Stillen freiwillig ??? Frage an alle !

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von chrisi23 01.09.06 - 15:14 Uhr

Hallo ich bin jetzt in der 15 ssw und habe bereits schon eine Tochter bei Ihr habe ich in den ersten Tagen gestillt doch meine Brustwarzen entzündeten sich so stark das sie schon blutig waren aber die Hebammen wollten immer wieder das ich stille. Das habe ich vor schmerzen nicht lange ausgehalten und stillte ab nun bekomme ich mein zweites Kind und möchte von anfang an nicht stille wo ich immer wieder etwas dagegen höre. Ich weis das stillen super ist für die babys aber heute sind die Ersatznahrungen so super der Muttermilch nachgemacht .

Nun meine Frage an alle ist es nicht jeder Mutter überlassen zustillen oder nicht ?
Was sagt ihr dazu ? Und wer hat auch schon sölche erfahrungen gesammelt ?

Vielen Dank
Chrisi + Janet(2) + #ei 15 ssw.

Beitrag von rumorosa 01.09.06 - 15:18 Uhr

Hallo Chrisi

Ich finde auch, dass das jede Mutter für sich entscheiden will, ob sie stillen möchte oder nicht.

Das mit deiner Hebamme find ich nicht fair, sie hätte deine Entscheidung damals akzeptieren müssen.

Ich selber möchte stillen und lass es einfach mal auf mich zukommen.

Liebe Grüsse
rumorosa & Leon 36 SSW

Beitrag von mymy2oo2 01.09.06 - 15:21 Uhr

Hallo Chrisi,
wenn du der Meinung bist, du möchtest nicht stillen, dann haben die anderen das einfach zu akzeptieren...
Finde das furchtbar, dass alle immer denken sie wüssten besser was gut für ein ist als man selbst! :-[

Wünsch dir eine schöne Kugelzeit... #liebdrueck

Lieben Gruss

Mymy + #baby 36. SSW

Beitrag von fibius 01.09.06 - 15:21 Uhr

Hallo Chrisi,

sei unbesorgt jede Frau kann selbst entscheiden ob sie stillt oder nicht!!!! Lass Dir nichts einreden Du mußt wissen wie Du besser klar kommst#liebdrueck
Meinen Großen hab ich 5 Monate gestillt, bei meinem mittleren hatte ich solche schwierigkeiten das ich nur 3 Wochen geschafft habe( ich hatte zu wenig bis gar nichts er kam alle Stunde) und jetzt bei meinem 3.Sohnemann werde ich nicht mehr stillen und davon lasse ich mich auch nicht abbringen;-)

LG Karin+#babyboy Dennis 27.SSW

Beitrag von wombathh 01.09.06 - 15:27 Uhr

Hallo Chrisi,
ich stille meine Tochter und hatte am Anfang auch Probleme mit den Brustwarzen. Die eine war auch ganz blutig und das Stillen hat tierisch weh getan. Ich habe dann immer mit einem nassen Waschlappen gekühlt und zum Stillen diese Brusthütchen benutzt. Damit ging es ganz gut. Inzwischen brauche ich die nicht mehr. Meine Brüste haben sich ans Stillen gewöhnt und sind "abgehärtet". Ich bin froh, daß ich es trotz der Probleme durchgezogen habe, aber ich denke auch, daß jede Frau das Recht hat, es selbst zu entscheiden. Schließlich ist es ihr Körper.
LG und eine schöne SS
Manon (mit Rebecca *31.05.06)

Beitrag von birke77 01.09.06 - 15:29 Uhr

Chrisi,

natürlich ist es jedem selbst überlassen!
Ich möchte dir nur kurz Mut machen, falls du dich doch noch mal für's "wenisgtens Ausprobieren" entscheidest ;-) :

