Panik vor der geburt!!!!!!!!!!!!

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von olexa 04.09.06 - 23:01 Uhr

Haaaaaaaalloooooo!!

bin jetzt in der 24 sw und langsam wird es ernst!!
mein problem ist das ich extrem angst vor der geburt habe!! es ist sogar schon soweit das keine nacht ohne alpträume vergeht und ich in einigen situationen wo ich mich mit meiner bevorstehenden geburt auseinandersetzte fast hyperventilierte!!
ich weiss das hört sich verrückt an aber ich bin völlig fertig vor angst!! meine schwester berichtete mir ihre geburt als die schlimmste schmerzerfahrung überhaupt!!
mein verlobter weiss auch nicht mehr weiter!!

kann mir jemand meine angst etwas nehmen#schmoll

#heul

Beitrag von toffifee007 04.09.06 - 23:04 Uhr

HuHu!

Ängste sind normal. Am besten du besucht mal einen GVK. Da kannst du über deine Ängste und Sorgen sprechen!
Einen anderen Tipp kann ich dir auch nicht geben. #schmoll


Ach nochwas: Wenn alle Geburten sooo schlimm wären, gäbe es wohl nur Familien mit einem Kind!

Bei mir war es so, dass meine Angst zum Ende hin immer weniger wurde und irgendwann habe ich mich sogar richtig darauf gefreut!

Alles Gute für dich!

Ina

Beitrag von bine3002 04.09.06 - 23:17 Uhr

Also ich empfehle dir eine gute Hebamme und vielleicht sogar eine Geburt im Geburtshaus oder zumindest mit einer (deiner) Beleghebamme im Krankenhaus. Der Vorteil bei beiden Varianten ist, dass Du diese Prson vorher schon gut kennengelernt hast und Vertrauen fassen kannst. Du kannst mit ihr über deine Ängste sprechen und sie aufarbeiten. Außerdem hast Du so bei der Geburt eine Rundumbetreuung während Du im Krankenhaus ohne Beleghebamme evtl. allein gelassen wirst.

Einen GVK empfehle ich dir eigentlich eher nicht, denn der macht dir sicher nur noch mehr Angst. Außer Du hast kein Problem damit, auch vor anderen Frauen über diese Angst zu sprechen, dann hilft dir auch ein GVK.

Ansonsten kann ich dir nur Mut machen. Eine Geburt ist das tollste Erlebnis, was man haben kann. Sicher auch das Schmerzhafteste, das stimmt, aber gerade dadurch wird das, was danach kommt so unglaublich toll. Sozusagen Himmel und Hölle an einem Tag. Und außerdem:
1. erlebt jede Frau diesen Schmerz anders,
2. kannst Du dir im KH etwas dagegen geben lassen, wenn es gar nicht mehr geht und
3. geht der Schmerz vorbei und wird gegen einen kleinen unglaublich niedlichen Wurm eingetauscht, der hinterher auf deiner Brust liegen wird. Freu dich darauf, das wird ganz toll, ehrlich!

Noch zu mir: Meine Eröffnungswehen dauerten so ca. 12 Stunden und waren gut zu ertragen. Ungefähr wie Mens-Schmerzen und noch nicht mal so heftig wie die Mens-Schmerzen, die ich nach Absetzen der Pille hatte. Anschließend hatte ich 3,5 Stunden Presswehen. Die waren wirklich fies, aber eigentlich auch nur, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass die Pressphase so lange dauert. Ich habe es ohne Schmerzmittel im Geburtshaus überstanden und war 3 Stunden später zu Hause ohne Trauma oder Alpträume und ich hatte auch keinen Baby Blues.

Also ehrlich. Du kannst dich entspannen und abwarten. Du bist auch eine Frau und dazu gemacht, ein Kind zu bekommen. Deswegen wirst Du das ganz locker durchstehen und deiner Schwester hinterher sagen können, dass sie doch arg übertrieben hat ;-)

Beitrag von olexa 04.09.06 - 23:30 Uhr

Dankeschön für deine liebe antwort!!

ich habe mir das mit dem geburtshaus auch schon durch den kopf gehen lassen#kratz sogar schon eins angeschaut.das proplem sind die kosten die zur zeit sprich diverser babyutensilien nicht finanzierbar sind!!
du hast recht ich muss mich darauf konzentrieren meine tochter endlich in den armen zu halten!!#huepf



#danke Olexa!!

