Meine Frau ödet mich nur noch an

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von $$$ 31.03.06 - 12:26 Uhr

Würde mich am liebsten von ihr trennen doch das geht nicht denn wir haben ein kleines Baby und zwei große Kinder die sie in die Ehe mitreingebracht hat.

Wenn ich sie sehe versuche ich mich zu freuen wenn ich von der Arbeit komme aber ich merke immer mehr obwohl ich es mir zu Anfangs nicht eingestehen wollte das sich vieles sehr verändert hat.

Ich traue mich aber nicht es ihr zu sagen das ich gar nicht mehr weiß ob alles noch in meinen Herzen für sie brennt?Wie soll ich ihr beibringen das die ganzen Umstände Umzug ect.pp völlig umsonst war wenn sich unsere Liebe auseinander lebt?!
Wenn ich mir meinen kleinen Sonnenschein ansehe fällt es mir schwer:-(

Vielleicht ist es auch nur der Streß?

Welchem Mann ging oder geht es ähnlich ?


$$$

Beitrag von Eine Frau 31.03.06 - 12:45 Uhr

Wenn Deine Frau Dich anödet mußt Du gehen!

Ich habe meinen Ex auch angeödet, seine Liebe war weg schon vor Jahren. Er hat ausgehalten bis das Kind groß war. Ich mache ihm das heut zum Vorwurf. Wäre er gleich gegangen als seine Liebe weg war, hätte ich eine bessere Chance auf ein neues glückliches Leben mit besseren Zukunftsperspektiven gehabt als heute. Außerdem wären mir viele kummervolle Jahre erspart geblieben.

Also, sei ehrlich ... auch Deiner Frau zuliebe!

Beitrag von Hausfrau 31.03.06 - 12:51 Uhr

...kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Meinem Ex ging es genau so! Er hätte eher gehen sollen. So hätte er mir über ein Jahr Streit, bangen und Kummer erspart.

Trenne Dich - sei ehrlich. Habe den Arsch in der Hose zu gehen. Verdammt...mach es nicht schwerer als es ist.

LG Hausfrau

Beitrag von ??? 31.03.06 - 13:25 Uhr

hey na du,es ist eine schwierige sache dir du da zu bewältigen hast....und einfach mit trennung ist dir auch nicht geholfen..

und ich finde es echt eine frechheit das alle hier schreiben das du dich trennen sollst..was ist das,die rache an den männern oder wie?

schau mal in dich rein,liebst du sie? oder meinst du das du nur noch wegen den kindern mit ihr zusammen bist?

ich gebe dir den tip...es ihr auf jeden fall zu sagen...denn alles andere wäre unfair...denn dann könnt ihr GEMEINSAM eine lösung finden...vielleicht geht ihr ja auch auseinander...aber ich denke das wenn liebe da ist..auch die chance auf ein glückliches leben immer in reichweite ist..!!!!


viel glück für dich#klee

Beitrag von Eine Frau 31.03.06 - 13:46 Uhr

Es ist nicht Rache an den Männern ... es sind gemachte Erfahrungen!

Ich bleibe dabei ... wenn seine Frau ihn anödet und keine Liebe mehr da ist, sollte er gehen.

Hätte mein Ex diesen Schritt schon 10, oder auch nur 5 Jahre früher gewagt, hätten mir einfach mehr Möglichkeiten offen gestanden als jetzt mit über 40. Einige Männer, die ich später kennenlernte, hatten z.B. noch einen Kinderwunsch, wollten eine richtige Familie .. der Zug ist für mich abgefahren. Vor ein paar Jahren hätte das halt noch anders ausgesehen.

Viele von denen hier im Forum, die heute noch die rosarote Brille aufhaben, werden leider diese Erfahrungen auch irgendwann machen müssen .. auch wenn ich das keinem wünschen möchte.

Beitrag von viv66 31.03.06 - 13:20 Uhr

...genau, vielleicht ist es auch nur der Streß,- da würde ich sehr genau hinschauen, ist es Streß oder der Alltag, der sich eingeschlichen hat? Oder gibt es tatsächlich Gründe oder
Veränderungen in der Beziehung? ..und kann und sollte man nicht daran arbeiten? Und vor allen Dingen nicht einfach trennen, erstmal darüber sprechen!!
Meine theoretische Meinung,
lg viv

Beitrag von litha 31.03.06 - 13:26 Uhr

Du schreibst viel zu wenige Details, um hier einen Rat zu erhalten.

Wie soll sich denn etwas verändern in Eurer Beziehung, wenn ihr nicht darüber redet? Wenn Deine Frau gar nichts von Deinen Gefühlen weiß?

Ich stelle hier im Forum immer wieder mit Erschrecken fest, wie schnell alle Brocken hingeworfen werden.

Eine Hochzeit ist ein Ereignis - eine Ehe ein Leistung!

Es gibt in jeder Partnerschaft Veränderungen. Das ist normal und der Lauf der Zeit. Jedoch muss man sich den Aufgaben stellen, ja, eine Beziehung ist richtig harte Arbeit! Aber es lohnt sich doch auf jeden Fall es wenigstens mal zu versuchen.

Diese "Neues Spiel - Neues Glück" Mentalität nimmt leider erschreckend zu. Und wenn's dann mit dem nächsten Partner auch nicht klappt - was soll's! Suche ich mir noch mal jemand neuen!

Setz' Dich mit Dir und Deinen Gefühlen auseinander, suche das Gespräch mit Deiner Frau.

Gebt Euch wenigstens eine Chance!

Lg Litha

Beitrag von bluehorizon6 31.03.06 - 15:05 Uhr

Litha,

gute Worte leicht gesprochen. Sich mit sich selbst auseinander zu setzen ist die große Kunst, die Fingerzeigtaktik und das Abwälzen der Fehler auf andere ist leicht, und belastet auch nicht sonderlich.

