Mit welchem Recht dürfen Männer das ?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von skubidoo 03.09.06 - 13:01 Uhr

Hallo zusammen,

ich weiss nicht ob das jetzt das richtige Forum dafür ist, aber ich versuch es jetzt mal hier.

Mit welchem Recht dürfen Männer ihre Familien meiste Zeit allein lassen. Ich meine zur Arbeit ist es ok, aber kann man sich danach nicht ein bissel um seine Frau und sein Kind kümmern ?
Ich weiss ja nicht wie das jetzt bei euch ist will hier auch niemand angreifen oder so.
Muss mir nur mal Frust von der Seele reden damit ich nicht alles an meinem Sohn auslasse der überhaupt nichts dafür kann.

Mein Mann ist heute leider arbeiten. Nun ja und wenn er nach Hause kommt, will er mit seiner Schwester wandern gehen ( wohlgemerkt es regent draussen in Strömen ). So wenn er das machen will dann bin ich wieder den ganzen Nachmittag und den Abend allein #schmoll.

Ich bin so richtig traurig das mein Mann ständig weg ist. Letzte Woche war er schon ständig bei seiner Familie weil er ein Zimmer renoviert hat, wo ich auch ständig mit unserem Sohn allein war #schmoll.

Ich weiss nicht was ich tun soll damit er auch mal bei mir und seinem Sohn bleibt. Und wenn er dann mal zuhause ist dann sitzt er meistens nur vor dem Internet und surft und guckt. Aber was ich und mein Sohn machen denke ich juckt ihn fast gar nicht.

Weiss echt nicht was ich noch tun soll. Fühle mich total im Stich gelassen von ihm, während er alles machen kann und darf sitze ich mit dem Kind zuhause und darf zusehen was ich machen kann. Dabei würde ich mich so freuen mal mit ihm und meinem Sohn zusammen spazieren zu gehen. Ist doch eigentlich nicht soviel verlangt oder ?

Ich habe Angst das meine Ehe bald zu Ende ist #heul

Was kann ich tun damit es wieder besser läuft ? Kann mir jemand Tips geben ?

Lg Skubidoo

Beitrag von skinner 03.09.06 - 13:42 Uhr

Ihr habt doch bestimmt schon über das Thema gesprochen, oder? Was sagt er denn dazu?
Ist es permanent so, dass er sich aus dem Staub macht, wenn eigentlich Zeit wäre, was mit der Familie zu machen oder war das nur eine zufällig Anhäufung von Terminen in letzter Zeit?

Wichtig ist zum einen, dass jeder noch ein Eigenleben behält. D. h. jeder sollte auch mal ohne Familie was unternehmen können/dürfen; ein ständiges Aufeinanderhocken bewirkt eher, dass man sich auf die Nerven geht. Aber mit "jeder" bist auch du gemeint. Verabrede dich mit Freundinnen und spreche rechtzeitig den Termin mit ihm ab, damit er sich die Zeit für seinen Sohn reserviert.

Und wenn eure Familienaktivitäten tatsächlich so selten sind, wie es sich anhört, frag ihn konkret, warum er kein Interesse am Familienleben hat. Unternehmt was Schönes, hockt nicht zu Hause rum mit dem Kleinen. Geht Schwimmen, in den Zoo oder sonstwohin, wo Familien sich aufhalten und wo was los ist. Männer finden oft das Spazierengehen mit Kinderwagen langweilig, aber Unternehmungen mit Babys können auch viel Spaß machen. Das muss er vielleicht einfach mal feststellen.

Viel Glück!

