Platter Hinterkopf? Bei wem hat sich das gegeben?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von vitruv 03.09.06 - 19:54 Uhr

Es wurde gerade schon eine Frage im Babyforum gestellt und da ich selber einen fast 6-Monatigen Sohn habe, der einen extrem platten Hinterkopf hat ( eigentlich ist da gar kein Hinterkopf mehr) wollte ich die Frage nochmal hier stellen. Wessen Kind hatte ebenfalls einen sehr ausgeprägten, platten Hinterkopf? Bei wem hat sich das gegeben und bei wem ist es so geblieben. Stelle mir die Frage, weil viele sagen, das würde sich verwachsen, sehe aber immer häufiger Kinder auf der Straße, die eindeutig einen platten Hinterkopf haben. Also mein Zwerg dreht sich seit ca. 5 Wochen und schläft auch seitdem entweder auf dem Bauch oder auf der Seite. Tagsüber dreht er sich ständig auf den Bauch und er liegt nur noch selten mit dem Hinterkopf auf dem Boden. Kann es also sein, dass sich auch bei Ihm der Hinterkopf wieder runder formt? Im Moment sieht man noch keine Besserung. Ist es dafür noch zu früh? Ich wünsche mir ja eigentlich nur, dass es etwas besser wird. Er soll mir keine Vorwürfe machen, wenn er mal älter wird. Wie sind da Eure Erfahrungen?

Danke schonmal für eure Antworten.

Tanja

Beitrag von madjulie 03.09.06 - 19:58 Uhr

http://www.kiss-kid.de

Muss ja nicht sein, aber lies mal nach. *g*
Meine hatte das nämlich auch.

LG Julie

Beitrag von hutzelmaus79 03.09.06 - 19:59 Uhr

Hallo Tanja,

also ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich das verwächst. Mein Sohn hatte bis nach einem Jahr einen platten Hinterkopf und dann wurde es stetig besser. Meine Tochter genauso. Du musst bedenken, dass es etwas länger als fünf Wochen braucht um einen "Schaden" von 6 Monaten wieder zu richten :-)
Mach dir keine Sorgen, das wird wieder, da du ja auch sagst, er schläft auf der Seite und auf dem Bauch.

Liebe Grüße
Maria

Beitrag von taifunny 03.09.06 - 20:08 Uhr

Entschuldige, aber zu dem Link muss ich mal einen Gegenlink hiterherschieben, der wichtig und sehr interessant ist:

http://www.zeit.de/archiv/2000/35/200035_kiss.xml

LG sabine

Beitrag von madjulie 03.09.06 - 20:20 Uhr

Ja, ja...

Und wir hysterischen Mütter, deren Kinder einen platten Hinterkopf hatten und einen haarlosen Fleck mit Stillproblemen und der langgestreckten C-Haltung bei unseren Kleinen haben uns das natürlich alles nur eingebildet.

Die Therapie (eine Sitzung) hat natürlich auch nur so geholfen...

#gaehn Wie oft denn noch?! *g*

Beitrag von shads 03.09.06 - 20:34 Uhr

Auch meine Tochter hatte einen verrenkten Halswirbel.
Allerdings wurde es nie Kiss Syndrom genannt, sondern einfach Blockade des ersten Halswirbel.

Mein Kind hat anfangs so geschrien und ich wusste nicht warum.
Bei der U3 wurde der verrenkung fest gestellt und nach 2 maligen einrenken war die sache behoben.
Meine Tochter war ruhig und ausgeglichen.

Leider hat sich die schon starke Kopffermorung nicht verwachsen.
Aber die Haare verstecken vieles.
Eine Seite ihres Kopfs ist ganz flach und die andere ganz spitz.
Wenn die Haare nass sind sieht man das noch ganz deutlich.

Für mich ist wichtig, dass sie keine Schmerzen mehr hat und die schmerzen die sie hatte wahren nicht ohne.
Da spielt die Ferformung nur eine nebensache.

Zur KG mussten wir nie. Laura war zwar etwas hinten mit der Entwicklung aber, dass hat sie dann sehr schnell wieder aufgeholt :-)

Ob Kiss Syndrom oder einfacher gesagt verrenkter Halswirbel ist mir egal. Ich weis, dass mein Kind schmerzen hatte und jetzt geht es ihr dank der Behandlung (einrenken) gut.
Nur das zählt!!

