Gibt es hier Mamis, dei voll arbeiten?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sabine2000 01.09.06 - 20:57 Uhr

Hallo,


Heute habe ich meine alte einrichtung besucht(KITA).
Wie der zufall so will ist ab den 1 juli 2007 eine stelle frei leider aber für 8 std täglich.
Meine ehemallige Leitung hat mich gefragt ob ich nicht intresse für die stelle hätte.
Ja und was sollte ich denn sagen? habe erst mal gesagt das ich mir das noch überlegen muss.

Jetzt bin ich hin und her gerissen denn eigentlich wollte ich auf 30 std gehen.Aber dort fühllte ich mich immer sehr wohl und die arbeit war auch gut.
Wir wohnen in Bochum wattenscheid und die kita ist in Dortmund also 25 km entfernt.

Ich weiss auch nicht wo das amt mich dann noch einsetzt es könnten auch 50 km sein.

Was soll ich tun?

Was würdet ihr machen???

danke für eure Meinung!!


LG Sabine

Beitrag von fibi7 01.09.06 - 21:12 Uhr

Hallo Sabine!

Ich bin von Beruf Grundschullehrerin und habe zwei kleine Jungs, 2 Jahre und 8 Monate alt. Im September werde ich auch wieder voll arbeiten. Bei sind das dann 30 Stunden Unterricht plus Vorbereitung, die ich allerdings nachts machen kann. Ich habe den Vorteil, dass sich meine Mama um die beiden kümmert und ich so eine relativ flexible Kinderbetreuung habe. Sicherlich, ich habe schon ein wenig Angst vor meinen Mut, aber orgendwie freue ich mich auch auf die Bestätigung, die ich durch meinen Beruf. Ich habe auch das Jahr zwischen den beiden Kindern gearbeitet, und musste feststellen, dass ich die Zeit mit meinen Kleinen wesentlich intensiver verbracht habe, da ich sie zu schätzen gelernt hatte. Anfangs hatte ich große Angst, dass mich mein Kind nicht mehr richtig als Mama sieht, war aber völlig unbegründet :)!!!!
Ich denke, dass ein Wiedereinstieg in deinen Beruf durchaus möglich ist. Wichtig ist, dass du eine Betreuung findest, der du voll vertrauen kannst. Weiß jetzt ja auch nicht, wie alt dein Kind/ deine Kinder sind. Wenn du willst kannst du mir gerne schreiben, um dich mit mir auszutauschen.
Liebe Grüße
Alex

Beitrag von cosica 01.09.06 - 21:35 Uhr

Hallo,

ich arbeite mindestens 50 Stunden pro Woche (manchmal mehr, manchmal weniger). Aber ich bin mein eigener Chef, habe aber ein Duzend Angestellte.

Ich konnte mir keinen Elternurlaub leisten, musste gleich wieder arbeiten. Meine Kinder gehen in die Kinderkrippe, Clarisse seit heute :-(. Gestern Abend im Bett habe ich nur geheult, ich fühlte mich als absolute Rabenmutter.

Aber ich bin eine grosse Verfechterin für die Unabhängigkeit der Frauen und ziehe dies auch voll durch! Ich möchte nicht finanziell von meinem Freund abhängig sein und habe auch das bessere Gehalt. Gleichberechtigung heisst auch, dass eine Frau Kinder haben darf, und trotzdem arbeitet.

Amélie geht seit 1 1/2 Jahren in die Krippe und ich muss sagen, dass das ihr sehr gut tut: sie ist es gewohnt, mit anderen Kindern zu teilen, sie hat schon mit 13 Monaten ganz alleine mit dem Löffel gegessen und wollte absolut nicht mehr gefüttert werden. Andererseits schleppt sie viele Erkältungen mit nach hause. Aber sie liebt die Krippe, darf dort spielen, malen, spazieren gehen, sich austoben usw usf.

Ich habe wie gesagt keine andere Wahl. Aber die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe, ist sehr intensiv! Und da ich selbständig bin, gehe ich die Kinder (wie zB heute), wenn nicht zuviel Arbeit ist, schon um 3 oder 4 abholen und nehme sie dann mit ins Geschäft.

Eins kann ich dir jetzt schon sagen: wenn du dein Kind das erste Mal abgibst, gehst du raus und weinst. Aber wenn du siehst, dass es deinem Kind dort gutgeht, dass es ihm gefällt, dann wird es selbstverständlich.

Ich bin keine geborene Hausfrau, hasse alles was putzen und bügeln ist und bin froh, arbeiten zu gehen. Ich respektiere und beneide manchmal die Frauen, die zuhause bleiben, aber jedem das seine halt. Und ich werde weiter dafür kämpfen, dass auch Frauen, die arbeiten, ein Recht darauf haben, Kinder zu bekommen ohne gleich als Rabenmutter bezeichnet zu werden.

Mache das, worauf du Lust hast, denn wenn du zufrieden bist, dann ist dein Kind es auch!

Viel Glück,

Corinne & Amélie (*16.09.04) & Clarisse (*13.05.06)

Beitrag von cathie_g 02.09.06 - 13:11 Uhr

mhh, hätten die denn auch eine Stelle für Dein Kind? Mich würde nicht die Vollzeitstelle beunruhigen, sondern der lange Arbeitsweg und ob die Betreuung auch gesichtert ist, während Du im Stau steckst...ich habe immer vollzeit gearbeitet, aber die Krippe der Kinder lag auf halben Fussweg zwischen zu hause und der Arbeit.

LG

Catherina

Beitrag von sydney82 02.09.06 - 22:57 Uhr

Hallo,

Mein kind wird 1 1/2 sein wenn ich im Februar mein Referendariat als Grundschullehrerin anfange.
habe gemischte gefühle, aber ich weiß sie bei den omas gut aufgehoben ist und freue mich endlich wieder "eine andere aufgabe" zu haben. glaube ich könnte keine 3Jahre daheim bleiben...
Ich hoffe dass alles so klappt wie ich mir denke und das Kind nicht "verwirrt" ist wenn es zwischen 2omas und evtl. noch einer Tante pendeln muss...
Falls jemand in dem bereich erfahrungen hat, würde mich sehr über Beiträge freuen.

Mfg Sonja