Wunschkaiserschnitt oder normale Geburt?

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Beitrag von jenny111 30.03.06 - 10:13 Uhr

Hi Ihr,

Da ich Angst vor der geburt habe, habe ich mir schon mal Gedanken über ein Wunschkaiserschnitt gedacht... #schock

Hat jemand Erfahrung damit?

Mit verschiedenen Leuten wo ich gesprochen habe, raten mir nur ab! Sie meinen wenn du das Kind normal auf die Welt bringen kannst dann tu es! aber ich habe solche Angst vor der geburt! Ich mein meine Tante ist voll und ganz dagegen weil sie kann ihre Kinder nur mit Kaiserschnitt auf die Welt bringen. Sie wünscht sich eine normale Geburt weil sie meint es ist das schöner.

Was soll ich jetzt nur tun??? Habt Ihr mit paar Tips oder Ablehungen das ich mir mal ein Bild machen kann???

(Ich weiß ich bin schon früh dran aber, wenn ich daran schon denken muss, wird es mir ganz anderst!!!) #heul

Danke für eure Hilfe!!!! #liebe

#danke#danke

Beitrag von sandra7.12.75 30.03.06 - 10:23 Uhr

Hallo

Da Du ja Dein erstes Kind bekommst würde ich erstmal eine normale Geburt versuchen.Beim Kaiserschnitt hat man hinterher Schmerzen.Ich bekomme jetzt mein viertes Kind und hoffe das es normal kommt.
Ich bin wirklich gegen einen Kaiserschnitt aber weil ich als Kind oft Operiert wurde und somit Angst vot Narkosen haben.Und alleine der Gedanke an einen Blasenkatheder#schock.Kaiserschnitt nur wenn es nicht anders geht. Es gibt ja auch Schmerzmittel oder PDA.Du könntest Dich auch mit einer Hebamme in Verbindung setzten und mit ihr über Deine Ängste sprechen.Die helfen Dir auch.

lg

Beitrag von maeuschen06 30.03.06 - 10:26 Uhr

Hallo,

jeder hat Angst bzw. Respekt vor der Geburt. Aber Wunschkaiserschnitt klingt für mich nach "wasch mich, aber mach mich nicht naß".

Vertrau dir und deinem Körper. Es ist außerdem für das Kind am besten, natürlich geboren zu werden. Ärzte stehen nur auf den KS, weil es gut zu planen ist, passiert nicht am Wochenende, ist in 1 Stunde fertig und es gibt auch noch mehr Geld.

Du wolltest ein Kind, das gehört dazu. Dein Körper kann das, vertrau ihm und du wirst stolz auf deine Leistung sein. Auch solltest du deinem Kind die Zeit geben, die es braucht. Ein KS wird immer früher gemacht, da sind viele Kinder einfach noch nicht 100% soweit, dass sie schon geboren werden wollen.

Und eins solltest du beim WKS nicht vergessen, dass ist eine große Bauch-OP mit allen Risiken, die an einer solchen OP eben dranhängen. Das würde ich niemals freiwillig machen.

Es ist unbeschreiblich, sein Kind selber auf die Welt zu bringen und es von Anfang an zu sehen/spüren/riechen ...

Laß dir das Erlebnis nicht nehmen, du schaffst das!

lg

Beitrag von jenny111 30.03.06 - 10:35 Uhr

Danke euch beiden! ich bin halt total verwirrt aber stimm nur der gedanke WKS hat nicht einfach so getan die nebenwirkungen(schmerzen, etc.) habe ich ehrlich gesagt gar nicht beachtet... #schock
der katheter??? #kratz nee lieber net....
klar eigentlich sollten man die geburt genießen es ist ja nix alltägliches... gut und eine gute bekannte von mir hat beim ersten kind nur 2 std. gebraucht wiederum ne andere hat halt 36 std. dran rumgemacht... #schwitz aber vielen dank euch #danke

