Geschwister! Beide zusammen in ein Zimmer?

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von mybaby1504 29.03.06 - 19:31 Uhr

Hallo, ich brauche dringend euren Rat.Meine Tochter ist 1 Jahr und 3 Monate mein Sohn wird im April 6.Wir stehen unter Hartz 4 und wohnen in einer 65 qm Wohnung.Ein Umzug verweigert das Argeamt,die bestehen dadrauf das wir so klarkommen .es sei denn ich lege denen Atteste vor das meine Kinder nicht zusammen in ein Zimmer können.Zur Zeit schlafen mein Mann und ich auf einer Matratze auf dem Fussboden im Wohnzimmer um das unsere Kinder ein eigenes Zimmer haben.Aber so langsam geht das ganz schön an die Substanz.
Könnt ihr mir einen Rat geben ob ich die Kinder zusammen in ein Zimmer tun soll,oder lieber nicht.Denn ab August kommt unser Sohn in die Schule und ich habe Angst,das er nicht genug Freiraum hat.

Beitrag von deoris 29.03.06 - 21:24 Uhr

Hallo
Ich weiß dass man einer Familie mit 4 Personen eine Wohnung bis zu 90 qm zu steht oder eine Wohnung mit 4 Wohnrämen unabhängig von qm Zahl.Informiert euch in der Gemeinde oder Kirche ,Stadtverwaltung oder sonst noch wo,gebt nicht so schnell auf!

P.S die Angaben dazu stehen in der Broschüre "Wohnberechtigungsschein" ,ihr könnt einen Antrag auf eine Sozialwohnung stellen.
LG und alles Gute

Beitrag von noreda1981 29.03.06 - 22:34 Uhr

Ihr habt auf jeden Fall Recht auf eine Wohnung bis zu 90 qm.Lasst Euch nicht abspeisen und belibt hartneckig.65 qm ist zu klein für 4 Personen.

Nori#liebe

Beitrag von donravello 30.03.06 - 08:26 Uhr

wie bitte?

das amt verweigert einen umzug?

umzugskosten können als zinsloses darlehen beantragt werden.

wenn ich nicht irre könnt ihr bis zu 80m² wohnraum beanspruchen.

benantrage einen wohnberechtigungsschein (ist meistens auf dem rathaus)

ca. 65m² hat kann ja ein alleinerziehnder in anspruch nehmen.

reiche auch eine aufsichtsbeschwerde beim amtsleiter der ARGE ein.

grüßle
alles gute
wolf

Beitrag von schnuffelschnute 30.03.06 - 08:47 Uhr

Hallo,

mag ja sein, dass die Quadratmeterzahl zu wenig ist, da kenn ich mich nicht aus, aber mal ehrlich: Muss denn jedes Kind sein eigenes Zimmer haben?
Ich habe mit meinen 2 Geschwistern mir ein Zimmer teilen müssen und es war nicht schlimm.
Irgendwie find ich die Ansprüche heute recht hoch...

#kratz

Ariane + Natascha (8) + Maya 33.SSW

Beitrag von deoris 30.03.06 - 08:53 Uhr

Mal abgesehen davon dass die Eltern kein Schlafzimmer haben ,finde ich ,dass ein 6 Jähriger nicht unbedingt mit einem 1 jährigen Kind zusammen im Zimmer sein muss.Der Junge geht bald zur Schule und muss Hausaufgaben machen ,Ein 1 Jähriges Kind kann nachts noch wach werden und schreien und dadurch kann ein 6 jähriger auch nicht schlafen und muss dann am nächsten tag in der Schule lernen.Ich finde nicht dass die Ansprüche zu Hoch sind.
LG

Beitrag von schnuffelschnute 30.03.06 - 08:57 Uhr

Hallo,

meine Geschwister waren bzw sind 10 und 12 Jahre älter als ich, das war kein Problem.
Die Eltern haben kein Schlafzimmer, weil sie den Kindern jeweils ein Zimmer lassen, wenn beide Kinder in einem Zimmer wären, hätten sie wieder eines!

