Heute brauche ich auch mal Hilfe...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von darkmoon66 04.09.06 - 12:36 Uhr

Hallo
es geht um meine Tochter (5 1/2).
Zur Vorgeschichte :ich habe nich von meinem Exmann getrennt da war sie 1,5 Jahre alt meine Jetzigen Mann hat SIe voll akzeptiert und ist auch mit ihm aufgewachsen.
Seit einem JAhr hat sie einen kleinen Bruder.
Sie gehört jetzt im Kindergarten zu den ältesten soll nächstes JAhr eingeschult werden.
Letzte Woche hatt ich im Kiga Elterngespräch und bekam Sachen an den Kopf geworfen wo ich dachte die reden nicht von meinem Kind.
Also:
1.Sie würde sich von den Kindern isolieren
2.die anderen Kinder würden sie ablehnen (sonst war sie immer sehr beliebt,war ständig bei Geburtstagen eingeladen und ich stimme dem zu der Kontakt zu ihren Freunden wurde weniger)
3.würde sie nur noch essen (auch zu HAuse muß ich sie bremsen)
4.BEi jeder Kleinigkeit fängt sie hysterisach an zu weinen (ist auch zu Hause teilweise so)

Mein Problem liegt darin das ich nicht weiß was dieses Verhalten ausgelöst hat (ist seit ca.1 Monat so),sie verkriecht sich zu HAuse am liebsten in Ihrem Zimmer (habe ich immer dem langen Kigatag zugeschrieben 7-16:30 da mein MAnn und ich beide arbeiten)und hört sich eine CD an.

wenn ich mit ihr rede steigert sie sich in ausflüchte rein.
z.B weiß ich nicht,hab ich nicht alles ok....
Desweitern erfindet sie gerne Geschichten:Mein Papa ist tot...ist er nicht und eigentlich ist sie auch alle 14 TAge das WE bei ihm wenn er denn mal Zeit hat.Dort erzählt sie meine Mama lebt in Italien,oder sonst so sachen was nicht stimmt spricht man sie darauf an sagt sie "ich hab doch nur nen Witz gemacht".

Desweiteren haben wir immer noch das Problem das wir nachts wieder pampers baruchen(ist ein urologische Problem und wird auch behandelt,belastet sie aber trotzdem)


Noch dazu kommt das Ihre Beste Freundin aus dem Kiga nun in die Schule geht,der Konatakt besteht zwar noch auf privater ebene aber eben nicht mehr so oft.

Ich merke das sie was bedrückt,teilweise auch unglücklich ist und würde ihr so gerne helfen,aber ich weiß nich wie,vielleicht habt ihr ein paasr Tips wie ich sie aus dem Schneckenhaus locke und sie sich wieder öffnet.

Verzweifelte Grüße von Darkmoon66 die so gern eine glückliche Tochter hätte

Beitrag von monaeaush 04.09.06 - 17:37 Uhr

Sie isoliert sich, verkriecht sich, ißt mehr als sonst, verleugnet die Bezugspersonen ... #gruebel

Hast du dir die Frage schon gestellt, ob sie mißbraucht sein worden könnte ?

Wenn du allein nichts aus sie heraus bekommst, hol dir therapeutische Hilfe.


Ich wünsch dir alles Gute und drück dir die Daumen,
Mona

Beitrag von julev 04.09.06 - 22:52 Uhr

Hallo Darkmoon,

ich würde nicht so weit gehen und auf einen Missbrauch tippen. Aber Aufmerksamkeit dahingehend sollte immer geboten sein. Notfalls wirklich mit prof.Hilfe

Für mich klingt das alles nach einem Hilferuf wegen fehlender Aufmerksamkeit. Klingt jetzt einfach, ist es aber nicht.

Kindern in diesem Alter entwickeln stark die Neigung zum "Glücklichsein" oder "Traurigsein" Ein normales Mischverh. kann momentan ein Problem sein.
Versuch doch mal dieser Sit. mit gezielter Aufmerksamkeit entgegen zu steuern. Diese Erfindungen bzw. das Essen weit über das übliche Maß sollen auf Sie aufmerksam machen.

Es ist schwierig aber probier es vielleicht mal aus. Zu viele direkte Fragen helfen nicht vielleicht eher versteckt. Kinder haben dafür echt tolle Antennen!

LG Jule

Beitrag von darkmoon66 05.09.06 - 09:10 Uhr

Vielen Dank für Deinen Tipp werde es versuchen.
Gruß Darkmoon66