Beitrag von kleinkili 03.09.06 - 14:28 Uhr

Hallo Skubidoo,

es wird in der (unserer) Gesellschaft akzeptiert, b.z.w herunter gespielt oder gar verstanden. Ich finde es kotzen:-(

Ich war 8 Jahre mit so einem Exemplar zusammen (6J.davon verheiratet). Nicht mal drei Monate nach der Geburt unseres Sohnes ist, meine Ex-Mann in einen MotoradClub eingetretten.
Er wechselte später 3X den Club. Er war nie zuhause, und wenn Er mal bleiben sollte oder es nötig war das Er zuhause bleibt. Zog er ein Gesicht wie 100 Tage Regenwetter.:-[ Er wurde, dann unausstehlich und fing Streit an..........:-[

Quasi, war ich in der Ehezeit genauso allein erziehend wie jetzt auch, ausser das ich dazu noch mehr Wäsche hatte, und noch mehr Dreck und noch mehr Arbeit#drache


Würde ein Frau sich so verhalten, na dann aber. Während es bei einem Mann o.k geheissen wird:-p

Beitrag von putzteufel79 03.09.06 - 21:01 Uhr

Ich bin zwar nicht verheiratet,aber mir gehts genau so#schmoll.Mein Mann hat auch keine Zeit für mich und unsere Familie,aber zeit Spaß für sich und Freunde.Das heißt,hier in den vier Wänden lauft allesfast wie am schnürchen#kratz,aber was die freizeit aktiviten betrifft,ist tode hose#heul#gruebel,wurde mich auch freuen wenn er mal sagen wurde komm mit#augen,das hat er nur ein mal gemacht#freu,das war ein erlebnis das kommt wohl nur ein mal ihm leben vor,leider#schmoll,so das sich bei mir immer wieder #wolkedie wut staut,:-(traurig bin,na ja ihr kennt das Gefühl,#schmoll,den lieben ganzen Tag#putz,für die zwerge da sein#baby#flasche,#schrei,und wo bin ich da,#gruebel,habe ich nicht auch ein leben:-[,

Beitrag von schnuffelschnute 03.09.06 - 16:49 Uhr

Hallo du,

ich kann so gut verstehen, wie du dich fühlst!
Mein Exmann war so ein Esemplar:

Morgens um 7.30 das Haus verlassen, abends gegen 19.00 daheim, Essen, Rechner an, spielen bis ca Mitternacht, ab ins Bett und das gleiche von vorn!
Wenn ich dir sage, dass meine Mutter mich zur Entbindung meiner Großen nachts um 3 Uhr fahren musste, weil der Herr lieber schlafen wollte, denkst du bestimmt, ich lüge.
Wir wohnten an der Einkaufsstraße unserer Stadt, wo oft straßenfeste statt fanden. Zusammen waren wir nie auf einem.
Zoo? Spazierengehen? Spielplatz? Fehlanzeige!

Ich war alleinerziehend, obwohl ich verheiratet war!

Ende vom Lied war, dass ich mich getrennt habe.

Sag deinem Mann, dass dich das stört und zeige ihm ganz klar die Konsequenzen seines Handels auf!

Falls du magst, schreib mich an!

LG

Ariane + Natascha (8) + Maya *10.05.06

Beitrag von happysepp 03.09.06 - 19:49 Uhr

hallo !

tja so ein exemplar hatte ich auch geheiratet , allerdings war es bei mir die ex-frau.
wen ich nach 10 bis 12 stunden von der arbeit gekommen bin mußte meine ex auch immer zu ihren eltern fahren oder sich mit einer freundin treffen usw usw.
dan stand ich meistens da mit den kids (4jahre 3 jahre und 3 monate) die dan natürlich die volle aufmerksamkeit wollten .
statt mir etwas zu essen zu kochen konnte ich pampers wechseln, kinder beschäftigen und das fläschchen für die kleine machen . war das geschaft mußten die großen zwei in bett gebracht werden .
klar machte ich das dan auch nicht all zu lange mit, als die kleine 16 monate alt war hab ich meine frau rausgeworfen.

auch für mich änderte sich nicht viel nach der trennung, ich hatte ja gelernt meine hobbys mit den kindern zu teilen oder zumindest konnte ich gleichzeitig ein fahrrad reparieren und nebenbei die kleinste in den schlaf singen (gut das sie damals leicht einschlief)

aber du solltest mal mit deinem man darüber reden was ihn am familienleben stört. vieleicht ist ihm der trubel zuviel oder er hat angst etwas zu verpassen.

