ich kann und will nicht mehr...baby 6 1/2 wochen alt

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sunshine1985 03.09.06 - 12:06 Uhr

hallo,

schon von anfang an war das stillen ein problem bei uns.
die kleine hat eine trinkschwäche,trinkt an der einen brust ganz gut an der anderen total beschissen (sorry) und stillen geht ausschließlich im liegen.

es ist echt zum kotzen.
die rechte brust lehnt sie jetzt noch mehr zusehenst ab.sie zappelt mit händen und füßen,saugt nicht richtig an (warze ist auch auf der seite etwas flacher),verliert die brust ständig und kann dann garnicht mehr ansaugen.will ich sie dann an die andere brust anlegen ist sie so sauer und auch geschwächt vom rumhampeln dass sie sich nicht mehr anlegen lässt.
trotzdem fuchtelt sie sich dann hungrig in den schlaf.
auch wenn sie an der guten seite trinkt,dann höchstens 5 minuten uns sie pennt ein.

andere stillpositionen gehen überhaupt nicht.
im sitzen hängt sie trotz stillkissen da wie ein schluck wasser in der kurve.
ein neuer versuch endet jeweils immer im schreien ihrerseits und einem verdammten wutausbruch meinerseits.
ich bin so frustriert.bin schon wieder am heulen.
auch dass es nur im liegen einigermaßen geht kotz mich an.ich bin mit ihr zu hause gefesselt.kann nie länger als mal zwei stunden mit ihr weg,weil ich nicht weiß wann sie wieder hunger kriegt,dann muss ich nämlich schnellstens nach hause.

mir fällt so die decke auf den kopf,möchte mit ihr an die frische luft.

meine milch ist seit gestern auch weniger und heute wird sie wieder nicht satt heute,tut mir so leid wenn sie an der brust weint und hungert.zumal sie eh schon trinkschwäche hat und wenig trinkt (höchstens 500 ml am tag auf ca. 8 mahlzeiten).

dann hat sie die letzten tage ständig 3-4 knallrote flecken im gesicht mit ner art grießpickel in der mitte,die meist schnell wieder weg gehen aber gehäuft am tag wieder auftreten.davon bleibt der grießpickel jetzt auch noch und sie ist schon ganz picklig an den wangen.die roten flecken hat sie auch auf der kophhaut,die gehen noch nicht mal mehr weg.

das ist der grund warum ich nicht zufüttere,habe angst dass die auf kuhmilch allergisch ist (habe die letzten tage immer mindestens 1 milchprodukt gegessen-sie hat auch mit mal 2 tage nacheinander paar mal massiv stuhl gehabt,teilweise mit etwas schleim und grünlichen grisseln,aber sonst normal,wo sie sonst nur alle 2- 4 tag einmal hatte),sonst hätte ich uns die quälerei schon längst erspart und ihr aptamil gegeben,habe ich nämlich da,weil ich es schon mal mit zufüttern probiert habe aber es mit dem stillen dann etwas besser klappte sein gelassen.

jetzt ist sie wieder hungrig eingeschlafen.#heul

lg
julia + marileen

Beitrag von sparrow1967 03.09.06 - 12:15 Uhr

schau mal hier...bzgl. deiner Stillpositionen:
http://www.eltern.de/mein_baby/baby_alltag/stillfilm.html

hast du keine Hebi, die dich unterstützt???

sparrow

Beitrag von tigermausi06 03.09.06 - 12:41 Uhr

Hi Julia,

ich bin leider keine Stillmami, weil ich, als mein Frühchen nach Hause kam keine Milch mehr hatte.

Ich hätte gerne gestillt, aber wenn ich das so lese, dann bin ich doch froh, dass das Fläschen geben bei uns relativ problemlos funktioniert....

Willst du mal probieren abzupumpen? Der Kinderarzt kann dir eine Milchpumpe verschreiben, die du in der Apotheke leihen kannst. Das ist zwar keine Lösung auf Dauer, aber vielleicht entspannt es euch ein bißchen!

So kannst du auch die Brust leer pumpen, die sie so absolut nicht will und sie muß nicht hungrig einschlafen. Das wäre das einzige was mir so einfällt...

Ansonsten würde ich wirklich an deiner Stelle den Rat eine Stillberaterin suchen! Das geht auch super über das Internet bei der La Leche Liga ev. Den Link habe ich jetzt leider nicht, aber das findest du einfach über Google. Das sind ehrenamtliche Stillberaterinnen, die dir, wenn du dein Problem per Mail schilderst, ganz ausführlich antworten! Telefonisch geht das auch glaube ich.

