Säugling kriegt Fritten mit Majo.

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Beitrag von annmarie11 03.09.06 - 16:23 Uhr

Hallo,

ich war gerade bei meiner Schwägerin, sie hat 3 Kinder, das Jüngste ist 4 Tage jünger als mein Sohn Luca,also 13 Wochen.#freu
Luca wird voll gestillt und bekommt absolut nichts anderes.
Ihre Tochter bekommt von Anfang an die Flasche, bekam mit 7 Wochen schon Bananenbrei und eben bekam sie vom Tisch eine Fritte mit Majo.#schockIch dachte, ich sehe nicht richtig.#gruebelSie hat das auch aufgelutscht und bekam danach noch einen Teelöffel voll Majo zum Lutschen.:-[(sie haut auch dies aufgegessen).
Das muß doch ganz fies ungesund sein.Was kann ich denn für Argumente bringen, damit sie das evtl läßt.Sie sagt immer, das wäre schließlich ihr drittes Kind und die anderen beiden sind auch groß geworden.#augen
Ich bin ja sehr tolerant und sehe auch nicht alles so eng, aber sowas darf doch nicht sein.Wie seht Ihr das?

LG Annmarie + Luca, der keine Pommes kriegt

Beitrag von elisa 03.09.06 - 16:29 Uhr

Oh nein wie schrecklich das arme Würmchen.#schmoll
Das bekommt bestimmt bauchweh.

Ich wüßte nicht was ich dazu sagen sollte.
Ich glaube wenn ich dies öfter beobachten würde,dann würde ich das Jugendamt davon erzählen und da um Rat bitten ob man da eingreifen kann.

Das ist so Furchtbar,so ein kleines Würmchen Pommes mit Majo zu geben.

LG Elisa

Beitrag von hope_elmo 03.09.06 - 16:33 Uhr

Hallo Elisa,

entschuldige bitte, aber übertreibst Du nicht etwas? Wegen Majo das Jugendamt informieren? Also so etwas habe ich noch nie gehört.

Vermutlich bekommt das Baby auch kein Bauchweh, denn dann würde es ihm die Mutter sicher nicht geben. Klar ich finde Majo für so einen kleinen Wurm auch nicht toll, aber es gibt schlimmere Dinge im Leben ...

Grüssle,
Sabine mit #stern Janis Céline

Beitrag von sparrow1967 03.09.06 - 16:44 Uhr

Also gut- mit dem Jugendamt stimme ich dir zu, das ist übertrieben.

Aber bitte:>>..denn dann würde es ihmdie Mutter sicher nicht geben.<<

ICh glaube, du verkennst die Situation- solche Mütter nehmen auch Bauchweh in Kauf!! Und selbst wenn es schlimmere Dinge im Leben gibt: fette Maja ist SCHLIMM für einen Säugling.
Ich kann doch nicht immer abwendenund sagen: ach was...gibt schlimmeeres im Leben...
Was wäre denn dann schlimm für dich?

sparrow

Beitrag von annmarie11 03.09.06 - 16:42 Uhr

Hi,

ich glaube nicht, daß das Jugendamt in so einem Falle eingreifen würde, da es ja keine Mißhandlung im herkömmlichen Sinne ist.
Reden bringt da auch nicht viel.
Ich werde es dennoch immer wieder versuchen-


LG Annmarie + Luca

Beitrag von zwillima 03.09.06 - 16:30 Uhr

Hallo,

überzeugen kannst Du so jemanden bestimmt nicht.
Bei dieser Einstellung ist jedes Argument überflüssig.

L.G.
zwillima

Beitrag von annmarie11 03.09.06 - 16:40 Uhr

Hi,

da wirst Du wohl leider recht haben.Ich war sehr geschockt, weil meine Schwägerin sonst alles für ihre kids tut.
Aber da kann ich wahrscheinlich reden, wie ich will.:-(

LG Annmarie + Luca

Beitrag von muggeltier 03.09.06 - 16:31 Uhr

Hallo!
Absolut unverantwortlich, da platzt einem echt der Kragen. Was denkt die sich eigentlich? Nix wahrscheinlich!!!
Andere wie du und ich lesen hier im Forum, informieren uns ständig über Ernährung und alles was die Kleinen angeht und andere scheren sich nen SCh... darum und stopfen nem 13 !!! in Worten: dreizehn Wochen alten Säugling MAYO rein?????????????????????????????????????????????????????????????????????????
:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[

Schade ums Kind, kann ich da nur sagen!!!