Beitrag von nadinedier 30.03.06 - 11:49 Uhr

Hallo Jenny,

ich bin total traurig, dass ich unser Baby per KS entbinden musste.
Die Geburt wurde eingeleitet und ich hatte (ungelogen!) 17 Stunden lang Wehen.
Leider ist dann bei Muttermund 7 cm gar nichts mehr gegangen, weil sie quer mit dem Köpfchen verkeilt war.
Ich habe dann PDA bekommen und sie haben den Wehentropf ganz hoch gedreht...nach den 17 Stunden und ich habe mit PDA keine Schmerzen mehr gehabt.
Leider haben sie sie wie gesagt, dann doch mit KS geholt.

Die 17 Stunden Wehen, die ich in meinem Leben hatte, waren zwar sehr schmerzhaft aber wahnsinnig intensiv, und die Stimmung in den Wehenpausen war superklasse.

Ich hätte das schon noch ein paar Stunden durchgehalten, weil ich mich echt super konzentriert habe, die Wehen wegzuatmen.

Der Tag nach dem KS dagegen war so richtig die Hölle.
Erst recht im Vergleich zu den Wehen am Vortag, weil die Wehen nach 2 Minuten einfach immer wieder weggehen.

Ich kam mir vor wie eine alte gebrechliche Frau, der man einen Säugling zur Verpflegung gegeben hat.
Ich konnte am ersten Tag unsere Maus nicht mal wickeln und stillen nur dank der geduldigen Unterstützung durch Hebi und Schwestern.
Ich konnte sie nicht mal richtig hochheben vor Schmerz.

Ab dem 3.Tag gings mir wieder klasse, aber die Zeit davor war ich einfach traurig, weil ich nichts alleine konnte...dann wann ich meine Kraft gebraucht hätte hatte ich sie nicht.
Klingt doof, aber in etwa so kam ich mir vor.

Ich glaub, ein KS ist dauerhafter schmerzhaft.
Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen Eindruck in mein Gefühlsleben bezgl. KS geben.

LIebe Grüße

Nadine + Theresa 24.03.2006

Beitrag von cherry76 30.03.06 - 12:28 Uhr

Huhu,

fand die Wehenschmerzen schlimmer als die Schmerzen nach KS. Hatte sage und schreibe 3 (!) Tage Wehen und zum Schluss eine PDA und einen Wehentropf (der bis zum Anschlag hoch gestellt war) Die PDA hat am Anfang gut gewirkt, später überhaupt nicht mehr und wurde auch nicht mehr richtig nachgespritzt, da man ja den Druck spüren muss, laut der Hebamme.
Da sich dann Stunden nichts tat, und ich Höllenschmerzen hatte und wirklich nicht mehr konnte, hat sich diese "nette" Hebamme irgendwann erbarmt die Ärztin zu holen die dann einen KS anordnete wegen Geburtsstillstand. Meine Tochter lag wohl mit dem Kopf verdreht, wie sich im Nachhinein rausstellte.
Also ich glaube ich hätte keine grosse Lust mehr auf eine spontane Geburt, besser gesagt ich hätte den totalen Horror.
Aber da du Erstgebärende bist, und im dem Sinn nicht "vorgeschädigt" würde ich es auch auf normalem Wege versuchen. Obwohl ich den KS überhaupt nicht so schlimm finde, da es zwar weh tut beim Aufstehen die ersten Tage, aber ansonsten absolut erträglich von den Schmerzen (im Gegensatz zu den Wehenschmerzen)
Trotzdem ist er eine OP und hat mehr Risiken für dich und dein Kind.
Du kannst ja vorher per Ultraschall schauen lassen wie gross dein Kind in etwa ist. Wenn es "Normalgrösse" und Gewicht hat dann versuche es auf alle Fälle mit einer normalen Geburt. Ansonsten ist es eine Überlegung wert mit dem WKS. Meine persönliche Meinung....
LG
Sonja u. Lena (25.7.2005)

