PCO

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von dulty 02.09.06 - 22:51 Uhr

Hi ihr Lieben,
hab heut etwas unerwartet erfahren, das ich Insulinresistenz habe ( PCO ). Hab mir aber gedacht, hey, jetzt weißt du wenigstens warum du nicht #schwanger wirst, und das jetzt wieder Hoffnung besteht, weil mans ja behandeln kann. Jetzt bin ich aber doch wieder geschockt, weil ich hier im Forum von einigen die PCO haben gelesen hab, das es trotz z.B. Metformin bei vielen nicht klappt bislang. #heul. Habt ihr bessere Erfahrungen oder Tips ? !
Alles Gute euch, #danke.

Beitrag von sadgirl29 02.09.06 - 23:32 Uhr

Hallo Du!!
Habe auch PCO und nehme die 3 Woche Metformin. Lt. meiner fA entwickelt sich im besten Fall einen normalen Zyklus mit Eisprung. Ansonsten kann man zusätzlich noch mit Clom nachhelfen.
Klar ist es schon mal wichtig woran es liegt dass es nicht klappt, denn dann kann man ganz geziehlt nachhelfen. Aber eine Garantie gibt es nie dass es klappt, denn jeder körper rwagiert anderst auf Medikamente.
Wir hoffen mal das es bei uns klappt aber ich denke es bracht auch eine Zeit bis sich der Körper auf das Metformin eingestellt hat.

Also ich wünsche die alles gute dass es schnell klappt und wir uns im #schwanger - Forum wieder treffen

Liebe grüße
Nicole #freu

Beitrag von zorunkel 03.09.06 - 08:34 Uhr

Also, ich hatte im ersten Zyklus metformin immerhin mal nen Eisprung, den hatte ich vorher nicht ;-)

Ansonsten, habe ich einerseits von vielen Frauen metformin als wahres Wundermittel angepriesen bekommen, so nach dem Motto: "ich wurde nur vom Anschauen direkt schwanger und habe gleichzeitig mein Traumgewicht erreicht" bis hin zu Aussagen wie: "naja, ich hab zumindest mal wieder meine Tage bekommen, ansonsten hats nichts gebracht"

Du siehst, scheinbar ist alles drin!

Beitrag von wcente123 03.09.06 - 12:19 Uhr

Ich hatte auch PCO, angeblich soll das unheilbar sein, das haben mir 6 verschiedene Ärzte gesagt. Ebenso sagten sie mir, ich kann nur ´mit künstl. Befruchtung ein Kind bekommen. Das hab ich sogar 6 x schriftlich. Ich bin dann zu einer Heilpraktikerin mit Fachrichtung Homöopathie gegangen und was soll ich sagen, nach gut einem dreiviertel Jahr, als alle meine Wehwechen behandelt wurden, wurde ich schwanger. Und nun bekomme ich meinen kleinen Jungen nur durch Sex und Liebe im Oktober #freu

Also, Kopf hoch. PCO ist kein Todesurteil. Und zur weiteren Überraschung:

Die Heilpraktikerin hat es geschafft, mir einen regelmäßigen Zyklus mit Eisprung herzustellen. 5 Monate hatte ich einen schönen Zyklus, aber in dem Zyklus, wo es geklappt hat, hatte sich der Eisprung um 2 Wochen nach hinten verschoben. Es hat quasi mit dem goldenen Schuss gereicht (und das, wo ich dch unfruchtbar hätte sein sollen nach Aussage der Ärzte), denn den meisten Sex hatten wir um den eigentlichen Eisprung, der 2 Wochen vorher hätte sein sollen ;-)

Wie gesagt, nicht alles so schwarz sehen. Ärzte stellen ihre Diagnosen auch nur auf Statistiken ;-)

Beitrag von hanna1011 03.09.06 - 19:24 Uhr

...find ich lustig...
mein kleines Monster habe ich auch 2 Wochen "nach ES" empfangen und sie ist im Oktober letzten Jahres geboren.

Leider hat der ganze Mist nun wieder von vorn begonnen...doch ist es schön zu wissen, dass auch andere die selbe Geschichte haben ;-)

LG Nina

P.S. und viel Glück für deine Geburt!!

