Geburts"Methode"

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von maxi0906 03.09.06 - 17:51 Uhr

Hi,

habe alle möglichen Beiträge zu WKS Befürworter/Gegner
der letzten 2 Tage gelesen.
Ich weiss noch nicht genau, wie ich das mache. Wollte anfangs einen WKS, bin dann übergegangen, doch eine normale Geburt in Betracht zu ziehen, und habe jetzt mittlerweile wieder Angst davor, so dass ich nächste Wo.einen Termin mit Arzt und Mann machen werde.
Eines kann ich aus den Berichten jedoch als objektiver Betrachter (weder für noch dagegen) sagen......
die Frauen, die einen WKS vornehmen lassen sind schon recht kritisch gegenüber Frauen, die eine normale Geburt vollziehen. Es kommt in der Tat so herüber, als hätten Normal-Gebärende noch nicht mitbekommen, dass es auch schmerzfreier und "modischer" hergeht.
Das finde ich schade, denn es nimmt allem die Objektivität, wirkliche Informationen daraus zu ziehen.
Mal sehen, wie ich letztendlich entscheiden werde.....glaube ich nicht, dass ich anschließend "meine" Methode" als die richtige ansehen werde,....sondern nur die, mit der ich am besten klar komme.
LG
Doris

Beitrag von stern18401 03.09.06 - 18:29 Uhr

hallo doris,

ich bin auch eine wks mama.

ich für mich habe die erfahrung gemacht das es eher anders herum ist.

es wird einem unterstellt das man egoistisch ist, das man seinem kind mit einem wks was antut, das man ein baby zwar machen kann, aber zu feige sei es normal zur welt zubringen und und und....

ich bin der meinung das jede frau selbst entscheiden sollte, wie sie ihr baby bekommen möchte.

du hast geschrieben.....

ES KOMMT IN DER TAT SO HERÜBER,ALS HÄTTEN NORMAL-GEBÄRENDE NOCH NICHT MITBEKOMMEN,DASS ES SCHMERZFREIER UND "MODISCHER" HERGEHT

das finde ich nicht, denn es ist quatsch.

beides bedeutet schmerzen.

und du hast vollkommen recht.....es gibt keine richtige methode.

ich z.b. habe eine normale entbindung und zwei wks.

ich kann sowohl das eine, sowie das andere sehr gut nach vollziehen.

für mich war die normale entbindung traumatisch.

aber jeder soll für sich den richtigen weg finden ohne vorwürfe zu bekommen.

ich wünsche dir eine schöne (rest) schwangerschaft und eine schöne entbindung

lg

vanessa u. marlon(12.4.06)#stern

Beitrag von josili0208 03.09.06 - 18:33 Uhr

Hallo,
das ist die typische Reaktion auf eine zu erwartende und eigentlich noch ausstehende Gegenreaktion. Soll folgendes heissen: Sicher hast Du schon gehört dass Diskrimininierung oft in erster Linie von den "Diskriminierten" selbst ausgeht, Angriff ist die beste Verteidigung. WKS-Mamas sind es einfach gewohnt, von allen Seiten für ihren "Plan" angegriffen zu werden, dass sie von vorneherein in "Lauerstellung" gehen. Kann ich auch bis zu einem gewissen Punkt verstehen.
Wenn Du mal aufmerksam liest, passiert aber genau das selbe mit Müttern die eine PDA in Betracht ziehen, Müttern die nicht stillen wollen, Langzeitstillern, Familienbettverfechtern etc. Sobald ein Kind unterwegs ist, fahren Frauen die Krallen aus (#kratz is ja viell. der "weibliche Urtrieb" #freu) und ziehen sie frühestens wieder ein, wenn das Kind zur Schule kommt.
Mach Dich nicht verrückt, bekomm Dein Kind wie Du willst, lass Dir nicht reinreden und stell Dich auf viele hitzige Diskussionen mit Hinz und Kunz betreffend Deiner Erziehung ein. ;-)
Ausserdem: jede Geburt ist anders und tut jeder anderen Frau anders weh, es gibt traumatische Erlebnisse darunter (zu recht) und es gibt Frauen die "den ganzen Aufstand" gar nicht verstehen können, bei denen das Baby in gemütlicher Atmosphäre nur so rausgeflutscht ist. Deine Geburt wird garantiert wieder anders. Wünsch Dir viel Spass dabei ;-)
LG Jo

