Berufstätige Mamis mit Baby hier? Könnt Ihr mir mal Mut zusprechen?

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Beitrag von brianna123 04.09.06 - 13:40 Uhr

Hallo!

Mein Kleiner ist am 18. April 2006 geboren. #huepf Bis Ende des Jahres habe ich Erziehungsurlaub und ab Januar 2007 muss ich wieder arbeiten.

Nicht wegen des Geldes, aber mein Vertrag ist befristet. Höchstwahrscheinlich wird er wieder verlängert, wenn ich wieder anfange zu arbeiten. Wenn nicht, habe ich keine Chance. Diese Arbeit will ich auf keinen Fall verlieren. Wenn mein Vertrag verlängert wird oder ich einen festen Vertrag bekomme, kann ich wieder Erziehungsurlaub nehmen. Aber bis zum 30.06.2007 muss ich erstmal halbtags arbeiten.

Ich freue mich zwar sehr auf meine Arbeit, aber wenn ich mich von meinem Kleinen trennen muss - O Gott, daran darf ich gar nicht denken. :-(

Meine Mutter wohnt zum Glück gleich um die Ecke und wird dann auf meinen Schatz aufpassen. Sie sieht ihn auch jeden Tag, das wird wohl kein Problem sein. In der KITA habe ich ihn auch schon angemeldet. Da wird er dann aber wohl erst hingehen, wenn er 1 oder 1,5 Jahre alt ist.

Also, ich fühle mich irgendwie als Rabenmutter und musste mir schon anhören, ob mir mein Kind unwichtig ist. #heul

Sabrina

Beitrag von tini26 04.09.06 - 13:43 Uhr

Hallo Sabrina...

lass Dir nix einreden. Du bist keine Rabenmutter. Deine Mama paßt doch auf Dein Kind auf. Wenn ich so eine Lösung hätte, würde ich auch sofort wieder arbeiten gehen. Gut vielleicht nicht 5 Tage in der Woche. Aber schon 2 od. 3 Tage. Bei meiner Mama wäre er super aufgehoben.
Freu Dich auf die Arbeit und genieß die Zeit noch bis dahin mit Deinem Kind und danach eben jede freie Minute. Aber mach Dir bloss kein schlechtes Gewissen und lass Dir bloss nix von EVA HERMANN einreden ;-)

LG tini und johanna `* 21.2.2006

Beitrag von anastacia2004 04.09.06 - 13:45 Uhr

Hallo,

unser Ben ist am 15.03. geboren und ich gehe seit Mitte August wieder arbeiten (Mutterschutz + Urlaub). Bis Ende des Jahres ist mein Mann in Elternzeit und ab Januar 07 wird der Zwerg bei Oma und Opa sein. Ich gehe Vollzeit und mein Mann dann erstmal ein Jahr Teilzeit.

Ich hätte gedacht,dass es schwieriger ist, sich von dem Zwerg zu trennen, aber ich habe es überlebt ;-) Im Büro ist man sowieso abgelenkt und dafür genießt man die Zeit, die man dann zu Hause ist umso mehr!!!!!

Wir bezeichnen uns sowieso immer - spasseshalber! - als Rabeneltern, da wir alles anders machen, als andere Eltern #kratz

Ich komme mit der Situations aber ganz gut zu recht und das wünsche ich dir auch!

LG
anastacia + Ben (15.03.06 + 6 Wochen zu früh)

Beitrag von you_are_my_life 04.09.06 - 13:46 Uhr

hey,

meine kleine ist am 10.02.2006 geboren und ich bin schon seit dem 29. Mai wieder in der Arbeit.
Meine Mum schaut vormittags auf die kleine auf! Funktioniert super!
Als Rabenmutter hab ich mich dabei noch nie gefühlt - warum aucg? ich weiß dass sie in besten händen ist und nachmittags bin ich jede minute für sie da!

mach dir keinen kopf, das klappt schon!
und nur hausfrau und muttersein ist für mich auch nix... mir tuts auch gut dass ich wieder mal raus komm ;-)

LG!
verena

Beitrag von kitty1979 04.09.06 - 13:53 Uhr

Hallo Sabrina!

