Medikamente i.d. Kinderwunschzeit

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von yvonne_wedding09 03.09.06 - 10:00 Uhr

Hallo!
Kennt sich vielleicht irgendjemand mit dem Thema siehe Betreff aus. Ich bin schwerbehindert (gehbehindert) und aufgrund mehrmaliger Hüft-OP´s hat sich bei mir ein schwer einzustellendes chron. Schmerzsyndrom eingeschlichen #schmoll, was am Anfang von den Ärzten nicht ganz ernst genommen wurde :-(. Und jetzt werde ich wohl immer Medikamente nehmen müssen, aber da das gerade in Kinderwunschzeit und SS nicht so gut ist, möchte ich gerne wissen, ob hier irgendjemand Erfahrung damit gemacht.
Meine FÄ will das ich die jetzt schon absetze und dann will sie aber auch 1 1/2 Jahre mit Untersuchungen warten, ob ich . überhaupt schwanger werden kann (steht lt. meiner Orthopäden in Frage wg. so ungefähr 60-100 Röntgenbilder) #heul. Für mich wäre es natürlich wichtig schnell schwanger zu werden, wenn ich die Medikamente vorher schon absetzen soll. Da ich nicht 2 Jahre ohne Medikamente auskomme, da die Schmerzen einfach zu stark sind. Wenn ich schwanger wäre, würde ich es aushalten (müssen!).
Oder kennt vielleicht irgendjemand Tipps oder ein Mittel wie es schneller klappt. Wäre super wichtig für mich!!!
Über viele Tipps und Antworten wäre ich sehr dankbar!! :-)

Beitrag von schneckerichhugo 03.09.06 - 17:25 Uhr

Hallo,

leider kenn ich mich mit diesem Thema auch nicht aus. Ich wollte dir nur sagen, dass ich dir ganz fest die Daumen drücke, dass ihr eine Lösung findet und du ganz schnell schwanger wirst und nicht zu lange auf die Medikamente verzichten musst. #herzlich#herzlich#herzlich

Eine Sache fällt mir allerdings grad noch ein. Warst du schon mal beim Heilpraktiker wegen deiner Schmerzen. Vielleicht kann der irgendwas im Homöopathie machen. Oder Akkupunktur oder so. Wenn du das noch nicht gemacht hast, würd ich mich auf jeden Fall wegen sowas mal erkundigen.

Ich denk an dich und drück dir die Daumen.

Ganz liebe Grüße

Ilka #liebdrueck

Beitrag von flautando 06.09.06 - 16:28 Uhr

Liebe Yvonne,

es gibt in Berlin ein so genanntes Embryotoxikologisches Zentrum. Die sind darauf spezialisiert, Dir zu sagen, ob ein Medikament in der Schwangerschaft genommen werden kann. Dort kann man auch, falle es das gibt, eine Ersatztherapie mit einem fürs Baby ungefährlichen Medikament herausfinden lassen, die man dann dem Arzt vorschlagen kann.

In Deinem Fall wäre es möglicherweise gut, wenn Dein Arzt, der die Schmerztherapie mit Dir macht, sich an dieses Zentrum wenden würde und mit denen abspricht, ob Du bei dieser Therapie bleiben könntest oder auf ein anderes Medikament wechseln könntest.

Liebe Grüße
Flautando

Beitrag von yvonne_wedding09 06.09.06 - 20:28 Uhr

Hallo Flautando!
#herzlich Danke für deine Antwort!! Das mit dem Zentrum habe ich gar nicht gewusst! Deswegen GANZ HERZLICHEN DANK!!! Denn das ist für mich super wichtig. #freu #huepf