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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von kiwi1976 04.09.06 - 10:47 Uhr

Hallo Ihr hoffendlich erfahrenen Mütter.

Meine Tochter ist jetzt 11 jahre und geht in eine Integrationsklasse einer Gesamtschule hier am Ort.
Letztens kam sie nach hause und sagte mir das ihre klassenlehrerin gesagt hätte das sie mir doch sagen möchte das ich ihr mindestens 30 € Taschengeld im monat zahlen müsse.Das wäre damit sie den umgang mit Geld lerne.
Ich habe dann bei der guten Frau angerufen weil ich es nicht richtig finde das sie Regeln aufsellt obwohl sie garnicht weiss wie es bei uns zuhause so aussieht.Ich habe nämlich das Problem das Lisas Vater nur wenn er lustig ist Uhalt bezahlt und das ist relativ selten.
Da sagte die Lehrerin doch glatt zu mir das ich dann ein wenig zurückstecken solle damit Lisa was kriegt.
Ich dachte ich spinne.echt!!!!
Wie soll ich mich da verhalten?????
Am samstag dann hatten wir Wahlen zum Pflegschaftsvorsitzenden und da hat sich mein Lebensgefährte der nicht Lisas Vater ist wählen lassen,da war alles gut und heute morgen rief die lehrerin an und sagte mir doch glatt das die Wahlen wiederholt werden da nur erziehungsberechtigte vertreter werden können.Ich dachte die Tatsache das er für sie aufkomen muss seit wir zusammen leben und das er beim Jugendamt auch als MITANSPRECH PARTNER gelistet ist würde ihn zu einem Erziehungsberechtigten machen.
WIE SOLL ICH MICH VERHALTEN????
Ich habe immer das gefühl das man in der Klasse nur weiterkommt wenn man" ENTSCHULDIGUNG"Arschkriechen kann.
Ich hätte nun gerne eure Meinungen
Danke schön

Beitrag von jennyspike 04.09.06 - 12:41 Uhr

Hallo,

das mit dem Taschengeld ist eine Sache, da kann sich kein anderer reinstecken, finde ich. Es kommt ja schließlich auch immer darauf an, was das Kind dann davon alles bezahlen muss und eben auch, wieviel man monatlich zur Verfügung hat.
Bezüglich der Wahlen scheint es aber feste Richtlinien zu geben, die von den einzelnen Schulen mehr oder weniger fest eingehalten werden. So ist es z.B. so dass bei den Kids meines Mannes nur ein Erziehungsberechtigter pro Kind seine Stimme z.B. für die Elternsprecherwahl abgeben kann. Wenn mein Mann und seine Ex beide da sind, müssen sie knobeln ;)
Ich hingegen bin bei meiner Oma aufgewachsen, die aber nie sorgeberechtigt war. Da hat in der Schule niemand jemals nach gefragt, sie hat immer alle Formalitäten unterschrieben, auch die, wo z.B. "Unterschrift eines Erziehungsberechtigten" drauf stand.


Liebe Grüße,
Jenny

Beitrag von hexen66 04.09.06 - 12:47 Uhr

hallo kiwi
geh ganz ruhig an die sache ran, sonst verrennst du dich nur. ich denke arschkriechen muß du nicht aber versuche es mit diplomatisch. bei uns in der schule dürfen nur erziehungsberechtigte zu wahlen aufgesetellt werden, ob das bei euch laut satzungen bei mitsprachpatnern geht kläre einfach mit dem seki ab. die können das nachlesen. wenn nicht erklär es der lehrerin, die wissen oft noch weniger über wahlregeln wie die eltern. hinsichtlich taschengeld denke ich solltest du mit deiner tochter reden und ihr erklären warum sie weniger bekommt . ihr könnt euch ja darauf einigen das wenn es der finazielle rahmen zuläßt, sie zusätzlich noch etwas bekommt. das immer nur einer zurückstecken soll ist nie gut ob es das kind oder der elternteil ist. kopf hoch wird schon werden ärgere dich nicht das bringt am wenigsten
gruß hexen

Beitrag von manavgat 04.09.06 - 12:54 Uhr

für die Sache mit der Wahl kann die Lehrerin nichts, die Gesetzeslage ist so.

Das mit dem Taschengeld ist eine Unverfrorenheit. Punkt 1: es geht sie nichts an! Punkt 2: es gibt viele Erwachsene die keine 30 Euro zum Ausgeben im Monat haben. Punkt 3: Für eine 11-jährige ist das m. M. nach viel zu viel. Meine Tochter ist 13. Sie bekommt 20,-- Euro + 10 Euro Handygeld im Monat.

Ich würde die Direktorin ansprechen. Das kann doch nicht sein!

Das Problem ist: Mittelstandslehrer, die selbst gut in der Sahne sitzen (entsprechend verdienen und unkündbar), sind völlig realitätsfremd. Hartz 4 halten die für eine Schokosorte und dass mittlerweile jedes 4. Kind arm ist, davon haben die auch noch nix gehört.

Alles Gute

Manavgat

Beitrag von today 04.09.06 - 15:04 Uhr

mit der wahl hat sie vollkommen recht, obwohl ich auch der meinung bin, das es ungerecht ist, denn scheinbar ist dein jetziger lebensgefährte ja tatsächlich derjenige, der fürs kind aufkommt und es auch miterzieht. aber die rechte derjenigen sind durch unseren gesetzgeber eh nur mangelhaft geregelt.

taschengeld: na hör mal, dass ist doch ganz alleine deine sache!!!!! was nicht geht, geht nicht. meine große ist 13 und bekommt gerade 20 euro. dafür braucht sie ja sonst nix kaufen, klamotten und schulkram und sonstigen kram bekommt sie auch so. und alleine zum verbraten finde ich reicht das voll und ganz.

aber typisch lehrer. ich kenn das - aber leg dich nicht mit denen an, leider sitzen die am längeren hebel. entweder du und dein kind seid furchtbar stark und steckt die konsequenzen weg oder lass es. ich habe mich in der 7. klasse mit der klassenlehrerin meiner tochter angelegt. meine tochter wird heute noch von ihr fertiggemacht oder zur abwechslung gemieden. beim direx stieß ich auf taube ohren, der meinte nur, ich wär kontraproduktiv und nicht auf der ebene der schule. er würde hinter all seinen lehrern stehen, mit bestem wissen und gewissen.

klar, was soll er auch anderes sagen.

diese frau ist sowas von unfähig - das ist die meinung vieler eltern und schülern dieser schule, doch letzen endes wird sie lehrerin bleiben - und unsere kinder ihr gnadenlos ausgeliefert......

so ist das leben - so ging es doch auch mit uns.

also leg dich nicht mit lehrern an. die haben den längeren hebel und die zukunft unserer kinder in der hand.

ist zwar ein etwas anderer fall bei mir - aber diese lehrer/eltern themen laufen immer auf dasselbe hinaus.

liebe Grüße
Diane