unfassbar... kein Erziehungsgeld :-(

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Beitrag von sophie12.07.06 01.09.06 - 23:11 Uhr

Guten Abend zusammen,

fange kurz von vorne an:
ich bin examn. Krankenschwester, mein Mann Krankenpfleger, nun haben wir eine 7. Wo. alte Tochter und es ging um die Frage, wie lange ich Elternezeit nehmen wolle.

Ich habe mich für 2 Jahre entschieden, da einem ja doch nur für diesen Zeitraum Erziehungsgeld zustände. *haha*
Haben gestern den Bescheid bekommen. Ich erhalte 4 Monate 300€, das wars...!!

Ich finde das unfassbar, wir haben alles gemacht, was der Staat erwarte: Ausbildung, Job, waren nie arbietslos, geheiratet, 70 qm große Wohnung, nie rechtswidrig gehandelt...
Und zu guter Letzt haben wir ein Kind in die Welt gesetzt.
Und zum Dank dürfen wirnun mind. 1,5 Jahre von einem "popligen" Gehalt leben...
Was soll ich denn mit Sophie machen wenn ich dazuverdienen wolle??
Das ist nicht richtig, jeder Arbeitslose, Alleinerziehende sogar Kriminelle wird unterstützt, aber die, die sich um sich selbst immer gekümmert haben, können gucken, wie sie klar kommen.

So, das wars...

Beitrag von puenktchen2006 01.09.06 - 23:21 Uhr

was soll das bitte den alleinerziehenden? gleichsetzung mit schwerverbrechern ist schon ne nette geste!

Beitrag von sophie12.07.06 01.09.06 - 23:29 Uhr

Sorry,
hast Du recht! Wo ich das gerade nochmal so lese...
War nicht so gemeint!!
Sophie war am quengeln und ich wollte nur schnell fertig schreiben.
Ich wollte doch bloß sagen, dass ich das Gefühl habe, dass "Familien" nicht unterstützt werden...

Beitrag von daylana 01.09.06 - 23:22 Uhr

Nabend,

kann Deinen Ärger verstehen, auch wenn wir das volle Geld bekommen, was aber daran liegt das mein Freund im letzten Jahr noch für eine Personalleasingfirma gearbeitet hat und wesentlich weniger verdient hat und ich es auch nur für ein Jahr beantragt habe. Gott sei dank führen sie ab 2007 das Elterngeld ein, was uns leider nicht hilft, denn wir haben unsere Babies ja schon. Aber wenn ich das Geld bekommen hätte würde ich mir auch den Luxus gönnen die Zeit zu Hause zu bleiben, aber so bin ich gezwungenzumindest auf 400 Euro Basis zu arbeiten.
Jeder wird unterstützt, aber die, die für neue Steuerzahler sorgen nicht, gut das sie das Problem mittlerweile erkannt haben, wenn sie nun noch möglich machen das wir später alle einen Kindergartenplatz bekommen wäre das echt ne Leistung #gruebel

LG

Tanja

Beitrag von thekentussi 01.09.06 - 23:26 Uhr

oh mann das ist ja hart, ich kann Dich voll und ganz verstehen, ich werde meinen Antrag morgen abschicken, mal gucken was wir bekommen,
unterm Strich habe führe ich bis auf den Beruf genauso ein Leben wie Du, dann kann ich mich wohl schon auf baldige Arbeit einstellen, meine Süsse abgeben, was ich nie wollte,....

Und wenn Du´s nochmal versuchst per Telefon.
Ich drück Dir die Daumen.

Liebe Grüsse

Thekentussi

Beitrag von dicke.mutti 01.09.06 - 23:26 Uhr

moment mal, alleinerziehende werden auch nicht unterstützt, zumindest nicht immer.......manch einer ist viel schlechter dran.

sorry, aber das war wohl bissel fehl am platz

Beitrag von sophie12.07.06 01.09.06 - 23:32 Uhr

Ja, sorry, war aus der Wut heraus, weil ich soviel kenne, die schwanger sind, keinen Vater angeben können, arbeitslos sind und besser leben als wir...

