Was kann ich denn noch tun ...

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Beitrag von wunderpflanze 05.09.06 - 10:11 Uhr

Hallo!

Ich bin am Ende meiner Kräfte - knapp 18 Stunden Alleinunterhalter täglich sind echt zuviel.#gaehn
Meine kleine Maus (5 Wochen) will einfach nicht schlafen und vor allem sie brüllt die meiste Zeit.
Der Kinderarzt meinte, nur stillen, wenn sie tatsächlich Hunger meldet und einen 3-Stunden-Rhythmus solle sie jetzt schon schaffen. Na super! Woher soll ich wissen, dass es Hunger ist, wenn sie sowieso die meiste Zeit brüllt?
Nach dem Stillen spiele ich etwas mit ihr oder lasse sie sich selbst beschäftigen. Wenn sie dann meckert, trage ich sie rum, schuckle sie, singe, ... aber nix. Manchmal schläft sie für zehn Minuten ein. Dann ist sie wieder wach und brüllt. Bisher hat das oft geholfen und sie hat stundenlang auf meinem Arm geschlafen. Aber seit ein paar Tagen ... Ich trau mich ja schon nicht mehr, sie wegzulegen, aber nix - sie schläft nicht.
Im Kinderwagen ist sie auch nur am motzen bis hin zum Brüllen. Im Tragetuch schläft sie - mit etwas Glück - mal eine halbe Stunde. Dann geht das Gebrülle weiter.
Abends bin ich dazu übergegangen - seit zwei Tagen -, sie im Liegen zu Stillen, bis sie einschläft. Nachts auch - hat die erste Nacht prima geklappt. Letzte Nacht hatte sie sich wohl nicht richtig satt"gegessen" und ist nach eineinhalb Stunden wieder wachgewesen. Rumgezapple neben mir. Ich hab sie ja schon nicht mehr in ihr Bettchen gelegt und konnte deshalb selbst kaum schlafen. So ging das bis um sechs Uhr. Ich bin ziemlich fertig und hab schon keine Idee mehr, was ich noch tun kann.
Ist das noch normal? Ist das der 5-Wochen-Schub? Eigentlich geht es aber schon seit fünf Wochen so und wird beinahe täglich schlimmer ... #gruebel

Ich weiß, ich bin nicht allein und es geht mehreren so.
Sind alles Phasen.
Aber ist das wirklich noch normal, wenn das Kind zweidrittel des Tages brüllt (hatten wir am Sonntag)?

Lieben Dank
Andrea mit Charlotte (*30.7.06)

Beitrag von lara78 05.09.06 - 10:16 Uhr

Hallo,
wir hatten dasgleiche Problem.Bei uns hat Pucken geholfen.Und nochwas zum Stillen-ich habe zwar nie gestillt aber ich kann dir trotzdem sagen:Anlegen,anlegen,anlegen.Die erste Zeit sind die Kleinen eigentlich ununterbrochen nur an der Brust (bei uns halt an der Flasche) das ist ganz normal.Und spielen mit einem 5 Wochen alten Kind??#kratz halte ich fürmehr als überflüssig.Sie braucht dich,deine Nähe.Vielleicht machst du auch zuviel des Guten mit Schuckeln,rumtragen,spielen etcund sie ist einfach überreizt und findet deswegen nicht in den Schlaf??
Alles Liebe
LG lara mit Luca 3 Monate alt (es wird alles besser glaub mir)

Beitrag von wunderpflanze 05.09.06 - 12:52 Uhr

Hallo Lara!

Mit Pucken habe ich es anfangs auch probiert. Aber zappelt so lange, bis die Ärmchen wieder frei sind. Ich krieg das nicht fest genug.

--> Und spielen mit einem 5 Wochen alten Kind?? <--
Naja, ich denke halt, man sollte schon mal ein bisschen Reize bieten. Mit den Ärmen, Beinen und Fingerchen spielen oder mal ein Stofftier oder eine Rassel hinhalten. Sie guckt auch immer ganz interessiert. Auch die Sterne am Spielebogen betrachtet sie inzwischen. Ist ja nicht die riesen Action.

Schuckeln und Rumtragen muss ich sie - irgenwie muss sie ja schlafen (wenn sie es denn mal tut). Ich kann sie ja nicht einfach so liegen lassen. #gruebel

--> Die erste Zeit sind die Kleinen eigentlich ununterbrochen nur an der Brust <--
Ja, schon - wie gesagt der KiA meinte - einen 3-Stunden-Rhythmus müsste sie jetzt schaffen.