Ich wünsche euch alles Gute!:-)

LG
Claudia + Mia *20.06.06 mit 1245 Gramm

Beitrag von sunshine1985 03.09.06 - 14:04 Uhr

hallo,

war schon bei uns zur stillberatung in der apo und bei der la leche liga hatte ich auch schon zwei beratungen.hat alles nichts geholfen.

lg
julia + marileen

Beitrag von debuggingsklavin 03.09.06 - 13:13 Uhr

Vielleicht hat Dein Kind irgendwelche Verspannungen und Blockaden, dass es nur eine Seite der Brust mag. Lass das abklären!

Davon ab:
Man kann auch einseitig stillen. Das mache ich bei meiner Tochter auch schon ewig. Sie nimmt die linke Brust nur 2-3 Minuten, der Rest kommt aus der rechten Brust.

Ansonsten rate ich Dir, dass Du Dir von einer Stillberaterin helfen lässt.
Adressen/ Kontakte findest Du unter http://www.lalecheliga.de/.

Vielleicht ist auch ein Forum eine Hilfe für Dich:

http://www.stillen-und-tragen.de/
oder
http://www.stillclub.org/

LG und Kopf hoch, Du schaffst das mit dem Stillen!

Beitrag von sunshine1985 03.09.06 - 14:07 Uhr

hallo,

war schon bei ner ostheopatin weil ich das auch gedacht habe,sie hat lediglich eine kleine dreheinschränkung nach rechts,komischerweise ist das aber die seite wo sie den kopf hindrehen muss um an die gute brust zu kommen.

bei der la leche liga sowie bei uns in der apo hatte ich schon stillberatungen.hat nichts geholfen.

lg
julia + marileen

Beitrag von sonnenscheinchen1978 03.09.06 - 13:19 Uhr

Hallo du!!#liebdrueck

Erst mal: du machst alles richtig! Momentan ist es vielleicht der 6-Wochen-Schub und sie hat deshalb Hunger?!

Probier es an der anderen Brust doch mal mit Abpumpen - hat bei mir gut geklappt, später sind wir draufgekommen, dass das Stillen auf der einen Seite nicht geklappt hat weil Fabian ein KISS-Syndrom hatte - die Lage war ihm unangenehm, doch die Osteopathin hat geholfen!!

Die Milch wird wohl deshalb weniger - wenn überhaupt (evtl. doch nur ein Wachstumsschub) - weil du dich selber stresst. Such die Schuld nicht bei dir!!

Diese Pickelchen sind entweder Neugeborenen-Akne oder Schwitz pickelchen - hatten wir auch beides und ist ganz normal! Keine Sorge wegen Allergien und mach dich nicht verrückt mit deinem Essen - hat nämlich laut Studien fast keinen Einfluss aufs Baby!

Alles alles Liebe und viel Kraft von

Sonja mit Fabian (4 Monate)

Beitrag von sunshine1985 03.09.06 - 14:11 Uhr

hallo,

den schub hatte sie denke ich schon so um die 5. woche,da hing sie halbstündlich an der brust.

bei ner ostheopatin waren wir auch schon,marileen hat lediglich eine kleine dreheinschränkung nach rechts,das ist aber die seite wo sie gut trinkt.komisch ne?

ich weiß auch nicht.

sie hat auch seit der geburt erst 1 kilo zugenommen.
bis sie das gg wieder hatte dauerte es 3 wochen.

lg
julia + marileen

Beitrag von mondkind 03.09.06 - 13:58 Uhr

Hallo Julia,

das Problem mit guter Brust und schlechter kenne ich auch. Hat Du schon mal mit Brusthütchen probiert??
Mir hat man im KKH das Brusthütchen gegeben, da sie die ersten Tage auf Intensiv lag und dort Fläschchen bekommen hat. Und meine Brustwarzen leider etwas Flach sind.
Aber als wir zuhaus waren konnte ich meiner Kleinen schon mal die rechte Brust ohne Hütchen geben. Und es hat bis mitte letzter Wo. gedauert, das sie auch die Linke ohne Hütchen nimmt. Leider muß morgens ab und zu noch ein Hütchen herhalten, da dann die Brust so voll ist, das Frederieke die Warze nicht gefasst bekommt.

Und wenn sie wie Schluck Wasser in der Kurve bei Dir im Arm hängt und trotzdem trinkt, sei doch froh.
Und wegen dem einschlafen, macht meine auch. Ich streichle dann schon mal über die Wange, Ohr oder wie meine Hebamme mir sagte in der Handfläche streicheln, dann saugen sie wieder ein wenig.
Du mußt bedenken, an der Brust saugen ist schwieriger als an der Flasche, deshalb schlafen die Würmer auch immer ein.

