Nackenfaltemessung - combined Test

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von badmouse 30.03.06 - 10:19 Uhr

Hallöchen!

Ich war gestern beim Arzt und zähl jetzt offiziell zu den Schwangeren :-) also jetzt mit muki-paß *g*

Gestern hat mich mein Arzt auf diesen combined Test aufmerksam gemacht. Er hat keine Auffälligkeiten bei mir Festgestellt, hat mir ich aber trotzdem informiert.

So ... jetzt steh ich also vor der Frage ... was tun?
Ich bin seit gestern 25 Jahre alt und es gibt in beiden Teilen der Familie keine Fälle von Behinderungen oder von so.

Ich kann auch nicht sagen, was ich im falle des falles (bzw. eines schlechten ergebnisses) machen würde. Keine Ahnung.
Bin jetzt in der 13. ssw das heißt die Zeit ist knapp - 1,5 Wochen hat der ARzt gesagt.

Auf der anderen Seite denke ich es kann immer noch etwas passeiren bzw. es kann so viel passeiren oder einfach auch gar nichts ...
Sicherheit hat man doch sowieso nie ... bis zum Schluß.
Mein Mann ist da gleicher Meinung.

Wie habt ihr das gehandhabt? Was würdet ihr empfehlen?

Beitrag von mahezi78 30.03.06 - 10:25 Uhr

Wir standen vor der gleichen Entscheidung...

Allerdings war es bei mir so, dass der Test zur Nackentransparenzmessung unvollständig aus dem Labor zurückkam, meine Ärztin das allerdings nicht wirklich gecheckt hat und mich dann damit konfrontiert hat, das da irgendwas nicht stimmen würde. Ich war fertig und hab geheult. Mein Freund war auch total fertig.

Dann war ich zur Feindiagnostik in der Frauenklinik, denen ist dann erstmal aufgefallen das der Test unvollständig war. Sie haben meine Daten dann erneut in ihr schlaues programm eingetippt und heraus kam das alles ok ist. Leicht erhöhte Werte, aber das kann 1000 Gründe haben.

Danach war für uns klar wir lassen garnichts mehr machen, keine FWU, garnichts. Die Ärztin hat uns gefragt, was wir denn machen würden, wenn bei einer FWU herauskommen würde, das das Kind nicht gesund ist. Wir haben gesagt, das eine Abtreibung nie in Frage kommt und wir das Kind auf jeden Fall haben wollen. Denn niemand hat ein Recht auf ein gesundes Kind......

Wir haben nichts mehr machen lassen. Die Möglichkeit viele Tests machen zu lassen ist toll, auf der anderen Seite verunsichern sie sehr, da einige nur auf Statistiken beruhen....

Wir freuen uns auf unser Baby.....

Wünsche dir alles Gute

Marie und ihr Würmchen (20.SSW)

Beitrag von giftyvy 30.03.06 - 10:29 Uhr

Hallo badmouse,
ich habe die NT machen lassen obwohl bei uns ebenfalls kein Fall bekannt ist von Missbildungen.Als der Arzt durch die Blutentnahme festgestellt hatte,wie hoch das Risiko im entdefekt bei mir ist ein behindertes Kind zu bekommen war ich doch erleichtert.Es war sehr gering.Ich würde die Untersuchung immer wieder tun,denn ich wurde ruhiger dadurch und konnte von da an richtig die Zeit geniessen.
Ich wünsche euch beiden viel Glück
LG giftyvy +#baby ( 27+2 SSW )

Beitrag von himmelsstern1 30.03.06 - 10:39 Uhr

Hallo badmouse,

bei uns war es so ähnlich wie bei dir. Bei mir und meinem Freund gibt es auch keine Fälle von Behinderungen. Wir sind beide auch erst 24 (Samstag ;-) ) und 25. Der Arzt hat zu mir gesagt, dass es gar nicht notwendig ist diese Untersuchungen machen zu lassen, aber mein Freund und ich wir haben uns dafür entschieden trotzdem wenigstens die Nackenfaltenmessung machen zu lassen. Wir müssen das zwar selber bezahlen (keine Ahnung wieviel, die RN ist noch nicht da), aber das war es uns wert.