Aber sich mit sich selbst auseinander zu setzen fordert und kann auch in der Erkenntnis weh tun. Aber es eröffnet neue Wege.

Wenn einen etwas anödet, wie muss man sich das eigentlich vorstellen. Man wartet doch dann nur ab, dass mich jemand "belustigt", aber es nicht schafft. Um gekehrt aber, jemanden für sich zu begeistern, das ist die deutlich schwerer Aufgabe. Aber sie zeigt dem Partner das Interesse, das Bemühen und letztlich auch seine Wichtigkeit... das kostet Kraft und ist eine Investition. Aber ich bin sicher, das zahlt sich aus.

BlueH6

Beitrag von lbunny 01.04.06 - 08:31 Uhr

irgendwie sagen mir diese worte etwas....
ich werde darüber nachdenken was sie mir sagen....

aber jetzt schon mal danke...

Beitrag von bluehorizon6 31.03.06 - 14:49 Uhr

Ich erzähle dir ein kleine Geschichte.

Vor etwas 1,5 Jahren stand meine/unsere Ehe mehr oder weniger vor dem aus. Ich wollte nicht mehr ich hatte mir eingestehen müssen das ich von meinem Leben noch anderes erhoffte als ich zu diesem Zeitpunkt vorfand.

Die Ursachen suchte ich in der Sexualität, in den Gemeinsamkeiten, in der Lebenserwartung, in meinem Alter, in der Unmöglichkeit der Monogamie... usw.

Es war alles Quatsch. Der Tag der Tage kam und ich ließ alles raus. Chaos, Stress, Niedergeschlagenheit, Vertrauensverlust. Alles was dazu gehört fand auch statt. Es war zu Ende.

Denkste, meine Jane ist aufgestanden und hat für sich entschieden, das ihr Liebe zu mir größer sei als das was an Scherben vor uns lag. Wir begannen zu reden, nächtelang, tagelang. Ich kam zu spät zur Arbeit und war der erste der wieder fuhr. Wir hatten begonnen zu reden. Das war ein gewaltiges Unterfangen, wo ich doch ein typischer Tarzan war, und manchmal noch bin.

Es wurde besser, ich würde nicht mehr gehen wollen, weil sich Neues ergeben. Es lag sovieles ganz nah bei einander was uns störte, und was auch in den Griff zu bekommen war... Es wurde seit dem zu einer der schönsten Zeiten meines Lebens.

Gestern Abend, so ein :-%Abend, wir waren beide nicht gut drauf, hat man schon mal. Keiner sprach ein Wort, die Spannung zwischen uns war spürbar. Als wir dann in unserem Friedenszimmer lagen, bemerkten wir etwas das ich als gefährlich bezeichne. Wir erkannten, dass wir in den letzten Wochen uns etwas verloren hatten, weil wir wenig mit einander gesprochen hatten. Und schon waren 2 Stunden um in denen wir uns versuchten wieder wach zu rütteln.

Und ich denke das ist wichtig, eine Beziehung behält nur durch Kommunikation ihre Spannung. Wei kann sich deine Partnerin auf dich einstellen wenn du für dich beantwortet haben solltest, es ist wie es ist und das ist schlecht.

Welche Versuche habt ihr unternommen um euch zu sagen was euch nicht paßt, und was sich verändert hat.

Was hast du getan um zu verhindern das jetzt da stehst wo du stehst und aufgeben willst.

Was fehlt dir? Weiss sie überhaupt was dir fehlt?

Es lohnt sich zu kämpfen um einander. Nicht weil mal etwas nicht geradeaus läuft ist ein Beziehung am Ende. Ich würde erst mal analysieren was den die Situation so schwierig macht. Aber das kannst du nicht alleine. In einer Partnerschaft ist das Reden Gold und das Schweigen Silber.

Trau dich, sonst vergibst du vielleicht eine Chance.

BlueH6

Beitrag von jana123 31.03.06 - 15:11 Uhr

Hallo, was genau ödet dich denn an? Mach dir das erstmal klar und sprich mit deiner Frau.
Sag ihr wie du dich fühlst und welche Gedanken in deinem Kopf herumschwirren, setzt euch gemeinsam hin und redet.
Davon wird es vielleicht nicht wieder besser in eurer Ehe, aber ihr seid ehrlich und respektvoll miteinander umgegangen, was wiederrum eine gute Ausgangsposition für den weiteren Weg ist. Egal, ob ihr euch nun trennt oder nicht.
Vielleicht geht ihr es doch genauso! Wenn aber keiner den Mund aufmacht, leidet jeder für sich allein---- besser wird dadurch gar nichts.
Vielleicht könnt ihr euch zu einer Paartherapie (hört sich so hochtrabend an, aber ich hoffe du weißt was ich meine) durchringen. Mit Hilfe eines Profis können viele Dinge herausgearbeitet werden.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem, was du tun wirst, egal, ob Trennung oder nicht.
Alles Liebe Jana

P.S.: ich würde es auch vorziehen, daß ein Mann/ eine Frau rechtzeitig die Kurve kriegt und nicht abwartet bis die Kinder aus dem Haus sind!Kinder sollten nie der Grund sein, um zusammen zu bleiben!Die Kinder könnten den Eltern genau dies irgendwann mal (zu Recht!) vorwerfen.

Beitrag von irmi182 31.03.06 - 16:44 Uhr

Scheiße wenn man auf Biegen und Brechen zusammen bleibt ! Eure schönsten Jahre gehen dahin. Habe auch viele Jahre so vergeudet. #schmoll

Beitrag von ???????? 31.03.06 - 20:36 Uhr

Stefan?????!!!???