bin total fertig - Beziehungsaus????

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von matzlmaus 04.09.06 - 11:21 Uhr

Hallo!

Bin seit gestern total am Boden. *heul*

Hab mich mit meinem Freund gestritten und bis jetzt herrscht dicke und eiskalte Luft.

Leider ist die Vorgeschichte lang und ich weiß nicht was ich jetzt erzählen soll.

Auf jeden Fall haben wir eine einjährige Tochter, und 2 Katzen die da ne große Rolle mit spielen.

Ich bin schon seit letztem Jahr unzufrieden mit meiner Rolle als Hausfrau. Mama bin ich gern und genieße ich auch.

Aber seit der Schwangerschaft damals bleibt alles an mir hängen, vorallem die Katzen. Ich bin kein Katzenfreund und das weiß er auch.
Und nach langem hin und her, bin bis jetzt auch viele Kompromisse eingeganen, ist jetzt Schluss.

Ich möchte das er die Katzen, bzw. eine weggibt.
Er hat eh keine Zeit für sie, geht den ganzen Tag arbeiten, hat einige Hobbys. Hat ja nicht mal für mich und seine Tochter Zeit.

Gestern dann der große Knatsch. Wollte eingentlich kein Ultimatum stellen, ging aber nicht anders. Leider war auch Laura mittendrin.

Einige seiner Worte: "Ist ja schön, das du dir wenigstens noch ein Kind hast von mir machen lassen". "Kannst mich ja dann ausnehmen wie ne Weihnachtsgans".
"Hab die Katzen schließlich schon 8 und 10 Jahre lang (wir sind "erst 2 1/2 Jahre zusammen)".

Ich hab das Gefühl es ist alles kaputt.

Ich liebe ihn noch, aber so wie jetzt möchte ich nicht weitermachen.
Nur Dreck und Ärger mit den Katzen (Tapete wird zerstört, überall Haare und Dreck, vergreifen sich an Lauras Spielzeug).

Zudem muss ich Schlaf- und Kinderzimmer immer schließen, weil sie sich dort sonst auch noch auslassen würden. Puppy die Miez pullert wenn sie rollig ist oder gestresst ist auch einfach mal wohin.

Vielleicht klingt das für manche von euch gar nicht so schlimm. Aber wie gesagt wir haben jetzt ein Kind und da möchte ich ne gewisse Grundordnung und Sauberkeit.

Und wenn er sowieso keine Zeit und meistens auch keine Lust auf diese Katzen hat. Dann gibt es für mich nur die eine Lösung!!!

Gibt es für uns noch ne Chance? Ich weiß es nicht.
Im Moment würde ich ne Auszeit begrüßen. Einfach weg, soll er doch sehen wie es ohne uns ist.

Doreen

Beitrag von mia8685 04.09.06 - 11:44 Uhr

Ach, das ist aber eine dumme Situation.
Ich kann deinen Ärger auch sehr gut verstehen, schließlich musst du die ganze Zeit zu Hause bleiben, dich um deine Tochter kümmern(das ist ja das wichtigste) und dann auch noch die Katzen aushalten. Ehrlich gesagt, klingt es so, als ob diese Katzen nicht sehr grad gut erzogen sind! Ich muss mich auch die ganze Zeit um die Katze meines Freundes kümmern und manchmal nervt sie mich auch, aber sowas wie deine erlaubt sie sich nicht!
Ich finde es richtig, dass du ihm ein Ultimatum gestellt hast, schließlich kann es für dich nicht so weiter gehen! Außerdem muss er doch wissen, was ihm wichtiger ist, du und seine Tochter oder die Katzen!
Er könnte sie ja jemandem geben, den er kannt, damit er sie auch mal besuchen kann(z.B. jemandem aus seiner Familie). Oder wenn das auch nicht geht: Soll nur er sich um die Katzen kümmern, d.h. er macht das Katzenklo, er macht sauber, wenn sie was gemacht haben, er füttert sie. So machen mein Freund und ich das auch! So wird er wieder merken, wieviel Arbeit das macht und du hast wieder deine Ruhe. Schlag ihm das doch mal vor, und wenn er nicht will, hat er Pech. Du hast ihm dann wenigstens die Wahl gelassen!
Viel Glück, Mia!

Beitrag von enti1976 04.09.06 - 11:45 Uhr

"Ist ja schön, das du dir wenigstens noch ein Kind hast von mir machen lassen". "Kannst mich ja dann ausnehmen wie ne Weihnachtsgans".
"Hab die Katzen schließlich schon 8 und 10 Jahre lang"

Er denkt also eher an Trennung von dir und seinem Kind (das hat er dann ja erst ein Jahr :-[) als an Trennung von seinen Katzen?? Also das finde ich ja wohl das letzte!!!!