Rede mal mit ihr, aber nicht nur so ratschlagsmäßig, sondern, dass sie merkt, dass du es ernst meinst!!!

Gruß
Andrea (die noch immer kopfschüttelnd vorm Pc hockt)


Beitrag von annmarie11 03.09.06 - 16:39 Uhr

Hi,

ich kanns auch nicht fassen.:-(
Ich habe nur vorhin meinem Mann gesagt, daß ich meinen Sohn nicht bei ihr allein lasse, bevor alt genug ist, denn ich glaube, wenn sie meinem Zwerg sowas andrehen würde, würde es einen ganz üblen Familienstreit geben.:-[
Zum Glück sieht mein Mann das genauso und stimmt mir in allem zu.#liebdrueck
Aber was soll man machen?Selbst wenn sie ihr die Fritte wieder weggenommen hätte, wer weiß was die Kleine zuhause sonst noch so kriegt.#schwitz
Naja, sollte ich, was ich mir sehr wünsche,weiterhin so wenig Probleme beim Stillen haben, wird Luca vor seinem 6. Lebensmonat vermutlich nichts anderes zu essen kriegen.#koch

LG Annmarie + Luca

Beitrag von ximaer 03.09.06 - 16:34 Uhr

Hallo,
vergiß es, hat keinen Sinn, wer SO massiv daneben haut in der Babyernährung, der ist gewiss nicht lernfähig oder willig zu lernen.

Grüße
Suse

Beitrag von annmarie11 03.09.06 - 16:41 Uhr

Hi,

da wirst Du leider recht haben.
Schade um das Kind, hoffentlich schadets ihr nicht allzusehr.

LG Annmarie + Luca

Beitrag von dimi 03.09.06 - 16:44 Uhr

Hallo,

da ist Hopfen und Malz verloren und du wirst gegen eine Wand reden. Da sieht man mal wieder, wo die vielen übergewichtigen Kinder herkommen.

Meine Freundin hat mal ne Zeit lang in Australien gelebt, da haben viele Säuglinge ab dem 4. Monat auch schon mal Chips bekommen. Sie wurde da angestarrt wie ein Alien, weil sie mit 5 Monaten immer noch voll gestillt hat... #augen

Ich denke jetzt noch nicht mal, dass das Baby von mal einem Bissen Pommes nen Schaden davon trägt - aber im Kleinkindalter prägt sich das Essverhalten.

Meine Kinder bekommen auch nur ganz selten Pommes - sehr zu ihrem Leidwesen... ;-)

LG Ulrike

Beitrag von flipper123 03.09.06 - 16:48 Uhr

Hallo,

macht ihr nicht ein bißchen viel Wind um nichts?

Meine Kinder haben (neben den Stillmahlzeiten) auch an allem probieren dürfen, von Anfang an!

Mit drei Monaten mal einen Löffel ablecken mit Mayo, Sahne oder Soße ist doch kein Verbrechen! Man steckt doch keine Unmengen in diese Würmer rein, sondern lässt das Baby nur kosten.

Man kann ein Baby auch verweichlichen....

Beitrag von toffifee007 03.09.06 - 16:59 Uhr

Huhu!

Endlich mal eine, die es nicht zu eng sieht. ;-)

Ich würde meiner Kleinen zwar erst nach dem 4.Monat andere Dinge geben, aber wenns jemand vorher macht.. Soll er doch machen! Ich denke auch nicht, dass eine Pommes schadet..

LG
Ina

(so und jetzt fangt an, uns mit Steinen zu bewerfen)

Beitrag von ximaer 03.09.06 - 17:04 Uhr

Jo, auch Hopfen und Malz verloren ;-)

>>> Man kann ein Baby auch verweichlichen.... <<<
Kompletter Unsinn.

Grüße
Suse

Beitrag von tanteju78 03.09.06 - 17:08 Uhr

hei, warum heisst ein Säugling Säugling? Klar, weil er Milch saugt (ursprünglich eben Muttermilch, mittlerweile ja auch Säuglingsmilchnahrung).

Nicht, weil er Majo, Sahne usw isst.

Naja,und für die Kinder solcher Mütter können wir alle immer höhere Krankenkassenbeiträge zahlen, weil so schon früh die Weichen für "Zivilisationskrankheiten" wie Diabetis, Allergien usw gestellt werden...

LG,
Ju

Beitrag von danni64 03.09.06 - 17:30 Uhr

sorry,muss da widersprechen.Ich bin aus einer Generation,wo man mit 3 Monaten vom Tisch mitgegessen hat.