Beitrag von tija79 30.03.06 - 13:00 Uhr

Hallo Jenny!!!
Ich habe zwei kinder das erste per Kaiserschnitt (musste sein), war nicht schlecht, keine größen schmerzen bei der Geburt! aber danach konnte ich zwei tage nur liegen und im bett sitzenund 10 Tage Krankenhaus :-%! Vor einem Jahr habe ich mein Zweites Kind Nomal bekommen! Schmerzen waren nicht so schön--das ist klar- habe nee Rückmarksspritze bekommen! Schmerzen fast 0 ( eib bisschen merkst du immer noch) Das pressen tut nicht weh oder doch , man kann das nicht beschreiben es fühlt sich komisch an, so ein Gefühlt kennt man nicht, aber ist okay! und wen baby aus dem Bauch ist, ist alles gut!
Ich würde jeder Zeit wieder eine normal Geburt haben wollen auch wenn die Schmerzen ohne PDA nicht so schön sind aber nach einem Kaiserschnitt geht es dir so scheiße, deine Narbe tut weh, Du kannst dein Kind nicht selber aus dem Bett heben und das schlimme du kannst nur auf dem Rücken liegen, dein Po tut weh frag nicht wie! Ich habe gesacht nie wieder Kaiserschitt!
#stern

Tija

Beitrag von numberfive 30.03.06 - 13:08 Uhr

Hallo,
ich hatte drei Spontangeburten nur das vierte Kind musste per Notsectio geboren werden ich würde eine normale Geburt immer vorziehn.
Was für ein tolles Gefühl wenn dir das Baby gleich auf den Bauch gelegt wird und deinen Mann stehen vor lauter Glück ein paar Tränchen im Gesicht.Beim Sectio ich hatte eine Vollnarkose wegen Notfall habe ich nach dem Aufwachen ein Bild von meinem Kind gesehen das Kind selber hab ich erst am nächsten Tag gesehen und auch nur weil mich mein Mann in einen Rollstuhl gepackt hat und mit mir auf die Kinderintensivstation gefahren ist.
Probier doch erst mal eine normale Geburt aus glaub mir du wirst es nicht bereuen und wenn die Schmerzen für dich zugroß werden da gibts ja auch viele Möglichkeiten.
Such dir ne gute Hebamme mit der kannst du frühzeitig
deine Ängste/Probleme/Fragen auf arbeiten.
Wünsch die eine schöne SS und eine natürlichee Geburt.

LG Micha

Beitrag von clementine 30.03.06 - 13:14 Uhr

Hallo !!!
Ich hatte auch so ne Angst vor der Geburt, und Gedanken über einen Kaiserschnitt haben wir uns auch gemacht, weil unsere Maus angeblich so groß und schwer sein sollte. Je näher der Termin rückte,desto ruhiger wurde ich, ich wollte mich auch gar nicht mehr entscheiden müssen, ob KS oder vag. Geburt.. .
Als die Wehen einsetzten war ich die Ruhe selbst und ich bin wirklich froh, das ich mich nicht für einen KS entschieden habe.
Es war eine relativ schnelle Geburt ohne PDA und es war der intensivste Augenblick überhaupt als Lena dann endlich kam.Klar, die Schmerzen sind schon krass, aber sie sind auszuhalten und mich hat es die ganze Zeit beruhigt, das ich auf eine PDA zurückgreifen könnte.
Also, viel Glück
Liebe Grüße Theresa und Lena (01.01.06)#katze