Beitrag von becca04 03.09.06 - 18:55 Uhr

Hallo Jo,

hey, ich habe auch das Gefühl, dass diese ganze Diskussion darüber, was eine "perfekte ('deutsche') Mutter" ist, SPÄTESTENS mit der Geburt beginnt und - fürchte ich - leider, leider nicht mit der Einschulung endet.

Ich für mich fahre damit am besten, nur wenig zu "quatschen", mich gut zu informieren, um Entscheidungen treffen zu können, hinter denen ich voll stehe. Und wenn ich manchmal dann doch zu keinem "definitiven" Ergebnis komme, dann treffe ich die Entscheidung entweder aus dem Bauch raus oder vertraue anderen "Fachleuten", die ich für kompetent halte.

Mittlerweile denke ich, dass es in keinem Fall eine absolute Sicherheit gibt und vieles einfach Improvisation und Probieren ist.

Ganz liebe Grüße und noch viel Entspannung und Spaß beim Mutter-Sein,
Sabi.

Beitrag von becca04 03.09.06 - 18:50 Uhr

Hallo Doris,

ja, leider hast Du Recht, diese ganze Debatte um den Wunsch-KS ist in Deutschland eine zutiefst ideologische Diskussion, in der vor allem auch mitverhandelt wird, wie eine "gute Mutter" zu sein hat. Erspart sie ihrem Kind (scheinbar) jedes Risiko oder bringt sie es auf natürlichem Wege auf die Welt?

Nach meiner Erfahrung (ich habe meine Tochter vaginal spontan entbunden) kann ich nur sagen, dass diese Entscheidung eine zutiefst individuelle ist, die viel mit dem eigenen Schmerzempfinden und dem Umgang mit Kontrollverlust zu tun hat.

Ich selber z.B. habe - nach einer traumatischen Erfahrung mit einer Bänderiss-OP (schlecht vertragene Vollnarkose, langer Wundschmerz, relativ große Narbe) wirklich Horror vor weiteren, unnötigen OPs. Hinzu kommt, dass ich meinen Körper so lange wie möglich "narbenlos" haben möchte und dass ich möglichst Folgerisiken von großen Bauch-OPs (man weiß ja nicht, was noch so kommt im Leben, seufz) vermeiden möchte. Im positiven Sinne war ich total auf diesen Wehenschmerz gespannt und auf die Geburtserfahrung, diesen "kreativen Akt", dieses neue Leben auf die Welt zu bringen. Es war so eine Art "Messen mit mir selbst", ob ich die Schmerzen ertrage, ob mein Körper die Geburt schafft etc.
Da meine Tochter sehr groß zu werden versprach (sie war es dann auch), bin ich in ein KH gegangen, von dessen medizinischer Kompetenz ich überzeugt war, in dem ich gleichzeitig aber auch darauf vertraute, dass nur im Notfall zum Messer gegriffen wird.

Meine Einstellung zur (vaginalen) Geburt war also ziemlich positiv, was aber auch vor allem daran lag, dass ich viele Infos kritisch hinterfragt habe ("Kinder über 4000g sollten ausschließlich per KS entbunden werden" war eine davon) und mir Studien gesucht habe, die meine positive Einstellung verstärkt haben bzw. mir (die ganz normale) Angst vor der Geburt genommen haben. Außerdem habe ich aus "berufenem Munde" (der Chef der hiesigen Frauen-Klinik des Uni-Klinikums) gehört, dass der weibliche Körper bis auf ganz wenige Ausnahmen tatsächlich von Natur aus perfekt auf den Geburtsvorgang vorbereitet ist und man - solange man sich in kompetenten Händen (Hebamme und Arzt) befindet - wirklich keine Angst haben muss.

