Geht ihr alle am 1. Kindergartentag?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sora76 04.09.06 - 18:06 Uhr

Hallo!

Meine Frage steht ja oben. Ich hab jetzt mal hier ein bissi gelesen und ich meine rausgelesen zu haben, das viele hier ihre Kinder direkt alleine im KiGa lassen?!
Meine Tochter ist im Aug. 3 Jahre geworden und heute war unser erster Kindergartentag. Ich habe der Erzieherin vorher von meiner Tochter erzählt und die meinte zu mir das wir jetzt die erste Woche 2 Std. machen. Also das sie jetzt jeden Tag erstmal 2 Stunden da ist. Für sie reicht das vollkommen, denn heute Mittag war sie fix und alle.
Meine Tochter klammert nicht, aber da der KiGa für sie fremd ist, schaut sie immer wieder nach mir ob ich noch da bin. Sie braucht diese Sicherheit einfach noch, bis sie die Erzieher kennt und ihnen auch vertraut. Im Grunde bin ich nur anwesend, mache sonst nichts.
Ich sehe das meine Tochter Spaß hat und das sie sich wohl schnell gewöhnen wird, das meinte auch die Erzieherin nach diesem ersten Tag.
Die Erzieherin meinte zu mir, das - wenn Alina nicht mehr so oft nach mir schaut - ich dann auch mal gehen könnte.
Ich finde das sehr schön, das meine Tochter Zeit hat sich zu gewöhnen, denn das braucht sie von Natur aus schon.
Diese Zeit nehm ich mir halt selber, weil ich will das meine Tochter einen schönen Kindergartenanfang hat.
Auch die Erzieher nehmen sich Zeit und befassen sich mit dem Kind. Mir gefällt das sehr gut, da ich weiß das meine Tochter unsicher ist.

Ich könnte nicht in der Eingewöhnungszeit einfach gehen und mein Kind schreiend zurücklassen. Die wäre gezeichnet und würde nie mehr in den KiGa wollen. KiGa soll ja Spaß und keine Angst machen.

LG Sonja

Beitrag von .claudi. 04.09.06 - 18:27 Uhr

Hallo!

Das finde ich sehr schön, wie euer Kindergarten das macht und das zeigt ja auch, daß sie individuell auf die Bedürfnisse eines Kindes eingehen.

Mit unserem Kindergarten war ausgemacht, daß wir es probieren, ob meine Tochter schon den ganzen Vormittag da bleibt, wenn meine Tochter nach mir weinen würde und sich nicht mehr beruhigen läßt, würden sie mich anrufen und dann hätten wir eine langsamere Eingewöhnung gemacht. Der Kindergarten hat zuvor auch gefragt, wie ich meine Tochter einschätzen würde, ob ich denke, daß es schon von Anfang an einen ganzen Vormittag klappt. Da meine Tochter zuvor schon in einem Vorkindergarten war (2 mal die Woche für 3 Stunden)und sie auch super gerne mit anderen Kindern zusammen ist, war ich da sehr zuversichtlich, daß es klappt. Die ersten zwei Tage haben auch super geklappt!

Ich wünsche Euch eine schöne Eingewöhnungszeit!

LG Claudia

Beitrag von monaeaush 04.09.06 - 18:51 Uhr

wir hatten es so gemacht, daß ich Sascha immer zu einer anderen Zeit gebracht und wieder abgeholt habe. So, daß er im Kiga 2 Stunden hatte, aber den ganzen Ablauf kennengelernt hat.
Mir wurde erklärt, hätte ich ihn immer um 3 (hat kiga von 1 bis 5 uhr) wieder abgeholt, hätte er die erste woche mit den anderen nicht einmal gegessen oder stuhlkreis mitgemacht.
so hat er das komplette programm kennen gelernt - war aber trotzdem nur 2 stunden im kiga.
nach einer woche hab ich ihn dann auf abruf (telefonisch) abgeholt, wenns nicht mehr ging.

lg mona

Beitrag von sopherl2211 04.09.06 - 19:29 Uhr

Hi, das ist schön wenn die Möglichkeit vorhanden ist. Da ich wieder ab Montag arbeiten muss, war meine Tochter heute 6,5 Stunden, was sehr lang ist, aber was soll man machen? Ihr hat es gut gefallen und sie möchte morgen auch wieder hin.
LG claudia

Beitrag von sora76 04.09.06 - 20:33 Uhr

Wenn sie damit klarkommt find ich das supi. Das kann ich halt bei meiner Tochter nicht machen.

