Bin fix und fertig...das hätte bös ausgehen können....

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 15:30 Uhr

Hallo,

mir ist grad was schreckliches passiert...........

War mit meiner Tochter (3 J) und unserem Hund (18 Mon.) auf dem Feld spazieren. Von weitem sah ich einen anderen Hundehalter mit einem Hund. Wir waren da ca. 200 m weit weg. Ich sah, dass er uns bemerkt haben muss und dass er deshalb wieder zurück Richtung Ort gelaufen ist.

Wir sind dann auch zurückgelaufen. Da seh ich ihn am Ortseingang mit Hund stehen und wie er sich mit einem anderen Mann unterhält. Plötzlich fängt sein Hund an der Leine zu zerren. Und mein Labrador natürlich auch. Der freute sich mächtig und wollte spielen.

Mein Hund ist 18 Mon. alt und wiegt ca. 35 kg. Ich wieg grad mal 55 kg. D.h. wenn meiner kräftig zerrt, kann ich sagen was ich will, dann hab ich keine Chance. Mein Hund ist sehr verspielt und will mit jedem Tier toben und spielen.

Der Mann sieht wie mein Hund mich zu seinem zerrenden Hund hinzieht. Er stolpert und kippt aus den Badelatschen und stürzt. Dann mault er mich an -wenn ich meinen Hund nicht halten kann, soll ich mir doch nen Dackel zu legen. Ich kontra, er habe seinen Hund doch auch nicht halten können und hat doch gesehen, dass ich mit Kind unterwegs bin.
Daraufhin sagte er, sein Weibchen beisst grundsätzlich alle Rüden. Der andere Mann, bestätigte dies. Der Hund gehe auf alle Rüden los und beisse.

Ich war fix und fertig. Sagte nochmals, er sehe doch das ich ein Kind dabei habe und sei doch selber Schuld.

Der blöde Hund, der angeblich alle Rüden beisst, hatte nicht mal einen Maulkorb an.
Was wär da bloss passiert, wenn der andere Hund sich losgerissen hät und auf mich, Kind und Hund los gerannt wäre.

Hab mein Kind und Hund geschnappt und bin nach Hause. Der Arxxx ruft mir noch hinterher, ich könne froh sein, dass seine Hüfte nicht gebrochen ist.

Zuhause hab ich alles meinem Mann erzählt. Er sagte, er kenne den Hund und seinen Besitzer. Als mein Mann mit Hund ihm das letzte mal begegnet ist, hat der Idiot seinen Hund an einem Schild festbinden müssen, weil der wie wild an der Leine gezogen hat.

Hab jetzt Sorge, dass da vielleich noch ne Anzeige von dem Depp kommt. Weil er hat ja den anderen Mann als Zeuge hat und kann der Polizei weiss Gott was erzählen. Der rennt doch sicher gleich zum Arzt und schickt mir ne Rechnung.

Könnt heulen, dass hätte für meinen Hund bös Enden können. Und will nicht wissen, was passiert wäre, wenn er auf meine Tochter losgegangen wäre.

Was soll ich tun??????????? Würd am liebsten mit meinem Mann dem Idioten einen Besuch abstatten und dem vielleicht mal ordentlich die Meinung geigen. Oder das Ordnungsamt anrufen, der Hund ist doch sau gefährlich.

Die Rasse des anderen Hundes???? Sah aus wie ein halbhoher Bernadiner. Nur halb so gross wie mein Titus (Labrador).
Aber mein Mann sagt, der Hund war das letzte mal so wild, der hätte unseren Hund zerfleischt.

Kann mich jemand beruhigen?

Danke Jasmin

P.S.: Ich weiss, dass ich eine Teilschuld trage. Weil ich meinen Hund nicht unter Kontrolle bringen kann. Wenn mein Titus einen anderen Hund sieht, will er immer sofort spielen.

