Es nimmt kein ende

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von kleinerengel2004 03.09.06 - 12:51 Uhr

Hallo zusammen,

Habe vor 2 Monaten die Scheidung eingereicht, mittlerweile bin ich der überzeugung das es richtig war.
Nicht nur weil er Handgreiflich geworden ist, nein, jetzt will er noch nicht einmal Dinge von Sophia herrausgeben.
Es sind zwar keine Lebenswichtigen dinge, aber dennoch sachen die sie gebrauchen kann.
Es wird mal wieder darauf hinauslaufen das es vor Gericht geht!
Er lügt das sich die Balken biegen.
Wir hatten im Juli schon mal einen termin bei gericht, weil ich nicht in die gemeinsame Wohnung durfte, und was ist passiert, ich habe verloren weil er erzählt hat das Komplette Kinderzimmer sei schon abgebaut, es war gelogen.
Auch sonst Kümmert er sich kein bisschen um Sophia, er fragt nicht nach ihr, und auch sonst scheint ihm seine Tochter egal zu sein, aber ein besuchsrecht will er haben, er will sie nach möglichkeut jedes wochenende habe, hat sie aber seid 8 Wochen nicht mehr gesehen.
Was soll ich jetzt machen? ich will ja das sie Ihren Papa kennt, aber unter den Vorraussetzungen?

Was meint ihr was soll ich machen? bin echt mit meinen Latein am ende!

Danke fürs lesen

Kathy und Sophia

Beitrag von mikuhase 03.09.06 - 13:51 Uhr

kleinerengel2004 fragte:
Was soll ich jetzt machen?

mikuhase meint:
Das Kind kann nichts dafür, daß sich die Eltern streiten. Bekanntlich ist es nun aber oftmals so, daß die Kinder aufgrund der Rach- und Vergeltungssucht von Müttern als Machtpfand gegenüber Vätern mißbraucht werden. Umgangsboykott ist sehr wohl eine Form des Mißbrauchs, da dem Kind sein Recht auf den Umgang mit dem anderen Elternteil bewußt verwehrt wird. Das vergessen Mütter allerdings in ihrer Rachsucht nur allzu leicht. Auch bemerken sie nicht, daß ein Umgangsboykott juristisch durchaus ein Schuß nach hinten sein kann. Daher kann man nur eindringlich dazu raten, eine außergerichtliche Lösung zu finden. Das spart allen Beteiloigten Zeit, Nerven und Geld. Außerdem ist es im Sinne des Kindes.

Beitrag von mariella70 03.09.06 - 15:09 Uhr

Schreibst du dein Gefasel immer neu, oder benutzt du Textbausteine?
Liest du eigentlich vor der Antwort, was gefragt wird?
Wenn ein Mann seinem Kind die Zimmereinrichtung sowie Dinge des täglichen Bedarfs stiehlt bzw vorenthält, wieso ist das dann "Rachsucht der Mutter"?
Ein Mann, der sich 2 Monate lang nicht um sein Kind kümmert, dem es egal ist, in welchen Möbeln es lebt, der ist also ein armes Opfer mütterlichen Umgangsboykotts?
#kratz#kratz
Fragt sich
Mariella
PS.: Das Wort "Narrenfreiheit" fehlt diesmal, oder sollen wir es mal für die männlichen "Handgreiflichkeiten" einsetzen?

Beitrag von mikuhase 03.09.06 - 15:52 Uhr

mariella70 fragte:
Schreibst du dein Gefasel immer neu, oder benutzt du Textbausteine?

mikuhase erklärt:
Zu manchen Fragen könnte man tatsächlich Textbausteine entwerfen, die kommen immer wieder. Aber bisher bin ich ohne Textbausteine ausgekommen.

mariella70 fragte:
Liest du eigentlich vor der Antwort, was gefragt wird?

mikuhase antwortet:
Aber natürlich. Die Autorin des Ausgangsbeitrags fragte, was sie denn nun machen solle. Daraufhin habe ich geantwortet, daß sie sich außergerichtlich einigen soll. Klare Frage, klare Antwort, nicht wahr? Im übrigen hast Du in Deinem Beitrag zur Mediation geraten. Ist das etwa keine außergerichtliche Einigung?

mariella70 fragte:
Wenn ein Mann seinem Kind die Zimmereinrichtung sowie Dinge des täglichen Bedarfs stiehlt bzw vorenthält, wieso ist das dann "Rachsucht der Mutter"?

mikuhase meint:
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das hast Du falsch verstanden bzw. willst es nicht verstehen.

mariella70 schrieb:
PS.: Das Wort "Narrenfreiheit" fehlt diesmal, oder sollen wir es mal für die männlichen "Handgreiflichkeiten" einsetzen?

mikuhase meint:
Wer wen vermöbelt hat, das interessiert den Scheidungsrichter ohnehin nicht.

