Nähe und Zusammensein!

Freundinnen sind schon da. Aber die frage ich nicht, da habe ich so eine Hemmschwelle und will es doch selber schaffen.

Liebe Grüße

Wiebke

Beitrag von kabama44 29.03.06 - 10:24 Uhr

Hallo Wiebke ,

frage die Freundinnen doch auf jeden Fall mal nach Ersatzomas und Opas , vielleicht wissen die ja was .
Sieh mal es gibt doch auch Großeltern , wo die Enkel weit weg wohnen und die sind sehr froh , wenn sie hier was Gutes tun können .
Und habe keine Hemmungen , um Hilfe zu bitten , zu was sind gute Freundinnen denn da.

alles liebe und gute
Kabama44

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 10:51 Uhr

Das ist schon richtig.
Aber grundsätzlich geht es nicht darum, sondern vielmehr dass wir auch noch da sind.
Von einem Päckchen an Ostern oder einem Umschlag zum Geburtstag hat Thordis nicht viel von Ihren Großeltern und wir auch nicht.

Wiebke

Beitrag von sandra081981 29.03.06 - 11:01 Uhr

Hallo Wiebke,

also ich denke ich verstehe worum es Dir geht und was Dein Problem ist. Auch wenn Du hier anscheinend mehr oder weniger als die "Böse" abgestempelt wirst.

Es ist grundsätzlich nicht leicht, so weit von der Familie oder auch Schwiegerfamilie zu leben. Uns gehts genauso. Wir wohnen auch 600 km, beruflich bedingt, von unserem Heimatort in dem meine Eltern + Geschwister und Schwiegereltern + Geschwister leben, entfernt. Es ist klar dass da niemand etwas für kann und es spielt mit Sicherheit auch ein Fünkchen Neid mit rein. Man fühlt sich da auch oft ziemlich ausgeschlossen.
Uns geht es auch so, dass für ALLE anderen der Weg hierher viiiiiiieeeeel zu weit war und das man das Haus ja nicht allein lassen kann, haben wir auch gehört. Gleichzeitig wurde aber erwartet dass wir die Strecke mit einem kleinen Kind mind. 1x im Monat auf uns nehmen. Und wenn wir dann da waren, hatte man nur das Gefühl man nervt, Kind schreit, lässt Spielzeug liegen usw. Gebessert hat es sich, seit ich wieder schwanger bin. Da wird zumindest nicht mehr erwartet, dass wir ständig kommen.

Du siehst Du bist mit der Problematik nicht alleine, aber wirklich helfen kann ich Dir leider auch nicht. Kann Dir nur raten, Kopf hoch und es sich nicht zu sehr zu herzen zu nehmen.

Liebe Grüße

Sandra, Tim (12/02) und #baby Jannik (33. SSW)

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 11:04 Uhr

Hallo Sandra,

so ein wenig Zuspruch und die Gewissheit, dass es nicht nur uns so geht, baut schon wieder auf.

Auf Verständnis zu treffen tut hier mal richtig gut.

Woher kommt ihr denn?

Wiebke

Beitrag von sandra081981 29.03.06 - 11:09 Uhr

Hallo Wiebke,

wir leben jetzt in augsburg, kommen aber eigentlich aus NRW und ihr?

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 11:12 Uhr

Wir kommen aus Sachsen-Anhalt und Sachsen und haben uns hier kennengelernt - was für ein Glück:-)#huepf

Seid Ihr wegen der ARbeit umgezogen, oder was hattet Ihr für Gründe?

Beitrag von sandra081981 29.03.06 - 11:15 Uhr

Ja, wegen der Arbeit sind wir umgezogen. Mein Mann hat hier eine Stelle bekommen... Die arbeitsmarkt situation lässt nunmal heute nichts anderes mehr zu...