Beitrag von bine3002 04.09.06 - 23:58 Uhr

Bei mir hat einen Großteil der Kosten (350 Euro für die Betriebskosten) die Krankenkasse übernommen (BKK). Ich musste dann noch 85 Euro für die Bereitschaftspauschale bezahlen. Die Betriebskosten würden bei einer Hausgeburt entfallen. Vielleicht ist das auch was für dich? Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen Hausgeburt und Geburtshaus, was die Risiken betrifft. Ich bin auch nur aus drei Gründen ins Geburtshaus gegangen und zwar weil ich
1. in der Innenstadt wohne und nicht wollte, das mich die anze Stadt hört und noch wer die Polizei ruft ;-)
2. die Sauerei nicht wegmachen wollte
3. keine Badewanne habe und unbedingt auch mal in die Wanne steigen wollte

Die Risiken sind wie gesagt bei beiden gleich. Die Hebammen sind immer Erste-Hilfe kundig und haben auch Wehenhemmer für den Notfall (Abfallen der Hertöne und Transport ins KH) dabei.

Und Du solltest das nicht vom Geld abhängig machen, denn ein schönes Geburtserlebnis ist unbezahlbar. Die meisten Horrorgeschichten sind Krankenhausgeschichten. Sehr wenige dieser Frauen waren im Geburtshaus oder zu Hause. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass man im Krankenhaus oft zu wenig Zeit hat für die Frauen und eine Geburt braucht manchmal einfach nur Zeit. Im Krankenhaus wird häufig vorschnell gehandelt. Da gibt es Wehentropf und Wehenhemmer oder umgekehrt, so ein Schwachsinn, denn meist kriegt man die Geburt mit viel Bewegung ganz natürlich in Gang und auch wenn ein Kind nicht ins Becken rutschen will, bekommt man das in den Griff, indem man die Frau ständig umlagert. Dazu haben KH-Hebammen aber oft keine Lust oder Zeit, weil noch andere Geburten anstehen. Sehr störend finde ich auch diese Dauer-CTG-Überwachung, weil sie meist merh Angst macht als dass sie nützt (Herztöne fallen IMMER bei den Wehen ab).

Na ja, wie auch immer. Ich denke, gerade wenn man Angst hat, ist eine 1 zu 1 Betreuung sehr wichtig. Du brauchst unbedingt eine freundliche verständnisvolle Hebamme, die dich möglichst ab sofort bis ins Wochenbett begleitet!

Und dann mach dich locker und entspann dich. Mach Bauchtanz oder Schwangeren-Joga und lass dich nicht von diesen Horrorgeschichten schocken. Dann flutscht das auch. Wie gesagt: Sicher tut das weh, da will ich dir gar nichts vor machen, aber Du hast von der Natur alles mitgeliefert bekommen um mit diesem Schmerz klar zu kommen. Du wirst in dem Moment denken: "Ich kann nicht mehr!", aber dann ist es schon fast geschafft. Und wenn alles gut gelaufen ist (dank Rundumbetreuung und schöner Umgebung) wirst Du kein Trauma davon tragen. Sollte dein Mann mitkommen, wird er unter Umständen viel mehr daran zu knabbern haben als Du, weil er dich hat leiden sehen und nichts tun konnte. Du dagegen stehst unter Hormonen und gehst nach Hause als ob nichts gewesen ist, vielleicht wie ein Cowboy nach einem 5-Tages-Ritt, aber glücklich und stolz über dein niedliches Baby. Eine ambulante Geburt kann ich dir übrigens auch nur empfehlen!

Also ab ins Bett und keine Alpträume mehr. Dazu gibt es wirklich keinen Grund.

Beitrag von bine3002 05.09.06 - 00:10 Uhr

Hey ich sehe gerade, dass das sogar noch ein Weihnachtsgeschenk werden soll...