Naja, meine Erwartungen wurden dann in der Geburt bestätigt: Klar, die Wehen waren schmerzhaft, aber ich habe sie eher wie Wellen empfunden, auf denen ich geritten bin. Ich hatte eigentlich immer nur einen klitzekleinen Moment Angst, nämlich dann, wenn sie sich angekündigt haben (dieses ganz langsame Zusammenziehen der Gebärmutter, o je) und ich wusste, dass ich da nun durch muss. Nach diesem Moment und wenn die Wehe dann so richtig ihren Höhepunkt erreicht hatte, war ich so mit meinem Atmen beschäftigt, dass ich den Schmerz an sich gar nicht mehr richtig wahrgenommen habe - ich war (vor allem in den Wehenpausen) aufgrund der Endorphin-Ausschüttung des Körpers richtig "weggetreten", hatte Visionen von Herbstwäldern etc (ziemlich bizarr...!). Aber jede Wehe, die dann vorbei war, war ein richtiger Sieg für mich. Und so ging dann die ganze Geburt vorüber. Und dieser ganz spezielle Moment, wenn das Kind in der allerletzten Preßwehe aus einem heraus"flutscht", das ist kaum zu beschreiben. Einerseits war ich vollkommen fertig und zu keiner Emotion mehr fähig, und dann auch total erleichtert, dass das ganze Hin und Her endlich ein Ende hat. Und andererseits ist da diese Riesen-Freude, das Kind endlich sehen zu können und zu wissen, es hat alles gut geklappt und man hat "es" geschafft. Und auf diesen Gefühlswirbel freue ich mich wirklich schon total und kann es kaum erwarten, dass diese 5 Wochen + x Tage bis zur nächsten Geburt endlich vorbei sind.

Du siehst, ich kann natürlich nur von "meinem Weg" sprechen und für diesen eintreten, da ich ja die "andere Version" nicht kenne. Ich glaube, das wichtigste ist einfach, in sich hineinzuhorchen und herauszufinden, was für ein Typ man ist. Ob man dieser ganzen Geburtssache (vaginal) aufgeschlossen, entspannt und neugierig gegenübersteht (was ja auch stark von der eigenen Umgebung abhängt, z.B. von der Einstellung der betreuenden Frauenärzte, des Entbindungskrankenhauses, der Familien etc. etc.) oder ob man doch lieber auf (scheinbar - es ist letzten Endes nicht bewiesen, ob der Wunsch(!)kaiserschnitt wirklich sicherer für Kind UND Mutter ist als eine normale (!) vaginale Entbindung) "Nummer sicher" bzw. auf "Nummer schmerzlos" (auch diese Info ist mit Vorsicht zu genießen, da die Wehen nur selten einmal länger als 14 Stunden dauern und dann auch von ganz unterschiedlicher Intensität sind und sich gegen den Wehenschmerz v.a. heutzutage etwas tun lässt, während KS-Frauen sehr viel häufiger zumindest einige Tage, manchmal auch Wochen Schmerzen haben bzw. Probleme mit der Narbe haben können. Dammschnitt-Narben verheilen in der Regel schnell und sind in den meisten Fällen nur wenige Tage richtig unangenehm) gehen will und sich per Kaiserschnitt entbinden lässt.

Du musst dich einfach umhören und die Infos sowohl von den jeweiligen Müttern (ob KS oder vaginal) als auch von dem medizinischen Personal kritisch hinterfragen. Das ist - eben wegen dieser ideologischen Kompenente - gar nicht so leicht, ich drücke Dir für diesen Weg total die Daumen. Tu' einfach das, womit es Dir gut geht, womit Du Dich wirklich sicher fühlst!

Ganz liebe Grüße,
Sabi.