Beitrag von coco71979 30.03.06 - 13:44 Uhr

Ich hab meinen Sohn vor 14 Tagen per KS entbunden und kann dir davon nur abraten. Hatte auch höllische Angst vor einer normalen Geburt (wurde aber von dem Klinikarzt und den Hebammen noch unnötig gefördert durch Aufzählungen von sämtlichen Dingen, die bei mir schief gehen würden unter einer normalen Geburt), aber so ein KS ist auch kein Spaziergang. Die Schmerzen hast du hinterher auch und du bist viel viel später wieder fit als durch eine normale Geburt.
Wie gesagt, bei mir ist es jetzt 14 Tage her und die Narben schmerzen unheimlich. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich es mit einer normalen Geburt einfach versuchen müssen und ich hätte mir von dem Arzt und den Hebammen nicht so viel Angst einreden lassen sollen.
Naja, aber es ist deine Entscheidung. Egal wie du dich entscheidest, beides ist nicht schmerzlos.

L. G.
Melanie + Leon (14 Tage alt)

Beitrag von greenhorn 30.03.06 - 20:27 Uhr

Ich habe mir auch schon so manche gedanken über die geburt gemacht. Ich lese mir so gut wie jeden geburtsbericht durch und frage jede frau, die schon mal entbunden hat, aus, wie es bei ihr war. ich bin ziemlich neugierig und gespannt wies bei mir wird, jedoch würde ich das nicht als angst bezeichnen. ich finds einfacht wichtig, dass man gut informiert ist, was alles kommen kann und wird. doch ein wunschkaiserschnitt kommt für mich nicht in frage. meiner meinung nach sollte man eine natürliche geburt, so weh sie auch tun mag, als geschenk ansehen.

Frauen, die einen Wunschkaiserschnitt planen, sind meiner meinung nach nicht reif für ein kind, bedenkt man, dass die geburt sicher noch am einfachsten zu bewältigen ist, als die aufgabe und verantwortung, die einen das ganze leben lang begleiten wird. Wie soll man einer solchen aufgabe gewachsen sein, wenn man nicht einmal bereit ist, ein kind zu gebären?

man sollte froh darüber sein, wenn alles glatt und ohne komplikationen über die bühne geht. es gibt sicher viele frauen, bei denen es nicht anders als mit einem kaiserschnitt ging, die sich aber nichts lieber als eine natürliche geburt gewünscht hätten.

Vielleicht sollte man sich gar nicht zuviele gedanken darüber machen, wies wird. es kommt sowieso alles so, wies kommen muss!

ich wünsch dir und mir und allen anderen, die in nächster zeit gebären werden, alles gute!!!

LG Soni

Beitrag von tom311205 02.04.06 - 11:44 Uhr

Ich finde es ziemlich unverschämt von Dir, Frauen zu verurteilen, die einen WKS machen lassen.

Erstens muss man es jeder Frau selbst überlassen, zu entscheiden, was mit deren Körper geschieht.
Zweitens bin ich und andere Frauen sind durchaus in der Lage ein Kind liebevoll und vernünftig aufwachsen zu lassen.

Ich habe die Entscheidung bewußt für mich getroffen, weil
ich panische Angst vor der geplanten einleitung hatte.
Die Erfahrung war absolut gut. Die Schmerzen waren absolut erträglich und ein Trauma, weil ich das Kind nicht auf natürlichem Weg bekommen habe, hat sich auch nicht eingestellt. Die Entscheidung war für mich nur richtig.

Man sollte die Frauen, wie sich für einen WKS entscheiden nicht verurteilen. Wir haben sicherlich sehr lange darüber nachgedacht und uns nicht leichtfertig dazu zu entschlossen.

Also bitte Vorsicht mit solchen Äüßerungen.

Wenn man die Frau nicht persönlich kennt und deren Situation, nicht verurteilen -sonderen mit Rat zur Seite stehen.

Ich bin mir sicher, dass wir WKS-Frauen genauso verantwortungsvoll mit dem uns anvertrauten Leben umgehen und es aus ganzen Herzem lieben.


