Die Geburt meiner Tochter Aliza vom 02.07.06 (lang)

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von sarah_aisha 03.09.06 - 17:15 Uhr

Hallo ihr Lieben,

nach nun 2 Monaten nachdem meine Maus geboren wurde, möchte ich euch nun auch von meinem Geburtserlebnis erzählen.

Es fing alles am 1. Juli an, in der Früh um 3 Uhr bekam ich die ersten Wehen, die mich aufweckten, und mich nicht mehr schlafen ließen. Ich ging zu meiner Mutter (ich wohne zwar mit meinem Mann in einer anderen Stadt, aber zur Geburt wollte ich doch die Unterstützung meiner Mutter haben.), weckte sie, und berichtete ihr davon. Sie ließ mich meine Krankenhaustasche packen (ich hatte ungelogen noch keine Tasche gepackt, eigentlicher ET war der 6. Juli). Ich legte mich wieder schlafen, doch als die Schmerzen mehr wurden, weckte ich sie wieder, und sie ruf im Krankenhaus an, ob man schon vorbeischauen sollte. Dies wurde bejaht, und somit fuhren wir los.
Gegen 5 Uhr dann waren wir in der Klinik, es wurde Ultraschall gemacht, und nachgesehen, ob der MuMu schon geöffnet war.. JA!! *freu* schon 1 cm offen. Aber sonst noch nicht viel. Ich wurde gefragt, ob ich schonmal dableiben wollte, aber nachdem die Ärztin gemeint hat, es könnte auch noch ne Woche dauern, sagte ich doch, dass ich nach Hause nochmals wollte. So fuhren wir zurück. Dort angekommen schrieb ich immer mit, wenn eine Wehe kam, sie waren schon teilweise im 5 Minutentakt und auch ziemlich schmerzhaft. Dennoch hatte ich Zeit, meine KKH-Tasche fertig zu packen. Gegen 16 Uhr fuhren wir dann auf mein Verlangen nochmal los, um alles checken zu lassen. Und plötzlich hieß es: MuMu knapp 1 1/2 bis 2 cm auf. Diesmal blieb ich dann über Nacht da.
Ich war kaum eingeschlafen, schon wurden die Wehen so häftig, dass ich eine Schwester bat, ob ich in den Kreissaal dürfte, damit ich was gegen die Schmerzen bekäme. Sie gab ihren blöden Kommentar ab ('Wehen kommen von wehtun, also müssen sie schmerzhaft sein') und schickte mich wieder zu Bett. Doch als ich es nicht mehr aushielt, ging ich also doch gegen 1 Uhr Nachts (2. Juli) runter in den Kreissaal (Ich hatte meinen ganzen Mut dazu gesammelt). Dort wurde ich ans CTG gelegt, aber weil sich noch nicht viel getan hatte, bekam ich eine Spritze gegen die Schmerzen, und ging wieder hoch ins Bett.
Nachdem die Schmerzmittel losließen, beschloss ich abermals, runter zu gehen. Dort wurde erneut ein CTG geschrieben, weil ich über häftige Wehen klagte. Ich hing die ganze Zeit dran, und da mir langweilig war, bat ich meine Mutter zu kommen, was sie auch tat. Auch mein Mann kam mit. Ihm wurde es später aber langweilig, so fuhr er wieder Heim. Die Wehen wurden immer stärker, da meine Fruchtblase manuell geöffnet wurde, um die Geburt voran zu treiben und als ich es Nachmittags gar nicht mehr aushielt (ich war nur noch am schreien) bekam ich eine PDA, zuerst nicht gewollt, aber dann doch gewünscht. Der erwünschte Effekt trat auch bald ein, und somit konnte ich wenigstens noch ein wenig ausruhen. Als ich dann immer mehr das Gefühl bekam, ich müsste pressen (so als ob man dolle sein großes Geschäft erledigen müsste; Sorry für die genaue Beschreibung #hicks), riefen wir die Hebamme, die mich nochmal untersuchte, der MuMu war dann 8 cm auf, aber die eigentlihe Geburt sollte dennoch schon beginnen.
Ich versuchte zu pressen, aber ich hatte zu wenig Kraft, es alleine zu schaffen, also musste die anwesenden Ärztin von oben mit drücken. Ich weiß nicht, wie viel Presswehen ich hatte, es waren sehr, sehr viele. Mit Sicherheit um die 15. Aber das Köpfchen meiner Kleinen passte nicht durch. Ich konnte sie zwar nach vorne drücken, aber als ich aufhörte zu pressen, 'wanderte' sie wieder zurück. Also bekam ich in einer Wehe einen Dammschnitt, den ich zwar absolut nicht wollte, aber ich hatte 1. nichts davon mitbekommen, und 2. musste er gemacht werden, sonst hätte man Aliza mit einer Saugglocke oder Ähnlichem holen müssen. Dann aber, als der Schnitt gesetzt wurde, und ich wieder etwas Kraft hatte, war es schnell geschehen, und meine kleine Maus erblickte dann um 19.07 Uhr mit einem lauten Geschrei #schrei das Licht der Welt.
Es war sehr, sehr schwer, aber sie ist glücklicherweise gesund und munter und entwickelt sich prächtig.

Ihre Daten:

#herzlich Aliza Maya Kamal #herzlich
#blume *02.07.06 #blume
#stern Gewicht: 3350 gr #stern
#klee Länge: 48 cm #klee
#glas Ku: 34 cm #glas

Beitrag von mausimiliane 03.09.06 - 22:18 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter ;-)

War denn dein Mann bei der Geburt dabei? (das konnt ich nicht so ganz rauslesen)

Alles gute noch :-)

Beitrag von sarah_aisha 03.09.06 - 23:01 Uhr

Hallo und Dankeschön!!

Tja, das mit meinem Mann hab ich ganz vergessen zu schreiben lol
Also, an dem 2. Juli war er in der Früh kurz da, als es ihm langweilig wurde, ist er wieder nach Hause. Und dann am Abend bei der Geburt ging plötzlich alles so schnell, dass er leider nicht dabei war. Meine Mutter hatte mich zwar noch gefragt, ob ich nicht warten wolle, und sie ihn anruft, damit er auch kommen kann, aber ich habe sie nur angeschnautzt und gesagt, dass ich in diesem Augenblick auf niemanden mehr warte, sondern er gerufen werden kann, wenn die Kleine da ist.

So, soviel dazu ;-)

LG, Sarah und Baby Aliza (heute genau 9 Wochen alt!!)

Beitrag von mausimiliane 04.09.06 - 14:04 Uhr

hihi kann ja mal passieren :-)

trotzdem schöner bericht!!!

Ich hät glaub ich in der Situation genauso reagiert ;-)

alles gute nochmal !!! :-)

LG mausi