Einleitung am ET wegen Verdacht auf Gestationsdiabetes

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von bretty 01.09.06 - 15:45 Uhr

Hallo,
ich habe da mal ´ne Frage wegen geplanter Einleitung am ET wegen Verdacht auf Gestationsdiabetes ....
Ich war gestern zum Doppler wegen Verdacht auf GD und der Oberarzt empfahl eine Einleitung am ET (es sieht nämlich so aus, als ob mein Kleiner sich sonst noch länger Zeit nehmen würde) und bei Verdacht auf GD wird halt kein Risiko eingegangen. (Meine und die Werte des Kleinen waren aber alle OK -- #kratz),

Nun meine Frage:

Wer kann mir über eine geplante Einleitung berichten (Vor- und Nachteile --- bekommt man ggf. auch eine PDA, wenn es notwendig ist --- bei Einleitung stelle ich mir die Wehen noch stärker vor #schock und wie lange hat es gedauert, bis eure Babys kamen?)
Bin über jede Antwort sehr dankbar, denn es geht nächsten Mittwoch los !!!
LG

Beitrag von diebecci1982 01.09.06 - 16:14 Uhr

Hi...

hatte auch eine Einleitung mit Gel und ich empfand das als sehr schmerzhaft,da die Hebamme das Gel aufgetragen und dann noch an den Eihaeuten rumgezupft hat. Das war sehr unangenehm. Die Wehen fand ich auch schlimm,aber da das meine erste Geburt war,kann ich nicht sagen,ob die schlimmer als normal waren.....
Eine PDA kannst du bekommen,das ist kein Problem,hatte ich auch.

LG

Beitrag von muggeltier 01.09.06 - 17:30 Uhr

Hallo!
Meine Frage zunächst, was hat der Diabetes mit einem Risiko und früheren Holen des Kindes zu tun? Einen Verdacht auf GD gibt es meiner Meinung nach auch net. Entweder ist der Zucker zu hoch nach dem Essen oder nicht. Was soll da ein Verdacht sein? Ist doch leicht zu messen. Ich hatte auch GD und mit entsprechender Ernährung war das in den Griff zu kriegen, andere müssen spritzen.

#kratz

Gruß
Andrea

Beitrag von suri76 02.09.06 - 11:29 Uhr

Wenn die Mutter GD hat und man das Kind viel früher als der ET ist, holen will, kann das Baby unterentwickelt sein.

Risikohaft ist es bei Einleitung am ET nur dann, wenn das Kind in den Unterzucker oder in einen sehr hohen Überzucker käme.

Ich hab selbst GD und mir wurde das so erklärt. Früher würde man die Geburt nicht einleiten, es sei denn, es ist notwendig wegen zB Mangelversorgung durch die Plazenta oder so.
Ansonsten versucht man um den ET herum die Geburt einzuleiten, weil man eben diese unvorhergesehene Mangelversorgung bei SS-Diabetes vermeiden möchte.

Ah, sorry, ich lese grad, du hattest ja auch GD. Ich muss spritzen, aber nur 2-4 Einheiten, nicht so wild.
Meine frühere FÄ sagte, man müsse das Kind 2 Wochen früher holen....#schock#kratz
Aber jetzt bin ich in unserem KKhaus und da sind alle zuversichtlich, dass das nicht notwendig wäre. Nur halt bei Gefahr. Also, besteht für mich kein grund zur Sorge. :-)

Gruß: Suri

Beitrag von muggeltier 03.09.06 - 15:56 Uhr

Hallo nochmal,
ja ich weiß, dass bei GD die Geburt evtl. etwas früher eingeleitet wird, da die Babys dazu neigen bei GD sehr groß und schwer zu werden.
ich hatte nur gepostet, da schon in der Überschrift steht "Verdacht auf GD". und einen Verdacht gibt es meiner Meinung nach nicht. Entweder man hat Diabetes oder nicht. (siehe meine 1. Antwort)

Gruß
Andrea

Beitrag von suri76 03.09.06 - 17:47 Uhr

Ne, nicht man hat oder nicht. Bei mir war das genau so! #augen#augen#augen

Glaub mir,. ätzend.

Weiß jetzt nicht mehr genau, wie dein Beitrag war, aber du solltest vielleicht noch einen Arzt befragen. Bei mir kam dann nach mehreren Wochen endgültig raus, dass ich Diabetes hab. Vorher war ich auch nicht bereit zu spritzen.

LG: Suri