Psychomotorik

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von marion2 01.09.06 - 12:03 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat jetzt einmal pro Woche "Psychomotorik" in der Schule. Er kam mit nem Zettel aus der Schule nach Hause, ich hab erstmal zugestimmt. Hab gedacht, Schaden kanns wohl nicht.

Aber was genau ist das? Kann mir das mal jemand erklären?

Seine Klassenlehrerin hat mir erklärt, es wäre ein Koordinationstraining. Nun kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Sollte Koordinationstraining nicht im Sportunterricht erfolgen? #kratz

LG Marion

Beitrag von nanny7600 01.09.06 - 14:22 Uhr

Hallo Marion.

Also mein Grosser hat auch Psychomotorik,und zwar seit 4 Jahren,wurde allerdings verschrieben.
Dort wird viel gemacht was Körperwahrnehmung und Koordination betrifft.es kann nur gut sein für deinen Sohn wenn er da mitmachen darf!
sei froh,ich habe immer Rennerei um es neu beantragen zu müssen....wird nichtmehr so ohne weiteres verschrieben...
lass ihn hingehen,e swird ihm gefallen...
LG Nicole

Beitrag von marion2 01.09.06 - 15:00 Uhr

Hallo,

verschrieben wurde ihm das nicht - die Schule bietet das an. Da hab ich wohl Glück!

Bin mal gespannt, was er dazu sagt, wenn er das erste Mal da war.

LG Marion

Beitrag von emmapeel62 01.09.06 - 21:51 Uhr

Mein Sohn hat das letztes Jahr auch gemacht.

Von insgesamt ca. 110 Kindern aus vier 1. Klassen haben 20 Kinder daran teilgenommen. Er fand es supertoll und allen seinen Freunden immer begeistert davon erzählt. Das führte dazu, dass diese wiederum ihre Mütter nervten #freu, dass sie auch unbedingt dort hin möchten #freu. Das war natürlich nicht möglich, diese Kurse werden bei uns von der Schule gesponsort und somit entfällt nur ein Eigenanteil von 10 Euro pro 10 Stunden auf die Eltern.

Hier noch eine "Beschreibung" von Psychomotorik:
Die Psychomotorik versteht sich als eine ganzheitliche Methode der Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit auf der Grundlage eines humanistischen Menschen- und Weltbildes. Die optimale Entwicklung des menschlichen Potentials steht hierbei im Mittelpunkt, wobei die Achtung der Würde des einzelnen Menschen verlangt, dass wir ihn als selbständig handelnden Akteur seiner eigenen Entwicklung verstehen - eingebunden in seinen gesellschaftlichen und lebensweltlichen Kontext.
http://www.psychomotorik.com/

Gruß
Emma

Beitrag von maggiline 02.09.06 - 00:00 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat AD(H)S und bekommt auch einmal die Woche, in der bei uns ansässigen Kinder und Jugend-Psychiatrie Psychomotorische Förderung. Bei uns wirds, auf Grund seiner Erkrankung, von der Krankenkasse bezahlt.

Er hat sehr viele Fortschritte dadurch gemacht, ist viel selbstsicherer geworden. Ich kanns nur jedem empfehlen :-)

Grüssly Heike