Trennung - was muss ich tun?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von binobambam 01.09.06 - 11:22 Uhr

Meiner Ehe steht die Trennung wohl unweigerlich bevor. Unser gemeinsamer Sohn ist 3 Jahre alt und ich werde wohl wieder in meine Heimatstadt ziehen. Muss ich mich an das dortige Sozialamt wenden und steht mir überhaupt etwas zu? Momentan bin ich arbeitslos, wie ist das mit Wohngeld? Hat jemand Erfahrungen und kann mir Tipps geben? Bin momentan etwas kopflos. Danke für Eure Antworten

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 11:33 Uhr

Darfst Du , bei gemeinsamem Sorgerecht vorausgesetzt, überhaupt weg ziehen?

Beitrag von agostea 01.09.06 - 13:17 Uhr

Sicher darf sie wegziehen - muss sich allerdings an den (Reise-)Kosten beteiligen,wenn der KV das Kind sehen möchte.

Gruss
agostea

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 13:23 Uhr

Nicht unbedingt!

ich habe es zum Beispiel verhindern können!

Beitrag von agostea 01.09.06 - 13:33 Uhr

Im Ernst ? Wäre mir neu...#kratz

Ich weiß nur,das der Partner, der weiter weg zieht,sich an den Kosten beteiligen muss...#kratz

Beitrag von agostea 01.09.06 - 13:35 Uhr

Also,ich meine der Partner,der mit Kind wegzieht, muss sich an den Kosten beteiligen.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 14:10 Uhr

hab ich schon verstanden, aber wenn es über 4-500 Kilometer ist und kein ausreichender Grund dafür vorhanden ist kann der "Nichterziehende" blöd ausgedrückt, Teil es verhindern!!

Beitrag von agostea 01.09.06 - 14:18 Uhr

Naja,dann hab ich was neues gelernt. #kratz

Aber findeste das richtig ? Ich würd mich da in meiner persönlichen Freiheit beschnitten fühlen,wenn mein Ex mir Steine in den Weg legen würde,bzgl. meiner neuen Lebensplanung.

Hätt ich wohl keinen Bock drauf.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 14:21 Uhr

Naja, aber da ein Kind ja 2 Elternteile hat??? Was soll denn derjenige tun der das Kind nicht ständig bei sich haben darf? Einfach dann nur noch alle 6-8 Wochen für 28 Stunden im Leben des Kindes erscheinen?

Beitrag von agostea 01.09.06 - 14:30 Uhr

Lässt sich wohl alles organisieren. Wo ein Wille ist....;-)

Aber ich würde mir das nicht vorschreiben lassen wollen,wo ich hinziehe und wo nicht.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 14:33 Uhr

dann darf man eben keine Kinder haben, dann kann man machen was man will. Aber auf die Kids muss man immer Rücksicht nehmen.

Beitrag von agostea 01.09.06 - 14:41 Uhr

Kann man doch. Ich sagte ja - wo ein Wille,da ein Weg.

Und wenn man Kontakt mit den Kids haben will,dürften Kilometer keine Rolle spielen.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 16:07 Uhr

Sagen wir es so, wenn meine ex meinen würde ( ein Kind lebt bei mir) zu ihrem Lover nach München -west ziehen zu wollen, gern kann sie . ABER! Das Kind bleibt dann bei mir und sie kann tun was sie will.

Beitrag von agostea 02.09.06 - 09:02 Uhr

Damit fängt genau das an,was immer so verpönt wird - nämlich Streitigkeiten auf dem Rücken der Kinder auszutragen.

Man kann sich auch in der Mitte treffen und trotz Entfernung eine befriedigende Lösung finden.

Ich würde mir das von meinem EX niemals vorschreiben lassen,wo ich hinzuziehen habe und wo nicht !

Never ever.

Beitrag von spaceball6666 02.09.06 - 09:31 Uhr

Ich nehme mich mal als Fall. Wenn meine Ex ganz weit weg ziehen will, kann sie, nur dann bleibt die zweite Tochter eben auch bei mir. DANN, kann sie hinziehen wo sie will.
Smile. Natürlich wird sie auch wieder keinen Unterhalt zahlen aber das kenne ich ja schon!