Mein Sohn ist am 16.03.2006 geboren, und ich gehe seit dem Ende des Mutterschutzes wieder arbeiten. Ich hatte 12 Wochen Mutterschutz, da mein Zwerg ein Frühchen war. Ich arbeite 10-12 Stunden in der Woche, und ich muss sagen, das es mir riesigen Spass macht.

Ich konnte es mir auch nicht erlauben zu lange aus meinem Beruf raus zu sein, ich bin Steuerfachangestellte. Am Anfang hatte ich auch ein mulmiges Gefühl dabei, aber ich weiss das Paul gut aufgehoben ist, wenn ich arbeiten gehe. Mein Freund arbeitet Schicht und ich kann mir meine Zeit frei einteilen. Das heißt, wenn mein Freund zu Hause ist, gehe ich arbeiten.

Auch wenn es sich blöd anhört, aber wenn ich arbeiten bin, ist es fast wie Urlaub für mich! Ich hätte mir nicht vorstellen können, 3 Jahre lang "nur" Mutter zu sein. Dafür bin ich nicht der Typ. Ich bin gerne Mutter und liebe meinen Sohn über alles, aber ich bin froh, wenn ich auch mal rauskomme.

Mach dir keine Gedanken darum. Dein Sohn ist in der Zeit, wo du arbeiten bist gut aufgehoben, das ist die Hauptsache. Lass Dir von niemandem ein schlechtes Gewissen machen. Nur weil wir nicht Vollzeit-Mütter sind, sind wir noch lange keine Rabenmütter!

Ich wünsch Dir viel Spass bei Deiner Arbeit, glaub mir, nach ein paar Tagen hast Du Dich daran gewöhnt.

Lieben Gruss Nicole mit Paul *16.03.2006 (der auch eine Rabenmutter hat ;-))

Beitrag von lineslumpi 04.09.06 - 14:04 Uhr

Hallo Sabrina!

Lass Dir nix einreden. Bin auch gleich nach MuSchutz und Resturlaub wieder arbeiten gegangen. Erstens weil ich es so wollte und zweitens, weil ich finanziell nicht ganz von meinem Mann abhängig sein wollte. Oh, jetzt hagelts bestimmt Vorwürfe! Nein, ich liebe meinen Mann sehr. Und mein Kind auch, aber ein wenig Sicherheit ist auch nicht so verkehrt, oder?
Vorallem wenn es der ganzen Familie zugute kommt.

Ich arbeite 2,5 Tage die Woche. In dieser Zeit sind meine Eltern für den Kleinen da. Oder auch mein Mann. Er ist selbständig und kann sich seine Zeit gut einteilen. Und ab Jahresende arbeite ich wieder voll. Mein Mann und meine Eltern teilen sich dann das "aufpassen" solange bis der Kleine in die KiTa kommt (Ist bei uns direkt neben an.).

Finde es sogar gut, dass mein Kleiner mit mehreren Menschen aufwächst. Ist ein wahrer Sonnenschein und kommt mit allen Leuten gut klar. Fremdelt nicht und so.

Also, Kopf hoch. Tut auch gut sein eigenes Leben nicht ganz aufzugeben!

Bine & Ben 05.11.05

Beitrag von amelily 04.09.06 - 14:24 Uhr

Hallo Sabrina,

hey, Du musst doch nur ein halbes Jahr halbtags arbeiten. Das ist doch fast nix.

Rede Dir doch kein schlechtes Gewissen ein.
Wenn Du wirklich der Meinung bist, eine arbeitende Mutter sei eine schlechte Mutter, dann musst Du wirklich den Job sausen lassen.

Ich arbeite seitdem Anton 10 Wochen alt für 30 Stunden die Woche. Wenn er ein Jahr alt wird, werde ich wieder Vollzeit arbeiten gehen.

Na und?
Dem Kleinen geht es prächtig, ich genieße die Zeit die ich mit ihm verbringen kann und er fremdelt z.B. so gut wie gar nicht (gut er ist auch erst 8 Monate alt).

Ich sehe bei ihm bisher nur eine positive Entwicklung, also kann es so falsch nicht sein.

Aber tröste Dich, der härteste Spruch, den ich mal bekam war: "Du kannst Dein Kind ja gleich ins Heim geben"......
(natürlich von einer Mutter die bei jedem Kind 3 Jahre im Erziehungsurlaub war).

