Spritze bei unserer Hündin

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von diebine 05.09.06 - 08:46 Uhr

Hallo ihr Lieben! Noch ist es bei uns zwar "nur" der Kinderwunsch, aber wir hoffen natürlich dass es dann auch schnell bald so weit sein wird. Jetzt zu meinem Problem. Unsere Hündin (wird im November 6 Jahre) ist nicht kastriert. Eigentlich kommen wir damit auch super zurecht (na gut, manchmal zieht sie ihr Höschen aus und um die Rüden müssen wir einen großen Kreis machen). Aber wenn wir dann bald ein Baby haben sollten, möchte ich, allein aus hygienischen Gründen, nicht mehr, dass zwischen durch mal Blut weg zu wischen ist. Ist ja auch klar verständlich. Kommt zwar nicht so häufig vor und wir haben auch Gott sei Dank keinen Teppich, aber muss/sollte ja trotzdem nicht sein. Ich habe nun gehört, dass eine Kastration einer Hündin in dem Alter nicht mehr so gut ist. Einige Gefahren sollen wohl damit verbunden sein (Aggresivität, dicker werden, etc.). Habt ihr damit Erfahrung? Sollte ich sie kastrieren lassen? Oder wäre diese Spritze doch besser? Hat jemand damit denn schon Erfahrung und kann mir sagen, was diese Spritze kostet, wann und wie oft sie gespritzt werden muss und welche Nebenwirkungen auftreten können? Vielen lieben Dank schonmal!

Beitrag von risala 05.09.06 - 10:12 Uhr

hallo!

unsere wolfsspitzhündin ist mittlerweile 9,5 jahre alt und wurde im mai 2004 kastriert (da war die 7), weil sie durch veränderungen an der gebärmutter und den eierstöcken sehr aggressiv geworden war. die kastration war die letzte möglichkeit dies zu beheben (sonst hätten wir sie einschläfern müssen #schock). sandy war vorher ein eher träger hund, etwas zu dick - trotz wenig futter.

die kastration hat sie sehr gut überstanden. sie kam morgens zum ta, nachmittags gg. 17:30 uhr haben wir sie wieder abgeholt. da war sie zwar wach, aber noch sehr müde...#gaehn. am nächsten morgen hat man ihr schon nichts mehr angemerkt. wir mussten halt die ersten paar tage aufpassen, dass sie sich nicht überanstrengt, denn immerhin ist es ja eine bauch-op, aber nach 3-4 tagen durfte sie wieder ganz normal spazieren gehen. fäden wurden nach 10 tagen gezogen. ach ja, und sie bekam eine "tüte", damit sie nicht an die narbe geht. war aber kein problem. sie hatte innerhalb von 20 min raus, wie sie damit laufen und schnüffeln / fressen kann, ohne anzuecken...

ja, und die kastration war die richtige entscheidung. nicht nur, dass ihre gesundheitlichen probleme beseitigt sind, die aggressivität weg ist und man nicht mehr auf jeden rüden aufpassen muss... sie ist seit dem wesentlich fitter und agiler. rennt und tobt wie ein junger hund, hat keine gewichtsprobleme mehr (dadurch dass sie sich von selbst viel mehr bewegt) und das risiko von milchleistentumoren ist deutlich verringert. ich würde es jederzeit wieder tun.

von den hormonspritzen halte ich nichts. das wäre so, als würden wir niemals eine pillenpause machen... das kann einfach nicht gesund sein. und meine mutter hatte mit solchen hormonspritzen echte probleme... sonst kann ich dazu leider nicht viel sagen.

sprich doch am besten mal deinen tierarzt an. er kennt dein mädel, kann dich über mögliche risiken aufklären (in meinem bekanntenkreis sind alle hunde kastriert - es gab noch keine probleme) und auch über die entsprechenden vorteile. klar, eine gesundheitliche erfordernis würde eine kastrations-op natürlich besser rechtfertigen als die tatsache, dass ihr es aus hygienischen gründen machen wollt... mal abgesehen davon, dass ich meine, das dies noch andere vorteile bietet...

gruß
kim

Beitrag von diebine 05.09.06 - 10:34 Uhr

danke erstmal für deine antwort.

das problem ist, dass josie so schon bei anderen hündinnen oftmals aggressiv reagiert. daher hab ich einfach angst, dass dies nur noch schlimmer wird. dass sie ruhig ist, davon kann ebenfalls nicht die rede sein. :-) sie ist ein temperamentsbolzen. kann sie denn durch eine kastration eventuell ruhiger werden? weil noch lebhafter als jetzt...oh bitte nicht! ;-)

