Wem geht es ähnlich?? *sorry lang

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von vickyathome 04.09.06 - 19:08 Uhr

Ich muss jetzt mal Frust über meinen Mann ablassen!#schmoll

Eigentlich dachte ich, er sei der perfekte Mann und Vater für mich und meinen Sohn, aber das sollte sich schnell ändern. Am Anfang war er so begeistert, dass ich schwanger bin, denn er hatte sich ja schon seit langem ein Kind#baby gewünscht (wie er mir sagte). Er hat alles schön geplant und so. Da dachte ich schon: „Mensch, das ist ja mal ein Mann, der sich auf dafür interessiert“;-)

Jetzt ist unser Tom seit Ende Mai da und es wird alles immer weniger. Am Anfang hat er auch alles immer schön gemacht, er hat ihn gewickelt, getragen wenn er geweint hat, sich mit ihm beschäftigt und ihn auch mal gefüttert#flasche. Jetzt mach ich das nur noch und auch alles andere#putz. Obwohl er mir so versprochen hatte, sich auch um Tom zu kümmern.

Ich verlange ja nicht, dass er es immer machen soll, aber als er nur noch 5 Minuten am Tag unserem Sohn widmete#schock, hab ich ihm vorgeschlagen, dass er sich was aussucht, was nur er mit Tom macht, wo ich nicht dabei bin (baden, ins Bett bringen, vorsingen). Er hat sich dann dafür entschieden, ihn abends ins Bett zu bringen. Das hat er dann so 5 mal gemacht, dann ging es mal nicht (er geht in Schichten arbeiten) und seit dem mache ich das nur wieder. Das kommt mir vor wie ein Videospiel (alles ist schön und neu und wird ausprobiert und dann hat man irgendwann keine Lust mehr drauf). Wenn ich ihn dann drauf ansprech, meint er nur, er sei müde#gaehn. Ist ihm nicht zu verübeln, bei Schichtarbeit, aber doch nicht jeden Tag oder?? Er geht arbeiten, kommt nach hause, schläft, isst und geht ins Bett.

Unternehmungen fallen in dem Falle auch flach. Entweder ist er nicht da, oder er ist zu müde dafür. Ich kann doch nicht nur alles alleine mit unserem Sohn machen, da denken die anderen ja ich sei alleinerzeihend. Ich geh sogar schon alleine mit Tom zu seinen Eltern. Wir waren glaube ich einmal zusammen spazieren (und das im Sommer seit 3 ½ Monaten). Er hat einfach nie Lust zu irgendwas.

Ich meine irgendwie fühle ich mich da ja auch alleine gelassen, aber was soll ich denn tuen?#heul

Wir haben auch schon drüber geredet. Er hat gemeint es fällt ihm auch schon auf und es tut ihm leid. Dann war das Gespräch beendet. Dann hat er weiter fern gesehen. Ich hab ihm dann gesagt, dass wir uns da drüber auch mal unterhalten müssen. Da hat er nur gemeint:“Ach Schatz, ich mag jetzt den Film gucken…“

Manchmal denke ich sogar schon darüber nach, ihn einfach mal mit allem alleine#schock zu lassen und wegzugehen, damit er mal merkt, dass da noch eine Familie ist, aber das ist ja irgendwie auch nicht so einfach und was soll denn unser Tom dafür. Oder einfach die Rolle tauschen: Ich geh arbeiten und er bleibt zu Hause (Tom bekommt #flasche).

Mach ich irgendwas falsch oder so? Ich weiß es nicht, aber es kann doch nicht sein, dass er sich erst für Tom interessiert, wenn er größer und älter ist. Auch jetzt braucht er einen Vater.

Danke fürs Zuhören... Vicky

Beitrag von agostea 04.09.06 - 19:30 Uhr

Naja,du hast dieses typische Männerexemplar,das 99% der anderen Frauen auch hat:

Ein Söhnchen.

Über kurz oder lang mutieren alle Männer wieder zum Söhnchen,denn Frauchen macht und tut - so wie Muttern dazumal auch.
Und Männe findet das auch noch richtig - denn er geht ja schliesslich auch raus ins feindliche Leben! Er schuftet und ackert Tag aus, Tag ein - da ist es nur Recht und Billig,wenn das Familienleben mit allem drum und dran vom Frauchen gemanagt wird!

