Anwaltskosten??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jill33 03.09.06 - 13:17 Uhr

Hallo...

Weiß zufällig jemand wie teuer eine Beratung beim Anwalt ist?

Und wenn man sich eigentlich gar keinen Anwalt leisten kann,

kann man doch diese Prozess-kosten Beihilfe beim

zuständigen Amtsgericht beantragen- welche Vorraus-

setzungen muß man erfüllen?

Muß ich irgendwelche Unterlagen mitnehmen? Und bekomme

den auch gleich mit??

Kennt sich jemand damit aus?

LG Claudia

Beitrag von malawia 03.09.06 - 13:53 Uhr

Was die Erstberatung kostet ist unterschiedlich und frei verhandelbar. Maximal darf dann aber 190 € dafür genommen werden.

Wer sich einen Anwalt nicht leisten kann, kann Beratungshilfe beim Amtsgericht beantragen. Kostet in der Regel maximal 10 €.
Hier findest du alles zur Beratungshilfe und auch den Antrag:
http://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/beratungshilfe/index.php


Beitrag von bw1975 03.09.06 - 18:42 Uhr

http://www.rechtsanwaltsgebuehren.de/

Beitrag von sternchen86 03.09.06 - 21:30 Uhr

halli jill

Kannst dich gerne mal per PM melden den wir haben das hinter uns..usw können ja mal schreiben gruss Sterni

Beitrag von jill33 03.09.06 - 21:43 Uhr

Huhuu....habe dir geschrieben!!

LG Claudia

Beitrag von flocke123 03.09.06 - 22:54 Uhr

Hallo,

für anwaltliche Beratung gibt es keinen festen Gebührensatz mehr; die Gebühr ist jetzt frei verhandelbar (auch die Erstberatungsgebühr in Höhe von 190,00 EUR ist hinfällig geworden).

Wenn Du die Kosten nicht selbst tragen kannst, kannst Du Dir beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein besorgen und der Anwalt rechnet dann darüber ab. Du hast dann max eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10,00 EUR zu bezahlen.

Prozeßkostenhilfe gibt es nur für die gerichtliche Vertretung; für die außergerichtliche Tätigkeit ist - wie gesagt - Beratungshilfe vorgesehen.

VG
Susi

Beitrag von malawia 03.09.06 - 23:15 Uhr

<<für anwaltliche Beratung gibt es keinen festen Gebührensatz mehr; die Gebühr ist jetzt frei verhandelbar (auch die Erstberatungsgebühr in Höhe von 190,00 EUR ist hinfällig geworden).
<<
Nicht ganz richtig. Richtig ist, dass die Gebühr frei verhandelbar ist und der Anwalt mit dem Mandanten eine Vergütungsvereinbarung (schriftlich) treffen soll. Bei fehlender Vergütungsvereinbarung gilt jedoch die Grenze von 190 € netto.
Zitat:
In all den Fällen, in denen der Auftraggeber Verbraucher ist, beträgt ab dem
01.07.2006 die Gebühr - bei fehlender Vergütungsvereinbarung - für die Beratung
oder für die Ausarbeitung eines Gutachtens jeweils höchstens 250,00 Euro, für ein
erstes Beratungsgespräch höchstens 190,00 Euro netto. Zitatende
Quelle: Seite 2 http://www.rak-nbg.de/cmsupload/img/Verguetungsvereinbarungen.pdf#search=%22verg%C3%BCtungsvereinbarung%2001.07.2006%22