Entbindung in Klinik mit Belegarztsystem - Kostenübernahme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kaenguruh 01.09.06 - 13:23 Uhr

Hallo ihr Lieben,

kratz mich gerade mal wieder am Kopf...
Meine FÄ hat mir die Geisenhofer Klinik in München für die Entbindung empfohlen, sie schickt wohl alle ihre Patientinnen dorthin. Die Klinik ist lt. Homepage von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Da sie aber nach Belegarztsystem arbeiten, habe ich jetzt einfach mal bei meiner Krankenkasse angerufen und gefragt, wie das mit der Kostenübernahme überhaupt funktioniert. Der gute Mann erklärte mir, dass bei Belegarztbehandlung nur 40% der Kosten über die KK übernommen werden, Rest ist Selbstzahlung. Wenn das wirklich so ist, würde ich mich von der Klinikwahl her nochmal umentscheiden müssen. Hat jemand Erfahrungen mit solchen "Konstruktionen"? Danke für eure Antworten bzw. Ratschläge.

Känguruh + girl inside (24+4 ssw)

Beitrag von eule1206 01.09.06 - 13:31 Uhr

HI Du,
ich arbeite auch bei einer Krankenkasse. Das wäre mir ehrlich gesagt neu, dass Du eine Selbstbeteilung bei Belegärzten hast. Es sei denn es gibt zwischen Deiner KK und der Klinik extra Verträge. Ruf doch einfach mal in der Klinik an und frag nach ob das so ist. Ansonsten red nochmal mit Deiner KK die sollen Dir mal genau erklären wieso das so ist.
Liebe Grüße und alles Gute.
Nicki und #baby Luca ET-11

Beitrag von matw 01.09.06 - 13:57 Uhr

Also ich habe vor 6 Jahren auch in einer Belegklinik entbunden. Es war damals erforderlich, dass ich mich vorher mal bei einem dieser Belegärzte vorstelle, weil meine Ärztin keine Belegbetten hatte.
Aber sonst ging alles über die KK-Karte. Die Belegärzte rechnen doch ihre Leistungen genau wie die Hebammen bei der Kasse ab. Vielleicht hat der Mensch bei der KK das mit einem Geburtshaus verwechselt?
Frag doch mal Deine FÄ, ob schon mal eine ihrer Kassenpatientinnen eine Rechnung bekommen hätte. Ich kann es mir nicht vorstellen. Die Belegkliniken rechnen doch heute auch über DRG-System ihre Leistungen ab.
Gruß Silly (27.SSW)