Beitrag von mariella70 03.09.06 - 22:52 Uhr

Nun denn,
im Gegensatz zu dir schaffe ich es, einen vernünftigen Rat zu geben, ohne parallel ebenso überflüssige wie unqualifizierte Pauschalverurteilungen und Beleidigungen gegenüber Müttern abzusondern.
Und dass, obwohl mir zu Vätern, die "handgreiflich werden", Möbel abziehen und Spielzeug oder Kleidung unterschlagen schon die eine oder andere nicht sehr freundliche Formulierung einfallen würde.
Wer wen prügelt interessiert vielleicht Richter nicht, moralisch zeigt es hingegen schon, auf wen nicht weiter verbal eingeschlagen werden sollte.
Kannst du mir soweit folgen? Oder stört das Brett vor der Stirn beim Mitdenken?
Mariella

Beitrag von mikuhase 04.09.06 - 09:40 Uhr

mariella70 fragte:
Wer wen prügelt interessiert vielleicht Richter nicht, moralisch zeigt es hingegen schon, auf wen nicht weiter verbal eingeschlagen werden sollte.
Kannst du mir soweit folgen?

mikuhase meint:
Natürlich kann ich Dir so weit folgen. Aber weißt Du, Mariella, niemand wird grundlos handgreiflich. Die Frauen, die hier schreiben, nehmen die Opferrolle nur allzu gern ein. Das ist eine Strategie, um andere auf seine Seite zu bringen. Auf den ersten Blick mögen die Rollen eindeutig verteilt sein. Aber man liest eben immer nur eine Seite der Geschichte.

Beitrag von mariella70 04.09.06 - 12:46 Uhr

Jetzt mach mal nen Punkt:
Du unterstellst hier gerade, dass Frauen (welche genau, wer genau, etwa die Fragende oder ich?) die Schläge verdienen, die der Mann austeilt.
Und Frauen, die vergewaltigt werden, sind die in deiner verqueren Weltsicht etwa auch selbst Schuld, wenn sie nicht in einer Burka steckten?
Du prangerst ausgerechnet bei Frauen eine bewusste Opferhaltung an und redest männliche Gewalt zu einer reinen Affektreaktion herunter, was den Mann zum "ewigen Opfer" macht.
Ich kann keinen einzigen Grund für Gewaltausübung in dem Posting der Betroffenen erkennen und, ehrlich gesagt, kann ich mir auch keinen vorstellen außer reine körperliche Selbstverteidigung/Notwehr.

Wer zuschlägt setzt sich ins Unrecht, sowas lernt man in der Schule und darauf basiert unser Zusammenleben. Wer sich an Schwächeren vergreift ist kein armes Opfer sondern ein feiger Täter. Da gibt es doch wohl keine Interpretationsmöglichkeiten mehr. Niemand "verdient" Schläge und solltest du zu den Männer gehören, die glauben, dass es eine Frau ab und zu braucht, verdient oder nötig hat, dann bist du ein noch ärmerer Wicht, als ich bisher dachte...und - ganz ehrlich - mir keine Zeile mehr wert.