Beitrag von lila_80 02.09.06 - 15:52 Uhr

Das kenn ich, ich geh jeden Tag mindestens 2mal (mein Mann die restlichen Male) mit unserem Hund raus, und sowas hab ich auch schon erlebt. Oft wird dann einfach mal dem anderen die Schuld in die Schuhe geschoben.
Bin letztens mit Hund und Kind draussen gewesen, gehe an einer alten Frau vorbei (mein Hund an der Leine, ihrer nicht!), da kommt ihr Labrador auf uns los und will doch unsren Hund in den Hintern kneifen (ist einfach, unser Hund ist taub und hört nicht, wenn wer von hinten angreift). Unsrer hat logischerweise einen Satz nach vorne gemacht und mich und den Kinderwagen nach vorne gezogen, den Hund hab ich "weggeschrien" (;-)).
Und als ich der Frau dann sagen wollte, dass sowas nicht passiert wäre, wenn beide Hunde an der Leine gewesen wären, keift die mich an, sei ja logisch, mein Hund sei bissig weil an der Leine, ich sei krank, blabla! Habs kaum geglaubt!
Hab mich dann im Dorf rumgehört, die Alte ist bekannt für sowas...
Aber ich denke, die wollen die Schuld einfach nicht auf sich nehmen, denn wäre ja peinlich, einen "bösen" Hund zu haben.
Ich würd mir an deiner Stelle keine Sorgen wegen einer Anzeige machen, dein Mann ist ja auch Zeuge, dass der andere Hund ein sehr agressives Verhalten an den Tag legt!
Ordnungsamt kenn ich nicht (Schweiz), und selber vorbeigehen würde ich nicht, das kommt selten gut.

LG Franziska

Beitrag von vewi 02.09.06 - 15:56 Uhr

Das klingt ja schrecklich!
Atme erstmal tief durch und beruhigt dich;-)
Ich war vor kurzem in einer ähnlichen Situation, allerdings war der fremde Hund nicht angeleint und der Besitzer(ca. 16 jähriger Junge) machte auch keine Anstalten das zu tun. Der Hund war agressiv und schnappte mehrmals nach meinem Hund, mein Hund bellte und jaulte wie verrückt weil er Angst hatte.
Ich wollte dem Besitzer die Meinung sagen, da meinte der rotzfrech mein Hund wäre selbst Schuld, wenn er vor Angst bellt wäre es klar dass sein Hund noch agressiver wird. Ähm ja ist klar...#augen
Dann hab ich gesagt so einen Hund läßt man nicht frei herumlaufen und er meinte das wird die Polizei entscheiden.
Natürlich hab ich aber nichts von der Polizei gehört...
Deppen gibt es immer, da hilft es nur zu schauen wann der Typ seinen Hund immer ausführt und zu anderen Zeiten zu gehen:-(
Aber mal ernsthaft, wer zu blöd ist seinen Hund (der ach noch alle Rüden beißt) festzuhalten, der wird doch nicht zur Polizei gehen...
Und wenn werden die ihm sagen er soll mit dem Hund zur Hundeschule (oder sich vernünftge Schuhe anziehen*grins*) damit er nicht mehr in solche Situationen kommt!
Dich trifft keine Schuld, dein Hund wollte spielen, das ist noch nicht strafbar;-)

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 16:05 Uhr

Das Spielen ist nicht strafbar, ist mir schon klar.

Mein Hund hat nur so gezogen, weil er mit dem anderen Hund spielen wollte. Ich hab da keine Chance. Der Hund zieht mich mit.

Der Hund vom Idiot zerrte, weil er meinen beissen wollte.

Ich weiss gar nicht, wie ich aus dieser Situation anders herauskommen hätte sollen oder wie ich es besser hätte machen können.

Es gibt halt nur diesen einen Weg vom Feld aus nach Hause. Und mir war klar, dass wenn ich dem nochmal begegne, dass meiner mit dem anderen spielen will.

Bin da schon am Verzweifeln. Zumal wir mehrere Zuhörer hatten (Zuschauer war nur der andere Mann ohne Hund).

Beitrag von shandor 02.09.06 - 17:02 Uhr

Spielen ist zwar nicht strafbar, aber wenn du deinen Hund nicht halten kannst und er verursacht dadurch einen Unfall oder es wird jemand verletzt, bist du dafür verantwortlich.

