Medizin verabreichen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von thueringer78 02.09.06 - 14:22 Uhr

Wie verschriebene Medizin und Nasentropfen verabreichen bei 3 Jährigem Kind..

Das Fieberzäpfchen hab ich mit müh und Not (und viel gebrüll) verabreichen können..

Sie schlägt, reisst an den Haaren, tritt, beisst und dreht den Kopf weg.

Ich möchte es nicht mit Gewalt versuchen. Mir fiele nur ein ihre Hände auf dem Rücken zusammenzubinden.
Aber das find ich schon makaber bei so einem kleinen Kind das könnte ich nur im Notfall.

Aber dann würde sie immer noch treten, beissen und den Kopf wegdrehen.

Sonst ist sie so lieb, aber sie findet die Medizin so eklich (sie hat sonst nie getreten oder gehaun.. ehrlich nie..)

Was ist bloß in mein kleines Schneckchen gefahren?

Beitrag von cathie_g 02.09.06 - 14:33 Uhr

Du setzt dich auf den Boden, Nasentropfen in Griffweite, nimmst Deine Tochter zwischen die Beine, Kopf nach oben und zu Dir, dann klemmst Du ihre Arme unter Deinen Beinen fest - voila, das Kind ist ruhiggestellt und du hast beide Haende frei fuer die Nasentropfen. Medizin gibt es in einer Spritze direkt aufs Zäpfchen. Hört sich schlimmer an als es ist und meine Tochter hat sich in dem Alter dann auch dafür entschieden, ihre Medis ohne festhalten zu nehmen.

Gute Besserung

Catherina

Beitrag von mamamaus0204 02.09.06 - 14:59 Uhr

kenne das sehr gut , mein sohn muß täglich medikamente nehmen, wußte erst nicht wie ,dann hat man uns vorgeschlagen da es tabletten sind ins essen zu tun klappte erst dann wieder nicht er sah das sie drin waren aber er weiß jetz das es sein muß. hilft nciht immer je nach laune, dann schnapp ich ihn mir , halte arme und meine fest mund auf und rein damit,. naja makaber ist es aber was soll man tun sie verstehen es nicht , es geht ihm nur gut weil er die pillen nimmt, aber das kann ich ihm ja schlecht verständlich machen ,
aber er ist auch autist!
aber meine tochter ist cniht besser besonders nasentropfen mögen beide garnicht . aber was sein muß muß sein

Beitrag von hummelinchen 02.09.06 - 20:48 Uhr

Mit Gewalt ist natürlich die denkbar schlechteste Variante...
Auch mit drei können Kids Dinge und deren Notwendikkeit verstehen.
Du musst versuchen einen Weg zu finden, zusammen MIT dem Kind!!!
Entweder hilft (und reicht) die Erklärung ((wahrscheinlich ja aber nicht #schwitz)) oder ein Buch??
Vielleicht klappt es aber auf spielerische Art und Weise - kostet aber Zeit, Mühe und Phantasie!!!
Wie ich mir das Vorstelle? Wenn es um Nasenspray geht, ist das einfach, nimm eine solche Sprühflasche und sprüh damit - das Kind, eine gebastelte Nase oder sonstwas ein um zu zeigen, dass es nicht schlimm ist aber kitzelt. Wie sieht sowas aus, ect pepe..
Bei Tabletten nimmst du ein Rohr, oder Papprolle und eine Schüssel, irgendwas als Tablette und nun rollt die Tablette runter. Vielleicht irgendwas mit Farbe, da gibt es sooooviele Möglichkeiten.
Google halt mal unter "Experimente"

Wichtig finde ich aber, das Kind an solchen Dingen teilhaben zu lassen. Das solche Medizin nicht schmeckt ist klar, sonst würde man ja nichts anderes mahr essen, oder?! Aber sie hilft die Krankhiet zu verscheuchen.
Klar, ist drei noch klein aber die sind auch nicht mehr so klein um nicht mitbestimmen zu können, wenn es um sie selber geht. Es hilft auch manchmal ein Smartie ;-) hintendran um den doofen Geschamck zu verscheuchen (o.ä.) oder als Belohnung.
Wenn du das Vertrauen deines Kindes nicht anknacksen willst, denke daran...
Naja, mach was du möchtest aber pack schonmal viel Geduld ein... lg Tanja

Beitrag von floh33 02.09.06 - 22:24 Uhr

statt zäpfchen kannst du auch fiebersaft nehmen die schmecken recht süss;-) meiner hat bei zäpfchen auch immer nen affenzirkus veranstaltet den saft nimmt er gerne:-)

lg floh

Beitrag von josili0208 03.09.06 - 00:10 Uhr

Hallo,

anstatt Zäpchen lieber Saft. Nasentropfen lieber als Spray, dass kann sie dann auch selber machen. Meine Tochter zieht es immer vor, die Medis selber zu nehmen als dass sie mich ranlässt.
Im Notfall muss ich ihr nur sagen wenn sie den und den Saft nicht nimmt, müssen wir zum Doktor und der gibts dann (sie musste schon öfter Antibiotika per Spritze oder intravenös bekommen und weiss daher dass das nicht so toll ist - aber drohen würde ich damit nicht). In dem Alter haben wir ihr auch schon die Nase zugehalten damit sie schluckt, ging wirklich nicht anders, aber nach dem 2. Mal hat sie dann eh freiwillig geschluckt. Ausserdem immer extra etwas zu trinken bereit stellen, zum nachspülen (vielleicht auch bei Nasentropfen, die laufen ja oft in den Hals)
Auf keinen Fall würd ich Medis im Essen verstecken, das hat bei uns am schlechtesten funktioniert, 1. weil sie es immer gemerkt hat (hat sogar die Antibiotika im Multisaft GEROCHEN#schock) und 2.war dann jegliches Vertrauen hin. Ging soweit dass sie bestimmte Säfte nicht mehr getrunken hat oder nur wenn ich vor ihren Augen eingegossen habe#augen.
Kinder lassen sich eben nicht gern veräppeln, erklären funktioniert immer am besten.
LG Jo

Beitrag von heike74 03.09.06 - 10:07 Uhr

Wie wärs denn mit erklären, wofür die Medizin gut ist? Meine Güte, das Kind ist 3 Jahre alt, nicht 3 Monate! Sie versteht das doch schon längst.
Meine Große mochte auch keine Fieberzäpfchen. Ich habe dann Fiebersaft verschreiben lassen, dann ging es.
Bei eklig schmeckender Medizin gibt es was zum nachspülen. Die meisten Nasentropfen sind auch als Spray zu haben, das ist wesentlich leichter zu handhaben (außer die braunen gegen eitrigen Schnupfen, die gibt es wohl nur als Tropfen).
Ich fülle bei Medizin in Saftform die Dosis in den Messbecher ab und lasse das Kind den dann selbständig austrinken (ab einem Alter von ca. 18 Monaten).
Ich denke mal, sie will nicht, dass da etwas mit ihr gemacht wird, sondern will selbst entscheiden. Lass ihr also eine Wahl (willst du mit x oder y nachspülen beispielsweise).
Vor allem: Sprich mit ihr! Besprich es ausreichend vorher, erkläre auch die Konsequenzen, wenn sie die Medizin nicht nimmt (wird nicht gesund etc.).

Viele Grüße, Heike