Lg,

Daniela

Beitrag von madjulie 03.09.06 - 20:37 Uhr

Absolut richtig!

Wer heilt, hat Recht. In diesem Fall waren es der Kinderarzt und der Orthopäde. *g*

Beitrag von ratzemann 03.09.06 - 20:36 Uhr

hallo sabine!!

jetzt kriegst du es aber ganz mächtig gewaltig von uns "kiss-müttern"! ;-)

macht sie nieder!!!!!!!!!!!!! :-p

mein sohn wurde mit 10 monaten eine halswirbelblockade gelöst. er hatte einen platten, seitlichen hinetrkopf, hat beim stillen auf der einen seite immer nur geschrieen und war nachts alle stunde wach. 10 monate lang!!!! ich war am ende mit den nerven. der kia sagte immer, ach, das ist bei stillkindern normal!!!!
wir sind auf eigene faust nach hannover zu einem spezialisten. und siehe da, 2 tage späetr konnte ich den keinen stillen, auf jeder seite, wunderbar. und er schlief durch, noch viel besser. viele andere kleine sachen bemerkten wir, die er nach der behandlung viel besser konnte. nur der hinterkopf, der wird wohl immer so bleiben. aber man sieht es kaum noch, die haare sind drüber!

also, alles humbug???? es ist schon sehr komisch das nach der behandlung so vieles anders/besser geworden ist!

aber ok, jedem seine meinung!

ich weiß nur, das da echt was dran ist und das die behandlung meinem sohn und uns allen sehr geholfen hat!!

lg ratzemann

Beitrag von taifunny 03.09.06 - 20:54 Uhr

Gehts noch? Vitruv hat von einem platten Hinterkopf - nicht vom Kiss-Syndrom geschrieben. Ihr habt einen Link zum Kiss reingestellt und ich einen Gegenlink um eine ausgewogen Aufklärung sicherzustellen. Die Meinung wird sich die Dame ja wohl selbst bilden können und auch sie wird entscheiden was sie nun zu tun hat. Wenn ihr auf diesen ZEIT-Artikel so überreagiert, dann frag ich mich gerade ob nicht was dran ist.
Im übrigen find ich es voll daneben einer Frau einen Link für eine Krankheitsdiagnose für ihr Kind zu schicken, als ob es sich um ein Backrezept handelt. Spielt euch nicht auf als ob ihr Ärtze wärd!! Ob Kiss existiert oder nicht möchte ich nicht entscheiden, für so kompetent halte Ich mich nicht, ihr scheinbar schon. Ich meine aber man kann darüber diskutieren!

Beitrag von ratzemann 03.09.06 - 21:19 Uhr

hallo hallo!

mach ma halblang!!! mein beitrag war mit nem lächeln, ich wollte dich bestimmt nicht angreifen!!!

die dame wird sich bestimmt ihre meinung selber bilden, einen platten hinterkopf haben aber auch "kiss"kinder oder kinder mit ner halswirbelblockade. ich finde es in ordnung das man sie zumindest mal drauf hinweist. ob sie ihr kind daraufhin untersuchen lässt, ist ihr ding!

mir hats damals geholfen, ich hatte hier auch nachgefragt und den link von dieser OMINÖSEN seite bekommen.

für mich existiert kiss, ich hab ein gutes beispiel hier eine etage tiefer schlummernd im bett liegen! jawohl, deswegen halte ich mich auch für kompetent genug um das zu sagen!

klar können wir darüber diskutieren, gerne sogar!!

lg

Beitrag von madjulie 03.09.06 - 21:29 Uhr

Erst lesen.

Da stand nicht: Renn sofort zum Spezialisten, dein Kind hat KISS.
Außerdem halte ich KISS nicht für eine Krankheit. Sondern lediglich für eine behandelbare Blockade. Und das kommt dem Kind zu Gute, sofern es betroffen ist.

Die Hormone?

#cool

Beitrag von tomkat 03.09.06 - 21:45 Uhr

Au weia, damit nimmst Du ja vielen Müttern so eine nette Krankheit, mit der sie ihre Bedürfnisse nach Dramatik befriedigen können. Das war klar, dass da einige durchdrehen. Aber Vernunft kommt hier im Forum häufig sehr schlecht an.

Also sag hier lieber nur das, was alle hören wollen, sonst zerreißen sie Dich.

