Schreibt Eure Hebi in den Mutterpaß???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tanuki 29.03.06 - 12:28 Uhr

Hallo ihr lieben Mitschwangeren!

Ich war heute morgen zur Vorsorge mit Ultraschall bei meiner Frauenärztin. Ich hab mich letztes mal schon etwas mit ihr in der Wolle gehabt, da sie meint ich dürfte nur zur Vorsorge zur Hebamme gehen, wenn sie als Ärztin dieses anordnet. Bin mir ziemlich sicher das dieses nicht stimmt.
Heute hat Sie sich dann kräftig darüber aufgeregt, daß die Hebamme in den Mutterpaß geschrieben hat. Das wäre nicht erlaubt, dann wäre für die Ärztin nicht genug Platz. Sie hat schließlich den Mutterpaß angefordert und deswegen auch die Verantwortung dafür#bla
Und dann war ich richtig geschockt. Wenn meine Hebi nochmal in den MuPa schreibt, wird meine Ärztin diesen einbehalten#schock
Wie ist das denn bei Euch? Tragen Eure Hebis was in den MuPa ein?
Ich hab keine Lust auf diesesn Hick Hack zwischen den beiden. Bleibe meiner Hebi aber auf jeden Fall treu, da diese auch mit zur Geburt kommt. Werde mir wohl nen anderen Arzt suchen, da der Ultraschall auch nur ca zwei Minuten gedauert hat und ich mich da etwas veräppelt vorkam.#heul
Sorry für das #bla aber würde mich wirklich mal interessieren wie es bei Euch ist.

Liebe Grüße und schonmal #danke

Simone und Babyboy 24ssw

Beitrag von babyonboard2 29.03.06 - 12:36 Uhr

Wie bitte ? Ja habe schon mal gehört das Ärzte es nicht so gefällt das man ne Hebamme hat. Doch mein Arzt hat mich sogar gefragt ob ich eine habe und ob ich mit ihr zufrieden bin. Meine Hebamme trägt aber nichts in den MUPA ! Ausser ihren Stempel.
Doch wenn dir die Ärztin den MUPA wegnimmt wäre es nicht gut und ich glaub das dürfte sie auch gar nicht. Denn wenn dir was passiert auf der Straße und du den nicht dabei hast weil sie ihn dir weggenommen hat kann das ja auch folgen haben. Weiß gar nicht wie sie dazu kommt dir so nen scheiß zu erzählen. Ich würde den Arzt defenitiv wechseln. Das ist doch die härte.

lg und alles gute.

Corinna 31. SSW

Beitrag von jindabyne 29.03.06 - 12:42 Uhr

Hallo Simone,

Wie ist Deine Ärztin denn drauf??? Sie DARF den Mutterpass NICHT einbehalten! Der ist für Dich bzw. wenn Dir was passiert, damit jeder andere Arzt sofort über Deinen SS-Verlauf informiert ist, also über Besonderheiten, Risiken etc.! Es ist absolut unverantwortlich, den Pass einbehalten zu wollen!!!

Meine Ärztin ist auch sehr eigen, was Hebammen angeht. Da ich aber bei meiner Hebamme entbinden werde (und nicht bei meiner FÄ!!!), gehe ich auch zu ihr zur Vorsorge (schließlich soll sie mich und will ich sie auch vorher kennenlernen!). Da ich den letzten US schon hinter mir habe, gehe ich jetzt gar nicht mehr zur FÄ. Die macht sowieso nicht mehr Untersuchungen als die Hebamme und regt mich mit ihrer Bevormundung auf ("Hebamme? Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter!"). Schade, denn eigentlich war ich bisher mit ihr als Ärztin zufrieden...

Eine Freundin von mir hat abwechselnd bei einer Hebame und ihrem FA Vorsorge gemacht und der Arzt für den Arzt war es völlig okay, dass die Hebamme die Untersuchungsergebnisse in den Mupa einträgt (Dafür ist er schließlich auch da!!!).

Würde auch den FA wechseln, sowas muss man sich nicht bieten lassen.

LG Steffi (32.SSW)

Beitrag von janarotermond 29.03.06 - 12:39 Uhr

Hallo,

das ist ja krass. Also ich würd ja Ärztin wechseln, echt.

Es ist deine und allein deine Entscheidung, von wem du dich untersuchen lässt, die Ärztin hat zum Thema Hebamme Nichts aber auch gar nichts zu sagen.

Natürlich schreibt die Hebamme in den Mutterpass - dafür ist er ja da. Deine Ärztin hat auch kein RchJede Utnersuchung, egal ob KH, Hebamme oder FÄ muss in den Mutterpass. Damit alle immer sehen, was war.
Die Ärztin darf auch den Mutterpass nicht einbehalten. Es steht ja sogar drauf, dass frau ihn immer bei sich tragen soll, für den Fall, dass eben doch mal was ist.


Wenn die den Ultraschall eh nicht so nett macht und auch dich sonst nicht gut umsorgt, dann wechsle einfach.
Ich finde das die absolute Frechheit, wie diese Ärztin reagiert, das regt mich richtig auf.