- Kümmer dich doch weniger darum - frag ihn, ob er seine Katzen schon gefüttert hat - das klo schon sauber gemacht hat...

mich würden sie auch nerven... aber nur mit einer hast du mindestens genausoviel arbeit (und der einen Katze ist wohl ncoh langweilig, du müsstest dich eher mehr drum kümmern...)


und überleg dir, ob du wirklich einen Partner haben willst, der zwei Katzen euerer Familie vorzieht!!!??? #kratz

Quack, Enti

Beitrag von dhyan 04.09.06 - 11:48 Uhr

Hallo Doreen,

was könntest Du denn für Dich tun, damit es Dir besser geht?

Für mich sieht das ein bissel danach aus, als ob ihr beide gerne "Drama" spielt und eure Egos gegeneinander aufhetzt, anstatt zur Liebe zurückzukehren. Mal ganz ohne Vorwürfe und Bewertung miteinander zu reden.

Da gibt es viel hilfreiche Literatur. Wenn Du etwas ändern willst, wird auch etwas zu Dir kommen, was Dir hilft.

Liebe Grüsse
Marcus

Beitrag von cephir 04.09.06 - 12:33 Uhr

Habt ihr einen garten???

Beitrag von engel_in_zivil 04.09.06 - 13:12 Uhr

also zu dem pinkeln der einen katze: lasst sie kastrieren, dann habt ihr (sagen wir mal mit einer wahrscheinlichkeit von 80 %) ruhe, was das betrifft. und was spricht dagegen, die katzen nicht ins schlaf~ und kinderzimmer zu lassen?

ich verstehe schon, dass es eine blöde situation für dich ist. zumal es "seine" katzen sind. und klar muss auch er sich um sie kümmern. aber was spricht dagegen, mal eine halbe stunde am tag mit den katzen zu spielen? (haben sie überhaupt eigenes spielzeug? wenn nicht, ist klar, dass sie sich am spielzeug der kleinen "vergreifen")
meiner katze reicht das vollkommen. sie ist auch 8 jahre alt und die meiste zeit des tages schläft sie oder liegt irgendwo rum, fällt also kaum auf.

die idee, deinen mann öfter mal zu fragen, ob er sie schon gefüttert hat oder das katzenklo schon gereinigt hat, finde ich ok. aber ob er sich drauf einlässt? schließlich hast du es ihm ja anscheinend in letzter zeit immer abgenommen. klar, dass er da faul bequem wird.

die katzen wegzugeben, fänd ich den tieren gegenüber unfair. du wusstest, dass er sie hat und dass sie auch mal fell verlieren (is ja logisch). und die haare kann man mit fusselbürsten ganz klasse wegmachen. das nimmt gar nicht viel zeit ein.


dass er sich jedoch keine zeit für seine tochter nimmt, finde ich zum kotzen. er scheint in jeglicher hinsicht sehr bequem geworden zu sein. und das (bitte fass es jetzt nicht als angriff gegen deine person auf) sicherlich nicht ohne grund.
deine tochter ist noch sehr jung. es gibt nunmal väter, die erst dann mit ihren kindern "etwas anfangen können", wenn sie älter, beweglicher, agiler sind.
und lässt du ihm denn überhaupt die chance, sich um seine tochter zu kümmern? also "dürfte" er dies auch ohne dein beisein oder "überwachst" du ihn beim umgang mit seiner tochter? falls ja: sowas führt auch dazu,. dass väter sich zurückziehen, denn sie denken dann "sie traut mir ja eh nichts zu"

das waren jetz einfach mal nur ein paar gedankengänge von mir dazu.

lg, steffi

Beitrag von manavgat 04.09.06 - 13:23 Uhr

Also:

ich glaube, Du hast keine Lust mehr auf die Beziehung. Was auch legitim ist. Weil Du Dich damit nicht auseinander setzen willst, schiebst Du die Katzen vor.

Stell Dich dem wahren Problem.

Gruß

Manavgat

Beitrag von monamay 04.09.06 - 13:43 Uhr

Hallo Doreen,

Dein Mann hat noch nicht gelernt was Familie bedeutet und was es heißt Vater zu sein.

Die meisten Männer müssen dies erst lernen!
Du hättest ihn mehr in die Verantwortung nehmen müssen.

Nicht die Katzen sind das Problem, sondern das du mit all der Arbeit allein stehst.

Wünsche dir viel Kraft!
Mona

Beitrag von elodia1980 04.09.06 - 21:07 Uhr

hallo doreen,

wenn ihr es nicht schafft, wegen zwei katzen einen für beide akzeptablen kompromiss zu finden, dann schafft ihr es bei den wirklich wichtigen dingen im leben erst recht nicht.

alles gute,
elodia