Beitrag von immelchen111 01.09.06 - 23:41 Uhr

Huhu,

geh mal auf die Seite vom bundesfamilienministerium.Es gibt nämlich nen Höchstbetrag den Verheirate und eheähnliche Gemeinschaften verdienen dürfen(die gehen nach dem Jahr vor der Geburt).Für Ehepaare waren das glaube ich 16000€ und für Alleinerzeiehende 23000€.
Würde da an deiner Stelle noch mal nachhaken.Von alleine werden unsere Kinder ja nun auch nicht groß.

Imme

Beitrag von mdo 02.09.06 - 00:40 Uhr

Frag mal mich: Ich bekomme gar nischt - weil man Mann im Jahr!!! 400 Euro zuviel verdient.
Dafür fällt aber mein Gehalt mit über 1.000 Euro weg.

Wir müssen jetzt auch den Gürtel enger schnallen.
Find ich voll scheiße und die Assis bekommen 1.500 Euro pro Kind zum Möbel kaufen und Wohngeld und Erziehungsgeld und Alo Geld 2 und Hartz 4 und was weis ich noch alles.

dennen gehört #sex verboten und mal die Sache mit der Verhütung erklärt - aber ich glaube die machen gern Kinder, die werden ja reich damit.

Die haben teilw. Jahrelang nischt eingezahlt und holen mit 2 Händen das Geld vom Staat. Und unser eins: wie du gesagt hast, Jahrelang die besten Bundesbürger und es gibt keinen cent.

a das stinkt mir voll Thema wechsel.


Beitrag von brianna123 02.09.06 - 06:40 Uhr

Stell doch den Antrag auf Budget-Erziehungsgeld. Wir hätten auch nur bis Dezember 170,00 € bekommen und danach nichts mehr. Der Sachbearbeiter hat mir dann ausgerechnet, dass ich bei dem Budget viel mehr Geld bekommen würde. So bekomme ich is Dezember 450,00 € und von Januar is April 377,00 €.

Sabrina und Georg (18.04.2006)

Beitrag von steinchen80 02.09.06 - 08:18 Uhr

Ich kann dir nur raten: LEG WIDERSPRUCH EIN !!!!!

Macht den Antrag neu, beschäftigt euch richtig damit !
Viele Anträge werden abgelehnt weil sie falsch gestellt sind und nicht weil ihr zu viel verdient.

UNser Sohn wurde 2005 geboren, also zählte bei uns das Einkommensjahr 2004 - in diesem Jahr hatte ich einen supertollen Job und mein Mann verdeint sowieso recht viel.
Also, wir hin und her gerechnet und haben festgestellt, das uns kein Erziehungsgeld zusteht - dann haben wir uns aber erkundigt, haben bei der Erziehungsgeldstelle angerufen und gelese, gelesen und nochmals gelesen und in diesem Scheiß Beamtendeutsch nicht unter zu gehen.

Und siehe da, Buget beantragt und Buget bekommen. Die ersten 6 Monate 450,- und dann bis zum ersten Lebensjahr 132,- Euro (Buget runtergerechnet wegen dem hohen EInkommen)

Ihr müsst eure Steuererklärung von 2005 mit einreichen !!!!

Das soll jetzt nicht nicht anmaßend sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, das dein Mann so viel verdient, bzw das ihr zusammen in 2005 so viel verdeint habt das ihr über die Grenze kommt.
Das Jahresnettoeinkommen, ist übrigens nicht das, was ihr zusammengerechnet von euren Arbeitgebenr auf euer Konto überwiesen bekommen habt, sondern euer Einkommen laut der Steuererklärung - das werden ja dann Werbungskosten und was weiß ich noch alles abgezogen.


Macht euch schlau und dann legt Widerspruch ein !

Hier noch was zum nachlesen:

http://www.eltern.de/beruf_geld/recht_geld/erziehungsgeld_und_erziehungsurlaub.html

http://www.bezreg-muenster.nrw.de/service/Download_Formulare/Informationsbroschuere.pdf

Liee Grüsse und viel Erfolg.

Steinchen und Constantin 03.12.05.