Vielen Dank für Deine Hilfe
Andrea

Beitrag von lara78 05.09.06 - 20:03 Uhr

Hallo,
war nicht böse gemeint mit dem Spielen,kam halt irgenwie so rüber bei mir.Und eines muss ich dir noch sagen,höre nicht auf das was andere sagen (weil dein Kia meint eienn 3 Std Rhytmus müsste sie schaffen),Kinder fuznktionieren nicht wie im Lehrbuch.Meiner ha teilweise halbstündlich getrunken in dem Alter,was ich von meiner ersten Tochter genauso kenne.Mittlerweile hat er einen Rhytmus von 3 oer 4 Std,aber er ist 3 Monate alt.Es gibt Pucktücher im Internet.Ich glaube die Seite hiess:Puckababy oder so ähnlich ,da habe ic mir 2 Pucktücher mit Klettverschluss bestellt,die waren super
LG lara

Beitrag von raspberrysheep 05.09.06 - 10:36 Uhr

Vielleicht hat sie Bauchschmerzen (harter Bauch, zieht die Beine an, krampft)? Was uns da schnell und gut geholfen hat, sind Carum Carvi Kinderzäpfchen, die beruhigen auch. Oder andere Schmerzen z.B. eine Blockade?
Ich würde noch mal zum KIA gehen.

Beitrag von wunderpflanze 05.09.06 - 10:46 Uhr

Hallo Raspberrysheep!

Wie Bauchschmerzen sieht es nicht aus. Hat sie allerdings auch öfter! #gruebel
Wegen einer Blockade bzw. dem Kiss-Syndrom hatte ich schon die Hebamme und auch den KiA gefragt. Die meinten, es gäbe keine Anzeichen dafür. Ist alles normal. Wenn es sowas wäre, würde man es deutlich sehen? Mmmmmh!

Vielen Dank für Deine Hilfe

Andrea

Beitrag von scrub 05.09.06 - 10:44 Uhr

Fühl dich erst mal ganz doll #liebdrueck, ganz viel Stärke auf diesem Weg!!! Du tust mir aufrichtig leid.

Unser Lütter hat die ersten 3 Monate auch viel gebrüllt, meist waren es 2 Ursachen:
1. Er hatte einen Blähbauch. Er hat zwar selbst viel gepupst, aber offensichtlich war das noch nicht alles. Zudem schieterte Jonah recht selten, so alle 10 Tage einmal, und je länger der letzte Schieter zurücklag, umso ungnädiger wurde er. Gegen die Blähungen haben wir einges probiert, z.B. Massagen, "Radfahren", Wäremekissen, Fliegergriff etc... geholfen hat letztlich nur Saab Simplex vor jedem Stillen. Und zusätzlich immer noch mal Baumassagen mit Wärme.
Und was die Schieterei angeht... manchmal hat nur ein Klistier geholfen.

2. Er war müde und konnte nicht in den Schlaf finden. Anfangs schlief er immer von alleine wo er gerade war, ob im Autositz, auf dem Arm, im Stubenwagen oder oder oder. Irgendwann hörte das auf, aber wir hatten das nicht gleich gecheckt. Folge: Das Kind war müde, und konnte nicht pennen. Manchmal half rumtragen im Tragetuch, fing er an zu mucken, so bewegte ich mich hin und her und lief 'ne Spurrille in die Wohnung. Manchmal schlief er dann wieder ein. In der Regel half aber nur der Kinderwagen. Folge: Selbst im strömenden Regen lief ich mir 'nen Muskelkater in den Schienbeinen!
Ein strukturierter Tagesablauf hat unserem Kleinen meiner Meinung nach total geholfen. Ich meine damit nicht, dass alles immer zur gleichen Uhrzeit stattfindet, sondern eher in der gleichen Reihenfolge (wobei die Uhrzeiten dann doch irgendwie immer ähnlich waren)... also z.B. morgens wach werden, stillen an einem festen Ort, danach waschen, wickeln, anziehen, dann spielen danach raus an die Luft usw.

Ich finde übrigens schon, dass man mit solch kleinen Zwergen spielen kann. Jonah hat in dem Alter ganz interessiert alles betrachtet, also gab es ein Mobile über'm Bett (beim betrachten ist er dann doch gelegentlich - aus Versehen? - eingenickt. Außerdem bekam er ein Spieltrapez, welches er auch intensiv studierte. So hatte ich dann die Zeit, um zu duschen und mich für den Morgenspaziergang fertig zu machen.

Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird. Letztlich kann es natürlich auch sein, dass dein Kind sich in einem Schub befindet. Jonah war zu der Zeit ein echter Kotzbrocken!

Vielleicht braucht auch dein Kind einfach länger, um "zu Hause anzukommen"... Ich will dich nicht traurig stimmen, aber so richtig bei uns gelandet ist Jonah erst mit 4 Monaten. Erst seither können wir ihn zum Mittagsschlaf hinlegen. Vormittags- und Nachmittagsnickerchen liebt er nach wie vor im Kinderwagen, das klappt erst ab und an zu Hause... Allerdings wurde es mit ihm auch deutlich entspannter, als wir seine Müdigkeitsanzeichen deuten gelernt haben und dann immer mit ihm raus gegangen sin, das war nach seinem 1. Schub, so um die 6./7. Woche herum. Geholfen hat mir auch folgende Seite: http://www.beebie.de/service/Erziehung/Schlafen1-6.htm

Alles Gute für dich, halt die Ohren steif und versuch so oft es geht, deinen Partner und deine Familie einzubinden, so dass du nachschlafen kannst! Und lass bloß den Haushalt liegen! SO habe ich es jedenfalls gelöst, denn neben Jonah war/ist auch noch sein großer Bruder zu betreuen!