Männer steuern bekanntermaßen alles mit nur EINER Gehirnhälfte. Sie können also entweder NUR ihrer Arbeit nachgehen ODER NUR dem Familienleben...
Und es ist doch achso bequem,wenn man immerzu auf dem harten Arbeitsalltag rumreiten kann,o der auf so Possen wie "Ihr Frauen könnt dies oder das vieeeeel besser..."

Du kannst versuchen an seiner Vernunft zu appelieren- oder du wirst es hinnehmen müssen,das du immer weiter zum Muttchen mutierst,dessen einzige Lebensbestimmung ist,Haus und Hof und Kind in Schuss zu halten.

Viel Glück und Nerven wünsch ich dir....

agostea

Beitrag von vickyathome 04.09.06 - 19:37 Uhr

Du hast es irgendwie mit deiner Formulierung getroffen. Aber es kann doch nicht sein, dass ich nur noch Hausfrau und Mutter bin oder? Gibt es da nicht noch eine andere Lösung?

Beitrag von agostea 04.09.06 - 19:51 Uhr

Naja,mein Beitrag war sicher sehr ironisch verfasst...kommt aber leider der Wahrheit recht nahe...

Ich habe kein Rezept für dich. Versuch halt,nochmal ein Gespräch zu führen,in dem du ihm genau das sagst,was du hier geschrieben hast.

Ansonsten,führe dir jeden Tag seine guten Seiten vor Augen und was er z.B. materiell und finanziell leistet und für eure Familie ermöglicht...vielleicht hilft es dir ja, deine Bürde etwas leichter zu tragen (sorry,für meinen sarkasmus...aber dieses Männerverhalten finde ich zum davonlaufen...)

Appeliere an seiner Vernunft und mach ihm deutlich,das du nicht möchtest,das das so weiter geht !

Viel Glück..

Beitrag von smily2 04.09.06 - 20:08 Uhr

Du klingst wie der weibliche Mikuhase. Du scherst alle Männer (bis auf 1%) über einen Kamm. Es mag sein, dass viele Männer sich so verhalten, aber genauso viele sind fürsorglich und nehmen auch aktiv am Familienleben teil.
Die meisten Machos sind so geworden, weil sie von ihrer Mutter! so erzogen wurden, weil ihnen alle Arbeiten aus dem Weg geräumt wurden und sie nie im Haushalt helfen mussten, weil es ja Jungs sind. Ich hoffe, du erziehst deine Jungs anders.

Beitrag von vickyathome 04.09.06 - 20:13 Uhr

Ich wollte keineswegs alle Männer über einen Kamm scheren, ich wollte bloß eine Meinung die speziell auf meinem mann und meine Beziehung zutrifft. Nix anderes. Wie die anderen Männer sind, kann ich doch gar nicht beurteilen!

Beitrag von smily2 04.09.06 - 20:18 Uhr

Wenn du nachvollziehst, wohin ich meine Antwort geschrieben habe, dann wirst du sehen, dass sie der Antwort von Agostea galt.

Beitrag von vickyathome 04.09.06 - 20:23 Uhr

Immer mit der Ruhe, hab ich übersehen, sorry!!!!

Beitrag von smily2 04.09.06 - 20:31 Uhr

Hm, ich denke, dass meine Antwort sehr ruhig war, also so richtig unaufgeregt ;-) würde dir auch gut tun.

Beitrag von agostea 04.09.06 - 20:21 Uhr

Oh Gott...Mikuhase....na,das ist wirklich kein Kompliment...#schock

Ich sagte ja,das eine gehörige Portion Ironie dahintersteckt - weil man grade diese Problematik so oft hört oder auch hier liest.

99% war sicher übertrieben hoch gegriffen von mir - aber wie gesagt - ironisch.

Aber wie du schon sagst - die meisten Männer werden daheim dazu rangezogen und mutieren später bei der eigenen Frau wieder zum Söhnchen. Das ist doch ätzend,oder nicht?

Und wie bei allen Dingen - Aussnahmen bestätigen selbstverständlich auch hier die Regel.