Vera




Beitrag von mucki123 30.03.06 - 20:56 Uhr

hallo jenny! #stern

würde es erstmal auf normalem wege versuchen.
wollte ich damals auch aber es wurde dann doch ein ks gemacht. war nötig, mein kleiner wär sonst heut noch drin... ;-)
muss allerdings sagen dass ich das alles nicht so furchtbar fand wie einige es hier beschreiben!
nicht dass du jetzt mehr angst vor nem ks bekommst als vor ner normalen geburt!(falls am ende bei dir doch einer gemacht werden muss). #hicks
von dem katheter hab ich z.b. garnichts gemerkt.vielleicht lags daran dass er erst gemacht wurde nach dem ich meine anästhesie hatte. #aha
durfte meinen kleinen sofort sehn nachdem er rausgeholt wurde, die hebamme hat ihn dann kurz noch in ein handtuch gewickelt und ich durfte ihn noch ein paar min. ankucken u auch anfassen noch während ich auf dem op-tisch lag.
war auch nicht so lang im kh, freitag wurde mein kleiner geholt, dienstag durfte ich schon heim. #freu
wenn ich nochmal ein kind bekomme dann möchte ich schon einen wunsch - ks. aus dem grund weil ich nicht nochmal so ein schwangerschafts-ende erleben möchte.
die 9tage (ET+9) bis zur geburt waren psychisch und physisch für mich eine qual. wieso genau möchte ich hier jetzt nicht schreiben.aber das muss ja bei dir nicht zutreffen. #liebdrueck

lass es einfach auf dich zukommen u viel glück! #klee

gruss c. #katze

Beitrag von waldhexenkaetzchen 30.03.06 - 20:56 Uhr

Heya #blume

Es gibt doch nichts Schöneres, als das Wunder Geburt.
Und diese bei vollem Bewusstsein mitzuerleben. Ich persönlich möchte dieses unvergesslich schöne Erlebnis um nichts auf dieser Welt missen! :-)
Lt. deiner VK hast du ja noch Zeit dich mit diesem Thema in Ruhe auseinander zu setzen. Sprich mit deinem FA und deiner Hebamme darüber, lies Bücher oder schau dir Dokumentationen an.

Liebe Grüße und hab #sonne,
kaetzchen mit mausejule *14.12.03, die in nur 8 1/2 Std. eine Traumgeburt hingelegt hat :-)

Beitrag von melli0327 31.03.06 - 06:38 Uhr

Hallo,

ich hatte auch angst u. wie. Wir sagt der hatte beim ersten Kind keine angst der lügt.
Es gibt Mütter die haben mehr als 1 Kind also kann es nicht soooo schlimm sein. Das habe ich mir immer gesagt.

Fabienne konnte ich nicht normal Entbinden weil sie in der BEL lag. Also hatte ich einen KS.
Die Schmerzen konnte ich ohne Medikamente ertragen.
Jede Frau ist anderes die einen haben voll die schmerzen die anderen kaum.
Ein KS ist immer eine Op deshalb auch mit risiken verbunden.

so es würde mich echt mal interessieren was du jetzt macht.

lg

Melanie

Beitrag von annimay 31.03.06 - 08:17 Uhr

Hy!

Du willst einen Rat? Einen wirklich guten Rat?



BRINGE DEIN KIND AUF NORMALEM WEG ZUR WELT!! DAS IST EIN UNGLAUBLICHES UNVERGESSLICH GROßARTIGES ERLEBNIS!

Besser für deine Seele und besser für das Kind! - bei einer normalen Geburt durchläuft das Baby eine Vorbereitung,durch die Wehen wird es massiert und natürlich darauf eingestellt das nun etwas neues passiert.

Beim Kaiserschnitt wird das Kind einfach aus dir herausgerissen,ohne Vorbereitung ohne alles.Es wird im übertragenen Sinne quasi vor die Tür geprügelt.

- ihr wisst wie ich das jetzt meine!

Ein Kaiserschnitt ist eine großartige Sache - wenn er SEIN MUß!

Wenn das Leben von Mutter und Kind auf dem Spiel stehen.

