2jährige in die KITA und Verwandschaft redet von Abschieben

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von julisa 01.09.06 - 10:10 Uhr

Ich bin es noch mal,

ab Januar geht auch unsere zweite Tochter in die Kita mit gerade mal zwei Jahre.

Sie freut sich auch schon sehr darauf, war zwischendurch immer mal da, wenn ich mal wieder im KKH lag( wegen der letzten SS) und fühlt sich immer pudelwohl da.

Sie ist nach den Tagen in der KITA immer ganz traurig, dass nur ihre grosse Schwester darf und sie nicht.

Jetzt haben wir mit der Leitung gesprochen und die mit dem Jugendamt, und sie darf halt ab Anfang des Jahres auch.

Wir haben bei unserer Grossen festgestellt, dass sie dadurch ausgeglichen ist, auf einmal spricht sie besser und wird selbstständiger.

Habe das eben meinen Grosseltern erzählt und was bekomme ich zu hören. Ich schiebe meine Kinder nur ab.

Aber wenn ich merken würde, sie würden sich nicht wohl fühlen, dann würde ich sie zu Hause lassen.

Und ich wär ja unmöglich, weil ich auf die Zeit freue, wenn der dritte Zwerg auch endlich soweit ist und ich mal wieder Zeit für mich habe.

Bin ich wirklich so eine böse Mutter?

LG Annika

Beitrag von felizitaz 01.09.06 - 10:37 Uhr

hallo,
ich denke, dass das jeder selber entscheiden muß. und wenn deine kinder gerne hingehen finde ich es ok. auch wenn ich es wahrscheinlich nicht machen würde. in anderen ländern ist das vollkommen normal, dass die kinder noch viel früher in die kita gehen, und da regt sich auch niemand drüber auf. den verwandten kann man es eh nicht recht machen *g* sollten man auch nicht, schließlich sind es deine kinder.
gruß feli

Beitrag von bebe20 01.09.06 - 10:43 Uhr

Warum ist es schlimm, seine Kinder mit Spielkameraden zusammen zu lassen? Sie brauchen doch die sozialen Kontakte, die sind gut für die Entwicklung!!! Erik geht seit dem 2.Mai 2006 in die KiTa, also seitdem er 8Monate alt ist und ihm gefällt es sehr. Auch unsere Tochter (ET Anfang Januar) geht Ende 2007 in die Grippe und bei uns hat keiner ein Problem damit #gruebel Ich finde die Reaktion nicht richtig von deinen großeltern. Versuch sie doch mal von den ganzen positiven Aspekten zu überzeugen, das die Kleinen Altersgenossen brauchen und dadurch viel lernen!!! Erik hat im Kindergarten gelernt, mit dem Löffel allein zu essen, auch wenn es noch nicht perfekt ist ;-) Ich finde, je früher sie gehen, desto besser...

Liebe Grüße, Bea + Erik (morgen 1Jahr) + Anna ET o3.o1.2oo7

Beitrag von nico13.8.03 01.09.06 - 11:37 Uhr

HUHU

Lass die alle reden,den nur du weist was für deine Kinder gut is.Nico geht auch seid er 2 in die Kita.Soll ich deshalb nicht mehr arbeiten gehen?Nur weil vieleicht jemand aus der Familie damit ein Problem hat?
Nico gefällt es super ind er Kita,mitlerweile is schon 1Jahr rum und er hat sich super Entwickelt,Is inerhalb von 1 Monate Trocken geworden.Hat sich sprachlich sehr gut Entwickelt.
Und den Kontakt zu anderen Kind schadet den Kids nicht.
haben unsere Endscheidung nie bereut.
hab nur kein Verständnis für die Eltern die ihre Kids ellen lange in der Kita lassen trotzdem sie zu Hause.
Also mach dir keine Sorgen.Es is eure Endscheidung.Manche Eltern müßen ihre Kids schon mit 3-4 Monaten in die Grippe gehen weil sie wieder Arbeiten gehen(müßen),aber das muß halt jeder für sich selber endscheiden,deinen Kind wird es nicht schaden,grins.

by sagt Niki und Kitakind Nico


Beitrag von katrinm77 01.09.06 - 12:20 Uhr

Hallo Annika,

oje - was für eine schreckliche Mutter!!! ;-)

