Was tun gegen harte Brust? Stillen von Neugeborenen

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Beitrag von sandra1610 01.09.06 - 13:17 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich bin neu bei euch! Meine Kleine ist jetzt 1 Woche alt, seit Dienstag sind wir zu Hause.

Das Stillen klappt eigentlich ganz gut, sie trinkt brav. Beim Anlegen ist sie meistens etwas grantig, aber wenn sie dann mal "angedockt" hat, gehts. Sie trinkt auch relativ lange. Eine Mahlzeit kann schon mal 45 Minuten dauern.... Ist das normal?

Obwohl sie so viel trinkt, hab ich heute Nacht bemerkt, dass meine Brust etwas hart ist. Jetzt hab ich Angst vor Milchstau und Brustentzündung.

Kennt ihr das Problem auch? Was tut ihr dagegen?

Bitte berichtet mir, wie das Stillen bei euren Neugeborenen so abläuft! Schlafen sie danach immer gleich problemlos ein??

Danke!

Sandra + Hannah (1 Woche)

Beitrag von kipra83 01.09.06 - 13:19 Uhr

mein kleiner ist jetzt 11 wochen alt und meine brüste werden immer noch ab und zu hart!! es ist aber nicht mehr soviel wie am anfang. das spielt sich von alleine ein
wenn es dir sehr weh tut, dann streuch etwas aus.

lg kirsten

Beitrag von caro_22_de 01.09.06 - 13:23 Uhr

Hallo,

gratuliere erstmal zum Nachwuchs :-)
Daß die Brust hart ist, ist gaaanz normal. Das pendelt sich mit der Zeit ein. Ich hatte auch im 1. Monat sehr oft harte Brüste, aber nie einen Milchstau oder eine Entzündung. Ich habe Emma halt dann immer gleich angelegt, wenn ich gemerkt habe, daß es schmerzhaft werden könnte. Du musst nur aufpassen, wenn du Schmerzen kriegst!
Normalerweise wird auch die Dauer einer Mahlzeit weniger - aber nicht bei allen Babys. Da ist alles zwischen 5 und 45 Minuten normal.
Ich erinner mich nur, daß ich extrem oft gestillt habe und meine Maus ordentlich in den ersten Wochen zugelegt hat. Sie hat auch nur 3 Dinge gemacht: Trinken, Windeln füllen, Schlafen. Am liebsten in dieser Reihenfolge ;-)
Viel Spaß noch!
Maria & Emma (7 Mo)

Beitrag von loewenzahn 01.09.06 - 13:25 Uhr

Hallo!

Erst einmal herzlichen Glückwunsch!
Das Problem hatte ich auch,deine Brust hat sich noch nicht auf die Bedürfnisse des Kindes eigestellt,dauert ca 4 Wo.
Wenn dir die Brust weh tut streich sie am besten unter der warmen Dusche von hinten nach vorne aus,aber nicht zuviel sonst regst du die produktion zusätzlich an. ich habe in der Stillzeit immer vorsorglich einen Weißkohl im Kühlschrank,der Hilft wunderbar bei Brustentzündungen( Einfach mit dem Nudelholz platt walzen und in den Bh stopfen,öfters wechsln.

Ich würde die kleine nicht so lange am Anfang trinken lassen ,du holst dir dann ev wunde Brustwarzen,lieber öfter und dafür kürzer anlegen.

LG Jessi und Tia 13 Wo

Beitrag von tagesmutti.kiki 01.09.06 - 13:25 Uhr

Hi sandra,

erstmal #liebe Glückwunsch zur Geburt von Hannah.

Deine "Milchproduktion" muss sich erst einspielen. Von daher stellt dein Körper derzeit mehr Milch her wie eigentlich gebraucht wird. Deswegen wird sie hart. In ein paar Wochen wird es so sein das die Milch indem Moment einschießt wo deine Maus anfängt zu trinken.


Bei mir war es am Anfang so das Lainie an der einen Brust trank und aus der anderen spritze es ebenfalls. heute ist es so das ich Lainie anlege sie an der Brust trinkt und die andere "ruhig" bleibt.