Ich hoffe, dein Hund ist versichert.

Ausserdem kann es sein, dass dein Hund, wenn er erst erwachsen ist, auch nicht mehr jeden Rüden mag.
Dann zerrt er nicht mehr an der Leine um nur zu spielen.

Was machst du dann ?

Geh ganz schnell und dringend in eine Hundeschule.
Gute Erziehung ist wichtig und dann kannst du allen meckernden Ärschen die kalte Schulter zeigen.

Lieben Gruß
Eva

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 17:12 Uhr

Mein Mann geht ja mit dem Hund in die Hundeschule. Nur ich habe ein Kind, Job, Haus, dafür fehlt mir die Zeit. Normalerweise gehe ich mit dem Hund nicht weg. Aus diesen Gründen. Der Schwiegervater wohnt im Haus. Der geht dann tagsüber mit dem Hund weg.

Und der Hundebesitzer ist selber Schuld, wenn er sich verletzt hat. Er hatte Badelatschen an und sein Hund hat in einfach umgeschmissen. Mein Hund hatte ihn gar nicht berüht.

Beitrag von shandor 02.09.06 - 17:44 Uhr

Es ist so, dass du als Hundehalter an allem Schuld bist. Zumindest bekommst du eine Mitschuld wenn was passiert.


DU mußt deinen Hund halten können.

Vielleicht kann ja mal dein Mann aufs Kind aufpassen und du gehst zur Hundeschule--------oder ihr geht alle und wechselt euch ab.

Glaub mir, ich weiß wovon ich rede.
Wir hatten Dobermänner ( 47 Kilo) und super ungestüm und verspielt.
Wir haben großen Wert auf die Erziehung gelegt und konnten unsere Hunde überall mit hinnehmen.
Trotzdem gab es immer wieder Idioten, die einen "angemacht" haben.

Da muß man lernen --------einfach weitergehen schont die Nerven----------------auch wenn es nicht leicht fällt.


Nur ein gut erzogener Hund ist ein guter Hund.

Beitrag von fusselpuma 02.09.06 - 16:27 Uhr

Hallo Jasmin,

es gibt leider wirklich viele Hundehalter, die ihren Hund nicht unter Kontrolle haben.
Die das aggressive Verhalten auch gerne andere in die Schuhe schieben.

Ein gewissen Schuh musst Du dir aber auch anziehen.
Auch mit 18 Monate, oder gerade bis jetzt mußt du es doch geschafft haben, dass dein Hund sich an der Leine führen lässt.
Egal ob verspielt oder nicht.
(Mir gehen nicht nur die kläffenden Hunde auf den Nerv, sondern auch die, die ja nur spielen wollen....(leck. schnüffel..spring an..., anderes Thema)

Gerade weil du es körperlich nicht schaffst, und gerade weil Du mit einem Kind unterwegs bist, mußt DU deinen Hund so sicher erziehen, dass er auf dein Kommando hört.

Wenn dein Hund dir auf´s Wort hört, kann es dir egal sein, was für ein Affentheater der andere Hund macht.

Ich spreche übrigens aus Erfahrung. Ich habe 2 kleine Kinder und muß viiiel mit dem Rad los. Ein Kind im Anhänger und eins im Kindersitz, den Hund habe ich an der Leine rechts neben mir.
Wir treffen auch häufig aggresive Hunde, die kaum gehalten werden können, ABER ich weiß, dass mein Hund mir folgt, nicht zieht, abwendet....es wäre für ihn ein Leichtes mich vom Rad zu holen.

Du mußt mit deinem Hund eine Einheit bilden, dann kann dir die Erziehung anderer Leute völlig egal sein!

Das ist nicht böse gemeint, bitte überdenke deine Situation.
Dein Posting finde ich ein wenig Schwarz- weiß malerisch.

Euch alles Gute, mona

Beitrag von aggro 02.09.06 - 16:56 Uhr

Mmmhhh...


