bin irgendwie überfordert

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Forum: Baby

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Beitrag von simijud 03.09.06 - 10:22 Uhr

Hallo,

bin grad ziemlich fertig. Ich komm damit nicht klar, dass mein kleiner (3 Mon.) oft quengelig ist und schreit. (auch oft aus Langweile). Er ist lebhaft und braucht ständig Unterhaltung. Mich macht das ständige Quengeln und Schreien kaputt. Klar, ich gebe mich mit ihm ab, aber kann er sich nicht mal auch alleine mit seinen Spielsachen beschäftigen? Ich muss doch auch meinen Haushalt schmeissen. Er schreit mehr als dass er lacht. Da gehen meine Muttergefühle den Bach runter.
Wie seid eure Babys so drauf mit 3 Monaten? Er greift auch schon nach Sachen, die neben ihm liegen und steckt sie in den Mund.
Jeden Morgen denke ich schon, oje hoffentlich wird das nicht wieder so ein Stresstag.
Ich überlege mir auch (stille noch voll) ob ich nicht abstillen soll,
dann kann ich Joahnniskraut nehmen und ich kann ihn auch mal bei seiner Oma mit dem Fläschen lassen.
Ich habe Angst wieder in meine depressiven Phasen (hatte schon schlimme) abzurutschen. Bin halt leider nicht sehr belastbar bei Stress.

Danke für eure Antworten.
Simone

Beitrag von flornett 03.09.06 - 10:25 Uhr

Hallo!!

Klar ein Baby kann sehr anstrengend sein, aber du kannst von einem 3mon. Baby nicht verlangen das er sich alleine beschäftigt. Versuche es mal mit einer Babytrage oder Wickeltuch, so ist er immer bei Mama und du kannst deine arbeiten auch erledigen.

Beitrag von tagesmutti.kiki 03.09.06 - 10:33 Uhr

Hi Simone,

#liebdrueck

tut mir leid das es für dich derzeit sehr anstregend ist. Ich versuch dir mal ein paar Tips zu geben.

Dein Kind quängelt nicht aus lange Weile, sondern weil es sich in dem Moment alleine fühlt. Er ist noch sehr klein und kann und braucht noch nicht alleine spielen. Das ist deine Aufgabe ihn zu beschäftigen. Es gibt auch Zeiten wo man sich um gewisse Sachen wie Hausarbeit &Co kümmern muss. Für diese Zeit empfehle ich dir ein Tragetuch. Dein kleiner ist immer mit dabei, spürt dich und du hast trotzdem Zeit um deine Aufgaben zu erledigen.

Du schreibst ja das du schon mit der Hoffnung in den Tag startest das dein kleiner mal nicht so quänglig ist. Dieses Gefühl überträgt sich sehr schnell auf Kinder. Umso stressiger und genervter du bist umso mehr ahmt das Kind es nach.

Hast du denn eine Art zeitplan vom Tag wann du welche Aufgaben du wann erledigst?? Wenn ja versuche ihn so fest wie mögklich einzuhalten damit dein kleiner seinen festen Rythmus bekommt. Wenn nein dann lege dir einen Zeitplan zu.
Nimm dir auch Auszeiten in denen du nur mal was für dich machst. Wenn man voll stillt ist es nicht ganz so einfach aber es funktioniert. Wenn ich mal ne Stunde für mich brauche nehme ich sie mir wenn ich Lainie fertig gestillt habe. Dann kann mein Mann mich ablösen und ich geh mal für ne Stunde alleine wohin oder mach ein kurzes Nickerchen.

Versuch es einfach alles ruhiger anzugehen, ohne Stress und Hektik.

Ich wünsche dir alles gute.

LG KiKi mit Maxi(5) Jolina-Emily(4) und Lainie Melia Elin*08/05/06