Beitrag von sunny156 04.09.06 - 19:41 Uhr

Ich denke das ist in vielen Kindergärten organisatorisch gar nicht möglich! Ich denke aber auch das du ein bissl übertreibst wenn du sagst das sie dann gezeichnet wären!

Taisha ist anfangs auch nur 2 Stunden geblieben, aber alleine! Sicher gab es am Anfang Tränen, aber sie hat sich dran gewöhnt und geht "trotz allem" gerne hin! Es gehört dazu, sie müßen lernen sich abzunabeln und sie lernen das Mama oder Papa ja trotzdem wieder kommen!

ich stell mir grad vor wenn die das bei jedem Kind machen würden, wieviel Elternteile da wohl rumsitzen?!? #schock

Ich denke, so wie es bei uns war, ist es ok und vertretbar!

Bei euch ist es auch ok, geht aber halt nicht überall!

So long,
Sunny

Beitrag von sora76 04.09.06 - 20:31 Uhr

Bei dem Kindergarten werden die neuen Kinder unterschiedlich 'eingewöhnt'. Es sitzen nicht 10 Mütter rum, sondern maximal nur 3. Im Moment ist Alina sogar die Einzige.
Ich denke nicht, das ich mit dem 'gezeichnet' übertreibe. Meine Tochter ist sensibel und braucht für alles etwas Zeit. Ich denke wenn ich bei ihr dieses etwas direktere Verfahren machen würde, würde sie nicht mehr hinwollen. Ich kann von meinem Kind nicht erwarten in einer ihm fremden Umgebung bei Fremden Leuten zu bleiben. Das würde sie echt Schocken, da sie das nicht gewohnt ist bei Fremden zu sein. Sie hat vorher diese Erfahrung hat nicht gemacht und sie da reinzuschmeißen wäre falsch.
Daher finde ich für meine Tochter die sanfte Metode besser.

LG Sonja

Beitrag von sunny156 04.09.06 - 20:38 Uhr

Wenn das machbar ist, ist ja ok! Aber da ist eure Variante wohl ein glücksfall! Natürlich ist es schön wenn man die Zeit und die Möglichkeit hat ein Kind "sanft" einzugewöhnen, ist aber bei oftmals nicht möglich!!

Ich finde die Bezeichnung "gezeichnet" dennoch übertrieben, du misshandelst dein Kind ja schließlich nicht und auch sonst wird deinem Kind kein Schaden zugefügt! Jeden Tag erleben tausende von Kindern dasselbe! Sicher jedes Kind ist anders, aber dennoch etwas arg übertrieben! Ein Kind vergisst auch schnell wieder und ich denke auch dein Kind wäre mit der Zeit gerne in den Kiga gegangen!

Wie gesagt, schön für dich das es so geht und freut mich auch! Aber wird sich wohl nie überall durchsetzen lassen!