Beitrag von babylovechild 03.09.06 - 19:46 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Seit Beginn meiner Schwangerschaft mache ich mir auch so meine Gedanken über die Art der Entbindung. Ich habe natürlich auch Angst, einen "Fehler" zu machen, je nachdem, wie ich mich entscheide. Die Diskussion im Forum habe ich aufmerksam verfolgt und bin leider nicht mal im Geringsten schlauer geworden oder auch nur annähernd einer Entscheidung näher gekommen.
Den hier herrschenden Tonfall zwischen den Müttern, die vaginal entbunden haben und den WKS-Mamas, finde ich allerdings größtenteils daneben. Hinter jeder Ecke wartet ein neues Vorurteil und Jede hat Recht... Das finde ich echt schade... Ich hatte gehofft, wenigstens hier in diesem Forum Rat und Hilfestellungen nachlesen zu können. Tja, wahrscheinlich ist es doch am Besten, frau hört auf ihr Bauchgefühl, schaltet den Kopf mal aus, hört anderen Müttern nicht mehr zu und macht sich selber ein Bild.
Liebe Grüße
Sandra (35 SSW)

Beitrag von maxi0906 04.09.06 - 12:59 Uhr

Ich stimme dir voll und ganz zu, dass man hier (hatte gehofft) nicht wirklich meinungsbildende Informationen bekommt.
Nun war ich heute eh im KH für die VU (CTG und US) und habe nun beim Chefarzt am Freitag einen Termin mit meinem Mann, um für mich "medizinische" Aspekte (für und wider) als Information zu nutzen.
Würde sagen, dass ich innerlich schon gern eine normale Geburt hätte, jedoch Ängste bezügl.Folgen wie Inkontinenz und auch Komplikationen während der Geburt (z.B.mein Alter) habe.
Dann kommt es auch auf den Zeitpunkt und der Größe an.
Diese Dinge werde ich denn mit meinem Mann und dem Arzt zusammen entscheiden, so dass ich für mich eine Lösung finde, und statt Angst die Freude wieder im Vordergrund steht.
lg
Doris

Beitrag von babylovechild 04.09.06 - 13:29 Uhr

Hallo Doris!
Hoffentlich findet ihr gemeinsam mit dem Chefarzt eine Lösung, die euch beide zufrieden stellt! Ich wünsche euch beiden alles Gute! Ich persönlich habe mich gestern Abend nach langem Hin und Her für einen Kaiserschnitt entschieden und werde mich in meiner Entscheidung auch nicht mehr beirren lassen. Eine vaginale Entbindung kommt für mich aufgrund diverser Schwangerschaftskomplikationen (Kind ist sehr groß, Krampfadern im Genitalbereich...) nicht mehr in Frage. Mein Mann unterstützt mich vollkommen und möchte gerne bei der Geburt dabei sein.
Also: Alles Gute und viel Glück!
Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von maxi0906 04.09.06 - 13:35 Uhr

Jeep. Daher möchte ich, dass mein Mann auch bei dem Gespräch dabei ist und wir das zusammen entscheiden. So oder so......wird er bei mir sein:-)
Dir auch alles Gute:-)
LG
Doris

Beitrag von bine3002 03.09.06 - 19:58 Uhr

"als hätten Normal-Gebärende noch nicht mitbekommen, dass es auch schmerzfreier und "modischer" hergeht. "

Dass ein KS schmerzfreier sein soll, halte ich für ein großes Gerücht. Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass es nicht weh tut, wenn der Bauch aufgeschnitten wird. Natürlich erst wenn die Narkose nachlässt.

Natürlich ist es nicht sicher, dass man nach einer normalen Gebrut nach Hause spazieren kann, aber es ist auf jeden Fall sicher, dass man das nach einem KS NICHT kann. Ich jedenfalls habe 3 Stunden nach der Geburt meiner Tochter auf meinem Sofa zu Hause gelegen und habe mir Pizza bestellt und das kann eine KS-Mama zu 100% nicht. Deswegen würde ich eine normale Geburt vorziehen.

