Chronische Verstopfung - ich kann einfach nicht mehr!

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Beitrag von isabeau123 01.09.06 - 11:11 Uhr

Hallo,

mein Baby ist mittlerweile 5 einhalb Monate alt und hat seit der 8. Lebenswoche eigentlich dauernd Verstopfung. Mittlerweile führe ich jeden Tag ab (Zäpfchen oder Klistier). Kinderarzt sagt, nicht schreien lassen und abführen, aber eine Besserung ist nicht wirklich in Sicht.

Aus lauter Verzweiflung habe ich mittlerweile das Milchpulver gewechselt und gebe ihr zwischenzeitlich Aptamil Comfort. Der Stuhl ist jetzt zwar schön weich geworden (aber stinkend und grün, war vorher wie Pech). Sie bekommt ihn aber trotzdem nicht raus.

Frage, kann es sein, dass sie vielleicht ein Problem am Popo hat und ihr das Drücken unangenehm ist. Insbesondere, weil ich ja auch schon so lange täglich abführe. Wenn ja, was kann ich tun, um ihr da Erleichterung zu verschaffen (P.S. mein KA hat sich den Popo noch nie richtig angeschaut, drückt immer nur ein bisserl auf dem Bauch herum).

Danke für jede mögliche Hilfe/Rat im voraus.

Beitrag von bambina74 01.09.06 - 11:21 Uhr

Hallo,

also wirklich richtig helfen kann ich in dem Fall wohl auch nicht aber ich würde auf jeden Fall in der Kinderklinik einen Termin bei einem Garstroenterologen machen, vielleicht kann dieser mehr helfen wie ein normaler Kinderarzt. Möglicherweise findet er heraus, was man in so einem Fall am besten machen kann.

lieben Gruß und alles Gute

Sabrina

Beitrag von nickilouis 01.09.06 - 11:43 Uhr

Hallo Du!

Ich würde auch schnell zu einem spezialisten gehen, denn das ist meiner meinung nach wirklich nicht mehr normal. Und an Deiner Stelle würde ich den Kinderarzt wechseln!
Ich wünsche Euch alles Gute!

Beitrag von moghwaigizmo 01.09.06 - 12:56 Uhr

Hallo!

Ich würde auch mal bei jemand anderem nachgucken lassen, vielleicht hilft ja auch schon ein anderer KiA, eine zweite Meinung kann bei so langen Problemen nicht schaden.

Ansonsten: GEH ZUR BABYMASSAGE oder zu einer guten Hebi die das kann, unsere hat uns bei dem Kurs zwei Griffe gezeigt von denen sie sagt, wenn sie richtig ausgeführt werden pubsen die gleich volle Kanne alles raus in die Windel.

Einläufe sind ja an sich prima sollten aber sicherlich nicht ständig gemacht werden, genau wie die Zäpfchen, denke mal, bei Babies ist das genauso wie bei Erwachsenen daß sich der Darm irgendwann mal dran gewöhnt, daß ihm ständig die Arbeit abgenommen wird und somit träge wird.

Geh lieber noch heute als morgen (oder Montag), wnen's geht, das ist auf jeden Fall zu lange Verstopfung.

Denke mal, mit viel trinken wirst Du's auch schon probiert haben (Wasser halt dann oder Fencheltee mit viel Wasser)?

Liebe Grüße und gute Besserung für Deine Kleine!

Alex mit elena (5.10.05) die gerade brav Mittagsschläfchen macht

Beitrag von fledermaus 01.09.06 - 14:45 Uhr

Mein Sohn Alexander (13 Wochen)hatte ähnliche Probleme wie deine Tochter.

Alexander hatte ziemlich extreme Koliken und ich fütterte deswegen Novalac BK. Die Koliken wurden auch viel besser,leider bekam er durch die Nahrung starke Verstopfung,der Stuhlgang war richtig hart.Ich musste fast jeden Tag nachhelfen mit Fieberthermometer,Kümmelzäpfchen oder Mikro-Klistier.
Als wir dann zu Aptamil Comfort wechselten wurde der Stuhlgang wieder erheblich weicher und wie von dir beschrieben auch grünlich und na ja sagen wir mal etwas stärker duftend.
Aber Alexander hatte immernoch Probleme den Stuhlgang herauszupressen.
Der Darm war einfach gewöhnt,das ihm geholfen wird...es fehlten die richtigen Darmkontraktionen des Enddarms um den Stuhl herauszupressen.
Er hat fast vierzehn Tage gebraucht,bis es wieder ohne Anstrengungen und weinen "fluppte".
Was ich in der Zeit feststellen konnte ist, das die Kümmelzäpfchen,die wir ja ursprünglich gegen die Krämpfe gegeben hatten auch beim Abführen halfen und den Darm nicht so sehr reizten und am Arbeiten hinderten wie der Einlauf.

Ich an deiner Stelle würde den Arzt fragen was man machen kann.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit etwas oral zu geben was den Kotabsatz unterstützt,so das man auf die künstliche Reizung des Enddarms verzichten kann.
Damit der Enddarm wieder selbsttätig die Arbeit aufnimmt und nicht sozusagen darauf wartet,das er von aussen künstlich stimuliert wird.