LG,
Sunny

Beitrag von sora76 04.09.06 - 21:13 Uhr

Hmm.....also ich kenn das nicht anders. Meine Mutter war auch die erste Zeit bei mir. Bei meinem Bruder wars auch so. Manche Kinder sagen nach dem ersten Tag schon, das man gehen kann......das fänd ich ja auch nicht schlecht, wenn meine Tochter das auch sagen würde. Vielleicht werde ich ja überrascht, wer weiß.
Man weiß doch selber wie blöd das ist, wenn man irgendwo neu ist und keinen Ablauf noch Leute kennt. Da können die noch so nett sein. Aller Anfang ist schwer und man sollte das halt nicht schwerer machen als es ist. Ich finde da kann man zumindest den ersten Tag opfern und beim Kind bleiben, wenn man merkt das es einen braucht.
Ich würde meine Tochter nicht schreiend zurücklassen, zumindest nicht in den ersten Tagen. Denn sie würde Panik schieben und sich NICHT wieder beruhigen. Sie hätte Angst. Warum sollte ich ihr das antun?!
Irgendwann kommt das bei ihr ja auch, aber dann kennt sie die Leute einigermaßen und weiß wo was ist. Dann kann ich sagen: Da muß sie jetzt durch! #gaehn

Ich bin froh das der Kindergarten da meiner Meinung ist und so wird meine Tochter auch eine schöne Anfangszeit haben und das ist es, was ich für sie möchte. Sie soll Spaß haben, denn der Ernst des Lebens beginnt schon früh genug. #herzlich

Beitrag von sunny156 04.09.06 - 21:16 Uhr

Um Gottes Willen, nur das du mich richtig verstehst! Natürlich soll sie Spaß haben und ich finde es gut das es machbar ist bei euch! Und sicher ist es auch für einen selber doof, wenn man irgendwo neu ist! Ich wollte nur damit sagen, das es für MICH nun aber auch jetzt kein Weltuntergang ist nur weil es nicht ging! Puh, mir hat es am Anfang das Herz zerrissen wie sie geweint hat und ich gegangen bin und was war.... ich war weg und nxi war! Sie hat sich schnell beruhigt (beruhigen lassen) und alles andere war vergessen! :)

Wünsche euch einen tollen Start!

LG,
Sunny

Beitrag von sora76 04.09.06 - 21:35 Uhr

Ne, ich hab dich nicht falsch verstanden. ;-)
Wenn sich ein Kind beruhigen läßt gehts ja auch noch. Ich kenn meine Tochter und sie würde sich nicht beruhigen lassen. Das weiß ich leider. Sie hätte einfach Angst weil sie das nicht kennt. Alles was neu ist macht ihr Angst. Wenn sie mich im Rücken hat fühlt sie sich besser und das ist mir wichtig.
Wäre sie alleine......neeee, ich trau ihr viel zu, aber das ist so ne Sache wo sie wirklich Probleme hätte.
Ich wills halt auch nicht drauf ankommen lassen. Ich halt das halt nicht für ne wichtige Option das ausprobieren zu müssen.
Daher find ichs auch gut wie die das da machen. Locker und einfach an die Sache heran zu gehen ohne das Kind in irgendeiner Form unter Druck zu setzen. Ein angenehmer Anfang für Beide. Mich beruhigt das auch selber zu sehen, das sie sich gewöhnt und kann sie dann mit gutem Gewissen verlassen und weiß das sie da gut aufgehoben ist. Dann kennt man selber auch die Leute.

Na, ich wünsch dir auch alles Gute!:-D

Beitrag von yoleena 05.09.06 - 05:45 Uhr

Hallo Sonja!

Wir hatten auch eine eher längere Eingewöhnungsphase die wir auch gern genutzt haben. Am ersten Tag waren wir 2 Stunden da und ich war die ganze Zeit dabei. Am nächsten Tag wurde ich dann erstmal für 15 Minuten "rausgeschmissen", am Tag darauf für 30 und dann nach und nach immer länger. Das hat prima geklappt und ich würde es jederzeit wieder so machen.

LG Yoli & Pablo (3 Jahre)

Beitrag von zymora 05.09.06 - 09:37 Uhr

Hallöchen!