Wenn du mich kennen würdest, wäre dir Glasklar,das ich meine Jungs auf alle Fälle anders erziehen werde. ;-)

Nix für ungut,

gruss
agostea

Beitrag von zaubersternchen72 05.09.06 - 20:56 Uhr

Dies hätte man nicht besser beschreiben können. Genauso ist es. :-))

Beitrag von amelily 04.09.06 - 20:39 Uhr

Hallo Vicky,

wenn Du Dich nicht trennen möchtest - und davon gehe ich einfach mal aus, dann brauchst Du Nerven, Geduld und vor allem viel Zeit.

Ich habe es bei unserem Sohn von Anfang an z.B. so gemacht, dass mein Mann auch alles können musste.
Einmal hat er gesagt: Du kannst das doch viel besser.

Daraufhin habe ich ihm gesagt: Und was machste wenn ich morgen tot umfalle? Dann musst Du es auch können, also spricht nix dagegen es jetzt schonmal zu üben.

Natürlich ist das ein saublöder Spruch #augen . Ging aber in dem Moment nicht anders.

Rede mit ihm. Aber zeig ihm auch, dass Du so leicht nicht locker lässt, d.h. z.B. Fernseher abschalten, wenn er Dir nicht zuhört.

Wenn es gar nicht anders geht, bereite zwei Schreiben vor. Wenn er von der Arbeit nach hause kommt legst Du ihm die hin und er soll einen unterschreiben.

Das 1. ist sein Antrag auf Elternzeit bei seinem Arbeitgeber und das 2. ist das Schreiben an Deinen Arbeitgeber, dass Du wieder anfangen möchtest Vollzeit zu arbeiten.

Vielleicht heilt ihn das ja?

Vielleicht hat er ja auch Eisenmangel, wenn er immer müde ist ;-).

LG
Amelie

Beitrag von elodia1980 04.09.06 - 20:50 Uhr

hallo vicky,

mag sein, dass er einfach gestresst ist. schichtsystem ist eine harte belastung. da muss nicht immer böser wille dahinter stecken, dass alles andere zu kurz kommt.

sag ihm nochmal, was dich stört, klar und sachlich, ohne vorwürfe, ohne gejammer. nur er selbst kann dir die gründe für sein verhalten erklären, hier kann das kein mensch. da kann man nur spekulieren, was dir aber nicht wirklich weiter hilft. und versuch mal, dich in seine lage zu versetzen und dir vorzustellen, wie es dir an seiner stelle ginge. oftmals hilft das, um etwas verständnis für die sicht des anderen zu entwickeln.

vielleicht ist er selbst mit der situation unzufrieden, weiß aber nicht, wie er allem (job und familie) gerecht werden soll.
und als kleine hilfestellung kannst du ihm immer wieder (mantramäßig) kleine aufgaben übergeben: "bade bitte heute mal den kleinen", "lies ihm doch heute mal eine geschichte vor", etc., damit sich eine routine einpendeln kann. vielleicht braucht er einfach mehr als einen anstupser, um eure "abmachungen" zur gewohnheit werden zu lassen.

lg
elodia

Beitrag von heike74 05.09.06 - 08:47 Uhr

Hallo Vicky,

die Geburt eines Kindes - auch eines Wunschkindes - stellt eine starke Belastungsprobe für eine Beziehung dar. Aus einem Paar werden Eltern (die trotzdem auch ein Paar bleiben sollten).
Es ist eine Umstellung für euch alle, gib euch Zeit und erwarte nicht, dass es gleich so läuft wie in einer Bilderbuchfamilie.
Sprich mit deinem Mann noch einmal darüber. Erzähl ihm, wie gern sich euer Tom von ihm ins Bett bringen lässt und dass er Papa ganz toll findet und sich deshalb freut, wenn er ihn ins Bett bringt.
Die Kleinen können sich ja noch nicht so gut äußern, dass es jeder sofort versteht, was sie wollen. So musst du den Übersetzer spielen (und dabei ruhig mal etwas dicker auftragen). Wenn nämlich etwas zurückkommt (an Zuneigung), dann wird es deinem Mann weniger als Pflicht, die du ihm aufs Auge drückst, sondern vielmehr als Beschäftigung mit einem kleinen Wesen, was ihn liebt, erscheinen.
Sicher macht einen Schichtarbeit ganz schön kaputt - Mutter sein aber auch (ich hab 2 Kinder, ich kann es dir voll nachfühlen).
Männer haben oft nicht so die Idee, was sie mit einem so kleinen Baby anfangen sollen, da brauchen sie oft ein wenig Nachhilfe. Wenn du das Gefühl hast, dass er mit Tom klarkommt, dann triff dich ruhig mal auf einen Kaffee mit einer Freundin, geh zum Friseur, einkaufen oder sonstwas - ohne Tom. Wenn du nicht da bist, muss er sich ja kümmern und kann dabei auch etwas Routine bekommen, ohne dass du ihm über die Schulter schaust.
Oft ist es auch das, dass wir Mütter viele Handgriffe so schnell beherrschen, dass der Mann dann sagt: "Du kannst das doch viel besser." (Die gleichen Worte, mit denen viele Frauen ihren Männern das Werkzeug postwendend zurückgeben.)
Spazieren war ich auch meist alleine, zumindest unter der Woche. Fand ich aber auch okay so. Warte nicht darauf, dass er Aktivitäten vorschlägt. Sage deinerseits, dass du heute gern xy machen möchtest - als Familie.
Wenn du das ins Bett bringen wieder aufleben lassen willst, dann drücke deinem Mann den bettfertigen Tom in die Hand und sag ganz einfach nur, dass du ihm den Schlafanzug angezogen hast und er ihn jetzt ins Bett bringen kann.

