Lehrstellenfrust...ich muss mich mal ausjammern..*sorry

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von winterfee 30.03.06 - 16:52 Uhr

Hallöchen,

eigentlich bin ich ein recht optimistischer Mensch, aber heute bin ich total deprimiert...

Mein Sohn ist 16 wird demnächst 17 und wir sind auf Lehrstellensuche. Er wird diesen Sommer die Schule mit der Fachoberschulreife beenden. Seit Herbst letzten Jahres sind wir intensiv auf der Suche.
Haben unzählige Bewerbungen geschrieben, aber bisher nur Absagen kassiert.

Seine Zeugnisse sind so lala...er hat nen 3er als Durchschnitt. Leider in Mathe ne 4. Darum kommt eine weiterführende Schule auch nicht in Betracht. Er ist wild auf´s Lernen...ist ein netter Mensch, keine Fehlzeiten...absolut umgänglich...aber sowas geht halt aus dem Zeugnis nicht hervor...#kratz

Er zeigt sich flexibel...1. Wahl wäre Koch...denkbar auch Bäcker oder Konditor...ich hab schon oft gehört, dass es da Nachwuchsmangel geben soll...wir merken davon nix...

Es ist sooo frustrierend. Wir haben den Radius stetig erweitert...die Hoffnung hier in der Stadt was zu finden haben wir schon längst begraben...haben unsere Suche über 50 km ausgedehnt...aber langsam macht es keinen Sinn mehr..die Entfernung muss ja auch irgendwie zu bewältigen sein.

Mein Sohn wird immer trauriger...jede Absage zieht ihn mehr runter. Die Berufsberatung im AA kann man vergessen...die schicken nichts anderes als die Stellen, die man selber im Internet sehen kann...absolut wertlos also...

Uns gehen die Ideen und der Mut aus....aber wie solls weitergehen wenn wir wirklich nichts finden...??

Ich bin heut echt angepisst...*sorry...#hicks

Dann höre ich heute auch noch so einen Bericht im Radio, dass die Lehrstellenlage in NRW sehr bedenklich wäre...35000 Lehrstellen stünden 70000 Bewerber gegenüber...na toll....#schwitz

Hab gerade heute wieder 4 Bewerbungen geschrieben...aufgeben wollen wir nicht...aber die Hoffung und jegliche Illusionen sind erstmal weg.

Beitrag von moni17 30.03.06 - 17:49 Uhr

hallo winterfee,
wäre es auch was für deinen sohn wenn er z.B. eine ausbildung als koch machen würde z.B. in einem hotel das weiter weg ist und er dann da wohnen kann? genau das macht ein ehemaliger klassenkamerad von mir...weiß nur nicht ob das viele hotels machen#kratz
er kann da essen,schlafen und wohnen...bezahlt nur seeeeehhr wenig dafür (weiß nicht genau wieviel) aber er muss halt immer damit rechnen auch am WE arbeiten zu müssen weil er immer in ,,greifnähe" des chefs ist!

glg simone und luca im bauch ET04.06.06#baby#huepf

Beitrag von manavgat 30.03.06 - 20:09 Uhr

Leider habe ich auch keinen Rat. Ich hoffe nur, dass alle die das lesen bei ihren Kindern besser aufpassen.

Ich höre immer wieder: eine 4 ist doch noch ausreichend. Wir machen die Erfahrung, dass - egal welcher Abschluss - die 2 vor dem Komma erreicht werden muss.

Leider nehmen selbst Konditoren oder Metzger keine Jugendlichen mit mittelprächtigem Zeugnis. Haben sie die Wahl zwischen 2 gleich guten Kandidaten, dann kriegt der die Stelle, der in Englisch eine 2 hat #kratz

Des weiteren machen wir die Erfahrung, dass die etwas bekommen, die feste Ziele haben, also die, die nicht auf alles eine Bewerbung schreiben, sondern ganz gezielt.