Mariella

Beitrag von mikuhase 04.09.06 - 13:37 Uhr

mariella70 schrieb:
Du unterstellst hier gerade, dass Frauen (welche genau, wer genau, etwa die Fragende oder ich?) die Schläge verdienen, die der Mann austeilt.

mikuhase meint:
Och Mariellalein, ich unterstelle ihr nicht, daß sie die Prügel verdient hat. Das hast Du in meine Zeilen hinein interpretiert. Ich gebe nur zu bedenken, daß niemand grundlos handgreiflich wird. Auf den ersten Blick scheint sie das Opfer zu sein. Mariella, wäre es denn nicht auch möglich, daß sie nicht ganz unschuldig daran gewesen sein könnte, daß er ihr gegenüber handgreiflich geworden ist? Warum schreibt sie wohl nichts über die Hintergründe und die Vorgeschichte, wie es dazu kam? Das wäre doch auch mal ganz interessant, nicht wahr? Eventuell erscheint die Geschichte dann in einem ganz anderen Licht. (Achtung, nicht wieder falsch verstehen; ich unterstelle nicht, daß sie Prügel -->verdient<-- hat, aber eventuell ist sie ja nicht ganz unschuldig an der Reaktion des Mannes.)

mariella70 schrieb:
Ich kann keinen einzigen Grund für Gewaltausübung in dem Posting der Betroffenen erkennen

mikuhase meint:
Ich kann auch keinen einzigen Grund erkennen. Das liegt allerdings daran, daß die Autorin des Ausgangsbeitrages auf Gründe nicht weiter eingeht. Sie schreibt einfach, er wäre handgreiflich geworden. Aus welchem Grund und in welchem Umfang - steht alles nicht da.

mariella70 schrieb:
und, ehrlich gesagt, kann ich mir auch keinen vorstellen außer reine körperliche Selbstverteidigung/Notwehr.

mikuhase meint:
Naja, also Mariella, das ist nun das übliche feministische Gewäsch nach dem Motto: Alle Gewalt ist männlich. Du gibst Dich Spekulationen hin, da nichts weiter über die Hintergrund des Gerangels bekannt ist.

mariella70 schrieb:
Du prangerst ausgerechnet bei Frauen eine bewusste Opferhaltung

mikuhase meint:
Bewußt oder unbewußt spielt keine Rolle. Es ist ein instinktgeleitetes Verhalten, eine Überlebensstrategie.

mariella70 meint:
und redest männliche Gewalt zu einer reinen Affektreaktion herunter, was den Mann zum "ewigen Opfer" macht.

mikuhase meint:
Nein, das interpretierst Du in meine Zeilen hinein. Wir wissen schlichtweg nichts darüber, wie es zu der Auseinandersetzung gekommen ist. Es kann aus Affekt dazu gekommen sein oder auch nicht. Wir wissen es doch nicht.

mariella70 schrieb:
Wer zuschlägt setzt sich ins Unrecht, sowas lernt man in der Schule

mikuhase meint:
Och nö, also, das muß ja nun nicht sein. Wer hat doch gleich meine Beiträge als unqualifiziert abgetan? Solche Zeilen wie die obige kann ich dann mit Fug und Recht ebenso als unqualifiziert bezeichnen, denn das sind ja doch pauschale Parolen, die sich mit den weiteren Umständen nicht auseinandersetzen wollen.

Beitrag von mariella70 04.09.06 - 17:02 Uhr

Ich verwehre mich gegen das "lein", bin wahrscheinlich nicht nur viel älter sondern mit Sicherheit auch wesentlich gebildeter als du, also erscheint eine Verniedlichung hier nicht angebracht.
Ich bleibe dabei, dass Gewalt immer eine unangemessene (dumme) Reaktion ist auf was auch immer, außer zur reinen Notwehr.
Damit ist eod, ich unterhalte mich nicht mit Menschen, die Gewalt verniedlichen, rechtfertigen oder als Reaktion abtun.

Niveau ist eine beliebig absenkbare Ebene, aber soweit runter ins Dunkel muss ich nicht krabbeln.
Mariella

Beitrag von mikuhase 04.09.06 - 21:29 Uhr

mariella70 schrieb:
Ich verwehre mich gegen das "lein", bin wahrscheinlich nicht nur viel älter sondern mit Sicherheit auch wesentlich gebildeter als du

mikuhase meint:
Okay, das "lein" nehme ich zurück. Aber glaubst Du wirklich, ein Doktortitel macht jemanden zu einem "besseren" Menschen?

Beitrag von unserei 15.09.06 - 18:59 Uhr

unserei meint:
dass solche Typen wie Mikuhase definitiv nichts in diesem Forum verloren haben. Deine unsachlichen Bemerkungen sind dermassen provokant und auf gut deutsch: unter aller Sau. Lass doch die Mädels die hier um Hilfe bitten einfach in Ruhe.
Spiel ein Ballerspiel und lass da dein Frust ab.