*schwärm* Baby kriegen unter'm Tannenbaum... das wäre doch wohl echt schön. Mensch freu' dich darauf und mach dir nich' noch so viele Wochen Panik, das steht in keinem Verhältnis zu diesem einen Tag (oder den wenigen Stunden) wo es weh tut.

Beitrag von diamant78 05.09.06 - 11:17 Uhr

Hallo Olexa,

ich habe eine Hausgeburt gemacht. Eigentlich wollte ich auch im Geburtshaus entbinden, aber meine Hebi meinte dann zu mir, dann kannst du auch gleich zu Hause bleiben, denn der einzige Unterschied sind nur die Räumlichkeiten!

Ich habe für meine Hausgeburt gar nichts bezahlen müssen, meine Hebi hat mir alles mitgebracht für die Hausgeburt und auch die Binden, Babyöl und Sitzbad, also was man so nach der Geburt benötigt, habe ich von meiner Hebi bekommen kostenlos.

Es war einfach wunderbar, ich brauchte mich um gar nichts kümmern, denn unser Wohnzimmer haben auch die beiden Hebis wieder aufgeräumt und nach 2 Minuten ließ sich gar nicht mehr erahnen, daß gerade eine Geburt stattgefunden hat.

Suche dir eine Hebamme, die dir gefällt und sprich mit ihr über deine Ängste. Eine Geburt ist ein einmaliges Erlebnis auf das du dich freuen kannst - wirklich!

LG
Julia

Beitrag von eineve 04.09.06 - 23:22 Uhr

besorg dir das buch


lebenskrisen als entwicklungschansen


nein es ist KEIN schwangerschaft geburten und kinderbuch - es handelt lediglich davon - was das leben ist und seine entwicklungsstufen.


gerade bei ängsten die verändernde lebenswege hervorrufen - finde ich dieses buch sehr gut.

Beitrag von stern18401 04.09.06 - 23:24 Uhr

hallo,

ich hatte auch nach der geburt unserer tochter panik.

kann mich bis heute( es ist fast 8 jahre her) an alles erinnern.

war eine absolut horror geburt mit allem was nur schief laufen kann.

ich habe dann entschlossen, wenn ein 2. kind dann per ks.

DAS SOLL JETZT NICHT HEIßEN, DAS DAS DER RICHTIGE WEG IST!!!!!!!!!!!

ich würde dir raten, sprich darüber mal mit deinem fa und deiner hebi.

vielleicht kann man ja schon jetzt beschließen das du gleich am anfang eine pda gesetzt bekommst.

dann sind die schmerzen nicht ganz so doll.

wenn deine hebi jetzt schon weiß das du panik und angst hast, dann kann sie sich ja ganz anders auf dich einstellen.

laß dich nicht verrückt machen von horror geschichten.

jede geburt ist anders.

aber wie schon gesagt, sprech da mal mit deinem fa und deiner hebi drüber


wünsche dir alles gute.

lg

vanessa und marlon (12.4.06)#stern

Beitrag von sunny0804 05.09.06 - 00:14 Uhr

Huhu!

Ohhhh, das kenne ich nur zu gut!!!! Leider war ich auch so voller Panik und Angst davor, das hat mir allerdings auch die gesamte Geburt versaut.....sorry für den Ausdruck!

Durch mein Verkrampfen und diese Angst, kam dann der KS angeflattert! Nun war ich aber auch sehr extrem und kann auch gut verstehen, dass man davor Angst haben kann! Ich will dir jetzt niht noch mehr Angst machen durch das was ich eben mit dem KS geschrieben habe aber ich habe hier im Forum schon oft gelesen, dass man "locker" an die Geburt herangehen sollte, denn dqann bleibt es wirklich ein schönes Erlebnis!

Es gibt sogar Akupuntur gegen Unruhe und ANgst, informiere dich einfach mal bei einer Hebi! Ich habe das leider erst nach meiner Geburt erfahren!

Versuche einfach es locker auf dich zukommen zu lassen, auch wenn es leichter gesagt als getan ist, ich weiß!

Denk immer daran, es gibt viele Schmerzmittel, die dir im "Notfall!" helfen werden! Z.B. die PDA oder sonstiges!