Wie Ihr das macht, ist Eure Sache.

Beitrag von stern18401 03.09.06 - 20:49 Uhr

hallo bine3002,

und so soll es doch auch sein.

jede frau hat andere bedürfnisse und entscheidet selbst.


#pro



Beitrag von bine3002 03.09.06 - 21:22 Uhr

Nur ich finde, sie sollte das aufgrund von Tatsachen entscheiden und nicht mit irgendwelchen verklärten Vorstellungen. Als Pro-Argumente für den KS liest man ganz oft "keine Schmerzen", "kein Wochenfluss", "keine Rückbilung nötig". Und das ist nun mal schwachsinig, darüber sollte man schon aufklären.

Beitrag von stern18401 03.09.06 - 21:48 Uhr

da gebe ich dir recht.

meine persönliche meinung ist ja auch das man es mit einer normalen geburt versuchen sollte.

nachdem ich meine tochter normal entbunden habe war für mich klar....nie wieder.

deswegen schäme ich mich auch nicht zu sagen.....

ja, ich habe mein baby per wunschkaiserschnitt bekommen.




Beitrag von bine3002 03.09.06 - 22:00 Uhr

Schämen braucht man sich so oder so nicht. Ich fand die spontane Geburt auch nicht doll. Ich meine, wer steht schon auf Schmerzen? Aber ich fand es eben schon doll, dass ich danach gleich nach Hause konnte. Ich bin zwar gelaufen wie nach einem 5-Tages-Ritt durch die Prärie, aber ich war fit, war mit Mann und Baby zusammen, habe Pizza gemampft und war -zugegeben- auch stolz es ohne Schmerzmittel geschafft zu haben. Im Krankenhaus wäre meine Geburt sicher anders gelaufen mit Dammschnitt und Saugglocke und vielleicht auch mit KS, aber im Geburtshaus hat man sich die Zeit genommen, die es brauchte und das war gut so. Ich würde es jederzeit wieder so machen. Und ich denke, das zählt.

Beitrag von stern18401 03.09.06 - 22:20 Uhr

klar läuft eine geburt im geburtshaus anders ab als im krankenhaus.

ich bin am nächsten tag wieder nach hause.

und es ging mir gut.

ich finde immer das wenn man im kopf mit seiner geburtsmethode einverstanden ist, dann heilen auch wunden schneller (egal ob kaiserschnittnarbe oder dammschnitt).

bei der geburt meiner tochter brauchte ich länger um wieder fit zu werden (obwohl es ja eigentlich anders sein sollte).

nach den wunschkaiserschnitten war ich immer am gleichen abend wieder fit und bin aufgestanden.

und es ist doch toll, das jede frau sich aussuchen kann, wie sie am liebsten entbinden möchte.

wünsche dir alles gute.

Beitrag von sandra7.12.75 03.09.06 - 22:04 Uhr

Hallo

Wie erst drei Stunden später ;-)???Ich habe mein Kind in meinem Bett bekommen und nur kurz raus das mein Mann die Folie entsorgen konnte.Ich habe als Kind häufig Operationen über mich ergehen lassen müssen und bin froh meine Kinder ohne Kaiserschnitt bekommen zu haben.
Hätte ich beim ersten Kind schlechte erfahrungen mit einer normalen Geburt gehabt hätte ich mich auch vieelcht für einen Schnitt entschieden aber da ich ja beim ersten Kind nicht wußte was auf mich zukam habe ich mich für die normale Geburt entschieden.Auf die Horrorgeschichten von anderen habe ich nie was gegeben.

