Nackenfaltenuntersuchung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dani258 30.03.06 - 14:00 Uhr

Hallo liebe Mitschwangeren,

ich bin in der 11.SSW und habe übernächste Woche
Nackenfaltenuntersuchung.
Man hört so viel unterschiedliches.
Hätte gerne mal ein paar Infos, was genau gemacht wird
und wie die Untersuchung aussieht.
Habe nämlich gehört, dass die Ergebnisse ungenau sind.

Denke auch im Interesse einiger anderer Oktobermamis.

Habe aber noch ne Frage, mein Arzt sagte heute, es wäre
alles in Ordnung, nur der Bauch des Würmchen am Nabel
wäre etwas dick, aber erfahrungsgemäß würde sich das legen..
Hätte ihn direkt fragen können, aber ich weiss nicht ob er
mich nicht aufregen will, hat jemand so etwas schon gehört.
Wer weiss was das sein kann????
Lieben Gruss
Daniela

Beitrag von bine3002 30.03.06 - 14:18 Uhr

Also zur Nackenfaltenmessung kann ich dir was sagen, zu deinem anderen Problem nicht.

Bei der Nackenfaltenmessung wird die Nackenfalte per US vermessen. Eine Messung per US ist aber immer etwas ungenau, falls Du das meinst. Der Arzt setzt die Messpunkte ja manuell, da können immer Abweichungen entstehen, wenn beispielsweise ein andere Arzt das nachmessen würde.

Anschließend wird dir für das Erst-Trimester-Screening noch Blut abgenommen un dann anhand der Dicke der Nacknfalte, zwei Bluwerte und deinem Alter die Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom und einige Herzfehler bestimmt. Das Ergebnis was Du dann bekommst ist KEINE Diagnose, es wird also nicht heißen "Ihr Kind hat das Down Syndrom", sondern "Ihr Kind hat mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:350 das Down-Syndrom".

Läge der Wert unter der Norm (das wäre bei 1:350 der Fall), würde dein Arzt dir zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten. NUR SO kann man dann eine eindeutige Diagnose stellen.

Ich habe mich gegen die Nackenfaltenmessung entschieden, weil ich so oder so keine Fruchtwasseruntersuchung hätte machen lassen und eine Wahrscheinlichkeitsrechnung mit nichts bringt.

Beitrag von araika 30.03.06 - 14:20 Uhr

Hallo,

also bei der Nackenfaltenuntersuchung wird halt im Ultraschall die Dicke der Nackenfalte gemessen. Lass Dich davon aber bloss nicht verrückt machen, je nachdem wie gut das Gerät von Deinem FA ist, ist die Messung halt etwas genauer oder eben nicht. Und soooo wahnsinnig aussagekräftig sind die Werte da jetzt auch wieder nicht, alles weitere müsste man dann durch Fruchtwasseruntersuchung oder so abklären lassen.
Bei uns war die Nackenfalte in der 14. 1,2mm, in der 18. 1,8mm und in der 22. ganz weg, aber erst nachdem mein Arzt mich verrückt gemacht hat und 2 mal zum Feinultraschall geschickt hat... von daher... naja...

Liebe Grüße

Michaela + #ei (27. SSW)

Beitrag von minillopis 30.03.06 - 14:29 Uhr

Viel mehr ist dem nicht mehr hinzuzusetzen,
außer das es für mich total nebensächlich war mit
der Nackenfalte (der Wert war ok) denn ich
fand es viel spannender meinen Zwerg eine
halbe Stunde lang zu beobachten!!
#freu

Lieben Gruss!

Melanie + Minizwerg!

Beitrag von maggiolino 30.03.06 - 15:04 Uhr

Da kann ich mich der Melanie nur anschließen. Habe die Nackenfaltenuntersuchung letzte Woche machen lassen. Mein Risiko liegt bei 1:6000, was mich doch sehr beruhigt, aber viel aufregender war es meinem Hüpfzwerg so lange Zeit zuzuschauen....Mein Mann war auch völlig begeistert. Mein Arzt hat am Ultraschall einen angeschlossenen Videorecorder und hat ein Video für uns mitgeschnitten, wo ich dann jetzt auch schon mal meiner Family präsentieren konnte, wie der der kleine Zwerg daumenlutschend im Uterus-Weltraum umherspringt...#huepf
Schon deswegen fand ich die Untersuchung sehr lohnenswert!
Wünsche Dir alles Gute!