P.S. Habe keine Interesse auf eine Antwort deinerseits.
Lese ich eh nicht.

Beitrag von pupsismum 05.09.06 - 12:13 Uhr

"Ich gebe nur zu bedenken, daß niemand grundlos handgreiflich wird."

Genau! Der Grund könnte ja z.B. in seiner eigenen Persönlichkeit, in seinem verringerten Selbstwertgefühl, einer Sucht oder oder oder liegen! Aber das ist dir glaub ich völlig Schnuppe, dein Beitrag war zum großen Teil eh am Thema vorbei, du willst mal wieder nur provozieren. #bla

Herrje mußt du Langeweile haben! #augen

Dann mal noch viel Freude dabei!

Beitrag von isabel_04 04.09.06 - 14:55 Uhr

mikuhase meint:

Natürlich kann ich Dir so weit folgen. Aber weißt Du, Mariella, niemand wird grundlos handgreiflich. Die Frauen, die hier schreiben, nehmen die Opferrolle nur allzu gern ein. Das ist eine Strategie, um andere auf seine Seite zu bringen. Auf den ersten Blick mögen die Rollen eindeutig verteilt sein. Aber man liest eben immer nur eine Seite der Geschichte

Christina meint:

du musst irgendwie schlechte Erfahrungen in deinem Leben gemacht haben. Es gibt nie einen Grund jemals jemandem körperliche Gewalt anzutun. Egal was passiert sollte man als erwachsener Mensch immer in der Lage sein, seine Konflikte auch verbal zu lösen. Aber vielleicht könntest du mir ja mal einen Grund nennen, der eine Handgreiflichkeit rechtfertigt.

Beitrag von agostea 04.09.06 - 14:59 Uhr

Den/die kannst nicht ernst nehmen...ich lach mich immer halb schlapp über seine/ihre Beiträge...

Mikuhase ist nicht von dieser Welt....Weltfremd und im letzten Jahrhundert stehengeblieben...ein Typ von der Fraktion der "ewig gestrigen".

Gruss
agostea

Beitrag von isabel_04 04.09.06 - 15:02 Uhr

Ja allerdings! Er/Sie muss auf jedenfall etwas schlimmes erlebt haben. Mikuhase meint....ne, ne ist klar....aber eine Frau kann wohl nicht dahinter stecken, oder?

Grüße
Christina

Beitrag von agostea 04.09.06 - 15:22 Uhr

Also,wenn da eine FRAU hintersteckt - dann wäre das ein Schlag ins Gesicht aller Frauen auf der Welt.

Das wäre ja nur Oberpeinlich. (ist "ES" sowieso...*lol*)

Als Mann stell ich ihn mir verklemmt und chancenlos bei Frauen vor - anders kann ich mir seine Haltung nicht erlären.

Auf jeden Fall ist "es" immer für einen Lacher gut.
Und eins muss man "es" lassen - rethorisch immer einwandfrei !

Unser Mikuhascherl....;-)

Beitrag von mikuhase 04.09.06 - 16:32 Uhr

Christina schrieb:

du musst irgendwie schlechte Erfahrungen in deinem Leben gemacht haben. Es gibt nie einen Grund jemals jemandem körperliche Gewalt anzutun. Egal was passiert sollte man als erwachsener Mensch immer in der Lage sein, seine Konflikte auch verbal zu lösen.

mikuhase meint:

Christina, alles gut und schön. Das von Dir angesprochene Sollen mag wohl ein handelnsleitender Grundsatz sein, dem ein bestimmtes Weltbild zugrunde liegt. Bloß: Dieses Sollen interessiert niemanden. Es gab und gibt zu jeder Zeit seit Menschengedenken Konflikte, die gewaltsam (im Sinne von körperlicher Gewalt) ausgetragen worden sind bzw. ausgetragen werden. Gut, es gibt Gesetze, die versuchen, Konflikte nicht über körperliche Gewalt auszutragen. Aber das ist im Grunde genommen alles Nonsens, weil der Mensch so nicht gestrickt ist, daß er seine Interessen vor einem Gesetz ehrfürchtig zurückstellt. Und auch wenn das passieren sollte, verlagert sich der Konflikt lediglich auf eine andere Ebene. Beispiel: In der Steinzeit ging der Stärkere aus einem Konflikt als Sieger hervor, heute reagiert das Geld die Welt.