Du wirst es sicherlich GUT schaffen!!!! Das musst du dir nur auch selber sagen und fange nicht an, daran zu zweifeln!!!

Alles Liebe und denk immer daran, was du für ein tolles Ergebnis haben wirst! Das entschädigt für ALLES!

LG
Sunny und Sunshine schon 12 Wochen alt!

Beitrag von brianna123 05.09.06 - 07:15 Uhr

Hallöchen!

Eine Frau aus meinem Geburtsvorbereitungskurs hatte auch diese Panik! Sie hatte auch Alpträume usw. Und bei ihr ging von uns allen die Geburt am schnellsten! Ich war gerade im Krankenhaus als ihre Tochter geboren wurde! Sie wurde natürlich gründlich von mir befragt und sie meinte, sie hätte sich ganz umsonst so verrückt gemacht!

Bei mir war die Geburt auch nicht schlimm! Die Kotzerei am Anfang war viel schlimmer! ;-)

Mach dir nicht so viele Sorgen! Die Geburt ist ein schönes Erlebnis und kein schlimmes!

Die Glücksgefühle, die man danach hat, sind einfach unglaublich!

Sabrina und Georg (18.04.2006)

Beitrag von matw 05.09.06 - 07:45 Uhr

Mal abgesehen davon, dass es nicht gerade intelligent von Deiner Schwester ist, Dir solche Angst zu machen, ist es doch bei jeder Frau anders. Und leider gibt es dann oft sowas wie"selbsterfüllende Prophezeihung", weil Frau sich nicht locker machen kann und die Geburt stockt. Igendwie muß das Kind ja schon raus. Ich hatte auch Hammerwehen, die Zacke der Kurve passte nicht mehr auf das Papier.
AAAAber: von wegen schlimmste Schmerzerfahrung, die Frau machen kann!!! Schon mal eine Chemotherapie gehabt?? Oder ein Polytrauma? Und da quält man sich, ohne so ein tolles Ergebnis der Qual zu erhalten!!
Definitiv kann ich sagen: das Rausmeißeln der Weisheitszähne war bei mir um Längen schlimmer, als die Entbindung!!!
Such Dir eine Klinik, die Akupunktur macht und laß Dir gleich zu Anfang die Nadel oben im Kopfmitte setzen, das beruhigt nämlich sehr. Mach geburtsvorbereitende Akupunktur, dann geht es oft besonders schnell und locker zur Sache!
Gruß Silly (1,53m) mit Wuchtbrumme Annelie (53cm, 3980g) und
Bauchbesetzer-Amazone (27.SSW)

Beitrag von jindabyne 05.09.06 - 09:32 Uhr

Hallo!!!!

Ach, ich kenne so Horrorgeschichten nur zu gut! Zwei Wochen vor meinem ET hat meine Schwiegermutter ihren runden Geburtstag gefeiert und alle möglichen Frauen meinten angesichts meines Kugelbauchs von irgendwelchen "nie gekannten Schmerzen" berichten zu müssen... #augen

Wie aufbauend...

Zum Glück habe ich zu diesem Zeitpunkt gerade das Buch "Die Selbstbestimmte Geburt" von Ina May Gaskin gelesen, da konnte ich das ganz gut an mir runterlaufen lassen. Das Buch ist zugegeben ein bisschen idealistisch, aber mir hat das wirklich Mut gemacht, dass ich das gut durchstehen kann.

Dazu kamen viele wertvolle Gespräche mit meiner Hebamme, bei der ich im Geburtshaus auch entbunden habe. Sie hat mir viel Vertrauen in meinen Körper gegeben.

Das wichtigste bei der Geburt ist LOSLASSEN und den Körper seine Arbeit machen lassen. Wehen sind ganz schön krass, vor allem in der Austreibungsphase, aber ich empfand sie keinesfalls als die schlimmsten Schmerzen in meinem Leben! Ich hatte mal einen Verkehrsunfall und DIE Schmerzen danach fand ich im Vergleich wesentlich schlimmer! Warum? Weil der Wehenschmerz einen Sinn hat und weil Wehen etwas Natürliches und Gutes sind, die etwas bewirken - und nicht einfach nur weh tun. Den Dammriss, den ich am Schluss hatte, fand ich auch wesentlich schlimmer als die ganzen Wehen.