Das eine Mahlzeit auch mal länger dauern kann ist normal. Deine Maus muss es auch erst lernen. Später pegelt sich dann eine Zeit ein.

LG KiKi mit Lainie*16 Wochen alt und noch voll gestillt

Beitrag von moghwaigizmo 01.09.06 - 13:27 Uhr

Hallo!

Erstmal Glückwunsch!!!

Anfangs hat das Stillen bei uns auch so lange gedauert, was auch okay war, weil man ja anfangs so müde wird dabei, dann kann man sich auch noch ein bisserl ausruhen, schlaf ruhig auch mal 'ne Runde mit wenn's geht, das tut gut.

Die Brust wird oftmals etwas hart, vor allem, wenn eine Mahlzeit "fällig" wäre (die Brust weiß das immer besser als man selbst) und das Baby aber noch scläft und keinen Hunger hat. Da helfen um Stau vorzubeugen warme Kompressen, einfach einen Waschlappen oder ein kleines Handtuch mit warmen Wasser tränken und auflegen oder unter der Dusche warmes Wasser drüberlaufen lassen, dann kannst Du auch mal ganz einfach etwas Milch rausstreifen. Nicht abpumpen wenn sich#s wirklich mal stauen sollte, zumindest nicht als erste Reaktion, sonst wird die Milch noch mehr und der Stau könnte schlimmer werden. Wenn's gar nicht anders geht: nochmal zum Andocken überreden...

Elena ist eigentlich die ersten Monate immer beim Stillen eingeschlafen, also so gut wie immer, was prima war. Später wurde sie dann immer neugieriger und schlief nur noch abends dabei ein oder ab und an. Später dann fast gar nicht mehr. Genieß das, wenn Hannah das tut, solange es dauert... *zwinker*

Ich hab anfangs viel Milch gehabt, später eigentlich auch noch, und somit hat Elena meistens eine Brust gereicht, erst, glaub ich, mit 2-3 Monaten wollte sie dann noch die zweite Brust. Ich hab immer im Liegen gestillt, war praktischer, bequemer und weil sie dabei einschlief konnte ich sie gleich liegen lassen. Bäuerchen muß ja auch nicht sein wenn sie schlafen das kommt dann halt später, wenn sie wieder aufwachen (außer Ihr habt starke Blähungsprobleme). ich fand das Stillen sehr bequem und praktisch, außerdem hat es mir gefallen, daß Elena so nahe an mir war und ich siekuscheln konnte. Streichel sie aber nicht, wenn sie ißt, das lenkt sie ab und dann trinkt sie vielleicht nicht so gut wie sie sollte.

So, ich hoffe, ich konnte Dir helfen, obwohl's schon eine Weile her ist, denn Elena hat sich im Mai selber abgestillt, sie wollte gar nicht mehr, von heut auf morgen...

LG

Alex mit Elena (5.10.05)

Beitrag von bine3002 01.09.06 - 13:31 Uhr

Wenn es unangenehm wird, solltest Du entweder sofort anlegen oder Milch ausstreichen bis es sich wieder angenehm anfühlt. Am besten geht es unter der warmen Dusche.

Die Stilldauer wird sich verkürzen und vielleicht wird auch eine Phase kommen, wo sie scheinbar dauernd trinken will. Du wirst dann denken, dass Du zu wenig Milch hast. Das ist aber nicht so! Man nennt das Clusterfeeding und das ist ganz normal, nur sehr anstrengend (ich habe es nicht durchgehalten und füttere jetzt zu).

Beitrag von daniela375 01.09.06 - 18:05 Uhr

Hallo,

hatte ich auch, probiere einen Topfenwickel (Topfen aud die betroffene Brust, Windel drüber und mit Klarsichtfolie einwickeln! - Tipp von meinem Arzt), lass diesen für 2 Stunden auf Deiner Brust, hat bei mir auf jeden Fall gut geholfen!
Mein Sohn trinkt immer 20 Min. und schläft auch manchmal ein!

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Maus!

Alles Liebe Daniela + Adrian