Aber einfach so? Lass es!! Du kannst ein Kind normal auf die Welt bringen, mit PDA z.B. das erleichtert auch.

Mach dir keine Panik,DU SCHAFFST DAS AUCH SO!!!!!

Beitrag von cheery75 31.03.06 - 14:05 Uhr

Hallo Jenny,

mein tip, warte erstmal ab.
ich wollte auch immer einen kaiserschnitt und als ich die kleine das erstemal gespuert habe wollte ich es dann doch normal versuchen ;-)
mach dich jetzt noch nicht verrueckt und vor allem las dir von keinem was einreden. wenn du nachher doch einen kaiserschnitt magst dann mach das auch. dafuer gibt es denn.
meine kleine maus ist auf normalem weg geboren worden und es ging super schnell. das komische war auch desto naeher die geburt kamm desto weniger hatte ich angst davor.
wuensch dir alles alles gute!!!
cheery

Beitrag von 81nadine 31.03.06 - 17:56 Uhr

Hallo Jenny!

Ich kann Dir nur meine Erfahrungen schreiben:
Ich wollte immer eine normale Geburt, doch da die Herztöne von unserem Kleinen so schlecht wurden(ohne Wehen!), wurde in der 38+0SSw ein Kaiserschnitt gemacht.

Das legen des Katheters tat nicht weh, bei der Op (mit Spinaler) hatte ich keine Schmerzen-die kamen erst 10 Stunden später.Der erste Tag war nicht schön, dann ging es aber. Das Ziehen des Katheters tat auch nicht weh.
Ich konnte mich von Anfang an um Felix kümmern.
Heute- - -13 Tage nach der OP tut mir der Bauh nur noch beim Niesen weh.

Wie Du Dich auch entscheidest-wünsche Dir alles Gute,

Nadine #baby-Felix

Beitrag von liebivieh 01.04.06 - 13:12 Uhr

Hallo Jenny....


Ich hatte eine normale Geburt und jetzt im März einen WKS mit Spinale....

Meine Meinung ist das ich den KS besser verkraftet habe und es wieder tun würde.
Meine Begründung liegt darin, das bei meinem ersten >Kind ein Dammschnitte gemacht wurde und ich bis heute nach elf Jahren Probleme habe und beim Sex auch Schmerzen bekomme.
Meiner Freundin ergeht es auch so. Als ich nun im Krankenhaus war, waren alle Frauen geschnitten worden.
Meine Narbe ist schon gut geheilt nach 14 Tagen und kann soweit alles gut erledigen.

Die ersten 5 Tage nach einem KS sind mit Schmerzen verbunden, aber die hat man auch bei einem Dammschnitt.

Es ist aber auszuhalten mit Schmerzen, da man was dafür bekommt.

Die OP war OK habe nichts gemerkt, auch wenn ich munter war, leider tut das Katheder legen brennen, aber da die Narkose schnell gelegt wird, ist das auch schnell vorbei.

Leider haben beide Arten zu entbinden mit Schmerzen zu tun, die man nicht leugnen kann und einige Frauen nehmen diese leicht hin, man muß einfach entscheiden, ob man Schmerzen gut vertragen tut und vielleicht kannst du ja auch normal entbinden mit PDA das ist glaube eine gute Sache, die Spritze in den Rücken tut nicht weh nur wie ein Mückenstich.

Lass dich einfach im Krankenhaus beraten, wenn man das Gewicht und Kopfumfang hat, kann man abschätzen welche Art der Entbindung das beste ist.

Lass dich aber von keinem verrückt machen.

Ich kann dir nur den Tip geben, wenn du WKS machst erzähle allen Leuten du hast eine Beckenendlage und es ist medizinisch notwendig, dann werden dir keine Fragen gestellt und die Leute nehmen es hin,.
Ich habe das auch so gemacht, weil mich alle angegriffen haben und den Streß kann man in der SS echt nicht gebrauchen.