Beitrag von magicstella 02.09.06 - 08:40 Uhr

Ja das kenne ich! Ich habe zwar vor der SS nur auf 400€ gearbeitet aber mein Mann verdient zu viel!
Will mal wissen wo, wenn er so viel verdienen würde dann wären wir zum monatsende nicht immer knapp dran!
Wir haben wenigstens 6 monate die vollen 300€ bekommen und jetzt bekommen wir nur noch 168€! Ob wir das zweite jahr bekommen steht noch in den sternen!

Beitrag von bunny2204 02.09.06 - 08:46 Uhr

Hallo Sophie,

wir hatten 2003 noch Glück, das war wars bekommen haben...danach wurde ja die Einkommensgrenze gesenkt!

kolleginnen von mir die genauso viel Geld hatten (auch Ehemann den selben Job) haben nichts mehr oder viel viel weniger bekommen.

Diesmal hätten wir wohl auch nichts bekommen. Ist zwar nicht schön, aber das wussten wir ja vorher. Wir liegen auch nur ganz knapp über der Einkommensgrenze.

Leider haben wir unser Baby verloren und profitiren jetzt 2007 vom Elterngeld.

LG Bunny #hasi

Beitrag von amelily 02.09.06 - 08:51 Uhr

Hallo,

habt ihr euer Kind wegen des eventuellen Erziehungsgeldes bekommen, oder weil ihr euch ein Kind gewünscht habt?

Hast Du nicht vorher mal nachgerechnet, was euch zusteht, bevor Du 2 Jahre Erziehungszeit beantragt hast?

Sorry, aber Dein Posting hört sich für mich sehr kindisch an.... ich hab ne Ausbildung und bin nie straffällig geworden und habe oh wunder dem Staat auch noch ein Kind geschenkt und jetzt soll der Staat mich auch gefälligst unterstützen.

Wenn euch euer "popeliges" Gehalt nicht reicht, dann stell doch einen Antrag auf Teilzeitarbeit in der Elternzeit, dann habt ihr wenigstens noch ein 2. "popeliges" Gehalt.

Als Krankenschwester könntest Du doch z.B. ein paar Nachtdienste im Monat machen, wenn Dein Mann zuhause ist.

Aber ich glaube nicht, dass es Dir wirklich darum geht, sondern Du bist einfach gefrustet, weil Du nicht das bekommst, womit Du gerechnet hast.

Das kann ich ja in gewisser Weise nachvollziehen, trotzdem finde ich immer diese Argumentation, ich habe ein Kind, also soll der Staat mir auch Geld dafür zahlen albern.

Und stell Dir vor, wir bekommen auch nur ein paar Monate Erziehungsgeld. Natürlich würde ich mich freuen, wenn es mehr wäre (wer würde das nicht).

Als Alternative könntet ihr ja schnell mal kriminell werden oder arbeitslos. Mal sehen, ob es euch dann wirklich besser geht.

Gruß
Amelie

Beitrag von linchen73 02.09.06 - 10:33 Uhr

Hallo :-)

Ich teile Amelies Meinung voll und ganz!!!

Viele Grüße
linchen

Beitrag von hebigabi 02.09.06 - 09:03 Uhr

Das ging mir sogar schon vor 18 Jahren so und daher habe ich mit der Arbeit auch schon wieder früher gestartet- wir konnten es uns- gelinde gesagt- nicht leisten, dass ich so lange zuhause bleibe.
Hatten gerade gebaut und mein Mann ist kein Großverdiener #schmoll.

