Angst vor dem Tod

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von silvia_vb 29.03.06 - 23:01 Uhr

Hallo,

jeden Tag wird man mit dem Tod konfrontiert,in den Nachrichten,Serien,Zeitungen Internet usw.

Plötzlich habe ich große Angst vor dem Tod,denke viel darüber nach,das ich Krank werde und sterben muss,wie es ist zu sterben,ob es sehr weh tut und was dann kommt#schock

Vor über 2 Jahren habe ich einen guten Freund verloren,der Selbstmord aus Liebeskummer begann und ich denke noch ganz oft an ihm.
Zu dieser Zeit dachte ich auch viel an den Tod,dann irgendwann wurde ich mit unserer Maus Larissa schwanger und meine Gedanken waren dann nur noch bei ihr#freu

Nun ist es auch so,das ich Angst habe,das meinen Liebsten etwas zustoßen könnte und diese dann nicht mehr bei mir wären.

Kennt ihr solche Gedanken und Ängste auch?
Wie geht ihr damit um?

Ich danke sehr für Antworten

Beitrag von krokolady 30.03.06 - 07:29 Uhr

Ich glaub jede Mutter hat diese Angst um ihr Kind, egal wie alt die Kinder sind.
Geht mir auch so.....

Meine Jüngste ist 10 Monate und leidet unter dem Dravet-Syndrom, eine schwere und seltene Form der Epilepsie.
Wenn sie einen Anfall bekommt hat sie immer Statusneigung, das heisst sie hört ohne Medikamente nicht auf zu krampfen, muss jedesmal sofort ins KKH. Jeder Status heisst Lebensgefahr.

Beim Dravet-Syndrom liegt die Sterblichkeitsrate bei ca. 18 %......weisste nu wie es mir immer geht?


http://www.kimberlys.de

Beitrag von heschen333 30.03.06 - 11:27 Uhr

Hallo Krokolady!

Eine super schöne Homepage......schöne anfangsmelody..

Und eure kleine ist wirklich zum knuddeln.

Gruss

Beitrag von bcis 30.03.06 - 21:10 Uhr

hallo, ich habe deine zeilen über kimberly gelesen, und meine lini hatte auch letztens einen furchtbaren krampfanfall und es war das schrecklichste, was ich je gesehen habe, sie ist 11 monate.
wir beobachten sie jede minute, und deuten jeden gesischtsausdruck, und man kann nichts machen, ausser beten
ich wünsche euch alles gute

Beitrag von pegasus080675 30.03.06 - 09:47 Uhr

Hallo Silvia,

früher hatte ich keine Angst vor dem Tod oder vorm Sterben. Aber seitdem ich meinen Vater die letzten Tage bis hin zu seinem Sterben begleitet habe, habe ich auch furchtbare Angst vor dem Sterben. (Mein Papi ist am 11.01.00 an Lungenkrebs gestoren) Als dann zwei Jahre später der Mann meiner Cousine mit 32 Jahren an Leukämie gestorben ist, wurde es noch schlimmer. Bei Roberto kam die Krankheit völlig überraschend.

Auch die Angst, daß meinem Mann oder meiner Tochter etwas passieren könnte, ist manchmal furchtbar für mich.

An manchen Tagen ist es ganz schlimm und ich denke immer wieder an das grausame Sterben meines Vaters.

Aber meistens versuche ich dann die trüben Gedanken bei Seite zu schieben und es gelingt mir auch.

Schließlich muß man die Dinge so nehmen wie sie kommen.

Vielleicht sollte man immer nach Vorne blicken und die Zeit genießen.

Ich wünsch dir alles Liebe
Manu

Beitrag von heschen333 30.03.06 - 11:32 Uhr

Hallo!

Mir geht es teilweise genauso...
Ich mache mir auch in letzter Zeit sehr viele Gedanken über Tot...Krankheiten etc..
Warum das so ist weiß ich auch nicht genau

Das Leben kann so schnell vorbei sein und so viele Junge Menschen sterben..

Und deswegen sollte man über jeden tag dankbar sein wo es einem gut geht...

Versuche es nicht so an dich ranzulassen ..denn passieren kann immer was genauso aber könnt ihr steinalt werden...

LG

Beitrag von daniellebecker 30.03.06 - 11:42 Uhr

..wie gehe ich damit um?

Ich glaube an Jesus und daran, dass er fuer meine Suenden, an meiner Stelle gestorben ist, so dass ich ewiges Leben habe...

Es ist gut ne gewisse Angst vorm Tod zu haben.. es bringt dich dazu dich mit etwas ganz ganz wesentlichen zu befassen, was auf JEDEN von uns wartet.

Wir alle sollten darauf vorbereitet sein..

Schnapp dir ne Bibel und check Jesus aus.
Ist mein Rat an jeden hier. Ohne Ihn siehts finster aus...
wir sind Suender und brauchen Vergebung, die es nur in Jesus gibt.. Gottes Sohn..

Gib Ihm Dein Leben und Vertrau auf Ihn





Beitrag von waldhexenkaetzchen 30.03.06 - 20:47 Uhr

Heya #blume

Viele Menschen haben Angst vor dem Tod und ebenso vorm Sterben.
Das Ganze ist, denke ich, eine Glaubens-und Einstellungssache.
Als Kind hatte ich immer unheimlich große Angst vor dem Tod, allein schon aus dem Grund, weil ich meinen Vater verloren habe als ich sieben Jahre alt war. Die Tragödien in unserer Familie rissen nicht ab und mir blieb irgendwann eigentlich gar nichts anderes übrig, als mich mit dem Thema Sterben und Tod zu befassen.
Mittlerweile bin ich soweit das ich keine Angst mehr davor habe denn der Tod gehört zum Leben dazu. Er beudetet nicht das entgültige Ende sondern ist ein neuer Abschnitt in einem anderen Leben. Der Körper ist nur eine nutzlose Hülle, der von der Seele abgestoßen wird. Nichts weiter. Die Seele aber entwickelt sich in anderen Dimensionen weiter, nämlich im Leben nach dem Tod.
Aber es ist wie gesagt alles eine Glaubenssache und jeder Mensch muss für sich selber rausfinden, wie er mit diesem schweren und heiklen Thema am Besten umgehen kann und an was er aus tiefem Herzen und aus reiner Überzeugung glaubt und was eben nicht.

Liebe Grüße und hab #sonne,
kaetzchen