Beitrag von mareliru 29.03.06 - 11:02 Uhr

Hallo Wiebke -
das ist das Schicksal der Weggezogenen. Du kannst damit hadern oder es akzeptieren. Ich habe es akzeptiert. Wenn ich meine Familie sehen will, muss ich mich auf den Weg machen. Selbst zu meiner Hochzeit sind einige nicht gekommen, da hätten sie ja ins Flugzeug gemüsst oder 10 h Auto fahren.
Dafür schreibt mir keiner vor, wie ich mein Leben zu leben habe.
Freunde kann frau sich aussuchen, Familie nicht.
LG Mare

Beitrag von charliepogo 29.03.06 - 11:30 Uhr

hallo Wiebke,

ich denke, ich kann Dich auch verstehen (habe nicht alle Unterantworten gelesen).

Ich wohne 350 km von meinen Eltern entfernt, mein Bruder 7 km (ist alleinstehend, ich verheiratet#liebe und eben #schwanger).

Seit ich weggezogen bin (damals wegen des Berufes, meinen Mann habe ich erst hier in Berlin kenngelernt), ist mein Bruder der Traum aller Mütter und ich die Böse, die ihre Familie in Stich gelassen hat. Und jetzt enthalte ich ihnen durch die Entfernung auch noch ihren bisher einzigen Enkel vor (von meinem Bruder wird in dieser Hinsicht wohl nichts mehr kommen, da er noch nie in einer Beziehung gelebt hat).

Anfangs waren meine Eltern noch relativ viel hier (2, 3 mal im Jahr...), doch seit einigen Jahren eigentlich so gut wie gar nicht mehr - dafür nehme ich mind. 6mal im Jahr den Weg auf mich - um letztendlich michh dort nur unwohl zu fühlen, weil ich mit ihrem Leben nicht mehr so viel anfangen kann... (aber das nur nebenbei) und das Gefühl habe zu stören.

Ich muss mir auch immer anhören, wie toll mein Bruder ist, aber ich glaube, das ist nur ihr Weg, damit umzugehen, dass ich eben nicht um die Ecke wohne. Vielleicht wollen Deine Schwiegis im Grunde auch, dass Ihr in der Nähe wohnt und überspielen das, indem sie sich auf die Familie Deines Schwagers stürzen.

Wie schon jemand schrieb, das ist das Los der Weggezogenen. Vielleicht stöhnt Dein Schwager ja insgeheim darüber, dass Deine Schwiegis sich in alles einmischen, wer weiß... So hat jeder sein Säcklein zu tragen, und vielleicht habt Ihr ja doch noch das bessere Los gezogen...

LG

Anke, 39. SSW, das schwarze Schaf der Familie, weil sie ihr eigenes glückliches Leben lebt...

Beitrag von max_guevera 29.03.06 - 11:32 Uhr

Hast du deiner Familie mal gesagt, wie du dich fühlst und das du den Kontakt vermisst?
Gruß
Max

Beitrag von wickie1980 29.03.06 - 11:54 Uhr

Wir haben Sie oft eingeladen und gefragt ob es das eine oder ander Wochenende nicht mal recht wäre.
Aber sie haben ständig die gängigen Ausreden drauf.

Ich will ihnen auch nicht sagen, "die anderen und wir nie". Den Schwiegereltern gegenüber würde ich die anderen gerne raushalten udn generell mehr Zeit und Aufmerksamkeit für uns einfordern.
Aber ich glaube, da würde ich auf taube Ohren treffen.

Beitrag von max_guevera 29.03.06 - 12:06 Uhr

Dann musst du es akzeptieren, auch wenn es schwer fällt. Zwingen kannst du sie nicht.
Vllt. kommen sie ja wieder auf dich zu, wenn du dich eine Zeit lang rar machst.
Gruß
Max

Beitrag von schnapischnap 30.03.06 - 12:56 Uhr

Hallo,

1. Was ist mit deinen Eltern und deiner Verwandtschaft. Ich lese hier im Forum immer nur die bösen Schwiegereltern, aber nie die bösen Eltern. Können die nicht kommen?

2. Du verlangst wirklich, das dein Schwiegervater für 2 Tage kommt, nur weil du krank bist? Dann muß sich dein Mann halt mal frei nehmen. Oder hättest du deinem arbeitslosen Schwiegervater die Fahrt bezahlt?

3. Was glaubst du wieviele Eltern hier im Forum seit Jahren nicht mehr ausgeschlafen haben.


LG
Laura