Gruß,
Ariane

Beitrag von aggie69 30.03.06 - 10:38 Uhr

Genau! Und was spricht eigentlich dagegen, daß die Eltern nicht mit dem Baby in einem Zimmer schlafen können??? Bei vielen hier im Forum liest man, daß dort die Babies sogar im Bett der Eltern schlafen, weil es ihnen mehr Geborgenheit vermittelt.
Ich will ja nicht gehässig sein, aber kann der Grund dafür, daß die Eltern im Wohnzimmer nächtigen auch sein, daß sie dort bis in die Puppen fernsehen können - was mit einem Baby im Raum nicht möglich wäre?

Ich finde 65m² schon ziemlich groß. Wenn sich jemand der arbeitet keine größere Wohnung leisten kann, ist das o.k. - aber ein Hartz4-Empfänger will auf dein "Recht" bestehen. Ich finde das nicht fair! #kratz

Beitrag von donravello 30.03.06 - 11:58 Uhr

wie bitte soll ich das verstehen?#kratz
zitat:
"aber ein Hartz4-Empfänger will auf dein "Recht" bestehen. Ich finde das nicht fair! "

meines erachtens solltest du dich besser mit dem thema HARTZ IV beschäftigen.;-)


jeder hat das recht sich eine WHG zu mieten die ihm zusagt. wozu gibt es denn wohngeldzuschuß für nicht HARTZ IV empfänger?

grüßle
wolf


Beitrag von aggie69 30.03.06 - 13:14 Uhr

Wozu muß man dem Staat auf der Tasche ligen, wenn man es auch allein schaffen kann? Man muß sich halt einschränken! Was ich mir nicht leisten kann, kann ich nicht haben!
Ich verdiene im Monat knapp 500Euro und arbeite dafür Vollzeit! Es würde mir nie in den Sinn kommen zum Amt zu rennen und nach Geld zu betteln - ob es mir zusteht oder nicht. Ich muß eben sparsamer Leben - na und! Wenn ich dann sehe, daß anderen fürs "Nicht-arbeiten" alles bezahlt wird, dann wundere ich mich nicht mehr, warum alles bergab geht.
Klar, mir steht auch mehr Gehalt zu - aber die kleine Firma, in der ich arbeite wirft nicht mehr ab. Also arbeite ich lieber für wenig Geld als jemandem auf der Tasche zu liegen!

Beitrag von donravello 30.03.06 - 15:18 Uhr

wieder einmal das pauschalierete stammtischpalaver.
zitat:
" Es würde mir nie in den Sinn kommen zum Amt zu rennen und nach Geld zu betteln - ob es mir zusteht oder nicht."
dafür überreiche ich dir dden urbini-heiligenschein.;-)

es ist ganz alleine deine entscheidung.

zitat;
"Wenn ich dann sehe, daß anderen fürs "Nicht-arbeiten" alles bezahlt wird, dann wundere ich mich nicht mehr, warum alles bergab geht. "

nun mach dich nicht lächerlich,#augen
gebe in google steuerverschwendung ein, dann siehst du zig €uronen unnötig verplempert, da könnte man sogar die gesundheitreform in den alten zustand herstellen:-p, daß rentner und alte menschen wieder kostenlos eine ärztlichen behandlung haben könnten.

grüßle
wolf

grüßle
wolf

Beitrag von deoris 30.03.06 - 16:47 Uhr

Da gebe ich dir vollkommen Recht.#pro

Beitrag von deoris 30.03.06 - 16:55 Uhr

Nun,du hast keine Kinder,für mich alleine auch 500 EU würden reichen,da würde ich wahrscheinlich auch nicht zum Amt laufen,wenn zusetzlich noch dein Ehemann arbeitet ,dann könnt ihr euch mal ein super Leben erlauben und noch zusätzlich paar Katzen unterhalten.
Wovon sollen sie denn die Kinder ernähren wenn sie das von Staat nicht bekommen würden.Wenn du genau wüsstest wieviel man Geld auf Hartz 4 bekommt da würdest du nicht meckern.
Wenn du Kinder hast dann können wir uns mal noch mal sprechen ,aber unter diesen Umständen kannst du deine Meinung für dich behalten.

Beitrag von anja676 31.03.06 - 08:12 Uhr

Sag mal wolf,

ich weiß nicht, ob Du die Grenzen kennst für Wohngeldzuschuss. Als ich im Erziehungsurlaub war, hatten wir bei weitem mit dem Gehalt meines damaligen Mannes nicht viel Geld, Wohngeldschuss - obwohl sozialer Wohnungsbau und sauteuer - gabs nicht, nicht einen Pfennig extra...