Einen wirklichen Rat habe ich nicht. Wäre es mein Kind würde ich versuchen, ihn in einem Hotel im Ausland als Praktikant unterzubringen. Ich habe mit 17 in Italien im Hotel gejobbt, das war eine Supererfahrung und ich konnte hinterher unter mehreren (Job-)Angeboten wählen.

Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von winterfee 31.03.06 - 00:14 Uhr

Na ja, das ist ja alles leicht gesagt...besser aufpassen...ich denke nicht, dass ich zu wenig getan hab für meinen Sohn. Mathe ist seit jeher sein Problemfach. Ich bin ganz ehrlich...oft hab ich mich gewundert, dass es überhaupt zu einer 4 gereicht hat. Er hat jahrelang Nachhilfe bekommen...die letztendlich dafür genutzt hat, dass es eben nicht noch schlechter geworden ist.
Heute steh ich auf dem Standpunkt, dass wir es eben akzeptieren müssen, dass aus ihm in diesem Leben kein Mathematiker werden wird.

Sein Nachhilfelehrer meinte mal zu mir, man muss auch machmal einsehen, dass Kinder an gewissen Grenzen stoßen...und eben hier oder da Probleme haben. Ich war auch immer sehr ehrgeizig und wollte das er besser wird. Aber in Mathe ist es uns eben nicht gelungen.

Leider spüren wir das Ergebnis halt jetzt. Und es ist schon sehr frustrierend.

Wir haben in jeder Bewerbung Praktiken angeboten...er hat auch schon zwei als Koch absolviert.
Persönliches Vorbeibringen ist aufgrund der Entfernungen kaum mehr möglich. Er bewirbt sich durchaus gezielt.

Wir erstellen jede Bewerbung neu...immer auf den Ausbilder und den Beruf zugeschnitten.

Na ja, wir geben nicht auf. Vielleicht sollten wir wirklich den Leutchen in der Berufsberatung noch mehr auf den Senkel gehen...da hätte ich noch Reserven..*gg



Beitrag von kraxy 30.03.06 - 21:08 Uhr

hallo winterfee,
ich kann deinen Frust gut verstehen.
Habt ihr schon mal versucht, persönlich vorstellig zu werden? Kann dein Sohn anbieten, auf Probe zu arbeiten oder ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb zu absolvieren? #kratz Das böte ja die Möglichkeit, den potenziellen Ausbildern mal zu zeigen, was für ein feiner Mensch er ist...

Und steht dem Arbeitsagentur-Menschen "auf den Füßen": Immer wieder hingehen, Interesse zeigen - eine Kollegin von mir hat mal erzählt, dass sie ihre Stelle nur bekommen hat, weil sie ihren Berater beim AA so genervt hat, dass er ihr eine Stelle vermittelt hat, nur damit er sie nicht mehr andauernd vor sich sitzen hätte.. ;-)

Und mit den weiterführenden Schulen... Gibt es nicht Fachoberschulen mit bestimmten Zweigen gibt (Ernährung und Soziales???) Vielleicht wäre das ja auch eine denkbare Zwischenstation für dein Goldkind.

Ich find es toll, wie du dich für deinen Sohn einsetzt!

viel #klee wünscht kraxy

Beitrag von gh1954 31.03.06 - 01:04 Uhr

>>> Gibt es nicht Fachoberschulen mit bestimmten Zweigen gibt (Ernährung und Soziales???) <<<
Das dachte ich mir auch beim Lesen.
Da könnte er sich zusätzlich qualifizieren und wäre beim Ausbildungsantritt älter.
Viele Arbeitgeber scheuen es, Jugendliche unter 18 Jahren auszubilden, weil sie mit dem Jugenschutzgesetz nichts an der Mütze haben wollen.