LG, Heike

Beitrag von elmex33 05.09.06 - 17:12 Uhr

Hallo Vicky,

willkommen in meiner Welt!

Mir geht es genauso, nur daß ich mit 3 Kindern da stehe - nicht nur mit 1 Kind.

Ich fühle mich auch als alleinerziehend da mein Göttergatte von morgens 5.30 bis abends 20.00 Uhr weg ist.

Ich kann deine frustration verstehen, denn ich habe diese Phasen auch schon alle durch inkl. kurzfristiger Trennung.

Als ich gesagt habe (nach mehreren Jahren) "ich kann so nicht mehr" hat er mir den Himmel auf Erden versprochen - er hätte auch seinen Job gekündigt. Hauptsache ich bleibe bei ihm.

Also gab ich nach und nach 4 Wochen war alles beim alten. :-[

Klar, wir können die Sachen alle besser, aber man möchte ja trotzdem einen "Partner" und ein Familienleben und keine Zweckgemeinschaft.

Ich habe auch die Wahl: Lass ich es so wie es ist und finde mich damit ab meinen Mann nur selten zu sehen und "alleinerziehend" zu sein - oder begebe ich mich in Staatliche Hände auf Hartz4 Basis und das Leben ist komplett vorbei...

Aber trotz allem liebe ich meinen Mann. Vielleicht weil er so wenig da ist, da bekomme ich nicht soviel von seinen Macken mit :-)

Frag dein Herz und deinen Bauch wie es dir geht und was du dir wünscht und dann teile das deinem Mann mit. Auch wenns den Kerlen schwer fällt - für die Frau die sie lieben schaffen sie es manchmal doch noch den Hintern hoch zu bekommen.

Ich wünsch dir alles gute

elmex

Beitrag von zaubersternchen72 05.09.06 - 21:13 Uhr

Hallo,

ich möchte hier noch einmal agostea zu stimmen, denn treffender hätte man dies nicht schreiben können auch wenn sie meint es steckt Ironie dahinter. Hinter jedem Stückchen Ironie verbirgt sich auch die Wahrheit ;-) .
Frauen die sich angegriffen fühlen weil ja "Ihr Mann " nicht so sei "Herzlichen Glückwunsch".
Der überwiegende Teil des männlichen Geschlechts merkt es erst wenn es zu spät ist was er an seiner Familie hatte.

Vicky, du hattest geschrieben "Ich weiß es nicht, aber es kann doch nicht sein, dass er sich erst für Tom interessiert, wenn er größer und älter ist. "
Viele Männer können mit kleinen Babys nichts anfangen, davon ab wenn sie größer sind vielleicht auch nicht.

Ich glaube Männer haben erst das Gefühl dafür, wenn sie alleinerziehend sind.

Ich denke das man da zwei Katogorien Mann hätte :-) ;-)

Lana

Beitrag von klaus_ 05.09.06 - 23:02 Uhr

Zitat
Ich geh arbeiten und er bleibt zu Hause

und das würde finanziell bei Euch gehen ?