LG

Gabi

Beitrag von holgersengel 02.09.06 - 09:10 Uhr

hi du

ich erzähl dir auch mal unsere geschichte....
letztes jahr im sommer, ich im 5. monat und kurz vor unserer hochzeit kommt mein mann nach hause und sagt: ich bin gekündigt....
nach 12 jahren in dieser firma haben sie ihn noch schnell als junggeselle entlassen.
da standen wir dann bals ein kind und kein verdiener mehr.
na gut, haben dann was neues gefunden, aber auch mit wesentlich weniger geld. als wir dann im dezember al nils geboren was erziehungsgeld beantragen wollten, haben sie uns eiskalt abblitzen lassen. die brauchten ja die papiere vom vorjahr, in dem wir beide noch berufstätig waren und gutes geld verdienten. ende vom lied war das wir dann die ersten 4 monate GARNICHTS bekommen haben und ich gezwungen war wieder schnell arbeiten zu gehen. problem war nur das ich niemanden für nils habe, bin nur zugezogen und die eltern von meinem mann weigern sich. also bin ich immer arbeiten gegangen wenn mein mann frei hatte.. der streß war also vorprogramiert. haben dann nach nem halben jahr neu beantragt und jetzt bekomme ich sage und schreibe 270 €.... weil wir ja jetzt viel weniger haben seit dem arbeitswechsel.... aber auch 270 erstezen kein volles gehalt, aber es hilft mit dem was ich dazu verdiene über die runden zu kommen.
ich finde es auch ein unding, aber so ist das leben, wer arbeitet ist immer der gelackmeierte..

schönen tag noch

jana+nils

Beitrag von lullabeyn 02.09.06 - 09:15 Uhr

Was gaaaaaaaanz wichtig ist. Wenn das Kind 2006 geboren wurde zählt beim Ehepartner das Einkommen 2005 und bei demjenigen, der Erziehungsurlaub nimmt, das Einkommen 2006!!! Also bitte nicht das Einkommen von 2005 für beide
nehmen, da man dann sehr schnell über den Höchstbetrag drüber kommt.

Liebe Grüße
Nadja

Beitrag von moni04032005 02.09.06 - 10:10 Uhr

Wird schon seine Richtigkeit haben.
Wahrscheinlich verdient dein Mann relativ gut. Ich bekomme für die ganze Zeit Erziehungsgeld. Mein Freund verdient ca. 1000 Euro bei 10 - 12 Stunden am Tag. Vielleicht spielt es auch eine Rolle ob man verheiratet ist oder nicht. Wir sinds nicht, leben aber zusammen.
Vielleicht eine sehr indiskrete Frage aber was ist für dich ein popeliges Gehalt.

Wir leben zu dritt von 1450 Euro.

LG-Moni

Beitrag von mamastern77 02.09.06 - 14:04 Uhr

Also ich finde den Vergleich von Alleinerziehenden und Kriminellen auch ganz schön frech:-[!

Ich habe das 1. Mal Erziehungsgeld bekommen im Juni als mein Mutterschaftsgeld abgelaufen ist. Sprich, die ersten 4 Monate hatte ich auch kein Erziehungsgeld (hatte 12 Wochen Mutterschutz nach der Geburt).

Danach haben wir gerade mal so einen Anspruch auf Erziehungsgeld. Aber trotzdem "verlieren" wir jeden Monat 1000€ im Gegensatz zu meinem früheren Einkommen.

Wenn ihr nicht mal gekürztes Erziehungsgeld bekommt, verdient doch dein Mann nicht sooooo schlecht#kratz. Was ist für dich ein popeliges Gehalt? Meiner verdient netto ca. 1000 €.

Ach, übrigens, ich gehe auch nebenbei arbeiten. Und zwar dann, wenn mein Mann daheim ist und auf die Kleine aufpassen kann: abends, Wochenende und Feiertage.

Gruß, Nicoel und Leona Sophia (nächste Woche 7 Monate jung)

Beitrag von sophie12.07.06 02.09.06 - 21:19 Uhr

Für den Vergleich (oder, dass es so rüber gekommen ist), habe ich mich jetzt schon mehrmals entschuldigt und erklärt...

Mein Mann verdienst 200 € mehr als Deiner (ja wohl auch nicht sooo viel oder??) und mein Gehlt von 1000€ fällt jetzt auch so einfach weg.

Ich habe kein problem damit auch nebenbei zu arbeiten, allerdings ist es ja wohl verständlich, dass ich mir da bei einem 7 Wo. alten Kind noch keine Gedanken zu gemacht habe, wenn der Bescheid, erst jetzt kam.

Muss nur einen Arbeitgeber finden, der mit dem meines Mannes zeitlich gesehen "harmonieren" kann...