Beitrag von sabse2103 03.09.06 - 20:24 Uhr

hi dulty,

bei mir hat man vor einem jahr das PCO- syndrom festgestellt.erst wollte ich mit pflanzlichen mitteln und gewichtsabnahme ein reifes ei erzeugen. mein gewicht konnt ich nicht reduzieren. war mit PCO zu schwierig. nach einem jahr wollte ich dann mit der cortisontherapie anfangen. bei mir war noch kein zucker festgestellt worden. ich hatte nur eine unterfunktion der schilddrüse.....eierstöcke arbeiteten gar nicht und die nebennierenrinde stoss zu viel testosteron aus. ich war dann am 28.7.06 #schwanger .

ich habe gehört, dass metformin echt klasse sein soll. die gesichtsabnahme die du dadurch auch hast....kann dein zyklus schnell wieder in wallungen bringen.

gruss sabrina#ei

Beitrag von tine2811 03.09.06 - 20:46 Uhr

Hallo,

ich möchte Dich nur mal aufmuntern und sagen, dass es auch ohne Hormonbehandlung und schwerem PCO klappt schwanger zu werden.

Zu mir hat mein FA gesagt, dass es ohne ne Behandlung mit Hormonen nicht klappen würde ein Baby zu bekommen. Naja, mein Mann und ich haben uns nicht mehr so in den Kopf gesetzt ein Kind haben zu wollen und ich muss sagen, vielleicht haben wir wirklich viel Glück gehabt, aber 3 Monate nach absetzen der Pille wurde ich Schwanger.

Mein Tipp an Dich, versteife Dich nicht aufs Schwanger werden, konzentriere Dich auf etwas anderes. Und mein FA hat gesagt, ich soll ein gutes halbes Jahr die Pille ohne Pause einnehmen und dann ganz üblich und so nach insgesamt nen Jahr ohne Hormone versuchen schwanger zu werden. Allerdings hab ich die Pille schon früher abgesetzt, weil ich Sie von heute auf morgen nicht mehr vertragen habe.

Viel Erfolg und viel Glück.

Liebe Grüße,

Christine

Beitrag von laelia 03.09.06 - 22:02 Uhr

Hallo,

ich habe im Januar die Pille abgesetzt. Seither habe ich einen sehr unregelmäßigen und auch langen Zyklus. Mal 3 Monate, dann 40 Tage, dann 70 Tage und nun bin ich wieder bei Tag 30 angelangt. Da ich seit 3 Monaten eine Temperaturkurve führe, konnte meine FÄ feststellen, ich keinen diesem Zyklus Eisprung hatte und im letzten Zyklus konnte es fast weitestgehend ausgeschlossen werden. Sie hat dann am Freitag einen Ultraschall gemacht, um die Eierstöcke anzuschauen. Leider konnte sie die Eierstöcke nicht sehen (weil ich leider Übergewicht habe). Dafür hat sie festgestellt, dass ich einen Polyp in (oder an?) der Gebärmutter habe. Ich solle mir mal nicht allzu viele Sorgen machen, sagte sie, es könne mit der nächsten Blutung wieder abgehen. Auf jeden Fall muss ich ein paar Tage nach der nächsten Blutung zum Blut abnehmen und zum Ultraschall kommen. Verdacht liegt nahe, dass ich evtl. PCO habe.

Nun meine Frage: Musstet ihr, nachdem bei euch PCO festgestellt wurde, auch noch zum Endokrinologen? Oder kann der FA auch ausreichend behandeln? Und wie geht es dann weiter?

Ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen.

Danke!

Liebe Grüße
Andrea

Beitrag von silberlocke 05.09.06 - 10:13 Uhr

Hi

Also erstmal
es ist wie bei allem - die eine Frau reagiert super auf Metformin(ich zb. Ich habe auch leichte IR und PCO, die männlichen Hormone waren übelst), die andere eben nicht so.

Vor allem muss man seinem Körper einfach Zeit geben, sich einzuregeln. Wenn Du IR hast, dann musst Du auf alle Fälle Met nehmen (unter 1000 am Tag nützt es nix aber man muss es einschleichen - zb 2x 500 am Tag. Dann steigern je nach dem wie es wirkt und wie Deine Körperstatur ist. Ich nahm Anfangs 2x 500, weil aber die Blutfette noch bischen besser werden sollten nehme ich jetzt über den Tag 3x500. Immer was dazu essen) ansonsten ermüden mit der Zeit die Insulinzellen und Du bekommst Diabetes Typ II über kurz oder lang.

Meine Werte nach 3 Monaten - und sie waren echt übel vor Met - waren alle wieder im Lot und im 6. Monat mit Met wurde ich SS.

Ich denke, mehr als wirken lassen und immer schön beim Diabetologen Deine Blutfette, IR usw kontrollieren lassen (anfangs alle 3 Monate, dann alle 6 Monate) und beim FA alle 3-6 Monate die Hormone checken lassen, mehr kannst Du für den Anfang nicht tun. Wenn dann nach sagen wir mal 6-12 Monaten keine SS eingetreten ist und die Hormone immernoch net stimmen, dann kannst Du ja mit Clomi zusätzlich unterstützen. Aber kommt Zeit, kommen Gespräche, neue Erkenntnisse und ein Baby.

LG Nita