Also als erstes Frage ich mich warum ihr euch so einen großen Hund zulegt wenn du ihn nicht halten kannst, auch wenn er lieb ist??? Mein vbeter hatte einen Schäferhund (44 Kilo) und wir erst einen Stafford (35 Kilo) und nun einen Jack Russel Mix (11 Kilo).
Wenn ich denken würde ich hätte einen der Hunde nicht halten können, wär ich mit ihnen nicht raus bzw. hätte sie abgeben müssen.

Das gilt gleicher Maßen natürlich auch für den etwas bekloppten Herren.

Wenn du Angst hat, dann melde es doch beim Ordnungsamt, diese werden Halter und Hund überprüfen bzw. einen Wesenstest machen.

Liebe Grüße

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 17:21 Uhr

Wenn ich mir einen Hund zu lege, weiss ich ja nicht von vornerein, wie sein Wesen ist. Ich hätte ja genauso gut auch einen Hund kriegen können, der auf mich hört und nicht verspielt ist. Dann ist doch Rasse, Grösse, Gewicht egal.

Ich bin halt der Meinung, der Depp hätte wenigsten dem Hund einen Maulkorb verpassen können. Ich hatte ein Kind dabei! Und bin hier im Dorf nicht die einzigste Hundhalterin mit Kind.

Unser Hund ist gut versichert. Aber ob die Versicherung bei so einem Schaden zahlen würde, glaub ich nicht.
Denn wenn man einen Autounfall baut und Badelatschen anhat, zahlt die Versicherung auch nicht den Schaden.

Und der Depp ist meiner Meinung nach nur gestürzt, weil er die falschen Schuhe anhatte und weil sein eigener Hund ihn zum Stürzen gebracht hat.

Beitrag von trollmama 02.09.06 - 18:20 Uhr

>>Wenn ich mir einen Hund zu lege, weiss ich ja nicht von vornerein, wie sein Wesen ist. Ich hätte ja genauso gut auch einen Hund kriegen können, der auf mich hört und nicht verspielt ist. Dann ist doch Rasse, Grösse, Gewicht egal.<<

Hallo!
Egal, WIE das Wesen eines Hundes ist, um ihn in der Öffentlichkeit führen zu dürfen, muß der Hundehalter physisch und psychisch dazu in der Lage sein!
DEIN Hund hat Dich hinter sich her gezerrt, um zu dem anderen Hund zu kommen. Wärst Du ihm physisch gewachsen, dann hättest Du ihn halten können und somit wäre Dein Hund dem anderen erst gar nicht zu nahe gekommen. Ergo wäre der andere Hund nicht aggressiv geworden und hätte seinen Besitzer nicht ins Straucheln gebracht.
Du als Besitzerin eines Hundes hast die Pflicht, ihn von anderen Hunden fernzuhalten, wenn dies vom Besitzer gewünscht wird. Dabei spielt es keine Rolle ob Du einen 'Tut-nix-Der-will-nur-spielen am Ende der Leine hast oder nicht.
Und was genau willst Du dem OA sagen? Daß Du physisch nicht in der Lage bist, Deinen Hund in der Öffentlichkeit zu führen, weil er Dich so hinter sich herzieht, wie er es möchte? Daß Du Angst um Deinen Hund hast, der doppelt so groß ist, wie der andere?
Ach ja, und was hat die Sache mit Deinem Kind zu tun? Der andere Hund war weder an Deiner Tochter, noch an Dir interessiert, sondern ausschließlich an Deinem Hund. Nur weil Hunde aggressiv auf Artgenossen reagieren, heißt das noch lange nicht, daß sie Menschen gegenüber ebenfalls aggressiv sind.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 19:25 Uhr

Dann darf weder ich noch der andere Hundbesitzer die Hunde Gassi führen.

Sein Hund war kleiner als mein Titus und sein Herrchen wiegt ca 90 kg. Und trotzdem hat sein Hunde ihn selbst umgeschmissen.

Und egal, ob der andere Hund an meiner Tochter interessiert war oder nich. Wenn ich genau weiss, mein Hund beisst andere Hunde, dann kann doch keiner Vorhersagen, ob der nicht einen Menschen angreifen würde.