@ Winterfee
Ich hatte in meinem Realschulabschlußzeugnis ne 5 in Mathe, habe einen naturwissenschaftlichen Beruf gewählt und es bis zur staatl. geprüften Technikerin geschafft.
Meine Tochter hat mit ner 5 in Mathe auf dem Abizeugnis eine Banklehre super geschafft.
Die Noten sind NICHT alles! Persönlichkeit zählt.
Ich würde dir wirklich raten, deinen Sohn noch 2 jahre zur FOS gehen zu lassen.
Seine Persönlichkeit wird sich in dieser Zeit noch ausbilden und er wird sicherer sein, zu wissen, was er will und kann das dann dementsprechend besser rüberbringen.

Gruß
geha

Beitrag von bambolina 30.03.06 - 22:17 Uhr

Hallo winterfee,

zuerst mal bitte, bitte nicht aufgeben.
Dein Sohn ist mit gerade mal 17 Jahren ürbigens noch schulpflichtig, d.h minderjährige Kinder werden bei den Bewerbungen in der Schule zuerst genommen.

Welchen Abschluß hat er denn? Er hat ja auch die Möglichkeit auf einer "weiterführenden" Schule den verbesserten Haupt- oder Realschulabschluß zu machen. Ist immerhin noch besser als gar nichts tun. Was sagt denn das AA dazu? Was hat das an Schulen im "Angebot"

Meine Tochter wurde auf dem BK (BerufsKolleg) übrigens auch genommen. Der Notendurchschnitt war bei 2,6 hatte in Mathe aber auch ne vier.

Sie hat seinerzeit übrigens auch unzählige Bewerbungen geschrieben und mit 20 Jahren endlich eine Ausbildungsstelle bekommen. Also nicht aufgeben.

Ich geb dir auch noch den Tipp, die Bewerbungen persönlich abzugeben. Vorausgesetzt das ist kein Großbetrieb der von einer Personalabteilung verwaltet wird. Weiterhin würde ich an seiner Stelle auch ein Praktikum anbieten, wo der AG dann die Möglichkeit hat, deinen Sohn besser kennen zu lernen.

Er kann ja auch mal in Restaurant oder Hotels persönlich vorsprechen und einfach nachfragen ob sie keinen netten Azubi ausbilden möchten ;-)

Ich wünsch euch alles Gute und viel viel Glück
lg bambolina

Beitrag von leiahenny 30.03.06 - 23:02 Uhr

Schaut mal Richtung Österreich dort werden gerade im Bereich Koch Lehrlinge gesucht. Die Lehrlinge wohnen oft im Hotel-
Schau mal bei google . hab mal kurz geschaut und dies gefunden, gibt sicher viel mehr.
http://www.sv-group.at/Lehrstellen__Au.212+M554d6912b18.0.html
Viel Glück

Beitrag von schuetze1263 31.03.06 - 09:31 Uhr

Hallo,

ich kann dich und deinen Sohn gut verstehen.
Meinem großen (Fabian) gings ganz genau so. Über 250 Bewerbungen , einige vorstellungsgespräche und dann doch Absagen, Absagen, Absagen.
Fabian war schon total frustriert.
Anfang des Jahres hatte er dann ein Vorstellungsgespräch, wo es ganz gut aussah. Leider wurde da nix draus, aber der dortige Personalchef gab ihm den Tipp, mal zu nem Gespräch bei der IHK zu gehen.
Gesagt, getan....Der nette Herr von der IHK hat sich die Finger wund telefoniert.....und hat eine Einstiegsqualifizierung (sowas wie ein Praktikum) für Fabian gefunden.
Mein Sohn macht diese EQJ seit Februar. Sie endet am 31.07.2006 und wird vom Arbeitsamt gefördert, sprich: es gibt bißchen Geld (192 € pro Monat).
Das Beste: er hat vor 2 Wochen einen Ausbildungsvertrag zum 01.09.2006 unterschrieben.
Also: nicht aufgeben, unterstütze deinen Sohn, wo du kannst und versuchs mal wie wir bei der IHK.
Im Gegensatz zu den Leuten beim AA sind die wirklich bemüht, die Jugendlichen in eine Ausbildung zu kriegen.
Ich drück euch alle Däumchen, dass es klappt.