Wenn alle soviel krank wären und zum Arzt gehen würden,wie ich,dann hätten die KK Millionenüberschüsse.

Ich habe ein Immunsystem wie ein Pferd und bin nur sehr selten krank. Wenn es hoch kommt,dann sieht mein Hausarzt mich einmal im Jahr.Bei mir wären schon alle Ärzte pleite ;-).
Ich habe weder Allergien,noch Diabetis, noch bin ich dick.

Ich bin 1,55 m gross und wiege ca 42 Kilo.

Also bitte nicht immer alles pauschalisieren ;-).

LG Danni !!!!

Beitrag von tanteju78 03.09.06 - 18:24 Uhr

Hallo,

es ist schön, dass du so gesund bist! Nur leider nehmen diese Krankheiten von Generation zu Generation zu, nicht umsonst empfiehlt die WHO 6 monate Vollstillen.

Übrigens setze bei meiner Mutte (sie ist rund 10 jahre älter als du) erst Mitte 40 Asthma, kurz drauf Herzkrankheit und hoher Blutdruck ein. Auch sie hat mit 3 Monaten vom Tisch mitgegessen. Aber ob es daher kommt, weiss ich natürlich nicht.

Aber warum nicht vorbeugen und wirklich der Empfehlung der WHO folgen? Es wird doch glücklicherweise immer besser erforscht, wie es z.b zu Diabetis oder zu hohem Blutdruch kommen kann.
Besser die paar Monate abwarten bis das Baby dann beikost bekommt, als wenn das Baby dann den Rest des Lebens mit seiner gesundheit (bzw eben Krankheit) dafür zahlen muss, WENN es denn durch diese ungesunde Ernährung bzw eben durch die frühe Gewöhnung an ungesunde Ernährung krank wird. Und das eben nimmt zu...

Übrigens: In der Steinzeit haben die Kinder nur rohes Fleisch gegessen. Würdest du das deinen Kindern geben, nur weil es den Steinzeitmenschen ja auch nicht geschadet hat?

LG,
Ju

Beitrag von danni64 03.09.06 - 19:26 Uhr

Hallo,

ich möchte hier keine Diskussion vom Zaun brechen,denn da kommt man nie auf einen Nenner. Wie du sehen kannst,haben die Kinder der Steinzeit auch überlebt und wir haben uns weiter entwickelt.

Die Ernährung alleine ist nicht an unseren Krankheiten schuld,da tragen viele Faktoren bei und die meisten können wir nicht ändern.
In meinen Augen gibt es keine Biokost und auch keine Biobauern.

Heute wird vieles genmanipuliert und wir erfahren es mal Jahre später,dass es so ist.

Auch wenn eine Mutter nur stillt,gibt sie ihren Kinder Schadstoffe,denn die,die du aufnimmst.

Zu meiner Generation gab es nicht so viele Kinder mit Neurodermitis und vielen anderen Krankheiten.Und all diese Krankheiten werden von Generation zu Generation schlimmer.

Ich möchte dir mal ein Beispiel geben: Mein Grosser (fast 17) hat nur Gläschen bekommen,weil es ja damals hiess,sie wären das Beste was es gab. Alles gesund und Bio #kratz. Er war nur krank,wanderte von einer Mittelohrentzündung in die Andere. Mit 3 Jahren war sein Immunsystem völlig dahin.

Meine beiden Kleinen mochten diese Gläschen nicht,also gab es,was Mama und Papa assen,nur weniger gewürzt. Viel Gemüse und wenig Fleisch. Sie haben ein besseres Immunsystem und mein Dreijähriger kannte die ersten 2,5 Jahre noch nicht einmal einen Schnupfen. Ich habe keines meiner Kinder gestillt,hätte ich gerne,aber klappte nicht. Keines meiner Kinder bekam eine Prenahrung,sondern immer gleich die 1.er.

Alles,was zu der Zeit meines grossen Sohnes gesund war,ist heute ja so ungesund,es kann sich in 13 Jahren ja nicht so viel geändert haben.

Ich würde hier auf der Stelle wetten,dass alles das,was jetzt so gesund und gut fürs Baby ist,wird in 10 Jahren verteufelt.

So war es immer und wird es immer bleiben.
In 10 Jahren werden die Kinder nur noch genmanipuliert essen und dann wird es als gesund gepriesen,da kann doch was nicht stimmen.

Ich habe die Vergleiche,eben weil der Alterunterschied meiner Kinder zum Teil sehr gross ist und ich schüttel oft nur den Kopf,was heute alles verlangt wird und was Mütter alles so "müssen".