Das Du als Mutter sowas schreibst << Ach ja, und was hat die Sache mit Deinem Kind zu tun? Der andere Hund war weder an Deiner Tochter, noch an Dir interessiert, sondern ausschließlich an Deinem Hund. Nur weil Hunde aggressiv auf Artgenossen reagieren, heißt das noch lange nicht, daß sie Menschen gegenüber ebenfalls aggressiv sind. >>

Sorry, diese Aussage find ich total daneben!:-[

Beitrag von trollmama 03.09.06 - 15:31 Uhr

>>Wenn ich genau weiss, mein Hund beisst andere Hunde, dann kann doch keiner Vorhersagen, ob der nicht einen Menschen angreifen würde.<<

Sag' mal, kann es sein, daß dies Dein erster Hund ist? Denn dieser Aussage zu Folge scheinst Du nicht wirklich viel Ahnung zu haben (und das war jetzt noch nett ausgedrückt)!
Nochmal: Nur weil ein Hund aggressiv auf Artgenossen reagiert, heißt das noch lange nicht, daß er ebenfalls auf Menschen aggressiv reagiert. Und als Halterin eines Hundes solltest Du das eigentlich wissen!
Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich schnellstens mit Hunden sowie deren Verhaltensmustern zu beschäftigen.

>>Das Du als Mutter sowas schreibst...<<

Ja, das schreibe ich als Mutter. Und schreibe ebenfalls als Besitzerin eines Hundes. Ich habe zu Hause noch eine Ridgeback-Hündin. 70 cm groß, ca. 42 kg, von der Kraft her vergleichbar mit einem Rottweiler, gepaart mit der Schnelligkeit von Windhunden. Nur im Gegensatz zu Dir und Deinem Hund lasse ich mich von meiner Hündin nicht willenlos durch die Gegend zerren, obwohl sie z. T. genauso auf andere Hund anspricht, wie Dein Rüde.
Allerdings bin ich auch keine von diesen hysterischen Hundehalterinnen, die einen Anfall kriegen, nur weil mir ein Hund entgegen kommt, der aggressiv auf Artgenossen reagiert. Diese Situationen hatte ich schon oft genug, auch mit unangeleinten Hunden und bin bislang immer gut damit fertig geworden. Und warum? Weil ich weiß, daß solche Hunde i. d. R. nur den anderen Hund 'wollen' und nicht den Menschen!
Ach ja, bevor Du >>Das Du als Mutter sowas schreibst<< diese Aussage das nächste Mal tätigst, solltest Du besser vorher genauer überlegen:
Du gehst mit einem Hund raus, den Du nicht halten kannst. Wenn ich mir vorstelle, daß der sich beim Anblick eines anderen Hundes losreißen, auf die Straße rennen könnte, dabei evtl. einen Unfall verursacht, bei dem ein Kind zu schaden kommt, dann solltest Du besser mit dem Finger auf Dich zeigen.
Und wenn Du Angst hast, mit Deinem Hund an einem aggressiven Hund in 3 Metern Entfernung vorbei zu gehen, dann solltest Du in Zukunft besser gar nicht mehr mit dem Hund rausgehen - zumindest solltest Du dann aber Dein Kind zu Hause lassen. Denn einen Hund an der einen Hand führen, den man nicht halten kann und an der anderen Hand ein kleines Kind - nee dazu möchte ich lieber keinen Kommentar schreiben!
>>Sorry, diese Aussage find ich total daneben!<<
Weil sie nicht dem entspricht, was Du gerne lesen willst! Damit sollten verantwortungsvolle Hundehalter eigentlich umgehen können. Kritik erkennen, ertragen, annehmen und auch umsetzen, ist etwas was Besitzer von Hunden in meinen Augen können müssen.
Ach ja, ich frage ich gerade, wieso die Hündin so aggressiv auf Rüden reagiert.... Vielleicht liegt es ja daran, daß sie in der Vergangenheit zu oft von 'Tu-nixe'-Rüden der Kategorie 'Der-will-nur-spielen' am Hintern beschnüffelt und belästigt wurde?
Ich, als Halterin einer Hündin, habe jedenfalls von solch unerzogenen Hunden die Nase gestrichen voll. Besonders, wenn noch jemand hinten dran hängt, der den Hund nicht halten kann!