LG
Simone

Beitrag von winterfee 31.03.06 - 15:11 Uhr

Hallo Simone,

ich danke dir sehr für diesen Tipp.

Hab direkt bei denen angerufen. Hab den zuständigen Menschen für Mönchengladbach zwar noch nicht erreicht, aber ich soll nächste Woche zurück rufen.

Jetzt geht es mir direkt wieder besser...endlich tut sich mal wieder ein ganz neuer Weg auf. Hab mich gründlich belesen...es stimmt, die helfen auch bei der Suche nach einem geförderten Praktikum....

Jetzt keimt wieder Hoffnung auf...*freu

Viele Grüße und danke nochmals.

Steffi

Beitrag von bine3002 01.04.06 - 00:11 Uhr

Also zuerst mal mußt Du deinen Sohn dringend aufbauen. Er soll den Mut nicht verlieren, soll weiter an sich arbeiten. Ich würde auch weiterführende Schulen nicht einfach ausschließen, da gibt es ganz bestimmt noch Möglichkeiten. In Mathe 'ne 4. Na und? Muss denn jeder Mathematiker sein? So'n Quatsch. Das macht ihn nicht zu einem nichtznutzigen Menschen und ich hoffe sehr, dass Du ihm das auch so vermittelst.

Meine Idee wäre auch, dass er sich entweder mal im Ausland bewirbt oder aber, dass er sich mit aussergwöhnlichen Bewerbungen bewirbt. Ich habe z. B. mal von einem Steinmetz gehört, der seine Bewerbung in Stein gehauen hat. Ein Koch könnte z. B. eine Menükarte gestalten und sich und seine positiven Eigenschaften entsprechend "blumig" umschreiben. So etwas fällt einfach aus der Masse heraus, es macht den Bewerber interessant, es zeigt, dass er sich Mühe gegeben hat und Ideen hat. Natürlich kann so etwas auch in die Hose gehen, nicht jeder findet das klasse, aber mehr als weg legen können sie die Unterlagen auch nicht und das tun sie ja zur Zeit auch schon.

Dein Sohn möchte Koch werden. Möchte er das mit Leib und Seele? Oder ist das nur so eine Notlösung aufgrund seiner Noten? Ich denke nämlich, dass auch das eine Rolle spielt. Man sieht einfach in der Bewerbung, wie wichtig einem der Job ist. Und im Bewerbungsgespräch spürt man das sowieso.

Also ich wünsche viel Glück.

Beitrag von kessi1 01.04.06 - 12:18 Uhr

Hallo Winterfee,

mein Sohn ist auch 17 und war in der glücklichen Lage sich aus vier Zusagen was aussuchen zu können. Vielleicht lag es ja auch an der Form seiner Bewerbung.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann versucht doch mal zur Üblichen Bewerbung noch eine Bewerbungs-CD zu machen. Die hat mein Sohn in jeden Umschlag zusätzlich mit reingelegt. Mit dem Hinweis auf die Wahl die Bewerbung im üblichen Sinne zu lesen oder sich bequem in den Stuhl zu setzen und sich alles vom PC vorführen zu lassen. Er hat dazu das Power Point Präsentationsprogramm genommen. Hat alles mit Sound unterlegt und den Aufbau der Bewerbung auch ein bisschen anders vorgenommen. Es ist nicht die Regel aber dafür hat er ja noch die übliche Mappe beigelegt. Er hat so um die 30 Bewerbungen geschrieben.

Wir wohnen in NRW im ländlichen Raum und sind auch ganz froh, dass es so gut lief. In seiner Klasse haben auch über die Hälfte noch keine Lehrstelle. Ihr seid also nicht die Einzigsten, die ohne was dasstehen. Ich weiß es ist kein Trost.