Beitrag von ratzemann 03.09.06 - 21:47 Uhr

ich versteh dich nicht!!

irgendwas muß es doch aber gewesen sein, viele dinge haben sich bei meinem sohn radikal zum guten gewendet, seit er die behandlung bekam.

warum sprichst du dagegen???

Beitrag von speedy0017 03.09.06 - 21:10 Uhr

mein freund hat immer nochn platten hinterkopf, und das mit 36 jahren #schock
und ganz viele osteuropäer, asiaten auch - vielleicht ist das einfach auch die normale kopfform?#gruebel
sarah

Beitrag von ela5000 03.09.06 - 21:29 Uhr

Hallo!

ICH spreche jetzt aus eigener Erfahrung... Jonas hatte auch einen ganz schlimmen Kopf, wie bei Deinem war fast gar kein Hinterkopf mehr da. #heul Ich habe dann von einer Helmtherapie erfahren, die wir auch ohne Bedenken durchgeführt haben. Jetzt hat Jonas einen schönen Hinterkopf! Es hat geholfen, und mir kann keiner sagen, dass sich eine schwere Schädeldeformierung (was das ja nunmal ist), von ALLEINE wieder weggeht! Ich kann Deine Bedneken wegen später absolut verstehen, das waren auch unsere Beweggründe, die Helmzeit durchzuführen. Aber es war überhaupt nicht schlimm, schon gar nicht für Jonas!

Wenn Du magst, schicke ich Dir gerne vorher-nachher Fotos. Wenn Du noch Fragen hast, melde dich ruhig über meine VK bei mir! #liebdrueck

Liebe Grüße
Ela mit Jonas & Tobias

Beitrag von tomkat 03.09.06 - 21:36 Uhr

Zur Schuldfrage: Du kannst eigentlich nichts dafür, denn Du hast Dir nur den Unsinn einreden lassen, der eben derzeit in Mode ist - dass Kinder NUR auf dem Rücken schlafen dürften. Dadurch kommt das. In dem Alter wird es wohl auch kaum noch weg gehen.

Das Rückenschlafen ist total unnatürlich für Kinder. Du siehst ja selbst, sobald sie können, drehen sie sich. Also mögen sie es auch nicht. Außerdem wäre es verheerend, wenn ein Kind auf dem Rücken liegt und sich erbricht. Aber das wissen wir ja eigentlich alles aus dem 1. Hilfe-Kurs. Doch beim Kind ist das plötzlich alles vergessen.

Das nützt Dir jetzt nicht mehr viel. Vielleicht beim nächsten Kind. Evtl. bringt Krankengymnastik ein wenig.

Beitrag von 2happypeople 03.09.06 - 21:44 Uhr

Hallo Tanja,

unser Sohn hatte das auch, wir haben uns ebenfalls fuer die Helmtherapie entschieden. Der Spezialist aus Giessen hat uns dann auch gesagt, der Kopf waere nie wieder richtig rund geworden ohne Helm. Wir haben es nicht bereut. Mehr Info's findest Du unter www.cranio-online.de