Beitrag von aggro 02.09.06 - 20:22 Uhr

Es spielt keine Rolle welche Rasse, Größe und Gewicht oder sonstiges der Hund hat, wenn man dem nicht gewachsen ist sollte man mit solch einem Hund nicht spazieren gehen und wenn man in solch einer Situation schon so überfordert ist, nicht auch noch sein Kind mitnehmen.

Wir hatten auch einen Schäferhund mit satten 44 Kilo, der nicht gut auf andere Hunde zu sprechen war. (dementsprechend hatte er Maulkorb und lief nur mit Leine)

Und auch wenn ein anderer Hund lieb war, wenn der Besitzer ihn nicht halten kann und immer mehr zu meinem zieht, kannst dir vorstellen, das sich meiner erst recht bedroht gefühlt hat. Ich allerdings hatte nie das Gefühl ihn nicht halten zu können und ich bin selbst nur 1,60 und hatte damals 55 kilo.

Wenn du nicht Herr deines Hundes bist, ist es egal ob er nur spielen will oder was auch immer, solch eine Situation kann schnell eskalieren.

Tut mir leid das du dafür so viel Kritik bekommst, aber wenn man seinen Hund nicht halten kann habe ich kein Verständnis.

Aber wie gesagt wenn du angst hast, dann geh zum Ordnungsamt.

Achso, hat der andere Hund jemanden gebissen, wofür braucht er dann einen Maulkorb???#kratz Weil Leute wie dzu ihre Hund nicht fern halten können und die Situation eskaliert???

Ob er seinen Hund halten kann ist ein anderes Thema, aber wenn nicht, ja dann solltet ihr beide nicht mit dem Hund gassi gehen..........

Trotzdem liebe Grüße und alles gute

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 20:59 Uhr

Wenn selbst der Besitzer sagt, sein Weibchen beisst alle Rüden, dann find ich schon das man dem Hund einen Maulkorb verpassen soll.
Und wie soll ich meinen Hund vor dem fernhalten, wenn wir heim möchten und leider an den beiden vorbeilaufen müssen.

Und wie schon geschrieben, bitte nachlesen, hat mein Mann mit dem Depp und Hund auch schon negative Erfahrungen gemacht. Der Hund sah unseren und wurde so aggressiv, dass der Depp den Hund an ein Schild leihnen musste, weil er ihn nicht halten konnte. In diesem Fall war unserer mal ein lieber. Denn das Herrchen war dabei und da horcht er.
Also, nochmal....egal wem dieser aggressive Hund begegnet und egal wie der andere Hund sich verhält, dem Hund gehört ein Maulkorb verpasst.


Und in der Hundeschule sind wir. Momentan kann aber nur mein Mann mit Hund dorthin. Weil wie schon geschrieben, kann ich die beiden nicht begleiten, weil ich leider Arbeiten muss und Mutter bin.

Laut VK bist ja bald Mutter, dann wirst Du ja schon sehen, dass es nicht einfach mit Hund und Kind Gassi zu gehen.

Beitrag von aggro 02.09.06 - 22:28 Uhr

Klar gehört dem anden Hund ein Maulkorb und das der Typ ihn scheinbar nicht halten kann ist auch nicht ok.
Ich meine nur wenn du selbst dienn Hund nicht halten kannst auch wenn er friedlich ist, kann das auf andere hunde erst recht bedrohlich wirken und macht sie zusätzlich aggressiv.

Ich weiß das es mit Hund und Kind nicht einfach ist.
unserer ist auch sehr ungestüm und will zu jedem hin und ihn begrüßen da er sich über jeden freut, da sind wir auch gerade am üben, allerdings ist er etwas kleiner, hat nämlich nur 11 kilo.