Silvi + #ei 13+4

Beitrag von mari75 30.03.06 - 21:53 Uhr

hallo !

ging uns auch so!
Die NT-Messung war ok, aber ich war auch froh zu sehen dass sonst keine (zu dem Zeitpunkt sichtbaren) Fehlbildungen zu sehen waren, z.b. man sah man schon das Gesichtchen, also keine Gaumenspalte, man sah dass der Rücken zu ist, also kein offener Rücken, das hat mich ungemein beruhigt.

Und die Bilder die man sich eine 1/2 Std. vom Baby anschauen kann sind klasse, ich habe zum ersten Mal die Nase und Lippen gesehen, die Fingerchen, 5 an der Zahl, hat die Hände zu Fäustchen gemacht , heftig gestrampelt ... es war soooooo schön !!!

Und wir haben eine ganze Ladung an Fotos geschenkt bekommen vom Doc, ca. 8 - 10 . Baby in allen Posen, soo schön.

Grüsse
Mari

Beitrag von dani258 30.03.06 - 15:16 Uhr

Danke ihr Lieben,

dann kann ich ja voller Vorfreude auf den termin warten.

Gruss
Daniela#huepf#huepf#huepf

Beitrag von terrortoertchen 30.03.06 - 17:13 Uhr

hi daniela!

ich war in der 13. ssw zur nackenfaltenmssung (ich bin 37 und damit risikogruppe) und kann es nur empfehlen!
abgesehen davon, dass mein risiko nach der untersuchung von 1:177 auf 1:1750 gesunken war und der blutwert es noch weiter verringerte und ich nun sehr viel entspannter bin, war es eben super, dieses "KINO" zu geniessen und alle details des würmchens erkennen zu können.

die nackfalten war unauffällig, die entwicklung völlig zeitgemäß und meine sorgen sind wie weggeblasen!

allerdings sollte man sich eben vorher die gretchenfrage stellen, was man tut , wenn das ergebnis anders ausfällt!!!

drück dir fest die daumen!

LG
BRITT et 22.09.2006

Beitrag von schnuetchen1301 30.03.06 - 17:25 Uhr

Hallo Daniela,
ich hatte das ET-Screening heute. Habe es schon bei meinen anderen beiden Kindern machen lassen, bin allerdings auch schon 36. Sollte Dein FA qualifiziert für diese Untersuchungen sein, hast Du eine ganz gute Aussage über Deine Wahrscheinlichkeit für eine Fehlbildung. Voraussetzung ist: die Quali des FA und die Qualität seines US-Gerätes. Sollte beides nicht gut sein, gibt es Pränatalzentren, in denen man eine gute Untersuchungsqualität erhält. Allerdings sollte vorher eine humangenetische Beratung erfolgen und Ihr solltet Euch "vorher" klar werden, was Ihr mit einem Ergebnis, das vielleicht nicht so gewünscht ausfällt anfangt. Hat es für Euche keine Konsequenz, dann ist es eben ein netter US (bei dem man schon richtig viel vom Baby sieht) + Blutabnahme gewesen .
Zur Verdickung: das ist in dem SS-Alter normal. Das bedeutet, dass Teile des Darmes noch in der Nabelschnur ausgelagert sind. Ist vollkommen normal und bildet sich in den nächsten Tagen/Wochen wieder zurück. Es nennt sich physiologischer Nabelbruch. Dein FA wird das kontrollieren, denn selten stülpt sich der Darm nicht wieder zurück und dann muß das Kind nach der Geburt operiert werden (Omphalozele). Ist aber selten. Wie gesagt, der physiologische Nabelbruch kommt bei allen Babies in den ersten Wochen vor.
LG Schnuetchen.