Er spuckt und erbricht sich, schreit ständig weil Bauchschmerzen :-(

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Beitrag von pfirsichring 02.09.06 - 13:12 Uhr


Hallo Ihr Lieben,

ich bin wirklich ziemlich verzweifelt. Bryan lässt nach den Mahlzeiten total oft was aus dem Mund laufen, meist kommt es in einem Schwall so ca 20ml. Manchmal kommt es sogar nach 2 Stunden, dann ist es fast nur noch Galle #heul
War natürlich deswegen beim Arzt. Der meint es sei normal, schliesslich nimmt er super gut zu.
Aber das Galle kommt?
Dazu kommt das er sich sooo oft wegen Bauchschmerzen quält, dass tut mir so weh in der Seele. Er weint so gut wie nach jeder Mahlzeit, strampelt mit den Beinchen und drückt gant fürchterlich.

Auch deswegen waren wir beim Arzt, dieser meint das sind die 3 Monats Koliken aber ist das wirklich so schlimm?

Heute hat Bryan in einem riesigen Bogen die ganze Flasche wieder erbrochen :-(
Ich kann mir nicht vorstellen dass das alles normal sein soll?
Ich hab so angst das er etwas "unentdecktes" hat und es sich nach ein paar Monaten rächt nur weil der Arzt wahrscheinlich die Nase voll hat von "hysterischen" Müttern mit Bauchschmerzbabys.
Er wimmelt das immer so ab als wär es das normalste der Welt. Hat mir Paracetamolzäpfchen mitgegeben und meint: Wenn es gar nicht mehr geht, ihm ein halbes geben.
Klasse, davon ist doch die Ursache nicht behoben.

Hatte/ hat jemand auch so ein "schlimmes Kind" und es waren tatsächlich nur die Koliken?

Liebe Grüße
Denise und Bryan

Beitrag von cathie_g 02.09.06 - 13:33 Uhr

mhhh, wenn es tatsächlich so schlimm ist, sollte ein Reflux ausgeschlossen werden (im Prinzip ein schlecht schliessender Muskel zwischen Magen und Speiseröhre, der zu einem ständigen Hochfließen der Nahrung und damit einem Dauersodbrennen führt). Klar gibt es Speibabies, aber lieber einmal zu oft geschaut, bevor sich Bryan etwas bleibendes zuzieht.

Besteh darauf, dass nach Reflux geschaut wird und wenn Dein Arzt das nicht machen will, dann ist es Zeit für einen neuen.

In der Zwischenzeit kannst Du ja mal schauen, ob es besser ist, wenn Du ihn nach den Mahlzeiten nicht hinlegst, oder zumindestens den Oberkörper höher lagerst, damit sein Aufstoßen gegen die Schwerkraft arbeiten muss.

LG

Catherina

Beitrag von kuschelgirl 02.09.06 - 13:37 Uhr

Hallo Denise,
wenn Du Dir solche Sorgen machst, dann würde ich an Deiner Stelle ins Krankenhaus fahren wo es eine Kinderstation gibt. Lieber einmal zuviel schauen lassen. Wir waren auch schon am Wochenende in der Klinik, die waren super nett und super gründlich. Dafür sind die ja schließlich da.

Oder Du holst Dir nächste Woche eine zweite Meinung eines anderen Kinderarztes ein.

Bei Blähungen haben meinem Sohn die Espumisan Trpf. vor jedem Stillen gut geholfen. Die Dreimonatskolliken können wirklich richtig heftig sein. Wir haben immer ein warmes Kirschkernkissen auf den Bauch gelegt, den Bauch massiert und viel im Fliegergriff getragen. Auch zerstoßenen Kümmel aufgekocht und gesiebt kann man Teelöffelweise geben. Schmeckt nicht aber hilft.

Manchmal laufen die Kinder auch einfach direkt nach dem Trinken über, d.h. sie trinken zuviel und es läuft dann wieder was raus. Aber bei Dir hört sich das anders an. Wieso verordnet Dein Arzt Paracetamol wenn es Dreimonatskolliken sein sollen? #kratz

Liebe Grüße und gute Besserung für Deinen Spatz
Claudia

Beitrag von pfirsichring 02.09.06 - 14:01 Uhr

damit er vor schmerz nicht heult :(

Beitrag von kuschelgirl 02.09.06 - 14:52 Uhr

Hallo,
aber ganz ehrlich gesagt habe ich noch nie gehört, dass ein Arzt einem Baby wegen Dreimonatskoliken Paracetamol wegen der Schmerzen verordnet. Hast Du die Dinge wie Kirschkernkissen... die ich Dir geschrieben habe schon einmal ausprobiert?
Ich weiß wie anstrengend das ganze ist. Unser Sohn hatte die ersten Monate die Kolliken und außerdem eine Blockade des Ileosacralgelenkes. D.h. er hat Tag und Nacht nur gebrüllt, tagsüber so gut wie gar nicht geschlafen, und nachts nur wenn er auf mir lag. Ich kann mir gut vorstellen wie Du Dich fühlst. Bei uns wurde es besser als wir die Blockade des Gelenkes behandeln lassen konnten und die Dreimonatskolliken gingen mit dem vierten Monat weg. Jetzt hat er noch hin und wieder mit Blähungen zu tun.

Ich würde meinem Sohn wegen solcher Beschwerden kein Paracetamol geben. Damit behandelst Du ja nicht ansatzweise die Symptome. Die Tropf. Espumisan kann man gegenüber dem Paracetamol auch völlig bedenkenlos über einen längeren Zeitraum geben. Schau doch mal unter www.espumisan.de dort ist die Wirkung genau beschrieben, auch sind Übungen für den Bauch als Tipps aufgeführt.

Wünsche Euch alles Gute.
Claudia

Beitrag von pfirsichring 02.09.06 - 15:47 Uhr

Ja, Kirschkernkissen benutz ich oft, wenn gar nichts mehr geht. Auch Bauchmassage usw.
Wie gesagt, die Paracetamol hab ich dem kleinen ja nicht verschrieben ;-)
Der Arzt meinte halt das er Schmerzen hat und deswegen schreit und wenn er sich gar nicht mehr beruhigen kann, soll ich ihm ein halbes Zäpfchen geben.