Den kinder klare genzen setzen nur wie?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von schneesau 03.09.06 - 12:51 Uhr

Hallo!
Ich versuche meine kinder immer wieder grenzen aufzuweise leider funkstioniert das nicht immer sind 3 und 19 monate . Sie duchwüsten zb das kindetzimmer also schmeisen alles durch die gegend wo ich den auch bitte das sie es wieder aufräumen das endet auch mal mit bocken und nach einer halbe std zureden oder linkgliegen lassen mache ich es auch machmal das ich die sachen wegräume. mein mann alderdiungs meint ich reagiere schon wenn der kleinste fizel auf den boden liegt mir liegt am viel an ordung und das sie auch genzen einhalten die frage ist immer wie viel grenzen sind gut und welche überlasten .

Beitrag von deoris 03.09.06 - 13:35 Uhr

Hallo
ob das was mit "Grenzen setzen " zu tun hat ,glaube ich nicht.Ich finde man muss die Kinder nicht gleich dazu auffordern das Zimmer aufzuräumen sondern es vielleicht etwas interessant machen,z.B eine Tafel mit Sternchen dran ,wer am meisten Sternchen hat ,kriegt eine Belohnung .Oder Aufräumen spielerisch gestalten und auch selber dabei mit machen z.B .gelbe Sielzeuge in eine Kiste ,rote in die andere.Und dabei bleiben.Ich sage Levin (31 Monate ) immer dass ich ihm dabei helfe und er immer gerne dann mit macht,danach kriegt er einen Joghurt drink oder etwas anderes.Und manchmal muss man es auch mal so hinnehmen ,dass mit Kindern die Wohnung öfters unaufgeräumt ist ;-).

LG

Beitrag von cajamarca 03.09.06 - 14:16 Uhr

Hallo

Ich glaube es ist ganz wichtig, dass man nicht zu viel verbietet oder zu viel befielt, und dass man sich vorher jedesmal kurz überlegt, was wichtig ist und was man bereit (und in der Lage) ist durchzusetzen. Es ist völlig unnötig, etwas zu verbieten oder zu verlangen, wenn man keine Möglichkeit hat, das Verbot oder den Befehl auch durchzusetzen. Ich staune immer über Mütter bei denen jeder zweite Satz ein "nein" enthält, das aber unmissverständlich (Kinder sind ja nicht blöd) ein "vielleicht" oder "lieber nicht aber na ja" ist.

Was das Aufräumen betrifft, würde ich es als Spiel gestalten, oder als spielerische Aufforderung formulieren und keinen Machtkampf draus machen. Dann ist es auch in Ordnung, wenn du mal selber mitanpackst (was in dem Alter ja auch eigentlich noch normal ist), oder wenn ausnahmsweise mal was liegen bleibt. Kinder lernen in den ersten Jahren sowieso hauptsächlich am Vorbild der Eltern. Behalte dir die unvermeidlichen kleinen Kämpfe für wenige wirklich wichtige Dinge vor (überlegt euch vorher, was wichtig ist, und wo ihr bereit bist, hart zu bleiben). Grenzen sind für Kinder wichtig, und es ist auch wichtig, dass Eltern ihre Rolle als Eltern spielen und Autorität haben. Aber Autorität äussert sich nicht im täglichen Machtkampf, sondern darin, dass die Kinder wissen, dass Verbote nicht willkürlich ausgesprochen werden, dass angedrohte Konsequenzen auch wirklich durchgeführt werden, und dass das was heute gilt, auch morgen wieder gilt. Und man sollte mit Regeln und Verboten deshalb wirklich sehr sparsam umgehen.

Und wenn das tägliche Aufräumen für euch (aber da sollten sich die Eltern schon einig sein) wirklich eine so wichtige Rolle spielt, dann überlegt euch ein paar klaren Regeln mit ebenso klaren und durchführbaren Konsequenzen.

LG Anke

Beitrag von marion2 11.09.06 - 12:42 Uhr

Hallo,

deine Kinder können noch nicht aufräumen, dafür sind sie zu jung. Wahrscheinlich haben sie - wie die meisten Kinder - viel zu viel Spielzeug.

Räume vor dem Abendessen zusammen mit deinen Kindern auf und lasse stehen, was sie UNBEDINGT am nächsten Tag noch brauchen.

Wenn du ihnen eine halbe Stunde gut zureden kannst, kannst du auch eine kurze Ansage machen: "Es gibt gleich Abendbrot, wir räumen jetzt euer Zimmer auf." und dann die restlichen 25 min. mit den Kindern zusammen aufräumen. So lange hören die Kleinen sowieso nicht zu.

LG Marion