Ich kann Dir wärmstens empfehlen, Yoga oder eine andere Entspannungstechnik zu erlernen. Autogenes Training ist zum Beispiel sehr gut, das zeigt Dir auch, dass Du aktiv auf Deine Körperwahrnehmung Einfluss nehmen kannst. Die Schmerzen kannst Du nicht verhindern, aber Du kannst verhindern, dass sie übermächtig werden! Gerade beim Schmerzempfinden kommt es ganz stark auf die eigene Psyche an und wie man mit den Schmerzen umgeht.

Ich war die ganze Geburt über in einer Art meditativem Zustand und kam NIE an den Punkt, wo ich dachte: "Jetzt kann und will ich nicht mehr!", obwohl mir das alle prophezeit hatten und ich arauf auch eingestellt war.

Also mein Rat:
- Lese aufbauende Literatur (z.B. oben genanntes Buch)
- Unterhalte Dich mit Leuten, die positive Geburtserlebnisse hatten
- suche Dir eine gute Hebamme, die Dich betreut und aufbaut
- setze Dich mit Deinem Körper auseinander und lerne, ihm zu vertrauen
- erlerne Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training oder welche Meditationsform Dir am meisten zusagt

Dann kriegst Du das gut hin!!!

LG Steffi

Beitrag von becca04 05.09.06 - 09:43 Uhr

Hallo!

Ich wollte mich auch nur noch einmal für das Buch von Ina May Gaskin "in die Bresche werfen".

Ich hatte zwar nicht direkt Angst vor der Geburt, sondern eher etwas Sorge, weil meine Tochter so groß zu werden versprach und weil meine Frauenärztin mich schon auf einen KS vorbereiten wollte.

Ich habe dann zum ET (sie kam 10 Tage nach ET) das Buch verschlungen (!) und habe mich unglaublich getragen gefühlt. Quintessenz: "Ich bekomme jedes Baby aus mir heraus!" Toll fand ich v.a. die vielen, vielen Geburtsberichte von ganz unterschiedlichen Frauen mit ganz unterschiedlichen Vorgeschichten (manche hatten 6 (!) KS und die siebte Geburt war dann "endlich" (so sagten und empfanden sie es) vaginal-spontan).

Was ich mitnahm (und wieder mitnehme für die nächste Geburt in ca. 5 Wochen #freu) ist: Der Schmerz ist positiv und i.d.R. auch ohne Schmerzmittel beherrschbar, der weibliche Körper ist i.d.R. perfekt für die Geburt konstruiert, es gibt unzählige "Techniken", die eine Geburt erleichtern.

Alles konnte ich nach meiner Geburt bestätigen - und ich konnte es gar nicht erwarten, wieder schwanger zu sein und wieder zu "gebären". Und auch jetzt habe ich keine Angst - höchstens wieder davor, dass auch Nr. 2 (dieses Mal ein Sohn) sehr groß wird.

Ganz liebe Grüße - und wag' es bzw. lass' Dich darauf ein: Es ist für die meisten Frauen das kreativste, tollste, stärkendste Erlebnis in ihrem Leben!!!
Sabi (und Becca 28.11.04 (4.340g, 58 cm, 38 cm KU) und #ei 35+1)

Beitrag von anyca 05.09.06 - 09:47 Uhr

Tut mir leid, daß es Dir so schlecht geht! Ich habe vor 7 Wochen mein erstes Kind bekommen - und ich möchte dieses Erlebnis trotz aller Schmerzen nicht missen, für mich war es irgendwo auch ein wahnsinnig tolles Erlebnis!

"Die schlimmste Schmerzerfahrung" - denk dran, das ist sehr relativ. Für meine kleine Tochter sind es im Moment "die schlimmsten Schmerzen ihres Lebens" wenn sie mal Bauchweh hat (und entsprechend brüllt sie dann auch !#schrei)

Zu den Schmerzen bei der Geburt kann ich Dir aus meiner Erfahrung sagen, klar tut es echt weh. Aber es ist kein "der Zahnarzt bohrt auf den Nerv" Schmerz, und es ist ja auch nicht durchgehend. Zwischen den Wehen bist Du ja so gut wie schmerzfrei.

