"Nachwirkungen" der Impfung durch Homöopathie abschwächen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von honigkuchenpferd 04.09.06 - 11:57 Uhr

Hallo an alle!

Mein Sohn wurde gerade gegen Pneumokokken geimpft, da wir diese Impfung als wichtig ansehen. Aber darum geht es mir hier eigentlich gar nicht.
Ich glaube mich nämlich zu erinnern, dass man die "Nebenwirkungen" einer Impfung, sprich Fieber, Unwohlsein usw., durch Globuli abschwächen kann. Stimmt das oder verwechsle ich da was? Ich weiss ja, dass Homöopathen Impfungen generell sehr kritisch gegenüberstehen, aber ich glaube doch, dass es da ein Mittel gibt. Wenn ja, weiss jemand um welche Globuli es sich da handelt und wie (Dosierung, Häufigkeit der Gabe etc.) man sie verabreicht?

Schon mal vielen Dank für eure Antworten und liebe Grüsse,

honigkuchenpferd + Luca (der jetzt erst mal schläft)

Beitrag von timaa 04.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo Honigkuchenpferd (was für ein lustiger Name!),

meine kleine Magdalene hatte nach der Sechsfachimpfung Hautprobleme. Wir haben sie zum Homöopathen gebracht und sie hat Cocculus-Globuli bekommen. Aber das war wirklich auf die spezielle Wirkung dieser speziellen Impfung abgestimmt. Ich wüsste nicht, dass es Globuli gibt, die pauschal nach allen Impfungen gut sind. Falls Du Bedenken hast, solltest Du Deinen Luca lieber entsprechend untersuchen und passende Globuli verschreiben lassen. Bei Magdalene ist die Haut wieder völlig OK, natürlich kann man nie sagen, ob von den Globuli oder "von allein", aber das ist mir - ehrlich gesagt - auch egal... ;-)

Herzlich

Christiane

Beitrag von golm1512 04.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo!
Unsere KiÄ gibt uns immer Tropfen mit nach einer Impfung. Sie nennt sie "Ausleitungstropfen". Wenn ich das richtig kapiert habe, ist das der Impfstoff in einer Verdünnung. Homöopathisch eben. Die Homöopathie geht ja davon aus, dass die Dinge, die bestimmte Sypmtome auslösen auch gegen diese Sypmtome wirken, wenn sie nur hinreichend verdünnt sind. Eigentlich ist es das Prinzip der Impfung. Man gibt etwas krank machendes, damit der Körper lernt, sich dagegen zu wehren. Homöopathen sehen Impfungen allerdings kritisch, weil die Dosierung viel zu hoch ist.
Wir haben unser Kind nicht gegen alles impfen lassen und auch erst sehr viel später als empfohlen, aber Nebenwirkungen hatten wir nie. Ob das nun an den Tropfen gelegen hat oder ob sowieso nichts passiert wäre, kann ich natürlich nicht sagen.
Gruß
Susanne

Beitrag von honigkuchenpferd 04.09.06 - 13:13 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten!

Da habe ich dann wohl doch was falsch im Kopf gehabt. Mein Problem ist, dass hier in Spanien eigentlich noch so gut wie gar nicht homöopathisch gearbeitet wird, deshalb kann ich mich da auch nicht an die Kinderärztin wenden. Ich habe zwar eine homöopathische Hausapotheke aus Deutschland hier, aber kann mich leider nur an meine Bücher halten. Die "Ausleitungstropfen", von denen Susanne gesprochen hat, können wir deshalb wohl auch nicht bekommen. Aber trotzdem noch mal vielen Dank an euch beide.

Viele Grüsse

honigkuchenpferd + Luca (der gerade aufgewacht ist)

Beitrag von cathie_g 04.09.06 - 14:25 Uhr

ueblicherweise gibt man vor und nach der Impfung Thuja C30.

Lies dies (als ein Beispiel dafuer weswegen ich Homoeopathie fuer Unsinn halte, aber da steht alles ueber Thuja drin)

http://www.homoeopathie-online.com/materia_medica_homoeopathica/thuj.htm

Mehr dazu kannst Du Dir googlen.

LG

Catherina

Beitrag von natascha_sch 04.09.06 - 22:24 Uhr

Hallo!
Ich würde dir nicht empfehlen alleine etwas aussuchen. Auch wenn man sagt, dass Homöopathie und die Mitteln gut verträglich sind. Man muss sich auskennen. Insbesondere im Anhang mit der Impfung. Versuch dochlieber einen Homöopathen zu finden, weil das Mittel ja auf dein Kind abgestimmt werden muss und nicht pauschal gegeben.
Grüsse,
Natascha
P.S. Wenn die Nebenwirkungen länger anhalten musst du mit Kind wider zum Arzt.