Viel Glueck und alles Gute,
Steffi mit Alex 19 Monate und Emily 38 SSW

Beitrag von marysa1705 03.09.06 - 23:31 Uhr

Hallo Tanja,

puh, das ist ein wirklich schwieriges Thema, was Du ja anhand der vielen Antworten und der Emotionen gut erkennen kannst.
Wir haben uns auch sehr damit beschäftigt, da unsere Tochter Lea ebenfalls einen sehr platten Hinterkopf hatte. Sie war ein sehr braves Baby und ist viel gelegen. Auf Grund der Empfehlung zur Rückenlage natürlich immer auf dem Rücken, daher kam dann der flache Hinterkopf. Wir waren zuerst bei unserem Kinderarzt und der meinte, wir sollten sie einfach viel auf den Bauch legen, wenn sie wach ist, dann verwächst sich das schon wieder. Aber so richtig geglaubt haben wir ihm nicht, da uns die Abflachung sehr extrem vorkam und uns auch jeder darauf angesprochen hat. Natürlich haben wir dann im Internet gestöbert und sind auf das Kiss-Syndrom gestossen. Wir sind dann über die Homepage www.cranio-online.de und andere auf Dr. Blecher gestossen, der ca. einmal pro Monat hierher in die Schweiz nach Aarau kommt und dort im cranio-facialen Centrum Sprechstunden abhält. (siehe auch www.craniofacial.ch) Ansonsten ist Dr. Blecher in Giessen. Wie Du an den Forumsbeiträgen auf www.cranio-online.de sehen kannst, ist Dr. Blecher auf diesem Gebiet sehr gefragt.
Wir haben ihm sofort geschrieben, da Lea damals schon 7 (!) Monate alt war und man eine evtl. Helmtherapie möglichst frühzeitig beginnen muss. Normalerweise muss man sehr lange auf einen Termin warten, aber wir bekamen dann auf Grund von Lea's Alter sehr schnell einen Termin. Dort wurde dann Lea's Kopf vermessen. Dr. Blecher sagte uns, dass man eine Helmtherapie nur dann empfiehlt, wenn der Kopf so verformt ist, dass er mindestens einen Zentimeter breiter ist als lang. Dies war bei Lea zum Glück nicht so und deshalb riet er uns, keine Helmtherapie zu machen. Wir waren sehr froh, da wir auch sehr negative Berichte zur Helmtherapie gelesen hatten und jetzt die Gewissheit von einem Spezialisten hatten, dass Lea's Verformung nicht so schlimm war. Ich habe Dr. Blecher auch auf das Kiss-Syndrom angesprochen und er selbst hält davon gar nichts. Er äusserte sich ähnlich darüber wie in oben genanntem Artikel. Das hat mich ziemlich überrascht, da ich ja so vieles über dieses Kiss-Syndrom und unzählige Berichte von Betroffenen gelesen hatte.
Wir haben dann Lea einfach viel auf den Bauch gelegt und dann wurde sie ja auch älter und konnte sitzen etc., so dass sie nicht mehr ständig auf dem Rücken lag. Zum Schlafen haben wir für sie dann noch auf www.simonatal.de das Babydorm-Kopfkissen gekauft, das speziell dafür entwickelt wurde.
Ich weiss nicht, ob es jetzt das Kissen war, oder ob es einfach so verwachsen ist, aber heute hat Lea einen ganz normalen, runden Hinterkopf. Sie schläft jetzt schon seit einiger Zeit auf einem normalen Kissen und nicht mehr auf dem Babydorm. Dass sie einen ganz normalen Kopf hat, kannst Du Dir gerne auf Fotos auf unserer HP (siehe VK) ansehen.
Ich möchte hier nicht pro oder kontra Kiss-Syndrom argumentieren. Es gibt sicher Kinder, die Schädigungen an den Halswirbeln haben. Bei Lea kam der flache Hinterkopf aber eindeutig nur vom vielen Liegen in der (empfohlenen) Rückenlage. Trotzdem haben wir, als wir über das Kiss-Syndrom gelesen haben, plötzlich alle möglichen "Auffälligkeiten" an Lea gesehen, die genau auf das "Kiss-Syndrom" passten. Dr. Blechers Ausführungen zum "Kiss-Syndrom" gaben uns aber sehr zu denken... Und im Nachhinein muss ich wohl sagen, dass wir wohl wirklich wie im Artikel oben beschrieben, einfach froh waren, endlich eine Erklärung für Lea's Weinen, Unruhigsein, etc. gefunden zu haben. Lea ist putzmunter und gesund und hat einen ganz normalen Kopf. #freu
Falls Du Dich wirklich sehr unsicher fühlst, lass doch den Kopf einfach mal ausmessen. Dann siehst Du, ob eine Helmtherapie wirklich etwas bringen kann oder nicht.
Und nur ein flachen Hinterkopf ist noch lange kein Kiss-Syndrom (falls es das wirklich gibt) :-p ;-) !

Liebe Grüsse aus der Schweiz

Sabrina #huepf

Beitrag von michback 04.09.06 - 08:47 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte auch einen extrem platten Hinterkopf. Der KiA sagte, dass es sich wieder verwächst wenn die Muskeln im Nackenbereich richtig beansprucht werden.

Tatsache. So ca. mit 8 Monaten konnte ich eine leichte Besserung feststellen. Jetzt ist er 14 Monate und sein Kopf ist wieder normal rund. Der Arzt gab mir den Tipp den Kleinen oft auf den Bauch zum Spielen zu legen. Dabei muss er den Kopf heben und die Muskulatur wird trainiert.

Mach dir keine Sorgen, dass verwächst sich bestimmt.

LG
Michaela