Helfen homöopathische Tropfen gegen Mittelohrentzündung?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von relda 03.09.06 - 20:43 Uhr



Hallo,

waren heute beim Notdienst, weil Max Fieber hatte, Mittelohrentzündung!!!
Da aber nur entzündet und noch nicht eitrig, hat die Ärztin "nur" homöopathische Tropfen verschrieben!

Bin mir ein wenig unsicher, ob die helfen, Max hatte schon oft Mittelohrentzündung ( leider #heul:-[), er hat immer Antibiotika bekommen, die auch schnell halfen.
Können diese Tropfen die Mittelohrentzündung heilen?

Gruß
Mandy+ Max Linus *20.05.2005

Beitrag von waldurmel 03.09.06 - 20:52 Uhr

Hallo Mandy,

das ist ja wirklich schlimm, ich hatte als Kind auch sehr oft mit den Ohren zu tun und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das so ziemlich das Schlimmste ist, was es an Schmerzen für ein Kind gibt.
Im Allgemeinen sind ja homeopathische Mittel nicht schlecht, damit man nicht gleich immer solche Hammer nehmen muss.
Allerdings bei solchen Schmerzen würde ich nicht rumdocktern mit denen, hilfts oder nicht... Ich drück dir mal die Daumen, dass es hilft. Antibiotika geben die Ärzte halt auch sehr ungern und wenns nicht eitrig ist, dann wohl noch weniger.

LG Verena #klee

Beitrag von eisbaer.baby 03.09.06 - 20:55 Uhr

hallo!

also ich habe von diesen tropfen bisher nur gutes gehört - ich hatte otovoven (gibt's aber von anderen herstellern auch mit anderen namen!) - ich hatte sie allerdings bei der mittelohrentzündung meiner tochter in kombination mit antibiotika, als ein paar wochen später das ohr wieder entzündet war, sollte ich nur die homöopathischen tropfen geben (war aber keine mittelohrentzündung mehr)!

aber lt. packungsbeilage und homöopathiebegeisterten muttis helfen sie wohl wirklich!
hast du sie schonmal gegeben? die schmecken und riechen furchtbar wiederlich - wir haben kämpfe ausgestanden und ich war froh, dass der antibiotika-saft so gut schmeckt!

wünsch euch gute besserung!
lg bianca

Beitrag von lena10 03.09.06 - 21:14 Uhr

Hallo!

Wir bekamen die "Otovoven"-Tropfen auch, als die Mittelohrentzündung einseitig und noch nicht so schlimm war. Ergebnis nach vier Tagen Einnehmen: Jetzt starke Mittelohrentzündung und zwar beidseitig...:-[. Dann bekamen wir auch endlich Antibiotika.

Gruß, Lena

Beitrag von floh33 03.09.06 - 21:25 Uhr

wir haben mit otovowen sehr gute erfahrungen gemacht. wenn man sie gleich am anfang bei den ersten anzeichen gibt kann man eine moe gut in den griff bekommen.
wenn er die entzündungen öfter hat würd ich mal beim hno nachschauen lassen.
mein grosser hatte zigmal im jahr moe was schlussendlich an den polypen lag, nach dem die raus sind haben wir das höchstens noch einmal im jahr und dann auch nur ganz leicht.

lg floh

Beitrag von waldurmel 03.09.06 - 21:28 Uhr

Hallo Floh,

ich hab damals auch die Polypen rausbekommen. Danach gings ein Jahr und dann fings wieder an. Habe dann ein Paukenröhrchen bekommen, seit dem waren die Probleme weg.

Beitrag von sunflower.1976 03.09.06 - 21:39 Uhr

Hallo!

André hatte neulich auch eine beginnende Mittelohrentzündung. Er hat kein Antibiotikum sondern homöopathische Tropfen zum Schlucken bekommen. Leider weiß ich nicht mehr, wie die hießen.
Nach ein paar Tagen waren wir nochmal zur Kontrolle beim Arzt und es war alles okay.
Ich hatte zeitgleich eine Mittelohrentzündung und hatte trotz eines Antibiotikums noch länger Ohrenschmerzen.
Als Kind hatte ich dauernd Mittelohrentzündungen und das Trommelfell musste zwei Mal druchstochen werden. Erst nach der Behandlung bei einem Homöopathen hatte ich kaum noch Probleme mit den Ohren.
Solange das homöopathische Mittel hilft und Du das Gefühl hast, dass es Deinem Kind nicht schlechter geht, würde ich es erstmal so versuchen.

