Beleghebamme bei meiner Vorgeschichte?? (Achtung lang und ausführlich)

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von melly74 05.09.06 - 08:43 Uhr

Kaum zu glauben nun ist es soweit ich bin schwanger. Und schon mach ich mir nur Gedanken um die Geburt.*ichweißblöd*

Ich hatte im Oktober 2004 eine Hirnblutung, die ich Gott sei Dank ohne Schaden überstanden habe. Hier mein damaliger Thread dazu:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&tid=412618&pid=2736932

Ich war dann Mitte Mai beim FA und habe mit ihm die ganze Sache durchgesprochen. Mein FA ist ein ganz lieber, er nahm sich Zeit, hörte sich meine Bedenken an und sagte dann :" hmm ich überlege gerade, was würde ich tun, wenn sie meine Frau wären?" (fand ich super nett) und er konnte mich verstehen und meinte dann, also klar einen KS kann man niiiee 100 Prozent ausschließen, aber ich könnte, wenn ich dazu bereit wäre, eine normale Geburt haben, aber dann vielleicht unter PDA, damit die Schmerzen nicht so stark sind, da mein Blutdruck ja dann steigen würde und das Pressen geht ja auch auf dem Kopf, aber man könnte es versuchen, aber lange spirenzchen, würde man bei mir nicht machen!

Danach ließ ich mir die Spirale entfernen, o.k, die musste dann unter Vollnarkose gezogen werden, da mein Bändchen weg war

In der Zwischenzeit habe ich meine damaligen Geburtsklinik angemailt und des Sachberhalt geschildert. Ich bekam von denen den Entlassungebreicht und ne kurze Schilderung des Chefarztes. Darin stand, das ich eine verzögerte Austreibungsphase hatte

Ok waren harte Stunden/Tage freitagsmorgen gegen 7 die erste Wehe, um 20:30 im KH gewsesn MUMU seit Wochen 2-3 cm gewesen. Samstagmorgen um 10 an den Wehentropf um 14:30 immer noch 2-3 cm, dann um 16:30 bei 8 und um 17 Uhr war er auf, geboren wurde Yasmina um 19:09.

Lt KHArzt könnte man mir die Pressphase ggf. durch ne Saugglocke verkürzen. Aber das könnten wir in 36-38 SSW besprechen und beim 2. Geht’s meistens schneller  über den Satz mußte ich lachen.

So nun überlege ich, ob es in meinem Fall nicht sinnvoll wäre mir eine Beleghebamme zu nehmen, mit der ich erstens alles durchsprechen könnte, die meine Ängste vielleicht versteht. Außerdem habe ich Angst, das ich nicht schnell genug ins KH kommen würde, da der MUMU aufeinmal doch recht schnell aufging.

Was meint ihr mache ich mir zuviel (und zu früh) Gedanken? Wann sollte man die Hebi dann kontaktieren?? Bin ja "erst" 6 SSW. Ich dachte mir so ca 14-16. SSW?!

Wäre nett, wenn ich mir eure Meinungen mitteilen könntet!

LG

Melly

Beitrag von willow19 05.09.06 - 08:59 Uhr

Das wäre mit Sicherheit eine gute Idee. Dann hast Du schon vorher ein gutes Vertrauen und sie weiß dann schließlich gleich bescheid und Du musst nicht noch alles erklären. Du kannst Dich auch jetzt schon umschauen, denn ich denke, um so länger Du die Hebi kennst, um so besser wird das bestimmt für die Geburt sein. Schildere Deine Probleme und auch Deine möglichen Ängste und dann wird das schon klappen.
Achja! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur Schwangerschaft und genieße die Kugelzeit. Alles Gute für Euch.

Liebe Grüße

Beitrag von melly74 05.09.06 - 09:17 Uhr

Danke,

hoffe das alles so klappt, wie ich möchte!

melly

Beitrag von willow19 05.09.06 - 10:02 Uhr

Na das hoff ich auch für Dich. Versteif Dich aber nicht so sehr in Deine Wünsche, denn dann bist Du nur enttäuscht, wenn es nicht so klappt, wie Du es möchtest. Aber ich denke, Du willst eben einfach, dass alles einigermaßen normal über die Bühne geht und Du keine großen Extrawünsch hast. Meine jetzt z.B. dass Du unbedingt eine Wannegeburt oder so möchtest, denn bei solchen Vorstellungen klappts dann meistens nicht so, wie man es gerne hätte.
Wie gesagt, ich wünsch Dir alles Gute und das dieses Mal alles ohne Komplikationen läuft.

Liebe Grüße

Beitrag von hebigabi 05.09.06 - 09:05 Uhr

Halli - hallo

Na dann- herzlichen Glückwunsch #pro zu deiner SS.

Die Idee mit einer Beleghebamme ist mit Sicherheit das Beste, was du bei deinen Ängsten machen kannst, denn so hast du eine Begleiterin durch die ganze SS und dann auch zur Geburt hin.

Allerdings ist die Sache der Rufbereitschaft um den Geburtszeitpunkt herum etwas, was dann bei den meisten Hebammen schon auch Geld kostet (Rufbereitschaftspauschale) und von der KK nicht erstattet wird.
Sollte es dann auch ein KS werden kann es sein, dass der Betrag dann trotzdem fällig wird- weil sie auch da mit in den OP gehen würde.
Die Kosten sind regional und von Hebamme zu Hebamme sehr unterschiedlich.

Aber generell sehr zu begrüßen, vor allem für Risikoschwangere wie dich.

Ich würde ab der 13 SSW suchen, dann hat sich soweit alles stabilisiert und es ist trotzdem noch Zeit genug jemanden zu finden, mit der du gut auskommst.

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von melly74 05.09.06 - 09:16 Uhr

Hallo Gabi,

danke für deine Antwort. Das mit der Rufpauschale ist schon klar, aber das nehme ich gerne in kauf. Schließlich ist sie in der zeit ja 24 Std für mich erreichbar!!

ich warte dann nun mal die kritische Zeit ab und dann ruf ich mal an :-)

LG

melly