Christina schrieb:

Aber vielleicht könntest du mir ja mal einen Grund nennen, der eine Handgreiflichkeit rechtfertigt.

mikuhase meint:

Jetzt sag bloß nicht, Du hättest nicht Phantasie genug, um Dir solcherlei Situationen nicht auch selbst ausdenken zu können. Vielleicht hat sie ihn bewußt provoziert; wie auch immer, es sind unzählige Formen der Provokation möglich. Vielleicht hat sie ihn beleidigt. Vielleicht hat sie ihn betrogen (um Geld oder mit einem anderen Mann). Das alles wissen wir nicht, weil es aus dem Ausgangsbeitrag nicht hervorgeht. Und nochwas: Frauen fühlen sich sehr schnell mal verletzt, aber das rechtfertigt dann natürlich jegliche Ohrfeige (und mag sie noch so schlimm sein), oder wie? Wie sagtest Du doch gleich: Es gibt nie einen Grund jemals jemandem körperliche Gewalt anzutun.

Beitrag von isabel_04 05.09.06 - 09:18 Uhr

Körperliche Gewalt ist immer ein Zeichen der Schwäche. Wenn ein Mann einer Frau körperliche Gewalt zufügt, dann weiß er sich nicht anders zu wehren. Dein Vergleich mit der Steinzeit hinkt gewaltig, denn wir sind glaube ich schon etwas zivilisierter geworden.

Ich benötige keine Phantasie um mir solche Situationen auszudenken. Es gibt für mich schlichtweg keine. Provokation und Betrug sind keine Rechtfertigung für körperliche Gewalt.

Es ist aber nicht nur ein Zeichen der Schwäche körperliche Gewalt anzuwenden, sondern einfach schlicht weg dumm. Man hat danach immer den Schwarzen Peter, wenn man körperliche Gewalt an körperlich unterlegenen Personen ausübt. Meinst du nicht, dass andere Methoden der Konfliktbewältigung gibt? Das einfachste wäre, sich umzudrehen und zu gehen. Das gleiche gilt im übrigen für Frauen, aber in diesem posting ging es ja um einen Mann.

Beitrag von kunstfrau 05.09.06 - 14:55 Uhr

Das heisst wenn ich meinen Freund beleidige darf er mich schlagen? Oder ihm verschweige was die neuen Schuhe tatsächlich gekostet haben? Ok das einem die Hand ausrutscht wenn ich grad in fahrt im Bett mit´nem anderen, ok vielleicht, könnt ich verstehen, da wüsst ich auch nicht.

Trotzdem, ich habe einen Megamacho zuHause, der NIE die Hand heben würde, schliesslich sind wir zum Glück schon ein paar Jahre von der Steinzeit weg und nur wenige bei der Evolution mit Deiner Einstellung übrig geblieben! Komisch oder?

Du bist ja krank! Oder lebst tatsächlich noch in einer Höhle...

*kotzurbini*

Beitrag von mariella70 03.09.06 - 15:23 Uhr

Hallo Kathy,
wende dich an das Jugendamt und beantrage einen Beistandschaft, falls das noch nicht passiert ist. Dort gibt es auch die Möglichkeit zu einer Mediation. D.h.: Ihr setzt euch mit einer geschulten und neutralen Person zusammen und klärt in regelmäßigen Gesprächen, wie ihr in Zukunft eurer Pflicht als Eltern gemeinsam nachkommen könnt und wollt.
Es geht nicht an, dass der Vater einfach Dinge behält. Aber es geht auch nicht an, dass er sein Kind nicht sehen darf.
Wenn er gegenüber der Kleinen nicht handgreiflich war, besteht kein Grund, ihm den Umgang zu verweigern.
Ob für ein so kleines Kind Übernacht-Umgang möglich ist, hängt vom Verhältnis des Vaters zur Tochter ab: Bleibt sie gerne bei ihm? Hat er schon in der Ehe seine Vaterrolle ernstgenommen?
All diese Dinge könnt ihr mit Beratung des Amtes klären.
Letztlich ist es auch für dich als alleinerziehende Mutter eine große Entlastung, wenn der Vater von Anfang an in die Erziehung mit eingebunden wird. Für´s Kind ist das in der Regel auch die beste Lösung.
Schluck deinen (Berechtigten) Groll runter und nimm es in Angriff.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von madjulie 03.09.06 - 19:55 Uhr