Wahnsinn, als wenn du nichts besseres zu tun hättest, dich mit der FÄ um dein Recht zu streiten, so eine Frechheit. Such dir wen besseres!

Alles Gute!
jana

Beitrag von nadberlin 29.03.06 - 12:41 Uhr

na also, deine ärztin hat wohl ein kompetenzproblem!
mein fa hat mir sogar empfohlen jetzt die vorsorge abwechselnd bei ihm und bei der hebi machen zu lassen. dann muss ich nicht alle 2 wochen zu ihm gurken und er ist auch etwas entlastet. es sei denn, es ist us oder so. ich habe am dienstag dann den ersten vorsorgetermin bei meiner hebi und ich denke auch, dass sie da was in den mutterpass eintragen wird. wo soll das denn sonst hin?
und, dass deine ärztin den einbehalten will, ist ja echt eine frechheit. ich glaube das darf sie gar nicht!

an deiner stelle würde ich mit der hebi drüber reden und mir einen anderen arzt suchen. du hast ja noch etwas zeit vor dir....
alles liebe, nadine

Beitrag von caoti 29.03.06 - 12:41 Uhr

Hallo Simone,
also meine Hebamme schreibt auch in den Mutterpass, da der Arzt und die Hebamme ja die Vorsorge teilen und nun hand in hand arbeiten sollten. mein Frauenartzt wollte das mit der Hebamme auch nicht habe mir dann auch nen anderen Arzt gesucht der das akzeptiert .
Meine Hebamme soll mich schließlich auch zur Geburt begeliten.

wünsche dir alles gute und eine schöne #schwangerschaft

lg nadine und #Baby 19ssw

Beitrag von b1981 29.03.06 - 12:52 Uhr

Ärzte stehen nicht so sehr auf die Mitvorsorge durch Hebammen, weil das für sie finanziell schlechter ist.
Der Mutterpaß gehört dir.
Du solltest natürlich zu deinem eigenen Vorteil selbst nichts eintragen, außer wenn sich deine Adresse ändert oder so.
Lass dir auf keinen Fall den Mutterpass wegnehmen.
Wechsle den Arzt. Es ist völlig normal dass deine Hebamme wenn sie auch Vorsorge macht auch was rein schreibt.
Viele Grüße,
Linda

Beitrag von nina 29.03.06 - 13:11 Uhr

also als ich meine Hebamme in der 7 ssw kennelernte, hat sie mir die Problematik mit vielen FA erklärt.
Viele FA haben ein Kompetenzproblem. Außerdem werden FA für die gleiche Vorsorge (außer US, den machen ja nur FA) von der Krankenkasse schlechter bezahlt als Hebammen und das gefällt den FA auch nicht, ist aber nunmal so in den Gebührenordnungen festgelegt. Meine Hebamme wollte erst ihren Stempel nicht in den Mutterpass machen, da sie mir keine Probleme mit dem FA machen wollte, aber ich habe darauf bestanden. Nach dem Motto, meine Hebamme soll mich begleiten und der Arzt wird zur Not gewechselt.
Beim nächsten FA termin hat mein FA allerdings sehr positiv reagiert, nach dem Motto: Er hat überhaupt nichts gegen die Hebammenvorsorge, da Ärzte meistens auch nicht soviel Zeit haben, sich auch um die seelische Seite zu kümmern) Und so habe ich am Freitag nun den ersten Vorsorgetermin bei der Hebamme.
Und ich gehe auch davon aus, dass sie etwas einträgt. Übrigens hat sie auch mich aufgefordert, etwas nachzutragen, was fehlte, den es wäre MEIN DOKUMENT!
Also ich an Deiner Stelle würde den Arzt wechseln...
Alles Gute Dir
nina 15 ssw

Beitrag von bibi0710 29.03.06 - 13:10 Uhr

Hallo Simone,

ich habe meiner Ärztin von Anfang an gesagt, dass ich nur zu den US zu ihr komme und sonst alles mit der Hebi mache. Hätte sie in diesem Moment gemuckert, wäre ich gleich wieder gegangen! Aber so ist alles in Ordnung. Natürlich muss die Hebi was in den Mutterpass schreiben, wenn sie die Vorsorge mit übernimmt. Wenn du deine VU teilst, dann ist das sogar wichtig, dass die Hebi was reinschreibt! Sonst wüsste deine Ärztin doch gar nicht, wie die letzte VU gelaufen ist. Ich kann dir nur raten die Ärztin zu wechseln! Vielleicht hat deine Hebi auch nen guten Tipp?! Manche Hebammen arbeiten auch direkt mit ner FA zusammen, vielleicht kann sie einen Kontakt herstellen? Hebis sind einfach die bessere Wahl, sie haben viel mehr Zeit als ein Doc und du kannst die echt alles fragen, auch wenns mal peinlich werden sollte!

Mach dir hiermit noch mal Mut den Doc zu wechseln, auch wenn's mitten in der SS etwas unpraktisch ist!

Alles Gute noch weiterhin!

Berit mit Jörn (22 Mon) und #ei (21.SSW)