Simon ist gerade im Kindergarten. Sein 3. Tag dort und er ist ganz alleine dort. ;o)
Am ersten Tag sollte er mal für eine Stunde alleine dort bleiben. Ich brachte ihn um 9:15 hin und sollte um 10:15 wieder zum Abholen da sein. Pustekuchen. Um 10:00 rief mich die Kindergärtnerin an, dass sie mit Simon geredet hat und ihm sagte, dass die Mama gleich kommt und ihn abholt und da fing er an zu weinen. *g* Also blieb er bis 12. Das war am Freitag. Gestern brachte ich ihn um 8 Uhr hin und er blieb bis 12. Und da gab es wieder Tränen... beim Abholen. Ich bin gespannt wie das heute wird ;o)

Er mag den Kindergarten und ich freue mich für ihn, dass er dort nun mit gleichaltrigen Kindern spielen und toben kann.
In 14 Tagen muss ich wieder arbeiten, dann muss er bis 14 Uhr dort bleiben. Ich finde es schön, wenn er sich so gut dort einlebt und ich hoffe, dass es ihm nicht zu schnell langweilig wird.
Wäre ich dort geblieben, wäre die eingewöhnung sicher schwieriger für ihn geworden. Ich habe mich richtig von ihm verabschiedet und er hat mir beim Weggehen nachgewunken.

Aber jedes Kind ist anders. Vielleicht ist deine Kleine einfach noch nicht Kindergartenreif?
Simon Ist im März 3 geworden. Damals hätte das auch nicht funktioniert.

Liebe Grüsse,
Annie

Beitrag von littleknirps 05.09.06 - 09:53 Uhr

Huhu,

ich hatte bei meinem Großen sehr viel Glück. Er is direktda geblieben, 4 Std und ohne heulen und alles. Er hat es genossen da zu spielen und das is bis heutet so geblieben, ausser das er jetzt 7 Std geht un hinterher hat er Mama zum Spielen.

Hätte er geweint wär ich da geblieben und hätt ihm Zeit gelassen.

Du machst das richtig. Gib deiner Maus die Zeit die sie braucht.

Lg

Tanja mit Tim und Kjell

Beitrag von kleinerobbe03 05.09.06 - 10:22 Uhr

Hallo Sonja

ich finde toll, das das bei euch so läuft. Das ist dir moderne Version der Eingewöhnug, eben sanft und von positiven Erlebnissen geprägt.
Ein bisschen hatte ich gehofft, auch auf eine solche Regelung zu stoßen, aber die Erzieherinnen meines Sohnes sind da "vom alten Schlag" und finden "je schneller die Mutter weg ist, desto besser"
Wobei ich verstehen kann, dass es für sie dann einfacher ist.
Da wird die neue Bindung an die Betreuer eben erzwungen und nicht langsam wachsen gelassen.
ich empfinde das als hart, für die kinder und die mütter. Das höre ich auch in Gesprächen mit anderen.
Allerdings ist es für das Kind bestimmt noch schwieriger und verwirrend, wenn es merkt, dass ich da nicht mit den Erziherinen an einem Strang zieh.
Also habe ich ihm viel zum Trost mitgegeben, ein Foto von uns Eltern, sein Schmusetier und seinen Schutzengel und ich selbst stärke mich mit eigenmotiivation, dass er das schon schaffen wird, dass es nur eine gewisse Zeit so schwierig ist und dass da schon viele durch mussten.
Und ich gehe ganz schnell. Gestern schon, da war sein erster Tag. Am besten, bevor er anfangen kann zu weinen.
Dann tut es mir nicht so weh und das merkt er, denke ich.
liebe Grüße
nina

Beitrag von fiorii 05.09.06 - 11:16 Uhr

Hallo,

also ich werde nicht am ersten Tag (morgen) meinen Sohn im Kiga begleiten.
Wie auch...
1. er wird mit dem Bus geholt.Luca geht in eine Heilpädagogische Einrichtung.Ist eine kleine Gruppe mit sehr netten Erz.
2.habe ich noch eine kleine Tochter von daher wäre es eh nicht möglich im Kiga zu bleiben.
3.die Kinder ja meistens nur schreien wenn die Eltern anwesend sind.Und wenn die Eltern weg sind,die Tränen schnell versiegen.