LG, Jes

Beitrag von wunderpflanze 05.09.06 - 14:05 Uhr

Hallo Jes!

Blähungen sind es die meiste Zeit wohl nicht - sieht jedenfalls nicht so aus. #freu
Es ist wohl eher die Müdigkeit, denn sie gähnt ständig. Will aber einfach nicht (ein)schlafen oder eben nur für ein paar Minuten.
Ich renn auch ständig durch die Wohnung - Kind auf dem Arm (hab schon den zweiten Milchstau, weil großer Busen), machmal im Tragetuch, mit Musik, ohne Musik, Singen, heftig oder leichter schuckeln, ... uuffff #schwitz
Leider hilft ja nicht mal der Kinderwagen. Wenn sie doch mal eindöst, ist sie spätestens zuhause wieder wach. :-(
Der Tagesablauf sieht bei uns fast genauso aus. Nach stillen, waschen und wickeln setzte ich sie allerdings in die Wippe ins Bad und kann so duschen und danach auch noch eine Kleinigkeit essen. Manchmal schläft sie dabei ein. Den Spaziergang machen wir meistens am Nachmittag - nach dem nächsten stillen werden wir wohl losziehen. ;-)

Charlotte interessiert sich auch schon für die Sterne an ihrem Spielebogen und guckt ganz interessiert, wenn man ihr ein Stofftier oder eine Rassel hinhält. Oder wir spielen mit ihren Armen, Beinen oder Fingerchen. Ich denke schon auch, dass es ein bisschen mehr als Essen und Schlafen sein sollte. Ist ja kein stundenlanges Spielen ...

Oje, ich frag mich wirklich, wie man das macht, wenn man noch ein Kind hat, das betreut, beschäftigt werden will. Das Wort "Haushalt" hab ich ja sowieso schon aus meinem Wortschatz gestrichen. #schein (Mein Mann ist gott-sei-dank sehr hilfreich)

Vielen lieben Dank für Deine Hilfe
Andrea

Mann, o, Mann - da ist man 32 Jahre alt und hat keine Ahnung ... #hicks

Beitrag von scrub 05.09.06 - 17:33 Uhr

Jonah wachte zunächst auch immer auf, kaum dass ich zu Hause ankam. Damit er genug Schlaf bekam, bin ich halt einfach länger druaßen geblieben, z.B. mit 'nem Buch auf der Parkbank oder bin ich Garten geblieben. Also erst dann in die Wohnung, wenn das Kind m.M.nach sich ausreichend erholt haben könnte.
Ach ja, ich habe morgens zum Spielen bzw. alleine Spieltrapez-schauen immer die gleiche CD angemacht... Randy Crawford, recht ruhige Musik. Evtl. war das förderlich, keine Ahnung, jedenfalls freut er sich heute immer, wenn mal die Musik dudelt.
Wenn wir frühstückten haben wir Jonah in den Autositz gesetz, der wesentlich besser schaukeln kann als der Wipper. So habe ich ihn häufig in den Schlaf geschaukelt... und dann auch mal einfach darin pennen lassen. Ich weiß, dass das nicht so prickelnd ist für den Rücken, wenn er darin mal 2 Std. schlief, aber letztlich hat es ihm gut getan, da er danach gut gelaunt war. Und ehrlich gesagt war es evtl. 5-6 Mal insgesamt, ich denke, dass ist im Vergleich zum Leben vertretbar.
Wenn ich nicht 2x am Tag mit ihm draußen war, war er einfach ungenießbar.... frische Luft macht ja auch müde ;-)
Gegen zu viel Milch helfen super gut und super schnell Quarkwickel. Die kühlen nicht nur angenehm die irre heißen Brüste, sondern reduzieren auch ein wenig die Milchbildung. Ein Milchstau ist ja schließlich nicht witzig, es kann leicht eine Brustentzündung daraus werden, die sehr unangenehm sein soll, bin davon Gott sei Dank verschont geblieben!
Was auch noch 'ne Zeit lang geholfen hat: ich habe mich mit ihm gemeinsam hingelegt, beide auf der Seite einander zugewandt, ich ihn dabei mit einem Arm umschlungen. Das hatte zwar zur Folge, dass er ohne mich eine Zeit lang gar nicht einschlafen konnte, aber das hat er sich wieder abgewöhnt. Aber mir war es einfach wichtiger, dass er erst einmal ausgeglichen ist, schließlich hatte er sein Schlafdefizit ja immer weiter mit sich rumgeschleppt und es aufgebaut, da musste etwas getan werden!

Ich drücke dir ganz feste die Daumen, höre auf dein Bauchgefühl und versuche ruhig zu bleiben, das überträgt sich auf dein Kind. Du wuppst das schon! Würd mich mal interessieren, wie es mit Euch weitergeht, kannst mich gerne über die VK anmailen! Bei Jonah waren übrigens sämtliche Schübe nach exakt einer Woche beendet!

LG, Jes