Übrigens hat meiner seine Bewerbungen schon im Juli verschickt und im Herbst kamen schon die ersten Tests und auch Zu- oder Absagen. Vielleicht ward ihr auch einfach nur ein bisschen spät dran? Ich wünsche euch auf jeden Fall weiterhin viel Glück und Erfolg bei der Lehrstellensuche.#klee

Mein Sohn wird Industriemechaniker.

LG Kessi

Beitrag von silberknopf 01.04.06 - 22:06 Uhr

Hallo,

mein Bruder ist auch Koch, er hat einen Hauptschulabschluß. An gastronomische Lehrstellen kommt man am Besten, wenn sich dein Sohn mit einer Bewerbungsmappe und anständigen klamotten auf die Socken macht und die Restaurants, Gaststätten, Hotels in eurer Stadt abklappert oder die Gelben Seiten einfach mal durchtelefonieren und anfragen, ob eine Lehrstelle zu besetzen ist.

Außerdem im Bekannten und Verwandtenkreis bescheid geben, dass die mit die Ohren aufhalten und beim nächsten restaurantbesuch einfach mal nachfragen, ob vllt eine Lehrstelle zum Koch zu vergeben ist.

Ich drücke deinem Sohn die Daumen!

LG,
Silberknopf

Beitrag von deichmaus1966 02.04.06 - 10:50 Uhr

Hallo

wir haben das gleiche problem wir ihr es hab,aber 50km sind für eine suche einfach zu wenig versucht es in ganz Deutschland oder NRW.Die Kinder sind alt genung wenn sie weiter weg müssen klar zukommen auch alleine.Oft bieten Hotel Wohngelegenheiten an oder helfen bei der suche.Ansonsten Zimmer zur Untermiete oder WG suchen das ist die billigste lösung.Zu seinen Ausbildunggeld würde er ja noch Kindergeld und wenn es nicht reicht Wohngeld bekommen.Zum Essen brauchen sie ja wenig bekommen sie in in der Ausbildung genung mit*lach* .Wir kommen selber aus S-H.
Mein Sohn wird jetzt im Sommer auch 17 nachdem er letzes jahr den HS gemacht hat *mehroderwenigergut* aus faulheit wollte dan 10 klasse machen dann geflogen*anderes Thema* macht er jetzt AQJ ist eine masnahme vom Arbeitsamt bekommt dafür Geld.Mein Sohn hat da Schule und viele Praktika ,werden muss ich sagen bei uns sehr gut unterstützt und in allen vorbereitet.Unser Grosser hat jetzt das Glück zumindes erstmal eine Lehre als Beikoch (2 jahre) zumachen,und wenn er sich gut anstellt dann weiter als Koch zumachen.Er freut sich erstmal das zuhaben und möchte dann versuchen wenn er damit fertig ist diese Ausbildung bei der Bundeswehr fertig zumachen(4 Jahre verpflichten),ob das natürlich so klappt wissen wir nicht aber immer hoffen,eventuell ja auch eine lösung für euch zb deinen Sohn.

euch weiterhin viel Glück und die daumen Drück

deichmaus1966
mit Sohn Dennis 16

Beitrag von jade63 22.04.06 - 08:56 Uhr

Ich arbeite bei einem privaten Bildungsträger, der Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche ohne Ausbildung durchführt.

So wie schon vorher beschrieben: Es gibt Bewerbungstraining, Auffrischen von Schulkenntnissen, vor allem Praktika. Dazu sozialpadagogische Betreuung.
Die Maßnahmen dauern mindestens 6 Monate.
Über die Praktika haben schon viele eine Ausbildung gefunden.

Soweit ich weiß, gibt es diese Maßnahmen bundesweit, also muss auch in deiner Region mindestens ein Bildungsträger dafür zuständig sein.
Vergeben werden die Plätze durch die Berufsberater beim Arbeitsamt. Den muss man unter Umständen nur etwas nerven ;)