Beitrag von agostea 02.09.06 - 11:26 Uhr

Nein,ich würde mein Kind natürlich mitnehmen...;-)

Gut,ich weiß nicht,wie sich das verhält,wenn man gemeinsames Sorgerecht hat. Dann kann das sein,das du Einspruch erheben kannst. #kratz

Wenn ich als KM aber alleinig Sorgeberechtigt bin,kannst du als KV wohl wenig gegen machen,wenn ich MIT Kind wegziehen würde.

Das sie keinen Unterhalt zahlt,finde ich richtig mies. Aber muss sie überhaupt ? So wie ich das verstanden habe,lebt ja ein Kind auch bei ihr ? Fällt dann die U - Zahlung nicht weg ?

Beitrag von spaceball6666 02.09.06 - 11:43 Uhr

Bei gemeinsamer Sorge müssen Beide zustimmen um dem Kind eben gerecht zu werden. Also nur so mal eben umziehen geht nicht, auch nicht wegen eines neuen Mannes. Nur wenn es beruflich nicht zu vermeiden ist.

Bei alleiniger Sorge sieht es so ausdas, wenn das Kind bei der KM lebt, sie zwar umziehen darf aber dei Mehrkosten tragen muss die entstehen weil sie umgezogen ist.

Meine Kinder lebten fast 3 jahre bei mir allein bis sie auf die Idee kam ( und dummerweise auch gerichtlich durchsetzen konnte - der Richter meinte Kinder gehören IMMER zur Mutter) mit ihrem Freund ( den sie erst seit ein paar tagen kannte) auf heile Familie machen zu wollen. Sie hat noch nie Unterhalt gezahlt und sich alles nebenbei asuzahlen lassen. Ich war in der Beweispflicht, und beweis mal etwas wenn AG und AN reck am Stecken haben!!

Inzwischen müsste sie nur etwas mehr zahlen weil die grössere unserer Töchter bei mir lebt.

Beitrag von mikuhase 01.09.06 - 16:17 Uhr

spaceball6666 schrieb:
dann darf man eben keine Kinder haben, dann kann man machen was man will. Aber auf die Kids muss man immer Rücksicht nehmen.

mikuhase meint:
Ach was, das ist eher eine moralische Soll-Anforderung. In Wirklichkeit macht doch ohnehin jede Mutter, wonach ihr selbst gerade der Kopf steht - Narrenfreiheit nennt man sowas.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 16:23 Uhr

Hey Pinguin wann lässt Du Dich denn mal wieder sehen? Du weisst wo!

Aber davon ab, was meinst Du warum meine Kids bei mir leben? ( Naja , eine zur Zeit leider nur, aber das regelt die Zeit!)

Beitrag von agostea 02.09.06 - 09:03 Uhr

Du hast keine Ahnung,wovon du sprichst. Zumindest gewinnt man bei deinen unqualifizierten Sprüchen davon den Eindruck.

#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla#bla

Beitrag von mikuhase 02.09.06 - 11:52 Uhr

agostea meint:
Zumindest gewinnt man bei deinen unqualifizierten Sprüchen davon den Eindruck.

mikuhase meint:
Nun, agostea, Du magst diesen Eindruck haben, ich habe jenen. Das liegt an einer unterschiedlichen Wahrnehmung der Lebenswirklichkeit.

Beitrag von nick71 02.09.06 - 10:21 Uhr

Mal eine Frage in eigener Sache:

Wenn ich 80-100 km von meinem bisherigen Wohnort wegziehen will (gemeinsames Sorgerecht)...kann mein Ex-Mann da auch sein Veto einlegen bzw das verhindern?

Beitrag von binobambam 01.09.06 - 13:25 Uhr

Es geht dabei um ca. 30 km, darin werden wir uns sicher einig.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 13:47 Uhr

Ach so, klar darfst du. Das ist ja eine lachhafte Entfernung.

Meist geht es ja hier um mindestens 4-500 Kilometer ...#kratz

Also, nur zu.

Beitrag von spaceball6666 01.09.06 - 13:49 Uhr

Arbeitslos, also AlG2?

Dann musst Du Dich bei der zuständigen ARGE anmelden und Wohngeld bekommst Du nicht.

Zahlt Dein Ex Unterhalt für Euer Kind oder für Dich? Das muss er nämlich! Diese Summen werden bei der Bewilligung des AlG2 wieder abgezogen.

Sonst zum Jugendamt und UVG beantragen, es wird maximal bis zum 12 Lebensjahr gezahlt.