So liebe Jenny solltest du noch Fragen haben in meiner VK ist meine email Adresse.


LG ines und Bianca 16 Tage

Beitrag von lala77 02.04.06 - 13:35 Uhr

Es ist Dein Körper und Du mußt ganz alleine entscheiden wie Du entbindest. Ich finde das geht niemanden etwas an, außer Dich!

Risiken gibt es leider in beiden Fällen!

Ich finde es kommt immer auf die Beweggründe an, warum man sich zu einem Kaiserschnitt entscheidet. Ich für meinen Teil habe seit einem drmamtischen Todesfall meines Vaters große Ängste, weshalb ich mir vorstellen könnte, dass ein Kaiserschnitt für mich ggf. die besssere Lösung wäre. Keiner kann sich hierzu zu ein Urteil erlauben!

Ich wünsche Dir, dass Du die für Dich optimale Lösung findest #liebdrueck!

LG, Caro :-)

Beitrag von nika2006 02.04.06 - 15:21 Uhr

Hallo Jenny,

ich hatte eine Notsectio. Von vornherein sagte ich, dass ich einen Kaiserschnitt will. In der Klinik macht man das allerdings nicht wo man will (also einen Wunschkaiserschnitt). Ich bekam erst eine PDA und dann hat es mir die Beine Weggehauen, alles unterhalb der Brust war taub. Dabei wurden die Herztöne fast weg und somit wurde gleich der KS eingeleitet. Es hat ca 5-7 min gedauert, dann war das Kind da.
Ich persönlich sage zwar immer, wen Kinder kriegen will, der muss auch dazu gradestehen und kann es auf normalem Wege versuchen. Aber wenn man teilweise Geschichten hört, dass die Kinder einfach nicht geholt werden, obwohl sie im Geburtskanal feststecken und dadurch Sauerstoffmangel bekommen und dann schwerstbehindert sind,... dann denk ich mir auch, mit einem WKS wäre das nicht passiert.
Mein Mann hat grade im Krankenhaus Praktika gemacht, wenn man dann geschichten hört: Ärzte pfuschen und es wird nie erwähnt und kein Hahn kräht mehr danach, tja das finde ich schon schlimm.
Mit einer Sectio hast du immer eine gewisse Sicherheit. Denn das ist eine Routine OP und dort geht in der Regel nichts mehr schief. Man ist quasi auf der sicheren Seite. Ich würde mir keine Vollnarkose geben lassen, denn es ist interessant das alles mitzuhören und mitzubekommen. Ich pers. hätts auch gern gesehen. Die Narbe ist ok, heute kaum noch sichtbar (juckt aber immer wenn das Wetter anders wird) und der Blasenkatheter ist eigentlich ganz angenehm, nur man muss "loslassen" wenn man im Bett liegt und hat eigentlich das gefühl man macht ins Bett, aber es bereitet dir eine erholsame Nacht ;) Am nächsten Morgen, nach ca.12 Stunden hat man mich aus dem Bett geprügelt, auf Toilette, waschen und frühstücken gehen. Ging auch wunderbar und Schmerzmittel brauchte ich auch nicht. Im übrigen bin ich dann auch nach 3 Tagen wieder aus dem KH raus, denn ich habs nicht mehr ausgehalten und wenn du eine Hebamme hast, die dich zuhause betreut, dann ist es auch kein Problem. Nur wegen so einer kleinen Wunde würde ich nicht 10 Tage im KH verweilen.

Es ist gut zu überlegen, aber ich würde mich beim 2. Kind für eine normale Geburt entscheiden, weil einem doch viel fehlt. Sollte es doch zu schlimm werden, dann kannst du immer noch Schmerzmittel oder einen KS einfordern.

LG Annika

(PS: Ich wünsche dir keine Hebamme die dich anschreit: Wie alt bist du eigentlich - 19 - dann stell dich nicht so an")