Muss mich mal einmischen....

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von vonni1974 30.03.06 - 13:09 Uhr

Ich lese ab und zu mal in eurem Forum rumm und freue mich für jede #schwanger!!!

Ich selbst habe mindestens 10 Jahre gebraucht um endlich #schwanger zu werden und kann euch total verstehen und nachvollziehen was ihr durchmacht. Ich bin jetzt 31 Jahre alt. Hatte drei Fehlgeburten 1994/1995 und 2003. Hoffnung gab es für mich eigentlich keine mehr. Habe aber trotzdem jeden Monat gehofft das die sogenannte Pest nicht kommt. Bei ebay war ich großabnehmer von Schwangerschaftstest. Die aber immer negativ waren. Ich habe vor NMT und nach NMT getestet. Jeden Monat die gleiche Scheiße durchgemacht. Dann auch noch die FG 2003. Irgendwann habe ich aufgegeben. Ich konnte nicht mehr, ansonsten hätte man mich in die Klapse einweisen können zwecks Depressionen. Habe aufgehört ZB zu führen. Das Messen hat mich verrückt gemacht. Hatte eh meistens keinen ES. Und immer auf kommando #sex war schon nicht mehr schön. Sämtliche Wundermittel wollten nicht wirklich helfen. Mein Mann war sogar beim Urologen (Spermiogramm). Wir hatten überlegt ob wir eine künstl. Befruchtung machen lassen. Hatten uns aber nach langem Beratungsgespräch dagegen entschieden €€€€€. Nachdem ich aufgehört mich verrückt zu machen und das Kinderkriegen an den Nagel gehängt habe passierte das Wunder. Ich wurde #schwanger #fest #glas... und das allerbeste war, es lief alles glatt.:-).. Am 16.11.2004 brachte ich eine kerngesunde Tochter zur Welt. Ich wollte erst gar keinen #schwanger-Test machen NMT + 5, weil ich mir die Enttäuschung ersparen wollte, aber mein Mann sagte, wir machen mal vorsichtshalber einen. Das Ding hat so geleuchtet. Es war eindeutig und das dann noch alles gut gegangen ist#freu#freu.

Ich drücke allen die hier Monat für Monat hibbeln die Daumen. Gibt die Hoffnung nicht auf, es wird klappen....

Liebe Grüße Ivonne

Beitrag von anetti 30.03.06 - 13:20 Uhr

Hi Ivonne,

schöne Geschichte! Und Glückwunsch zum Töchterchen :-)

Ich lese sowas immer wieder gerne. Aber da ich ein logisch denkender und sehr viel nachdenkender Mensch bin, denke ich eben weiter:

Was ist mit den ganzen Frauen/Paaren, die auch aufgehört haben, zu zählen, zu messen und zu hibbeln und die trotzdem NICHT schwanger wurden? Mal ehrlich - solche Geschichten liest man nie, und zwar nicht, weil es sie nicht gibt, sondern weil sowas eben keiner schreibt (man will ja keinem den Mut nehmen) und weil diese "Fälle" sich natürlich nicht in solchen Foren mehr rumtreiben...

Ich will wirklich niemanden entmutigen. Echt nicht. Aber auch keine falschen Hoffnungen machen...

Nur mal meine Gedanken dazu. Vielleicht bin ich aber auch zu unromantisch ;-)

Alles Liebe

anetti

Beitrag von 260778 30.03.06 - 13:34 Uhr

Ja da hast du Recht Anetti. Es gibt auch in meinem Bekanntenkreis einige Paare wo es beim unerfülltem Kinderwunsch blieb. Das eine Paar hat inzwischen 2 Pflegekinder und konnte sie auch adoptieren, die anderen haben keine Kinder. Ob diejenigen künstl. Befruchtung gedacht hatten, weiß ich nicht. Aber sollte es mit dem eigenen Kind nicht klappen, so hatte ich es mir damals gesagt, hätte ich eines adoptiert.

Liebe Grüße, Dani

Beitrag von summer3103 30.03.06 - 13:32 Uhr

Hallo Yvonne,

schön, dass Du Deine Geschichte hier mit uns teilst #freu

Dies ist doch wieder mal ein Beispiel dafür, dass "Wunder" gerade dann geschehen, wenn man gar nicht mehr damit rechnet! #huepf

Ich sag's ja: Wenn's klappen soll, dann klappt es auch - egal welche Widrigkeiten man bereits durchmachen musste und was die Ärzte sagen (das sind schliesslich auch nur Menschen - keine Götter ;-) )

#danke


LG,

Summer#blume