Klar,dass sich alle nur noch unsicher sind und nur noch Angst haben,Fehler zu machen.

Weder du,noch ein Wissenschaftler kann wissen,ob unsere Kinder später gesünder sind,nur weil sie heute anders ernährt werden sollen.

Das wollte ich nur mit meinen Beiträgen sagen ;-).

Jede Mama macht es auf ihre Art und Weise richtig,obwohl ich Pommes mit Mayo auch hart finde,bei einem 3 Monatigen Baby ;-).

LG Danni !!!!

Beitrag von samarkand30 04.09.06 - 09:45 Uhr

Hallo Ju!

Nur einen Kommentar dazu:
In der Steinzeit haben die Säuglinge ganz sicher kein rohes Fleisch gegessen, sondern natürlich Muttermilch getrunken!

Grüße, Katharina

Beitrag von tanteju78 04.09.06 - 11:34 Uhr

hallo,

soweit ich mich erinnere schrieb ich "Kinder" und nicht säuglinge

LG,
Ju

Beitrag von samarkand30 12.09.06 - 10:39 Uhr

...und ganz sicher auch die kein rohes Fleisch, sondern gegartes (Feuer gab es schon!), vorgekaut durch die Mutter (daher kommt ja angeblich das Küssen)

Gruß

Beitrag von ximaer 03.09.06 - 18:39 Uhr

Hallo,
nur weil es bei Dir bisher nicht schiefgegangen ist, bedeutet das, dass es nicht schädlich ist?
Ich habe auch lange Jahre geraucht und keinen Lungenkrebs bekommen - also ist Rauchen dann ja wohl nicht schädlich?

Besagte Generation ist die, mit den meisten Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Erkrankungen usw.

Suse

Beitrag von danni64 03.09.06 - 19:47 Uhr

Sorry,aber das stimmt nicht. Die Allergien nehmen immer mehr zu,da kam vor kurzem noch ein Bericht. Allergien haben nicht mit der Ernährung zu tun.

Eine Allergie ist eine Schwächung des Immunsystems. Klar geht man erst einmal hin und schiebt die Schuld auf die kleinen Leute,wird in der Politik auch nicht anders gemacht.

Bevor die Industrie hingeht und mal weniger Schadstoffe in die Luft pumpt,müssen die Eltern erst einmal alles ändern.

Vielleicht sollten wir Mütter auch mal die Klimaveränderung ändern,indem wir unsere Kinder nicht mehr an der (frischen) Luft atmen lassen.

Ich rauche seit 25 Jahren und habe auch keinen Lungenkrebs.

Ich sage nicht,dass es alles gesund ist,was gemacht wurde. Aber vielleicht waren wir einfach mehr abgehärtet und die Kinder heute sind gesundheitlich verwöhnt,wenn du verstehst,was ich meine.

Wir haben noch Dreck und Sand gegessen.

Ich habe früher im Ruhrpott gewohnt und hatte da auch Probleme mit Kreislauf und Luft bekommen. Nun wohne ich in der Nähe des Sauerlandes und mir geht es gesundheitlich besser.

Wir können die Luft da draussen aber nicht ändern.

Sorry,aber es wird schon seit Jahren geforscht und dabei kommt immer raus,dass der kleine Mann da unten was ändern muss,aber die da oben,pusten weiter vergiftete Luft raus.

Und solange sich das nicht ändert,werden unsere Kinder später auch Allergien und andere Krankheiten bekommen,die Ernährung alleine verhindert es nicht.

Das wollte ich damit sagen mit meinen Beiträgen :-).

Nichts für ungut und schönen Abend wünscht Danni !!!!

Beitrag von ximaer 03.09.06 - 21:28 Uhr

Nimm es mir nicht übel, aber das ist so ein gesammelter Schwachsinn, den Du da schreibst, da es sich nicht lohnt auf das Zeug zu antworten.

Allergien haben nichts mit Ernährung zu tun - was für ein Glück, dass Du das nun endlich rausgefunden hast. Die Fachleute sollten sich was schämen, Zusammenhänge zwischen Ernährung und Allergien festzustellen! Noch mehr sollten sie sich schämen, Zusammenhänge zwischen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. und der Ernährung zu finden. Überhaupt sollte man ganz bedenkenlos alles in sich reinstopfen, was es so gibt. Macht doch keinen Unterschied.

Morgen gebe ich meiner 6 Monate alten Tochter dann endlich Pommes mit Mayo - wurde nun ja auch wirklich Zeit.

Ebenfalls nichts für ungut.

Suse

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