Beitrag von kleene0106 04.09.06 - 09:33 Uhr

Hallo Skubidoo,

das ist jetzt mal so ein spontaner Gedanke von mir - wie wäre es denn wenn du dir deinen Tag mit dem Kleinen auch schön verplanst? Such dir eine Krabbelgruppe (gibt es oft auch Nachmittags) oder Babyschwimmen - triff dich nachmittags mit einer Freundin - gehe in die Stadt bummeln... das sind alles Dinge bei denen du deinen Sohn mitnehmen kannst. Fahrt zusammen in den Zoo, etc. pp.
Gib deinem Mann nicht das Gefühl dass du abhängig von ihm bist sondern zeige ihm wieviel Spaß du mit deinem Sohn notfalls auch alleine hast.
Ich würde ihm gar nicht so genau sagen warum du das machst oder dass du eigentlich lieber mit ihm was machen würdest, sondern einfach sagen was du dir an Aktivitäten für den nächsten Tag überlegt hast. Frag ihn ob er Lust hat mitzukommen und wenn nicht, dann gehst du halt alleine (Zoo zum Beispiel). Nimm einen Fotoapparat mit und zeig ihm anschließend was ihr schönes dort erlebt habt.
Krabbelgruppen etc. würde ich dann doch eher alleine mit dem Zwerg machen, das lenkt dich sicherlich auch etwas von der Abwesenheit deines Mannes ab.
Vielleicht merkt er dann mit der Zeit, dass ihr ihm fehlt und kommt alleine auf die Idee etwas mit euch gemeinsam zu unternehmen. Wenn dem nicht so ist, stehst du auch nicht wirklich schlechter da als jetzt schon, oder?
Begib dich nicht in diese Abhängigkeit!

LG
Kleene

Beitrag von lunalie 04.09.06 - 10:25 Uhr

Hallo kleene,

find deine Ansichten klasse!! Hab das nämlich auch so gehandhabt. So verbringe ich einen schönen Tag und sitz nicht unglücklich daheim rum und bin traurig weil mein Mann nicht da ist.
Sicher muß man da akriv werden, wer hat auch Zeit von Freundinnen usw. was kann man machen....
Und Fotos mache ich auch ganz oft. Das sind doch alles Erinnerungen.
Möchte gern, das sich mein Sohn später an tolle Sachen erinnert, die wir gemacht haben, und micht an eine Mutter die traurig ist.

lg lunalie#blume

Beitrag von klaus_ 05.09.06 - 23:05 Uhr

Zitat
Mein Mann ist heute leider arbeiten

Ich finde DAS ("leider") Deinen Mann gegenüber unverschämt, ungerecht und - ja, ich weiß nicht , was ich sagen soll.


Ist es Dir lieber, er wäre arbeitslos und hätte dann mehr Zeit für Dich ?


Klaus

Beitrag von kleene0106 06.09.06 - 08:48 Uhr

Guten Morgen Klaus,

glaubst du wirklich dass das so gemeint war?#gruebel Ich habe dem Wort "leider" gar nicht so wahnsinnig viel Bedeutung beigemessen muss ich gestehen.#hicks

Aber ich kann dir aus meiner Sicht sagen, dass ich auch manchmal denke "leider" muss man Mann heute wieder arbeiten. Das hat bei mir nichts damit zu tun dass ich ihn arbeitslos hier daheim rumhocken haben wollen würde.#schwitz Sondern dass man sich gerne mal wieder einen schönen Tag mit ihm machen würde. Und ich denke, gerade wenn die gemeinesame Zeit schon so knapp ist, kommt man schon mal eher auf die Idee zu denken "leider" muss er heute wieder arbeiten, oder?#gruebel

LG
Kleene

Beitrag von mizzy 13.09.06 - 01:03 Uhr

Entschuldige bitte, wenn das jetzt total negativ rüberkommt, aber: Typisch Mann, muss ich jetzt mal sagen, dass du dir gerade das herauspickst, was du gerne missverstehen willst und dann der ohnehin schon verzweifelten Mutti ein schlechtes Gewissen einzureden versuchst. Oder siehst du das etwa anders?

Antje

Beitrag von kleene0106 13.09.06 - 17:28 Uhr

Stimmt, so könnte man es auch formulieren.:-D