Konto überzogen

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von note 03.09.06 - 15:04 Uhr

Hallo,wir haben ständig das Konto überzogen.Haben auch schon zweimal einen Kredit aufnehmen müssen,war jedesmal innerhalb eines Jahres auf 2500 Euro überzogen.Jetzt sind wir schon wieder auf 600 Euro.Hat jemand einen Tip wie man es auch ohne Kredite wieder auf 0 bekommt.Wir haben eben auch viele Auslagen wie Kinderunterhalt, Kredit usw.

Gruss Note#kratz

Beitrag von marion2 03.09.06 - 15:29 Uhr

Hallo,

mach dir mal ne Liste mit allen Geldeingängen und allen festen Geldausgängen.

Evtl. kannst du einige Geldausgänge einsparen oder verkleinern.

Beim Einkaufen achtet ihr sicher schon darauf, nicht die teuersten Produkte in den Warenkorb zu legen.

Welche Versicherungen habt ihr? Sind die notwendig? (Haftpflicht, Hausrat etc. sollte man wohl haben)

Einige Sparformen lassen sich vorübergehend stilllegen. Habt ihr sowas?

Uns hat ein Sparbuch geholfen. Darauf zahlen wir monatlich eine feste Summe ein. (Was weg ist ist weg) Für größere Anschaffungen haben wir dann immer ein paar Euro auf der Kante.

Versicherungen etc. haben wir bei der DVAG. Unsere Versicherungstante sagt uns immer, wo wir vorübergehend einsparen können. So wurde z. B. meine Riester aufs Minimum runter gesetzt, weil ich grad kein Einkommen habe. Um sowas zu erfahren, muss ich nur fragen, ob noch Einsparpotential vorhanden ist und gut.

LG Marion

Beitrag von angi05 03.09.06 - 19:02 Uhr

Hallo!

Tja das kenn ich auch!

Meine Vorschreiberin hat schon Recht mit der Liste der Einnahmenund Ausgaben.

Da hilft nur noch sparen, sparen, sparen!
Wenn man das ein/zwei Jahre durchhält, gibt es ja auch wieder bessere Zeiten!

Wir kennen ja eure Einkommensverhältnisse und euer Kaufverhalten nicht....

Bei jeder Bestellung (Ebay-Kauf, Bonprix,Otto, Pizza, MCDonalds) erst mal überlegen, ob das wirklich nötig ist!
Man kann auch die Winterjacke vom letzten Jahr nochmal tragen!

Aber sicher weißt du das alles schon, habe auf deiner VK gerade gesehen, dass du gar nicht mehr soooo jung bist#hicks

Unterstützt du deine großen Kinder nochfinanziell? Wohnen sie noch bei euch und geben sie Haushaltsgeld ab? Oder wie ist das bei euch geregelt?

Hauptsache, du hast erstmal erkannt, dass es so nicht weiter gehn kann!

Viel Glück ( und ein paar besere Ratschläge von anderen#hicks)





Beitrag von toffifee007 03.09.06 - 23:41 Uhr

Hallo!

Im TV kam doch mal so ne Schulden-Beratungs-Doku. Da haben die Leuten ausm finanziellen Disaster geholfen.

Ein wichtiger Tipp von denen war.....


#aha Das Haushaltsbuch #aha

Schreibt alles (!!!!) auf, was reinkommt und was ihr ausgebt, jeden Cent. Dann könnt ihr am Ende des Monats gucken, was evtl. nicht sein muss bzw. worauf man verzichten kann!

Es gehört nur viel Disziplin dazu....

Alles Gute

Ina

Beitrag von luise.kenning 04.09.06 - 13:08 Uhr

schreib doch mal auf, was du so ausgibt... fest und variabel..

dann sag ich dir, wo wieviel einsparpotenzial drin ist


Luise

Beitrag von wiwo42 04.09.06 - 14:54 Uhr

Das kenne ich auch noch..aus der Zeit nach dem Rauswurf meines Exmannes aus unserer ehelichen Wohnung.
Alles stand Kopf, auch mein Konto und damit erst Recht meine Hausbank.

Mit meiner Bankfrau habe ich alle Fix-Kosten auf ein Minimum reduziert , ich selbst nach Omas Rezepten für meine Kids gekocht und keine namhaften Produkten eingekauft, Leergut gesammelt und abgegeben, Strümpfe gestopft statt weggeschmissen, Secondhandkleidung von Freunden und Beaknnten erhalten, Spülmaschine aus der Küche entfernt und mit der Hand gespült, kleinere Gefriertruhe besorgt(gebraucht) und in den kühlen Keller gestellt, Arbeit und Einkauf verbunden, Haftpflicht von 1/4 jährlich auf 1/2 jährlich umgestellt, mich um eine Telefonflatrate gekümmert, und siehe da, nach 32 Monaten bin ich heute frei von Schulden !

wiwo

Beitrag von sambina 04.09.06 - 18:24 Uhr

Find ich klasse, das du das so auf die Reihe gekriegt hast.

Hut ab.....

LG
Sambina #blume

Beitrag von merline 04.09.06 - 15:49 Uhr

Das ist das A und O bei den Finanzen - ein Haushaltsbuch, oder so wie bei uns: eine Exceltabelle - wo jede auch noch so kleinste Ausgabe drin steht. Verrechnet mit den (sicheren) Einkünften ergibt sich so immer der aktuelle Kontostand, ich kann dir Monate im Voraus sagen. wie es auf meinem Konto aussieht. (auf 1,- Euro genau) Bei nicht festen Kosten gebe ich immer den Maximalwert ein, Sonderausgaben vor Ausgabe eingeben, testen, wie sich das auf den Kontostand auswirkt. Anders geht es nicht. Ich kann einfach Leute nicht verstehen, die einfach immer ausgeben, und nichts aufschreiben und immer meinen, sie wüssten auch so, was auf ihrem Konto los ist. Das hab ich bis 25 auch mal gedacht, bis ich auch mal so richtig reingerasselt bin. Seitdem - nie wieder!

LG Merline

Beitrag von toffifee007 04.09.06 - 16:15 Uhr

HuHu!

Bei mir klappts auch ohne Buch :-) Und zwar wirklich gut.

Da ich in einer Bank gearbeitet habe, weiß ich, worauf es ankommt, und wie schnell man in der Schuldenfalle landen kann. Deshalb mit besonderen Wünschen bis Monatsende warten und dann gucken, ob noch Geld vom Vormonat übrig ist, von dem man es sich kaufen kann... :-)


Liebe Grüße
Ina