Ich habe nichts dagegen, wenn eine Mutter die vollen 3 Jahre zuhausebleibt. Von mir aus auch, bis das Kind 18 ist.
Aber warum kommen gegen arbeitende Mütter solche Angriffe?

Meine allgemeinen Erfahrungen sind aber positiv. Die meisten Leute finden es toll, wenn man es organisationsmäßig hinbekommt.

LG
Amelie

Beitrag von ronja_one 04.09.06 - 17:09 Uhr

Hallo Sabrina,

unser Devon ist am 05.04.2006 geboren und ich gehe seit dem 17.07. wieder arbeiten - Teilzeit 30 h, Devon geht in dieser Zeit zur Tagesmutter.

Mir hat es gut getan auch mal wieder ein bißchen mein "altes Leben" leben zu dürfen. Das hört sich vielleicht ein blöd an, weil ich meinen Kurzen wirklich sehr liebe, aber genauso ist es. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und mir tut es gut.

Aber es gibt halt auch Tage, an denen ich einfach nur zu Hause bleiben möchte. Im Moment habe ich so eine Phase. Ich weiß gar nicht genau, warum ich mich momentan so fühle #kratz, weil alles wirklich gut klappt #augen
Ich denke, man darf sich nichts vormachen, dass es immer einfach ist. Es gibt halt mit Job auch gute und schlechte Tage - für Dich und Deinen Kleinen.

Überleg es Dir gut, Du musst Dir sicher sein - und zur Not, gibst Du halt zu, dass es doch nicht das Richtige für Euch ist. Ich finde, dazu gehört ne Menge Mut und ist kein Zeichen für Schwäche.
Aber Ihr habt doch die besten Voraussetzungen, wenn Euer Kleiner bei seiner Oma sein kann :-D

Alles Gute für Euch!

Ronja

Beitrag von nadin1982 04.09.06 - 20:12 Uhr

Hallo,

meine maus wurde am 17.4.2006 geboren. ich befinde mich jetzt im 3 Lehrjahr in der ausbildung zur erzieherin. heute war mein erster schultag. habe meine kleine maus heute morgen in die krippe gebracht. klar fällt es mir schwer, aber die kleine war ganz lieb und ich denke das sie dort supi aufgehoben ist.
genieße es nachmittags umso mehr wenn ich mit ihr zusammen bin. lass dir von anderen nichts einreden und hab kein schlechtes gewissen

liebe grüße nadin :-D

Beitrag von sternche78 04.09.06 - 20:19 Uhr

Hallo Sabrina

Kopf Hoch, ich bin auch nach 6 wochen wieder arbeiten gegangen, und siehe da ich war viel ausgeglichener wie vorher, wenn ich zuhause bin beschäftige ich mich dann mit Tim auch wenn mein haushalt im moment sehr darunter leidet, aber das ist egal !#schwitz dann lege ich halt mal ein paar spät schichten ein. Tim war von anfang an bei seiner oma, und das hat ihm auch spaß gemacht im moment ist er öfters bei seiner anderen oma aber das ist auch ok, die wohnen neben uns und er sieht sie eh jeden tag, von daher mach dir keine gedanken du weißt das er in guten händen ist. zu mir hat man auch gesagt ich wäre eine Rabenmutter#heul das hat mich auch lange beschäftigt, aber irgendwann habe ich mir gedacht, das ich ja nicht nur so zum spaß arbeiten gehe, sondern um geld zu verdienen, da ich kein erziehungsgeld bekomme. leute die arbeitende mütter als rabenmütter bezeichnen können uns ja gerne e bissi geld geben, den ich glaube dann würde jede mama zuhause bleiben . Also wirf deine gedanken über bord und genieße die zeit bis dahin in vollen zügen, und wenn es so weit ist, dann wird es auch gehen.

habe tim letzte woche zu meiner mum gebracht, und als ich weg wollte hat er angefangen zu weinen, das war schon hart für mich, aber ich habe noch einen moment vor der tür gestanden und gelauscht, in sekunden schnelle hatte er vergessen das die mama weg war .

lg meli mit #babytim luca 28.09.05