Ach ja noch alles Gute zum #baby

lg Sandra mit Zicken und Julian 17 Wochen#schock

wo ist die Zeit hin#kratz

Beitrag von bine3002 03.09.06 - 22:11 Uhr

Ich hätte auch nichts gegen eine Hausgeburt gehabt, habe mich aber aus drei Gründen dagegen entschieden:
1. Ich habe keine Badewanne und wollte unbedingt die Wanne ausprobieren
2. Ich wohne mitten in der Innenstadt und hätte mich hier nicht so gehen lassen können. Sonst hätten sich bei meinem Gebrüll noch Menschenmassen vor der Tür versammelt oder jemand hätte die Polizei gerufen.
3. Ich wollte die Sauerei hier nicht haben. Mit EINER Folie wäre es bei mir nicht getan gewesen ;-)

Also war ich im Geburtshaus und das war eine gute Alternative zur Hausgeburt. Die kurze Fahrt nach Hause war kein Problem.

Beitrag von bibabutzefrau 03.09.06 - 21:17 Uhr

"Es kommt in der Tat so herüber, als hätten Normal-Gebärende noch nicht mitbekommen, dass es auch schmerzfreier und "modischer" hergeht. "

was ist das denn bitte für eine Aussage?
Ein Ks tut auch weh-oder was habe ich verpasst?

Und sorry das nicht alles moderne gleich gut ist.
Mein Kind soll da rauskommen wo es reingekommen ist-das ist der normale Weg.Und der hat auch noch einen Sinn.

Und ganz ehrlich:Ob in Hamburg ne Knackwurst platzt oder sich alle Frauen nen Kaiserschnitt machen lassen geht mir relativ am *** vorbei.

Ein WKS kann ich nicht unterstützen weil ich finde das es feige ist und die Frau versucht sich vor Schmerzen zu drücken.

Was ja nicht so ist.

Wenn hier offenkundig über einen WKS diskutiert wird muss man halt auch mal ein Kontra einstecken.Genauso wie ich Kontras einstecken musste weil ich eine BEL spontan entbunden habe.

Nicht jeder wird mit der Art wie ich Mutter bin zufrieden sein und es wird jeden Tag Kritik geben-ab dem Moment in dem ich mein Kind zur Welt bringe und bis zum Moment-tja wann endet das?

Also steh dazu dass du einen WKS haben willst und wenn du keine Kritik hören willst dann darfst du hier nicht posten.

Dennoch wünsche ich dir ein wunderschönes Geburtserlebnis-egal durch welche Öffnung dein Kind rauskommt.

LG Tina

Beitrag von maxi0906 04.09.06 - 13:04 Uhr

Ich habe das noch gar nicht entschieden.
Eigentlich bin ich eher von einer normalen Geburt ausgegangen. Vielleicht ist es der Countdown, der die Angst schürrt.
Wie dem auch sei, habe in 3 Tagen nun ein Informationsgespräch mit dem Arzt und meinem Mann und werde dann erst entscheiden.
Ich habe kein Problem mit Kritik in irgend einer Form. Ob ich nun "natürlich" oder durch WKS entbinden werde, dass steht noch nicht fest.
lg
Doris

Beitrag von terrortoertchen 04.09.06 - 14:26 Uhr

hallo zusammen!

wieso kann man nicht einfach ein bißchen tolerant sein???? #kratz

ich finde, jede frau kann und sollte selber entscheiden, WIE sie ihr kind zur welt bringt und niemand hat das recht, diese entscheidung zu verurteilen! (vor allem nicht, wenn man die hintergründe für die entscheidung nicht kennt!!!)

ich jedenfalls bin nicht auf der welt, um menschen mit einer anderen meinung zu missionieren und falle auch über niemanden her, der stillt/nicht stillt, ein baby im bett/wiege schlafen läßt oder zu gott/allah betet!
jeder wie er oder sie meint und es für den einzelnen am besten ist?!

und ich für mich am liebsten auch ohne das gezicke der anderen :-p

oder???

lg
terrortörtchen

Beitrag von moonerl 06.09.06 - 03:50 Uhr

Hallo,

ich habe alle meine 4 Kinder auf natürlichem Wege zur Welt gebracht.

Ich möchte nie den Augenblick missen, wenn die Kleinen einem gleich nach der Geburt auf dem Bauch gelegt werden und sie einen mit großen Augen ansehen :-)

Grüßle :-)