Aber wnn ihr schon in die Hundeschule geht ist doch ok.

Wie gesagt wenn du dich unwohl fühlst melde es einfach beim Ordnungsamt

Beitrag von aggro 02.09.06 - 20:27 Uhr

"Wenn ich mir einen Hund zu lege, weiss ich ja nicht von vornerein, wie sein Wesen ist."

Das stimmt - die Erfahrung mussten wir auch machen und einen Hund weggeben - da es nicht ging.

Aber dafür gibt es Hundeschulen.....#kratz

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 21:04 Uhr

Ja, dafür gibt es Hundeschulen.

Dann wundert es mich aber, dass Ihr den Hund weggeben musstet.

Muss wohl einen schwerwiegenden Grund gehabt haben.

Aber dies trifft in meinem Fall nicht zu.

Also, was soll diese Antwort????????????????????

Beitrag von aggro 02.09.06 - 22:16 Uhr

Das kann ich dir sagen - der Hund wurde vorher falsch gehalten (was erst später raus kam) und war daher sehr schwierig und nachdem wir die Hundeschule besucht haben und uns mehrmals von verschiedenen Stellen gesagt wurde das es monate dauert den Hund umzuerziehen und wir schon wussten das wir ein Kind erwarten - haben wir uns dazu entschiden haben ihn weg zu geben.

Ja das waren schwerwiegende Probleme, ich meine ja auch nicht das ihr ihn weggeben sollt, aber

Warum gehst du mit dienem Hund nicht einfach in die Hundeschule wenn du ihn nicht unter kontrole hast? Erst recht wenn du ihn nicht halten kannst finde ich das unverantwortlich, auch wenn er ja nur spielen will. Was ist wenn er einen Hund sieht und dich auf die Straße zerrt, schon mal so gedacht....

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 22:33 Uhr

Na, dann schreib ich es zum 100.mal.

Was bringt es dir, wenn man seinen Hund unter Kontrolle hat, nur der andere Hund hat eine an der Klatsche. Mit einer an der Klatsche meine ich den Hund vom Depp.

zum 100.mal - mein Mann, und da horcht unser Hund, ist dem Depp auch schon begegnet, und da ist der Köter auch ausgerastet. Und unserer war brav und ging hübsch an der Leine.

Es war heute eine Ausnahme, dass ich mit dem Hund weggehe. Das mach normalerweise mein Mann oder der Schwiegervater. Da ich keine Zeit habe (muss halt leider arbeiten).

Und wenn ich mal tagsüber mit dem Hund weggehe und dann andere Hunde und Hundebesitzer begegne, ist mir sowas noch nie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! passiert. Mein Titus darf dann auch mal von der Leine und mit anderen Hunden spielen und wenn ich ihn herrufe, dann kommt er auch.

Bin ja über so viele Antworten dankbar. Will aber nicht jedesmal mich wiederholen müssen...........................#gruebel

Beitrag von aggro 02.09.06 - 22:39 Uhr

ja is ja gut...

Habe doch jetzt auch schon zum 100 mal gesagt das es nicht ok is das der sein hund net halten kann und der aggressiv is, aber auch doof wenn du deinen net halten kannst.

is ja auch wurscht... tschööö#freu

Beitrag von vewi 02.09.06 - 18:22 Uhr

Ich frage mich gerade wie die Situation genau war.
Dein Hund zieht an der Leine, sein Hund genauso.
Ich weiß ja nicht wie nah du an ihm dran warst, als er gestürzt ist.
Wenn ich mir vorstelle ich gehe mit meinem Hund, er zieht in Richtung eines anderen Hundes und der andere Hund will auch zu ihm hin, und da sind nun noch 3 Meter dazwischen. (Diese Situation kenn ich wenn mein Hund seine Lieblinsghundekumpels trifft;-)) Dann kann ich doch gar nichts dafür, wenn der Mensch jetzt hinfällt, weil er seinen Hund nicht halten kann. Oder doch?