LG Silvia

Beitrag von bourbi 03.09.06 - 21:51 Uhr

Hallo Mandy,hallo Max,

Erstmal viele Grüße aus dem hohen Norden! Wir haben diese Woche sehr gute Erfahrungen mit Belladonna bei Mittelohrentzündung gemacht. Nach nur einem Tag wars vorbei.
Hoffe das es Max bald wieder gut geht!

Liebe Grüsse
Silja nud Finja

Beitrag von relda 04.09.06 - 13:24 Uhr



Na guten Tag auch, Ihr Lieben!

Von euch hier auch mal was zu lesen, ist ja mal was!
Habe gehört, es war super mit euern Besuch im Norden, das nächste Mal lasse ich mir das nicht entgehen!

Ich habe heute nochmal einen Termin bei meinem Kinderarzt, der soll nochmal nachschauen!

Wir hören und sehen uns hoffentlich bald mal!

Liebe Grüsse
Mandy

Beitrag von friuli 04.09.06 - 10:12 Uhr

Hallo relda,

wir hatten dieses WE auch mit entzündetem Mittelohr zu tun und der Kleine (1 1/2)hatte auch ordentlich Schmerzen und auch z.T. Fieber.

Wir haben ihm Paracetamol für die Schmerzen gegeben - aber Achtung, das kann das Kind auch zu munter machen, wenn es sich nicht mehr krank fühlt.

Aber wenn die Wirkung nachließ, ging es ihm nicht besser.

Die Wendung brachte bei uns Otovowen Tropfen und vor allem auch Zwiebelsäckchen:
eine halbe gehackte Zwiebel in einen Strumpf packen und ca. 1/ 2 Stunde auf das kranke Ohr. Wirkt schmerzlindernd und die Dämpfe der Zwiebel machen das Ohr frei und sind wohl auch desinfizierend. Das Ganze so 2-3 Mal am Tag.

Habe ihm eine Mütze angezogen und das Säckchen daruntergeklemmt.

Wichtig auch: Nasentropfen geben, damit alles ablaufen kann (auch wichtig für das Ohr).

Inzwischen geht es ihm wieder gut. Wir sind am Antibiotikum vorbeigekommen.

In Holland wird viel mit konservativen Methoden gearbeitet, wie z.B. Zwiebelsäckchen und daher wird dort viel weniger Antibiotikum verwendet.

Gute Besserung!

Friuli

Beitrag von cathie_g 04.09.06 - 10:38 Uhr

nein, die helfen nicht.
Geh heute zu Eurem Arzt!

LG

Catherina

Beitrag von relda 04.09.06 - 13:26 Uhr



Gehe ich auch, habe heute nachmittag einen Termin!
Danke!

Gruß

Beitrag von alextra 04.09.06 - 13:19 Uhr

Hallo Mandy,

Lennart hatte gerade auch eine beginnende Mittelohrentzündung.

Er hat letzte Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag ewig lange wach gelegen und es hat ganz schön gedauert, bis wir endlich rausbekommen haben, dass er Ohrenschmerzen hat. Es wurde immer schlimmer und irgendwann brüllte er nur noch.
Nachdem mit Zwiebelsäckchen nichts zu machen war, wollte ich ihm ein Paracetamol-Zäpfchen geben, habe es aber vorher noch mit Globulis versucht. Und was soll ich sagen, das Kind hat fünf Minuten nach der Einnahem der Globulis friedlich geschlummert.

Ich habe ihm ACONITUM und PULSATILLA gegeben. Das hat suuper geholfen. Wir waren dann natürlich am nächsten Tag beim der KiÄ und sie hat uns zusätzlich noch ganz normale Nasentropfen und homöopathische Ohrentropfen von Wala verschrieben (Levisticum). Die Globulis sollten wir aber den ganzen Tag noch alle 1,5 Stunden weitergeben und am zweiten Tag nur noch 3x Pulsatilla.

Lennart geht es wieder gut und ich denke/hoffe wir haben alles überstanden.

Liebe Grüße
Alex & Lennart (28 Monate)

Beitrag von dori1972 04.09.06 - 14:45 Uhr

Hallo !
Anni hatte eine angehende Mittelohrentzündung.
Wir haben Pulsatilla und Belladonna Globuli bekommen und schon nach einem halben Tag merkte man, dass die Beschwerden wesentlich weniger waren und nach zwei Tagen war alles ok!

Dori