Es geht fast allen Frauen am Anfang so, dass sich die Brustwarzen entzünden und sehr schmerzen. Manch eine Frau erwischt es mehr als die andere - wie bei dir, dass es sogar geblutet hat. Die Ursache ist eigentich immer die Selbe: falsches Anlegen :-( Ich habe zum Glück zwei wunderbare Hebammen zur Nachsorge gehabt, die sich rührend um mich und meine Brustwarzen gekümmert haben und ich, dank denen, diese schwere Phase überstanden habe! Was danach kam, war ein Traum! Ich sag's dir: es ist nicht nur gesund für's Baby... es ist einfach nur wundervoll für die Mutter! ABgesehen davon, dass es sehr beuem ist, ist einfach total schön, immer noch diese enge Bindung zum Baby zu haben, die ja nun nachd er Geburt nicht mehr besteht. Man fühlt sich beim STillen wieder vereint... natürlich ist das alels erst möglich, wenn man erst die Schmerzen hinter sich hat. Und ich weiß ganz sicher: für diese schöne Zeit, die mir nun bald wieder bevorsteht ÜBERSTEHE ICH ALLES! #herzlich

LG und eine weise Entscheidung! ;-)

Vicky (23.SSW)

Beitrag von lactaniac 01.09.06 - 15:52 Uhr

Hallo, ich hab bei meinem Großen nicht gestillt und ich werde auch jetzt nicht stillen.
Klar, die Hebammen haben versucht mich zu überzeugen und jeder hat gesagt ich solle es dem Kind zu liebe wenigstens versuchen ... nu isser fast 3 und siehe da er ist auch ganz ohne meine Brust gut gewachsen, hat keine Allergien und man möge es nicht für möglich halten wir hatten auch mit Flasche genug Kuschelzeit und unsere Beziehung ist sehr innig.

Lass dir nichts einreden, wenn du für dich weisst, dass du nicht stillen möchtest, dann gibt es da nichts zu diskutieren!

L.G. Sabrina

Beitrag von sunnyt 01.09.06 - 16:07 Uhr

Hallo Chrisi!

Ich habe auch einen 2jährigen Sohn... Bei ihm habe ich versucht zu stillen, er nukelte immer zwei mal, dann hatte er keine Lust mehr... Irgendwann kam eine Kinderschwester und wollte mir helfen ihn an die Brust zu bringen... Das endete damit, dass mein Sohn so gebrüllt hat, dass er blau angelaufen ist, ich geheult habe und mein Mann dazu... Zusätzlich kam noch, dass auch beim abpumpen auch nach Tagen kaum was kam... Aber die Hebammen vertreten die Devise - stillen ist das beste und wenn man das schon nicht hinbekommt sollte man wenigstens abpumpen... Wir bekamen auch voll das schlechte Gewissen eingeredet im Krankenhaus - ich war ziemlich fertig...
Am letzten Tag kam eine total liebe Hebamme, die sich zusammen mit mir das Dilema anschaute - mein Sohn brüllte nach dem Erlebnis sofort wenn man ihm die Brust geben wollte--- die Hebamme (auch eine große Stillverfechterin) riet mir es zu lassen!
Seither war Leon ein Flaschenkind - ich glücklich mit der Entscheidung - und mein Mann dazu (der konnte ja nun Flasche geben)...
Jetzt bin ich in der 27ten Woche schwanger und stand auch wieder vor der Entscheidung - diese habe ich getroffen:
Ich werde definitiv nicht stillen!!! Du bist keine schlechte Mutter deshalb! Keiner weis was wirklich besser ist ob Mumi oder Fertignahrung... Der Kostenfaktor ist es für mich wert zumal auch die gesunde Ernährung einiges kostet... Wir ernähren uns zwar ausgewogen aber garantiert nicht nach dem "Stillplan"...
Mit den Flaschentipps aus der Kinderklinik hatte ich auch nie Probleme von wegen Bauchweh und lange warten bis Flasche kalt... Für mich war Flasche geben genaus einfach wie stillen - nur musste ich die Flasche mitnehmen, aber das war mir auch lieber als überall meine Brust auszupacken!

Ich werde mir von meiner FA auch einen Vermerk in den Mutterpass machen lassen, dass ich nicht stillen werde, das beugt jeglicher Diskoussion im Krankenhaus vor, da diese dir dann gleich die Tabletten im Kreissaal geben!