Ansonsten müßte ich meinem Hund jedes Verhalten verbieten, was andere Hunde anlocken kann. Jedenfalls solange der Besitzer Badelatschen trägt;-)

Also wenn man die Geschichte so betrachtet(davon ging ich bisher aus) hast du keine Schuld. Vor allem wenn er einen Beißer hat, und dem keinen Maulkorb verpasst, das ist doch gefährlich!

Aber wenn es anders war, und dein Hund direkt beteiligt war an seinem Sturz, sieht das wieder anders aus#gruebel

Beitrag von jasminb 02.09.06 - 19:30 Uhr

Was heisst direkt beteiligt? Mein Hund hat weder seinen Hund noch dessen Herrchen berüht. Der ist - so wie ich schon geschrieben habe - aus den Badelatschen gekippt, weil sein Hund so gezerrt hat. Der kleine Hund hat den 90 kg Mann von der Stelle weggezogen, dabei ist der Depp aus den Badelatschen gerutscht und hingefallen.

Beitrag von sanso 02.09.06 - 21:30 Uhr

mh...wenn der Besitzer vom anderen Hund schon selbst sagt,das sein Wuff andere Wuffs beisst.Hast du vielleicht Glück und er ist schon beim OA bekannt durch andere Opfer?!Wenn du soviel Angst hast,meide ihn doch..wird doch nicht nur einen Weg bei euch geben,oder?Oder wechsel die Zeiten und versuch ihn zu meiden aber ganz wichtig ist,das DU mit deinem Hund eine Einheit bildest,denn die ist ja nicht vorhanden.(laut deiner Aussage hier).denn dann wird alles entspannter und du hast nicht die Gefahr,das ihr hinfallt oder ähnliches..wenn dein Hund ruhig ist,entschärft er schon einiges beim anderen Wuff..auch wenn du Mama bist und arbeitest,muss dein Hund mit dir eine Einheit bilden,damit ihr in Ruhe spazieren gehen könnt.Will nicht urteilen,wer nun Schuld hat oder so..denn ich war nicht dabei und somit lass ich das..;O)
Ich selbst besitze einen 54 Kg Wuff und habe einen 4 jährigen Sohn..gehe mit beiden spazieren und habe keine Probs,da mein Hund leinenführig ist,ist es egal,wieviel kilo man selbst auf den Rippen hat.Haben hier auch nen kleinen Beisser ums Eck und da meiner ihn nicht beachtet,verliert der sehr schnell seine Angriffslust..weil wir aber auch zügig weiter gehen und ihn nicht beachten.Kann dich aber verstehen,das du Angst hast..aber mit deiner Angst..die du auf deinen Wuff auch überträgst,machst du deinem Hund es nicht leicht..*sorry*versuche mit deinem Hund,alleine spazieren zu gehen und mit ihm eine Einheit zu werden..ob nun in der HuSchu oder alleine...ein bisserl Zeit ,wirst du dir sicherlich nehmen können,zwischen Mamisein und Arbeit ;o)
aber melde den Hund beim OA und schilder den die Situation,das der Hund ein total agressives Verhalten zeigt und der Besitzer selbst aussagt,das er ein beisser ist und das es schon mehrmals zu harten Situationen kam und er ihn nicht händeln kann.Du Angst um dein Kind hast und natürlich Wuff ;o)Viel Glück

Beitrag von buttinette23 02.09.06 - 23:32 Uhr

Hey,

also da seide Ihr Beide nicht ganz unschuldig an der Sache.
Der Mann hatte sicher die falschen Schuhe an und wenn er schon weiß das sein Hund andere beißt muß ich den Hund doppelt so gut festhalten.

Naja, und das Dein Hund zieht sobald er einen anderen Hund sieht, das ist reine Erziehungssache. Das hat weniger was mit dem Wesen zu tun denn das kan man seinem Hund beibringen das er da bleibt und nicht zieht. Darüber war auch vor kurzem ein Bericht hier drin.
Kauf dir doch mal ein Buch darüber wie man Hunde richtig erzieht. Oder du gehst mit Ihm in eine Hundeschule.


Liebe Grüße
Moni



  • 1
  • 2