Lass Dich ja nicht verunsichern! DU weißt am besten, was Deinem Kind gut tut und was nicht. Und wenn Deine Verwandten was zum Aufregen brauchen, erzähle Ihnen, dass mein Sohn schon mit 16 Monaten in die Kinderkrippe ging und Zwerg Nr. 2 nächsten Herbst - da müsste er/sie so 7 Monate alt sein - auch wieder an die Kinderkrippe "verkauft" wird. ;-)

Ich weiß noch, wie meine Schwiegermutter entsetzt war, als ich gar keinen Hehl aus dem Thema gemacht habe, dass Felix am liebsten mit 1 Jahr in die Krippe sollte. Oje, war ich "böse". Und jetzt: Ihr anderer Enkelsohn ist genauso alt wie Felix (jetzt 28 Monate) und sie sagt: der muss dringend unter Kinder in einen Kindergarten oder eine Krippe. Sie sieht einfach, wie er im Vergleich zu unserem Krippenkind sich entwickelt und wie sehr er nach gleichaltriger Gesellschaft sucht. Also, auf die Meinungen von vorgestern brauchst Du nichts zu geben. DU kennst Deine Kinder am besten!

Alles Gute
Katrin

Beitrag von josili0208 02.09.06 - 03:08 Uhr

Ich lebe in Portugal, Muschu ist hier 4 Monate (!!) und danach musst man sein Kind abgeben wenn man seinen Job behalten will. Nun ist aber in der Kita wo auch die grosse Schwester vom Zwerg ist, leider zur besagten Zeit (also Geburt+4Monate) kein Babyplatz frei. Erst mit ca. 10 Monaten wird mein Baby einen Platz bekommen. Also wird die Oma zum Babysitter. Ich finde ehrlich gesagt eine Krippe die bessere Lösung, weil da der "Machtkampf" Mama-Oma wegfällt. Aber es geht ja diesmal nicht anders. Nun ist es aber so, dass sogar die Oma bedauert, dass ihr Enkel vorerst keinen Krippenplatz hat, einfach weil auch sie gesehen hat, dass es schon bei der grossen Schwester super gelaufen ist und weil es normal ist. Klar betreut sie gern ihr Enkelchen, aber es ist halt nur die Notlösung zum Überbrücken.
So siehts bei uns aus. Also mach Dir wegen Deiner 2jährigen keine Sorgen. Bald werden auch die Omas sehen, wie gut es der Entwicklung tut und wie gern sie hingeht.
PS: ich habe in keiner Sekunde gedacht mein Baby abgeschoben zu haben. Und weil es normal ist, wurden mir auch nie Vorwürfe gemacht. Meine Tochter ist jetzt 6, fröhlich, fit und aufgeschlossen, spricht 2 Sprachen fliessend, hat viele Freunde und Hobbies und kommt nun endlich ;-) in die Schule.
Viel Spass, Jo

Beitrag von levia 02.09.06 - 17:13 Uhr

Hallo Annika

Ich bin sehr früh Mutter geworden und habe meine erste Tochter damals mit gerade einmal drei Monaten in die Kinderkrippe gegeben und als sie zwei war kam sie in die KiTa. Die Eltern des Vaters waren zwar dagegen, aber auf das Angebot, dass sie das Kind ja über die Zeit wo ich in der Schule wäre zu betreuen, lehnten sie ab, denn sie müssten doch arbeiten, so wie meine Eltern auch. Meiner Tochter hat es nicht geschadet, denn sie ist früh selbständig geworden und das sehen selbst die Eltern des Vaters ein. Wir haben damals einfach ein Gespräch mit allen Beteiligten geführt, also Vater des Kindes mit Eltern und meiner Eltern mit mir. Dort wurde dann alles genaustens besprochen und auch argumentiert. Führe doch auch einfach mal ein Gespräch mit allen Beteiligten und erkläre die vorhandene Situation, um gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. Ich wünsche dir dafür, alles Gute.
LG Levia

Beitrag von simi.heid 03.09.06 - 15:18 Uhr

ich finde es wichtiger ob die kita für 2jährige eingerichtet ist.denn 2jährige haben andere bedürfnisse wie 3jährige,sie müssen z.b.die mögl.haben sich aus dem gruppengeschehen zurückzuziehen wenn sie sich überfordert fühlen.
wenn die kita darauf vorbereitet ist,ist das völlig ok.

gruss simi(erzieherin in einem kiga mit 2jährigen)+danah(5)+maya(4wochen)