Beitrag von risala 05.09.06 - 13:21 Uhr

hi!

sie kann ruhiger werden, dass sie - wie unsere - temperamentvoller wird, ist eher unwahrscheinlich;-). ich denke bei sandy lag die trägheit auch an den gesundheitlichen veränderungen / hormonproblemen. da würde ich mir keine sorge machen. obowhl ich deine bedenken verstehen kann... unser junger rüde ist auch so ein quirl... wäre der noch temperamentvoller geworden durch die kastration #schock

ob sie vom temperament her ruhiger wird, halte ich auch für unwahrscheinlich... die hündin meiner freundin (terrier-mix) ist noch genauso wie vorher.

die aggressivität kann sich durch die kastration legen! dafür wiederum stehen die chancen gut. evtl. ergib auch bei euch die kastration irgendwelche veränderungen (war bei uns erst eine vermutung u. wurde durch die op bestätigt, da auf dem ultraschall nicht zu sehen war). sandy jedenfalls ist wesentlich verträglicher als früher. schlimmer wird es auch eher nicht werden.

gruß
kim

Beitrag von p.thomas 05.09.06 - 15:34 Uhr

Hallo

Meine Hündin ist 8. Aus Angst vor eventuellen Krankheiten fargte ich meinen TA ob er eine Kastration empfehlen würde. Seine Antwort: Ich rate weder bei einer jungen Hündin noch bei einer alten Hündin zur Kastration. Insbesondere das Narkoserisiko neben den allgemeine Op Komplikationen sind hier zu beachten.

Von den Hormonspritzen hab ich auch nichts gutes gehört.

Warum ziehst du deiner Hündin nicht eine Schutzhose an? Gibt es in jedem Tierbedarfgeschäft und mit etwas Geduld lernt sie es auch zu tragen. Und falls doch was daneben geht gibts Desinfektionsspray selbst klares wasser ist aussreichend. Meine Jüngste hat bis jetzt sehr gut damit gelebt #kratz

Finds nicht so super nur aus diesem Grund einem Hund eine OP an zu tun. Wenn sie gesundheitliche Probleme hätte wie ständig wiederkehrende Gebärmutterinfektionen (gesteigertes Krebsrisiko) ,Tumore die das Verhalten verändern oder eben Krebs, dann wär es vertretbar.

gruss
Petra

Beitrag von diebine 06.09.06 - 11:18 Uhr

ich tue es ja nicht allein aus diesem grund. und ein höschen trägt sie ja. sie zieht es sich nur mit vorliebe aus. und immer dann, wenn wir nicht da sind. davon mal abgesehen sind die blutungen natürlich bei jedem hund unterschiedlich stark. wie auch bei frauen das ist.

und selbstverständlich werde ich, bevor ich mich zu irgendwas entscheide, erstmal mit meiner TÄ reden, wie sie die sache sieht.

meine hündin ist wirklich sehr temperamentvoll und, wie schon erzählt, auch aggressiv gegenüber diversen anderen hunden. scheinträchtig war sie auch diverse male. eventuell würde das eine oder das andere hier linderung bewirken. ich weiß es nicht. deshalb bin ich ja auch hier und stelle fragen! natürlich will ich meinem hund nichts antun, was nicht nötig ist. um gottes willen. aber wenn dadurch einiges bei ihr und für sie leichter wird, dann werde ich natürlich was unternehmen.

Beitrag von risala 06.09.06 - 11:25 Uhr

hi!

wenn deine hündin bereits mehrfach scheinträchtig war, dann wird die tä dir sicherlich nicht von einer kastration abraten. denn mehrfache scheinträchtigkeiten können auch zu gesundheitlichen problemen (weiteren als der scheinträchtigkeit) führen. unser ta wartet bei der ersten immer ab, ob es eine einmalige sache war... beim 2. spätestens 3. mal rät er zu einer kastration, da dies ja auch hormonell bedingt ist.

und die kastration kann tatsächlich bewirken, dass die aggressvität anderen hunden gegenüber nachlässt, weil die hormonprduktion (geschlechtshormone) ja nicht mehr produziert werden bzw. in geringerem umfang.

drücke dir die daumen!

gruß
kim

Beitrag von diebine 06.09.06 - 15:14 Uhr

vielen dank! dann nichts wie hin zur tä. die wird schon wissen, was richtig ist. danke für eure antworten!

Beitrag von addes 05.09.06 - 17:31 Uhr

Hallo!


Also meine Hündin bekommt die Spritze da ich Ihr so eine
Operation noch nicht antun wollte!

Kostet € 35 und muß alle 6 Monate gemacht werden und klappt einfach super!

lg
ADDES