Anja

Beitrag von donravello 31.03.06 - 08:25 Uhr

sorry
anja,
dann ist etwas falsch gelaufen.
dafür kannst du die behörden oder dich selbst verantwortlich machen.

ich lese ärger aus deiner antwort, ärger darüber, daß ihr nicht bekommen habt, dafür bekamm der nachbar alles in den hintern geblasen?#kratz

grüßle
wolf


Beitrag von anja676 31.03.06 - 08:37 Uhr

Nein Wolf,

es ist nichts falsch gelaufen, es waren einfach die Berechnungsgrundlagen und laut denen hat mein Mann einfach zuviel verdient. Die Grenzen dafür lagen wirklich bei weitem zu niedrig. Was mich ärgert ist folgendes: Ich habe mein Leben so eingestellt, dass ich mit dem klarkomme, was ich habe. Ich würde nicht auf die Idee kommen, zu schreien, dass ich lt. dem Gesetz da noch was zu bekommen habe, wenn ich selbst dafür nichts tue.

Das heißt nicht, dass ich Menschen die Hilfe nicht gönne: Ganz im Gegenteil, wer Hilfe braucht, soll sie auch bekommen. Aber bitte, ich kenne genug Leute, die arbeiten gehen und sich größere Wohnungen einfach nicht leisten können.

LG Anja

Beitrag von donravello 31.03.06 - 08:54 Uhr

dann sind wir uns soweit einig anja,

ich habe mir mit meinen jetzt noch zwei kids eine wohnung bezogen die ich selbst bezahlen kann mit dem was ich verdiene. ich würde auch keinen zuschuß bekommen.

doch darum geht es nicht in dieser diskusion.
es ging doch darum, daß die ARGE einen umzug in eine der m² entsprechende whg. für 4 pers. ablehnt.

mit welcher begründung?

habe am mittwoch in unserem anzeigeblätten mal wieder die vermietungen angesehen, da waren oft 80m² billiger wie 65 m²

grüßle
wolf

Beitrag von sternenzauber24 30.03.06 - 13:08 Uhr

Na hörmal,ich würde auch nicht mit einem einjährigem Kind in einem Zimmer/Bett schlafen.Was hat das mit Fernsehen zu tun?Kinder brauchen ihr eigenes Zimmer,wie ich finde.Deine Aussage finde ich unfair.Du tust ja gerade so,als fordere sie hier die Dinge der unmöglichkeit.Dabei hat sie doch nur um Rat gefragt.

Und was hat das mit Hartz4 zu tun???

Es steht ihr einfach zu,da mehr Personen!!

Beitrag von schnuffelschnute 30.03.06 - 13:14 Uhr

Es steht ihr zu, es steht ihr zu.....

Entschuldigung, aber wenn ich das lese, bekomm ich das blanke Grausen!
WAS steht Familien zu, die sich ihr Geld erarbeiten und sich dabei KEINE größere Wohnung leisten können? Es geht bei den Zuschüssen eben nicht nur um die Größe, sondern auch um die Miete!

Alles mitnehmen, was einem zusteht, das scheint tierisch in Mode zu sein.
Kinder können sich ein Zimmer teilen, davon werden sie keine bleibenden Schäden davontragen!
Wenn man die Möglichkeit hat, jedem Kind ein eigenes Zimmer zu bieten, wunderbar, aber wenn nicht, dann gehts eben nicht!
Sorry, aber ich kann nicht verlangen, dass andere meine Familienplanung finanzieren!

Leicht angesäuerte Grüße,

Ariane

Beitrag von sternenzauber24 30.03.06 - 13:27 Uhr

Falsch!Der Junge kommt bald in die Schule,er muss dann Hausaufgaben machen,nicht immer wirklich einfach mit einem jüngerem Geschwisterkind.Unter anderem sind es Junge und Mädchen,sie werden älter,auf ewig geht das nicht.Aufgrund des alters halte ich 2 verschiedene Zimmer für Sinnvoll.Und das es ihnen zusteht,sind einfach Fakten.Ich hoffe du hast gelesen das die Eltern auf dem Fußboden mit Matratzen schlafen,um ihren Kindern ein Zimmer zu überlassen.Sie schaffen also Kompromisse,oder nicht?Und das ist auf Dauer ja auch kein Zustand.Das man nicht immer nur fordern kann finde ich ja auch,aber sie wird hier glatt behandelt wie ein Bankräuber.