Hallo Kathy,

ich befinde mich zur Zeit in einer ähnlichen Situation.
Unser Verfahren läuft seit Januar, aber er verbreitet auch nur Lügen und seine Tochter ist ihm auch egal. Ich habe oft Kontakt zum Jugendamt, habe auch von Anfang an klargestellt, dass ich ihm keine Steine in den Weg lege, seine Kleine zu sehen - er will aber anscheinend nicht, erzählt aber, ich enthalte sie ihm vor...
Er hat sie 2x im Januar noch gesehen, dann die Woche vor Ostern kurz (musste dann "dringend" weg... #augen) und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Trotz schriftlicher Regelung beim Jugendamt, an die er sich auch nicht gehalten hat - hat mir aber die Schuld gegeben... nun, einer muss sie ja haben. ;-)

Mein Ex ist zwar auch eine Woche nach der Trennung mit seiner jetzigen Freundin zusammen gekommen, aber - so denkt jeder, dem er seine Storys auftischt - die Trennung noch nicht verarbeitet.
Das Gegenteil von Liebe ist eben nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Und mir ist es - sorry - scheißegal, was er macht. *g*

Ich warte einfach ab, was jetzt noch alles zum Gericht geht und wie die kommenden Verhandlungen bezüglich Umgangs- und Sorgerecht verlaufen. Ich habe das alleinige Sorgerecht beantragt - hat allerdings weitläufige Gründe, bevor hier wieder alle Männer Steine schmeissen.

Wenn du magst, schreib mich doch über VK an, evtl. könnten wir uns über MSN oder ICQ austauschen?

Erster Tipp: Ruhe bewahren, momentan kannst du wohl nicht viel machen. Warst du schon beim Anwalt?

Gruß Julie



Beitrag von manavgat 04.09.06 - 13:43 Uhr

So!

Lass los. Es sind nur Sachen und Du reibst Dich unnötig auf.

Lass Deine Anwältin für Dich alles regeln und ärger Dich wegen dem Blödmann nicht länger rum.

Gruß

Manavgat

Beitrag von nickis78 07.09.06 - 12:43 Uhr

Das Problem kenne ich von meinem Beruf nur zu gut. Trennen sich die Eltern, wird erst mal gezankt, gestritten und gelogen und alles, ohne auf die Kinder Rücksicht zu nehmen. Jeder Partner schiebt den anderen was in die Schuhe, bei jeder Kleinigkeit wird sich dran aufgezogen.

Die Lösung des Problems is leichter gesagt als getan. Die Eltern müssen erst einmal lernen und vor allem akzeptieren, dass sie sich getrennt haben. Jeder Partner fühlt sich gekränkt und will es dem anderen irgendwie "heimzahlen". Was letztendlich aus den Kindern wird ... Die gehen meist darin unter und müssen am meisten leiden.

Wichtig sind jetzt gemeinsame Gespräche der Eltern. Wenn das schwierig ist, dann vielleicht unter zu Hilfenahme einer guten Sozialarbeiterin vom Jugendamt o.ä., welche sich damit auch auskennt. Es müsste jeder Elternteil seine Vorstellungen vortragen, wie er sich die Zukunft vorstellt, mit dem Kind, aber getrennt. Es müssen andere Regeln geschaffen werden, was den Umgang- bzw. die Besuchszeiten mit dem Kind betreffen. Auch was ist, wenn das Kind krank ist, das rechtzeitig abgesagt wird usw. Das sind alles Kleinigkeiten, die aber geklärt werden müssen, da sie sonst wieder neuen Zündstoff bieten.

Auch der Weg jede Kleinigkeit über den Anwalt klären zu müssen ist auch nicht richtig. Es geht immerhin um zwei Menschen, die sich einmal gemocht und ein Kind zusammen haben.

Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut geht und ihr die richtige Hilfe findet.

LG nickis78