Ich möchte nicht wie eine Glucke neben meinen Kind im Kiga sitzen.
Ein Kind sollte lernen das im Kiga nunmal die Eltern nicht da bleiben können und das der Kiga nichts böses ist.
Ich würde lieber dem Kind erklären das es nicht da bleiben muss und das Mama bald kommt und es wieder mit heim nimmt.
Die anderen Kinder sind ja schließlich auch ohne Eltern da.
Ich finde das es einem Kind noch schwerer gemacht wird wenn die Mutter/Vater anfangs noch im Kiga bleiben und das Kind kann sich unter dem Einfluss der Eltern gar nicht richtig entwickeln im Kiga.
Wie soll es eine Verbindung zu den Kindern oder Erz. aufbauen wenn Mama im Hintergrund ist.

Dann lieber nur ein paar Minuten dort bleiben und wenn sich das Kind beruhigt hat und gerade nicht die Mama vermisst,den Kiga verlassen.

Das die Kinder gezeichnet wären, finde ich nicht.Es gibt sehr viele Kinder die Anfangs sehr geschrien haben und hinterher sehr gerne den Kiga besucht haben.

fiori#blume

Beitrag von sora76 05.09.06 - 15:02 Uhr

Hallo, nochma ich!

Also ich habe heute mit einer der Erzieherin gesprochen und sie sagte mir folgendes: Vor knapp 10 Jahren was das Hinbringen und weggehen bei ihnen auch Gang und Gebe. Aber sie haben damit schlechte Erfahrungen gemacht. Sicherlich gewöhnt sich das Kind daran, früher oder später. Es gibt auch heute Kinder, die damit keine Probleme haben, weils sies von Zuhause auch so gewöhnt sind woanders zu sein. Und diese brauchen auch diese Eingewöhnung so gut wie gar nicht.
Kinder die aber - so wie meine Tochter - die ganzen Drei Jahre bei der Mutter sind kennen dies aber nicht.
Bei ihnen wurde auch viel geheult wenn meherer Kinder neu waren und die haben sich gegenseitig immer wieder angesteckt. So das ne ganze Zeit einfach keine Ruhe herrschte. Es machte dann einfach keinen Spaß dauernd irgendein Kind am knatschen zu haben. Es war halt einfach nur anstrengend. So ist das viel lockerer geworden und das merken auch die Kinder.

Zu dem Thema das Elternteile rumsitzen würde meinte sie nur: Ja und? So können sich die Eltern direkt kennenlernen und die Erzieher die Eltern. Früher haben die Eltern die Kinder hingebracht und wieder abgeholt und man hat sich nur Guten Morgen oder Abend gewünscht. Der Kontakt war dann nur bei Elterngesprächen da und diese verliefen dann viel angespannter.
Ich sehe auch selber wie sie mit den Kindern umgehen und wie meine Tochter sich verhält.
Durch die persönlichen Gespräche mitten unter den Kindern habe ich selber das Gefühl das ich das richtige für mein Kind tue.
Für eine Glucke halte ich mich nicht. Ich spiele nicht mit meiner Tochter, sondern ich bin nur Anwesend um ihr die Sicherheit zu geben die sie noch braucht. Das Ganze erfordert natürlich Zeit und die haben wohl viele nicht mehr. Für mich ist das auch anstrengend, da wir noch einen Hund haben mit dem ich früh Morgens gehen muß. Ich bin auch froh, wenn ich sie dann nur noch hinbringen muß.

Eine Mutter hat ihr kleines Kind auch einfach mitgebracht. Warum auch nicht?! Spielzeug gibts ja da genug und so kann sich das Kleine auch schon dran gewöhnen. Der Große hat dann gespielt und sich mit anderen Kinder angefreundet. Die Mutter hat sich nett mit den Erziehern unterhalten und ich hab mir ihr auch schon geschwätzt. Ist doch schön.

Ich kann nur von meiner Beobachtung sagen, das alle Kinder gut drauf waren und das kein Kind apatisch oder knatschend in der Ecke gesessen hat. Alle Kinder - darunter auch die Neueren - fühlen sich wohl und ich denke mal dafür ist ein KiGa da.

LG Sonja