LG sunnyT

Beitrag von sunlight1811 01.09.06 - 16:17 Uhr

Hallo Chrisi,

erfahrungsgemäß heißt es doch immer wieder, dass Muttermilch nicht ersetztbar ist. Ich selber möchte auch Stille.

Aber ich denke und meinte, dass das doch jede Mutter selber entscheiden sollte und das jeder andere zu akzeptieren hat! So das ist meine Meinung. Es gibt genug Kinder die ohne Muttermilch groß geworden sind und keine Krankheiten oder Allergien bekommen haben.

Lass dich nicht von anderen verrückt machen, schließlich weist du ja das es gut wäre, aber wenn du das nicht möchtest, dann lass dich nicht fertig machen.

Liebe Grüße
Anna (28 SSW)

Beitrag von happymama 01.09.06 - 16:53 Uhr

Für mich ist das Thema ein absolut rotes Tuch! Ich krieg da wirklich einen zuviel, wenn jemand um jeden Preis stillen will/muß, die Brustwarzen blutig sind, man hohes Fieber hat usw...
Ich wurde damals so sehr beeinflusst von den Schwestern und Hebammen, und es hat einfach nicht geklappt. Ich hatte vor einigen Jahren eine Brust OP, wo man mir schon sagte, daß es sei kann, daß ich nicht stillen kann, der Milcheinschuß kam spät und war ein Witz, und Giulia wollte es auch einfach nicht.
In sämtlichen STellungen sollte ich probieren zu stillen, abzupumpen usw...
NEIN, NIE WIEDER! Ich war so dankbar als ich endlich eine Hebamme fand, die sagte, ich solle meiner Tochter doch die Flasche geben :-)
Und das werde ich ab Februar sofort tun ohne wenn und aber, ohne Einfluss o.s.
GLG Tanja

Beitrag von schwangeramos 01.09.06 - 20:17 Uhr

Hallo, bei meinem Sohn war es genauso. Blutig und schmerzhaft - das Stillen. Er kam zu früh und war nicht fähig richtig "anzudocken". Auch ich bin damals überredet worden - und freue mich darüber. Ich habe unheimlich gerne gestillt und es neun Monate durchgehalten.
Bei meiner Tochter gab es überhaupt keine Probleme.
Ich denke auch - es muss jedem selbst überlassen bleiben. Aber vielleicht versuchst du es einfach, und lässt es dann bleiben wenn es nicht klappt?.
Stillen hat schon wahnsinnig viele Vorteile.
Julia 20.SSW

Beitrag von cat205 01.09.06 - 23:53 Uhr

ich habe bei meiner Tochter selber endschieden. Ich habe nicht gestillt. Ich bekam gleich nach der ET zwei Tabletten damit die Brust keine Milch mehr produziert. Dan ist natürlich vorbei mit dem stillen! Es hat nicht allen in meiner umgebung gefallen ,war mir aber egal. Meine Tochter ist drei Jahre alt und gesund.


Mein Mann ist nachts auch oft aufgestanden und hat ihr die Flasche gegeben. Somit konnte ich mich auch mal ausruhen.

Beitrag von lolitas23 02.09.06 - 15:26 Uhr

Hallo Chrisi,
wenn die innerliche Einstellung (positiv zum Stillen) nicht stimmt, sollte man es nicht versuchen.

Bei mir hatte das Stillen auf Anhieb geklappt und hatte nie Schmerzen in der Brust oder einen Milchstau. Du hast bereits negative Erfahrungen gemacht und kannst sie einfach auch nicht ausblenden. Daher solltest Du auf Deine innere Stimme hören und Dich nicht von anderen Meinungen abbringen lassen. Man sollte wirklich nur aus freien Stücken stillen.

Beitrag von tomkat 02.09.06 - 22:32 Uhr

Also, ich finde, man sollte es versuchen. Das hast Du ja auch. Deshalb warst Du ja nicht grundsätzlich negativ eingestellt, sondern erst nach Deinen Erfahrungen. Deshalb finde ich es o.k., wenn Du das nächste Mal auf solche Erfahrungen verzichtest, noch dazu, weil Du mit Deiner Angst im Hintergrund sicher keine besseren machen wirst.