Mach Dir nur keinen Streß, dadurch wird Deine Milch auch weniger.
Und wenn Dir das halt zu stressig ist, dann würd ich an Deiner Stelle abpumpen und das dann verfüttern. Die Milch kann man ja 6 wochen oder so auch einfrieren.

Ich sammle immer die Milch von der anderen Brust (an die sie grad nicht saugt) und frier dann die 20ml die auslaufen immer ein. Man kann auch sammeln. Sollte nur nie mehr frische Milch auf die gefrorene als eingefroren ist. Also sind 40ml eingefroren, dürfen auch nur max. 40ml frische Milch drauf geschüttet werden und wieder einfrieren.

Wünsch Dir trotz allen noch eine schöne Stillzeit.

Grüße
Mondkind+Frederieke 1 Monat

Beitrag von sunshine1985 03.09.06 - 14:19 Uhr

hallo,

in der kinderklinik musste ich stillproben machen.bekam dort auch stillhütchen.sie saugte total gut und ich freute mich auf das was sie getrunken hat.und was war?alles saugen um sonst...nicht ein einziges gramm mehr.

und wenn sie erst mal schläft dann krieg ich sie kaum noch zum weitersaugen.muss schon total doll ihre fusssohlen reiben um ihr 4-5 kieferbewegungen zu entlocken.

lg
julia + marileen

Beitrag von lotti2102 03.09.06 - 17:56 Uhr

hallo julia
ich kann dich gut verstehen, denn bei uns war das auch so nur noch einen zacken schärfer.
Isabel hat im KH schon geschriene wenn sie die brust gesehen hat.
Ich habe für mich eine gute althr ernative gefunden.
Ich wollte das sie MuMi bekommt und habe abgepumpt und ihr alles mit der Flasche gebene und ich hatte ein sattes zufriedenes Kind.
Gut das bedeutet natürlich mehr arbeit und weniger Zeit für sich aber das nimmt man in Kauf wenn es nicht anders geht.
Wenn du fragen hast kannst du dich gerne bei mir melden.
ich hoffe das su fpür dich acuh einen gutne weg findest.
Liebe Grüße anne

Beitrag von vonnie1702 03.09.06 - 21:16 Uhr

Hallo,

deine Kleine erinnert mich an meine Rebecca.

Wir hatten ähnliche Probleme. Rebecca wollte von Anfang an einfach nicht an meiner Brust trinken. Es ging dann eine zeitlang mit Stillhütchen gut, aber so richtig schön hat sie auch da nicht getrunken. Ich hatte auch ständig Schmerzen dabei und entzündete Brustwarzen.
Ich habe mir dann in der Apotheke eine Pumpe ausgeliehen. Das war eine zeitlang ok, allerdings ging die Milch recht schnell weg und ich war nur noch ständig am Abpumpen, um wenigstens halbwegs auf die benötigte Milchmenge zu kommen. Neben mir lag eine weinende Rebecca, die viel lieber zu Mama auf dem Arm wollte.
Also habe ich das Abpumpen auch bald gelassen und Rebecca hat mit ca. 4 1/2 Monaten halt nur noch Pre-Milch bekommen.

Das war, für mich und für Rebecca, das Beste was wir machen konnten.

Ich hatte beim Stillen auch ständig Wut, weil nichts klappte, war genervt, wenn Rebecca "schon wieder" Hunger hatte und saß abends, wenn mein Mann zu Hause war, heulend und frustriert im Badezimmer, weil ich als Mutter zu doof war, mein Kind zu "dumm" zum trinken ist und alles nur zum Kotzen war. Sorry, für die harten Worte, aber ich hab wie du auch einfach nicht mehr gewollt.

Nachdem Rebecca nur noch ihre Flasche bekam, war alles ganz anders.
Wir konnten endlich genießen, wenn sie was zum Essen bekam und Rebecca wurde auch viel ruhiger.

Ich würde zwar jedem zum Stillen raten, aber wenn es nicht funktioniert, warum sollst du dann dich und deine Tochter damit quälen. Die "Industrienahrung" ist inzwischen so gut, daß du damit deiner Kleinen nicht schadest. Rebecca ist trotz Flasche gesünder als andere Kinder aus meinem Bekanntenkreis, die sehr lange gestillt wurden.

Ich wünsch dir alles Gute,

liebe Grüße,

Yvonne + Rebecca (*16.09.2005)