Ich schlage dies (Tausch) jährlich meiner Frau vor, leider würden da unsere 5 Urlaube wegfallen und wir müßten uns von (selbstangebauten) Kartoffeln und Salat ernähren #schock


so hat halt Jede(r) sein Päckchen zu tragen, gelle !


Klaus

Beitrag von mariella70 07.09.06 - 00:16 Uhr

Hi Klaus,
du hast ja ein wirklich adeliges Weltbild: "von vorgestern"...
Bei uns wäre das kein Problem, wir verdienen (fast) gleich. Ich würde Vollzeit etwas mehr haben, möchte aber keine 60 Stunden Wochen mehr abrudern. Uns reichen auch 3 Urlaube.
Im Zweifelsfall, also bei Arbeitsplatzverlust, Hauskatastrophe oder anderem dringendem Finanzmehrdarf würde ich natürlich sofort wieder 100% durchackern. Dann gäbe es aber keine selbstgemachte Marmelade mehr und wir müssten eine Haushaltshilfe und jemand für den Garten beschäftigen.
Mit frohem Gruß von der Karrierefrauenfront
Mariella

Beitrag von plumperquatsch1975 07.09.06 - 06:36 Uhr

hi vicky,
kann total verstehen, dass du gefrustet bist. ist das nur unter der woche so? oder am we auch???
männer denken oft, dass ein baby nix mit anstrengung zu tun hat. das man nebenbei auch noch den haushalt schmeißt, sehen viele nicht.
habe zum glück nicht so ein exemplar zuhause. gab mal so eine phase aber da habe ich ihn schnell wieder ausgebremst.
haben sozusagen einen deal ;-)
hannah ist momentan in einer art klammerphase und ich komme zu keinem haushalt während sie wach ist. so muß ich alles machen wenn sie schläft. ist ja nicht dramatisch aber dafür möchte ich dann auch gern wenn der papa kommt noch bißchen mit beiden raus.
als er das mal nicht so toll fand, habe ich einfach mal keinen haushalt gemacht oder nur nen teil und ihm dann gesagt, das und das ist noch übrig und ich muß jetzt mal mit der lütten an die frische luft. das fand er dann auch nicht so gut aber er mußte lachen!
dann hat er erstmal verstanden, dass er es schön hat. kommt heim, geht in ruhe duschen, dann trinken wir 3 kaffee und dann gehts raus. abends macht er die lütte fertig, während ich koche und ab 19:30 hat jeder freizeit. einen tag in der woche gehe ich weg und einen er. den rest verbringen wir gemeinsam. am we machen wir gemeinsam schnell bißchen ordnung und genießen die zeit mit der maus.
sind viel unterwegs mit dem rad bei tollem wetter oder mit dem wagen, am see, in der stadt.
also ich finde, dass er ein ganz toller papa und mann für mich ist.
laß ihn dochmal einen tag am we allein... mit bißchen haushalt und baby... mal sehen, was er danach sagt ;-)
gruß mandy + hannah 17.11.05

Beitrag von vickyathome 07.09.06 - 10:22 Uhr

Naja da mein Mann in nem Call Center arbeitet, gibt es für uns kein Wochenende mehr, das ist ja das schlimme. Er geht 4 Tage arbeiten, hat einen Tag frei usw...

Was habt ihr denn für einen Deal?

Tja also das mit "mal keinen Haushalt machen" funktioniert leider auch nicht. Als ich die 6 Tage im Krankenhaus wegen der Geburt war, da hat er nicht ein bisschen gemacht. Nicht mal seine Wäsche gewaschen. Er war froh, als ich dann wieder zu Hause war. Also hab ich dann 7 Tage nach der Geburt Wäsche gewaschen!! Er sieht das halt nicht, wenn ich die Wohnung sauber halte, es fällt ihm nur auf, wenn sie dreckig ist, aber selbst dann macht er nix. Er würde sie verdrecken lassen, das stört ihn nicht. Da wir aber noch einen Hund haben, möchte ich das unserem kleinen Tom nicht antuen - weißt du?

Sei froh das du so jdm. hast!!;-)

Beitrag von plumperquatsch1975 07.09.06 - 14:10 Uhr

Das meinte ich mit Deal, dass ich den haushalt schmeiße und er nix machen brauch und wir dann gemeinsam seinen Feierabend genießen können ;-)