undefinierbare Unzufriedenheit

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Forum: Baby

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Beitrag von abo_deluxe 02.09.06 - 00:06 Uhr

Guten Abend,

mich bewegt schon länger ein Problem:

Ich bin emotional total verwirrt. Seit der Geburt meines Schatzes #freu schwanke ich zwischen Glücksgefühlen und Depression.
Ich habe das Gefühl mein Schatz mag mich nicht (wenn er schreit und beim Vater nicht), Neid gegenüber dem Vater (weil er den Kleinen ruhig bekommt), Reduzierung auf Milchkuh (ist wohl meine einzige Aufgabe),... oft fühle ich mich total überflüssig und zweifle komplett an meinen Fähigkeiten als Mutter (als Frau im Job mittlerweile sowieso). Hinzu kommt die Angst vor der Zukunft (finanziell, jobtechnisch,...).

Das macht mich fertig. #heul
Und ist langfristig tötlich für meine Beziehung. :-[

Wie bekommt man sich wieder auf die Reihe ??????

Lieben Gruss
Abo

Beitrag von debuggingsklavin 02.09.06 - 00:39 Uhr

Klingt schon nach den Anfängen einer Depression.

Nur als kleine Anmerkung: Dein Baby merkt, wie Du fühlst. Es merkt Deine innere Unruhe, die überträgt sich auf ihn.
Wenn Dein Mann lockerer und ruhiger auf Deinen Sohn zugeht, dann IST er da auch ruhiger.

Ich kann Dir keinen sofortigen Tipp geben, aber ich würde sagen: Versuche Euer Zusammensein positiver und gelassener zu sehen.

Du bist bestimmt ne wundervolle Mama und Frau und keine Milchkuh. :-)

LG :-)

Beitrag von anibur 02.09.06 - 01:25 Uhr

Vielleicht solltest du einen Spezialisten aufsuchen. Mit Wochenbettdepression ist nicht zu spaßen... das hört sich schon ziemlich danach an.

Beitrag von tw13 02.09.06 - 03:08 Uhr

Hallo Abo.
Laß Dich erstmal #liebdrueck
Ich war im Krankenhaus auch eine zeitlang gefrustet, weil meine Kleine bei mir nur geweint hat und bei jedem anderen sofort ruhig war. Die Hebamme erklärte mir dann, das es damit zusammen hängt das ich halt nach Milch rieche und andere halt nicht. Durch den Milchgeruch denkt das Baby halt ständig ans futtern und kommt deshalb nicht zur Ruhe bei uns Mamas auf dem Arm. Da Papa aber nicht nach Milch riecht, beruhigt sich das Baby bei ihm schneller.
( ich hoffe ich konnte das jetzt irgend wie verständlich wieder geben #kratz)

Also es hat gar nichts damit zu tun das dein Kleiner Dich nicht mag. Wie alt ist er denn?
Und denk immer daran, überflüßig bist Du für Dein Kind mit Sicherheit nicht, denn nur Du bist ihm so nah wie beim Stillen. Da sind oft die Papas neidisch drauf ;-)

Sprech mal mit Deinem Frauenarzt darüber wie Du Dich fühlst, Deine Stimmungsschwankunken werden mit der Hormonumstellung zusammen hängen. Du kannst vielleicht auch mal ein Stilltreff oder Krabbelgruppe oder so besuchen, wo Du andere Mütter triffst um Dich mit Ihnen auszutauschen.

Kopf hoch, es wird auch wieder besser.

Gruß Tanja