Brauch ich umbedingt eine Hebamme?Und wenn ja was macht sie alles?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von anjol 04.09.06 - 12:25 Uhr

hallo zusammen,

ich habe eine Frage, ich habe erfahrung mir babys und ich weiß daher auch was ich zu beachten habe beim baden etc.
Brauch ich dann trotzdem eine hebamme? Und wenn ja wozu? was macht die Hebamme denn noch nach der Geburt?
Zu den Untersuchungen gehe ich ja zum Kinderarzt.

vielen Dank für eure Hilfe

Nicki und Yannick 32SSW

Beitrag von land_in_sicht 04.09.06 - 12:29 Uhr

Hallo Nicki,

also ich war beim 1. Kind dankbar für meine Hebi. Sie hat bei meinem Sohn nach dem Nabel geschaut (das dauerte ziemlich bis der "Stumpf" abfiel), dann hat sie mich beim Stillen beraten (da hatte ich einige Probleme) und sie hat nach dem Sitz/Stand meiner Gebärmutter geschaut. Das alles fand ich klasse und richtig hilfreich.

Ich befürchte allerdings, wenn Du bis jetzt noch keine Hebamme hast, wird es sehr schwierig werden noch eine zur Nachsorge zu finden. Meine ist z. B. bis Jahresende schon ausgebucht und irgendeine x-beliebige würde ich dann auch nicht nehmen. Gegenseitige Sympathie ist da echt schon wichtig!

LG
Julia mit Vincent (3) und Pünktchen (16. SSW)

Beitrag von stoepsy 04.09.06 - 12:32 Uhr

hallo nicki,

ich hatte auch erfahrungen mit babys und war doch froh, daß ich eine hebamme hatte.
den kein baby ist gleich und beim eigenen ist man sowieso auch noch unsicher.

die hebamme ist ja nicht nur da, um dir rat zu geben, was dann dein baby betrifft. sie schaut ja auch nach dir, prüft, ob die gebärmutter sich richtig zurückbildet, wie die naht verheilt (wenn du genäht wurdest). sie gibt dir tips zum stillen, die meiner meinung nach goldwert waren, denn wenn es dein erstes kind ist, hast du wohl noch nicht gestillt, nehme ich an??

also ich kann dir ne hebamme nur empfehlen!!
die kosten übernimmt ja die krankenkasse, also warum möchtest du das nicht nutzen??

liebe grüße
//Stoepsy mit nils (13 monate) und baby (14. ssw)

Beitrag von juliannovemb06 04.09.06 - 12:38 Uhr

Hallo!:-)

Die Hebamme kommt nach der Geburt noch 8-10 mal zu Dir nach Hause und zeigt Dir wie du das Baby richtig badest etc.. Wenn Du das schon weisst und Erfahrung hast könnt ihr ja diesen Punkt weglassen.

Schön finde ich es das sie Dir auch hilft wenn Du Probleme hast mit dem Stillen-da kann sie Dir dann wertvolle Tipps geben.
Außerdem bringt sie eine Waage mit um Dein Baby zu wiegen.
Wichtig finde ich auch, das sie schaut ob der Nabel von Deinem kleinen gut abheilt etc... und sie Dir zeigt wie du ihn richtig pflegst bis er abfällt.

Außerdem untersucht Deine Hebamme auch Dich und schaut ob sich Deine Gebärmutter wieder richtig zurückgebildet hat.


Ich finde das alles sehr angenehm, weil man mit seinem Baby in der gewohnten Umgebung ist, und das finde ich gerade am Anfang sehr schön...

Vieleicht konnte ich Dir helfen...

Lg Juliannovemb06

Beitrag von golm1512 04.09.06 - 12:54 Uhr

Hallo!
Ich hatte in beiden Schwangerschaften von Anfang an eine Hebamme und war immer supergut zufrieden und bestens informiert.
Nach der Geburt lief bei uns immer alles glatt und entspannt. Trotzdem war es schön, dass sie kam. Schon allein deshalb, weil man dann eben nicht für jeden "Pups" zum Arzt rennen muss. Bei unserem zweiten Sohn tränten nach ein paar Tagen die Augen und es lief gelber Schnott heraus. Ich war noch im Hormontaumel und etwas ängstlich. Unsere Hebi wußte dann aber, dass Jungs öfter mal eine Tränengangsstenose haben und hat mir gesagt, was zu tun ist. So mußte ich eben nicht gleich panisch zur KiÄ. Nach wenigen Tagen war wieder alles im grünen Bereich. Außerdem war sie wirklich IMMER anrufbar.
Ich kann Hebis nur immer wieder wärmstens empfehlen.
Gruß
Susanne

Beitrag von zenaluca 04.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo Nicki!

Du brauchst nicht unbedingt eine Hebamme. Ich hatte bei Eliano keine, da wir damals in Italien gelebt haben und es diese Hebammen-Betreuung dort nicht gibt. Vermißt habe ich nichts, deshalb habe ich jetzt auch keine.

Da das ganze von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird, kann man es natürlich "mitnehmen". Schaden wird es bestimmt nicht, aber wenn Du Dich sicher fühlst ... Ich hab's auch ohne gut hinbekommen ;-)

LG Larissa (31ssw) + Eliano (15.09.04)

Beitrag von raleigh 04.09.06 - 14:46 Uhr

Ich bin sehr froh, dass ich mir noch eine Nachsorge-Hebi organisiert habe.

Sie kommt mindestens einmal die Woche, steht mir per Handy zur Beratung zur Verfügung. Sie wiegt mein Baby, sie gibt Ratschläge und Tipps, sie beobachtet meine Kaiserschnittnarbe, sie hat Tipps zum Stillen, sie kümmert sich um die Nabelpflege (zum Glück, ich war total verunsichert, als das Ding nach einem Bad locker wurde und sich zu lösen begann).

Alles Dinge, die kein Kinderarzt bietet.

Beitrag von anjol 04.09.06 - 15:35 Uhr

Oh je hoffentlich bekomme ich noch eine. Morgen habe ich einen Termin in der Hebammenpraxis.

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten

LG Nicki