Mir hat sehr geholfen, mir klarzumachen, daß es "gesunde" Schmerzen sind, daß es ein natürlicher Vorgang des Körpers ist, der da abläuft, keine "Warnsignal-es-stimmt-was-
nicht" Schmerzen. Eine Tante von mir, die vier Kinder hat, hat die Wehen als "produktive Schmerzen" bezeichnet, das trifft es auch ganz gut.

Mach Dir nicht zu viele Sorgen, überleg Dir mal, wieviele Frauen das schon geschafft haben. Du wirst es auch schaffen und Du wirst hinterher stolz auf Dich sein, egal ob mit oder ohne Schmerzmittel.

Beitrag von willow19 05.09.06 - 11:07 Uhr

"Könnt Ihr Euch an mich erinnern? Angst vor der Geburt??" Guck mal diesen Beitrag an, vielleicht macht er Dir Mut. Steht ein Stückchen weiter über Deinen Beitrag von "ha1975".

Alles Liebe

Beitrag von lona28 05.09.06 - 12:26 Uhr

Hallo,
ich kann Dich echt gut verstehen. Ich hatte auch wahnsinnig
Angst vor der Geburt. Vorallem nach den Schreckensgeschichten von meinen Bekannten, die das alles
als so krass geschildert haben.
Es tut auch echt weh. Aber nicht sooooo schlimm, dass man
meint man stirbt oder so. Wenn Du mal Magenkrämpfe oder
Migräne oder so hast musst Du ja auch durch.
Jedenfalls hab ich vor ca. 10 Monaten entbunden und es
war der schönste Tag in meinem Leben. Natürlich hatte ich
Schmerzen, aber die sind echt nicht so schlimm, dass man sich
davor fürchten muss. Unser Sohn wog 4600 g, also glaub mir
ich weiß von was ich rede. Wenn ich mal wieder ein Kind
bekommen sollte, hätte ich keine Angst mehr vor der Geburt.
Ich wünsch Dir von Herzen alles Gute
DU schaffst das!!!

LG, Lona

Beitrag von hebigabi 05.09.06 - 14:07 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=556819

So kanns dann auch kommen :-p;-).

LG

Gabi

Beitrag von inajk 05.09.06 - 19:19 Uhr

Es sind NICHT die schlimmsten Schmerzen! Ich hatte mehrere Operationen (Meniskus, Eierstock, Nase) und ich hab Migraene und die Schmerzen sind/waren schlimmer. Das Tolle an Wehen ist, dass sie dir immer wieder Pausen geben, wenn auch nur kurz, aber dann bisdt du auf einmal schmerzfrei und kannst dich erholen. Und auch, wie hier schon gesagt, das Gefuehl dass es ein guter, sinnvoller, noetiger Schmerz ist, mich darauf zu konzentrieren und mit- statt dagegen zu arbeiten hat mir sehr geholfen.
Liebe Gruesse,
Ina

Beitrag von 400 06.09.06 - 09:42 Uhr

Hi,

das Schlimme ist: je mehr Angst du davor hast, desto schlimmer wirds auch werden. Erst mal würde ich von Geburtberichten gleich welcher Art gehörig Abstand nehmen. Ich höre mir das nicht an und lese das auch nicht. Ich weiß noch, wie verrückt ich mich gemacht habe, nachdem ich von diversen Stillgeburten gelesen und gehört habe.

Sprich doch mal mit deiner Hebamme oder deiner FA darüber. Die werden wissen, was man in so einem Fall machen kann. Du bist weder die erste noch die letzte Frau, die Angst hat (ich hab ja auch ein bisserl Schiß, geb ich zu...). Kopf hoch, das wird schon!!

Sorry, ne große Hilfe war ich jetzt auch nicht, aber wollte dir ein wenig Zuspruch geben.

Gruß, Suzy (30. SSW)