Das!finde ich unfair.

Beitrag von schnuffelschnute 30.03.06 - 13:32 Uhr

Hallo Sternenzauber,

ich sehe in deiner VK, dass du noch keine Kinder hast, die in die Schule gehen.
Glaube mir, die ersten Jahre machen Kinder die HG NICHT allein in ihrem Zimmer, sondern in der Küche oder im Wohnzimmer. Selbst WENN das Geschwisterkind im gleichen Zimmer lebt, kann es, sollte das Schulkind dort HG machen wollen, immer noch im Wohnzimmer spielen. Oder sind deine Kinder nur in ihren Zimmern?
Junge und Mädchen geht gut, bis zur Pubertät haben beide noch Zeit, bis dahin sollte es eigentlich möglich sein, seine finanzielle Situation so zu verbessern, dass mal eine größere Wohnung finanzieren kann.
WIESO schlafen die Eltern auf einer Matratze? WEIL eben beide Kinder ein EIGENES Zimmer haben sollen! Versteh ich nicht, denn es NICHT notwendig

Beitrag von sternenzauber24 30.03.06 - 13:44 Uhr

Meine Tochter kommt bald zur Schule;-)

Ich habe mir als Kind ein Zimmer mit meiner Schwester teilen müßen,sie war 2 als ich zur Schule ging.Was war das Ende vom Lied?Es gab nur zank und Streit,weil sie meine Schulsachen zerstörte,soviel dazu.Und wir haben unsere Hausaufgaben nur im Zimmer gemacht,am Tisch in der Küche war es mir zu unruhig.Aber egal!Es steht ihnen ja auch nicht umsonst zu,es hat also gründe.Die Interessen werden auch unterschiedlich,gut wenn dann jeder sein eigenes Reich hat.Sehe ich auch an meinen Kindern,und derer von Freunden.Ich fande es nicht toll mir mein Zimmer geteilt haben zu müssen,meine Schwester war einfach noch zu klein,und hat mir viel kaputt gemacht.Oder ich mußte zur Schule und sie schrie Nachts nur,nicht gerade so toll für mich.

Aber die Mehrheit hat ihr hier ja gute Tips gegeben,nicht nur verurteilt.

Beitrag von red_fire 30.03.06 - 14:31 Uhr

Hallo,

in manchen Fällen ist es aber nötig das jedes Kind ihr eigenes Zimmer hat.

Meine Freundin hat 2 Mädels ( 4 Jahre und 7 Jahre) die beiden teilten sich ein Zimmer, bis die grosse in die schule kam. Dann mussten sie die beiden "trennen" weil es einfach nicht mehr ging. Und das bei 2 Mädels. Die kleinen räumen alles aus und die grossen bekommen ärger wenns zimmer nicht aufgeräumt ist. Die kleinen räumen das schulzeug aus , machen was kaputt und die grossen müssen dafür grade stehen.

Also ich bin dafür , das jedes Kind ein eigenes Zimmer hat,grade bei dem Altersunterschied.

Meine Kinder haben auch jeder ihr eigenes Zimmer, obwohl die kleine noch bei uns schläft, trotzdem weiss sie wo ihr zimmer ist und wo ihr spielzeug liegt.


LG
Susi

Beitrag von aggie69 30.03.06 - 13:24 Uhr

#pro #pro #pro

Beitrag von deoris 30.03.06 - 14:41 Uhr

WAS steht Familien zu, die sich ihr Geld erarbeiten und sich dabei KEINE größere Wohnung leisten können? Es geht bei den Zuschüssen eben nicht nur um die Größe, sondern auch um die Miete!
Es gibt auch so was wie ein Wohnberechtigungsschein und jeder der wenig verdient kann so einen Schein bekommen und das steht auch einer Arbeiterfamilie zu,die 4 Personen haben , eine Wohnung mit 4 Räumen undabhängig von qm Zahl oder eine Wohnung mit wenig Wohnräumen bis zu 90 qm.
Mit so einem Schein zahlt man bis zu 20 % weniger für die WHG.
Also reg dich wieder ab,informiere dich einfach besser.

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