Das Ergebnis kam am Donnerstag und die Wahrscheinlichkeit liegt bei 1:19940. #freu

Ich kann dir zwar nicht sagen was du machen sollst, aber ich bin froh dass ich es hab machen lassen. Es kann zwar trotzdem noch viel passieren, aber irgendwie ist man ein wenig ruhiger.

Ich wünsche dir noch eine schöne #schwanger schaft und du wirst dich schon für das Richtige entscheiden.

LG himmelsstern1 + Würmchen (13+4)

Beitrag von skydive007 30.03.06 - 10:35 Uhr

Hi Badmouse,

ich habe auch so eine pränatale Diagnostik gemacht, Blutabnahme und US mit Nackenfaltenmessung etc. Dabei geht es ja hauptsächlich um die individuelle Wahrscheinlichkeit für ein Down Syndrom. Ich bin allerdings auch schon 33 Jahre alt und mein Mann und ich waren uns einig, daß wir kein behindertes Kind möchten.
Über diese Frage sollte man sich allerdings wirklich im klaren sein, denn wenn man auch mit einem behinderten Kind leben kann und möchte, dann kann man sich diese ganzen Tests eigentlich sparen. Immerhin muß man das selber bezahlen und das, was wir haben machen lassen kostet immerhin schlappe € 260,-
Allerdings hat es mir sehr gut getan und mich sehr beruhigt, da das Ergebnis rundum positiv war. Und es war wirklich Baby-TV deluxe. Das Kleine wurde vermessen und die VErsorgung und alles wurde gecheckt und sah gut aus. Was allerdings nicht heißt, daß das Kind nicht doch irgendwie krank sein kann. Bei dieser speziellen Untersuchung geht es nur um eine Wahrscheinlichkeitsberechnung.
Eindeutig kann man es nur wissen, wenn man eine Fruchtwasserunters. machen läßt, aber da gibt es auch ein FG-Risiko und Du bist ja noch so jung, so daß Dein Risiko ohnehin sehr viel geringer ist.
Weiß nicht, ob es Dir geholfen hat.
Alles Gute,
M.

Beitrag von kruemling 30.03.06 - 10:40 Uhr

Hallo,

also wir haben genauso gegrübelt.
Nun haben wir einen Termin in 2 Wochen. Ich denke auch das ich danach einfach ruhiger bin.
Ich würde den Wurm auch nie abtreiben, aber für einen selber ist es schon gut. Außerdem kann man es ja nur wenige Tage machen und ich möchte mir nachher nicht vorwerfen ich habe es nicht gemacht.

LG
Kruemling

Beitrag von gittimama 30.03.06 - 19:28 Uhr

Hallo!
Ich habe diesen Combined Test auch gemacht und bitter bereut. Würde es nie wieder tun. Habe eine ganz normale Nackenfaltenmessung bei Gyn gehabt von 1,6. Dann ging ich ins KH, dort hatte ich 2,6 komisch oder? #kratz Beim Combined Test kam ein Ergebnis von 1:412 heraus. Mein Partner und ich sind auch erst 27, und keine Anomalien in der Familie. Ich war zuerst total fertig und hab nur geheult. Und was sagt dieser Test jetzt eigentlich aus? Ob Du ein Ergebnis 1:10 oder 1:100.000 hast ist doch egal, wenn du genau der eine bist, und irgendwer ist es nunmal. Das sind nur statistische Zahlen und bringen im Prinzip gar nichts. Wenn man es genau wissen will, braucht man eine Fruchtwasseruntersuchung, bei der das Risiko einer Fehlgeburt 1:100 ist. Darum haben wir es nicht gemacht, da die Chance ein gesundes Kind zu verlieren viel Größer ist als ein behindertes Kind zu bekommen. Das ist meine Meinung.
lg Margit